DE245C - Doppelhähne und deren Bewegungungs-Mechanismus am retour d'eau - Google Patents

Doppelhähne und deren Bewegungungs-Mechanismus am retour d'eau

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DE245C
DE245C DE000000000245DA DE245DA DE245C DE 245 C DE245 C DE 245C DE 000000000245D A DE000000000245D A DE 000000000245DA DE 245D A DE245D A DE 245DA DE 245 C DE245 C DE 245C
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Description

PATENTSCH
1877.
Klasse 13.
K. L. SCHMEDLING in HANNOVER. Doppelhähne und deren Bewegungs-Mechanismus am Retour d'eau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1877 ab.
Der Speiseapparat besteht aus dem Wasserkasten A und dem Wasserbehälter B (Fig. 1 und 2), nebst Verbindungsröhren und Hähnen; der Wasserkasten A mufs in der Höhenlage des Wasserstandes (w) im Kessel liegen; der Wasserbehälter B mufs noch höher angebracht sein.
Wenn der Apparat in Thätigkeit gesetzt werden soll, so wird der Wasserbehälter B mit Wasser gefüllt und die Hähne au a2, ^1 "und ^2 werden durch die Maschine geöffnet und geschlossen. Die Bewegung der Hähne mufs so angeordnet sein, dafs, während O1 und a2 geöffnet b% und h% geschlossen sind, und während ί>! und ί>2 geöffnet, ^1 und a2 geschlossen sind; es können auch alle Hähne gleichzeitig geschlossen sein.
Der Vorgang ist dann folgender:
Werden die Hähne I)1 und b2 geöffnet, so entweicht zuerst der in A vorhandene Dampf und condensirt sich theilweise oder ganz, indem er B durchströmt; nachher strömt das Wasser ein, bis A gefüllt wird; werden nun ^1 und b% geschlossen und nachher ^1 und a2 geöffnet, so strömt das Wasser von A in den Kessel und sinkt, bis es annähernd das Niveau des Wasserspiegels im Kessel erreicht hat; wenn nun ^1 und O2 wieder geschlossen werden, so fängt derselbe Vorgang wieder an.
Für die praktische Altsführung kann man auch mit einer Hahnwelle auskommen; dann kann der Hahn, Fig. 3 benutzt werden. Man setzt dann die Ausmündüng η mit dem Kessel in Verbindung, die Ausmündung in mit dem Wasserkasten und die Ausmündung ο wird mit dem Wasserbehälter in Verbindung gesetzt.
Es versteht sich von selbst, dafs statt der Hähne auch Ventile oder Schieber benutzt werden können und ebenfalls, dafs Wasserkasten oder Wasserbehälter als Vorwärmer ausgeführt werden können.
Die Wirkung des Speise-Apparates ändert sich mit der Wasserspiegelhöhe im Kessel, und zwar so, dafs je niedriger der Wasserstand im Kessel ist, desto gröfser wird die zugeführte Wassermenge, und je höher der Wasserstand im Kessel ist, desto kleiner wird die zugeführte Wassermenge; der Apparat kann also fortwährend in Thätigkeit sein, ohne dafs dem Kessel zu viel Wasser zugeführt wird, und ist' der Apparat genügend grofs ausgeführt, so liefert er auch die, für die Verdampfung im Kessel erforderliche Wassermenge. ^
Bei dem Speiseapparate strömt ein ebenso grofses Volumen gespannten Dampfes aus, wie Wasser in den Kessel einströmt, bei einer Speisepumpe ergiebt sich dasselbe, wenn man auf die Reibung keine Rücksicht nimmt, die Pumpe in der Höhe des Speiseapparates anbringt und von einer Dampfmaschine ohne Expansion und Condensation in Bewegung setzt. In Bezug auf den Dampfverbrauch ist also kein Unterschied vorhanden.
Wenn' man aber berücksichtigt, dafs die Pumpe gewöhnlich zwei bis dreimal gröfser, als theoretisch erforderlich gemacht werden mufs, während der Speiseapparat ohne Unterbrechung immer nach Bedürfnifs arbeitet und somit auch keine Störungen in der Dampfentwicklung hervorbringt und der vom Kessel entnommene Dampf auch durch Erwärmung des Wassers nützlich gemacht wird, so werden die Vorzüge des Speiseapparates leicht ersichtlich.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE000000000245DA 1877-07-30 1877-07-30 Doppelhähne und deren Bewegungungs-Mechanismus am retour d'eau Expired - Lifetime DE245C (de)

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  • 1877

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