DE76689C - Vorrichtung zur Regelung des Gas- und Wasserzuflusses bei Dampfkesseln mit Gasfeuerung - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung des Gas- und Wasserzuflusses bei Dampfkesseln mit Gasfeuerung

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DE76689C
DE76689C DENDAT76689D DE76689DA DE76689C DE 76689 C DE76689 C DE 76689C DE NDAT76689 D DENDAT76689 D DE NDAT76689D DE 76689D A DE76689D A DE 76689DA DE 76689 C DE76689 C DE 76689C
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DE
Germany
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gas
regulating
water flow
steam boilers
fired steam
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DENDAT76689D
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H. A. HOUSE SE N-, H. A. HOUSE JUN. in Teddington und R. R. SYMON in London
Publication of DE76689C publication Critical patent/DE76689C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • F22D5/18Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps
    • F22D5/22Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators for varying the speed or delivery pressure of feed pumps with floats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. September 1893 ab.
Bei Röhrenkesseln mit Gasfeuerung, welche nur einen verhä'ltnifsmäfsig geringen Wasserinhalt besitzen, ist es von grofser Wichtigkeit, den Wasserstand so gleichbleibend wie möglich zu erhalten. Zu diesem Zweck wird ein Apparat angewendet, wie er in Fig. 1 bis 4 dargestellt ist.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt nach Linie 1 -1, Fig. 2, Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2, Fig. 1, Fig. 3 ein horizontaler Schnitt nach Linie 3-3, Fig. 1, Fig. 4 derselbe Apparat in Anwendung und in verkleinertem Mafsstab.
Ein Gefäfs R ist an seinem, oberen Ende durch ein Rohr R1 mit dem Dampfraum C eines Röhrenkessels verbunden, während das untere Ende dieses Gefäfses durch ein Rohr i?2 mit dem unteren Theil des Kesselwasserraumes in Verbindung steht, so dafs zwischen Dampfkessel und Gefäfs R ein Druckausgleich stattfindet und das Wasser in beiden denselben Stand erhält. Ein Schwimmer S steigt und fällt in dem Gefäfs R je nach der Höhe des Wasserstandes und bethätigt mit Hülfe eines Hebels T und der Gelenke T1 und T2 einen Schieber U, welcher zwischen den Führungen IP des oberen Gefäfstheiles auf- und abzugleiten und die Kanäle F und F1 zu öffnen oder zu schliefsen vermag. Der obere Kanal F steht durch ein Rohr F2 mit irgend einer selbstthätigen Speisepumpe in Verbindung, während der untere Kanal F1 mit Hülfe eines Rohres Vs zu einem Plunger oder Kolbenregulator führt.
Letzterer besteht aus einem Cylinder TF1, in welchem ein Kolben W unter Ueberwindung einer Feder TF2 arbeitet und einen Hahn oder ein Ventil X des Gaszuleitungsrohres mehr oder weniger schliefst.
Fällt der Wasserstand, so fällt auch der Schwimmer S und zieht den Schieber U mit herunter, wobei der obere Kanal F freigelegt wird. Jetzt strömt Dampf aus dem Gefäfs R durch das Rohr F2 hindurch zur Speisepumpe und setzt diese in Bewegung. Bei einer constant wirkenden Speisevorrichtung wird also dadurch eine Beschleunigung im Speisen veranlafst, und der Kessel wird nun' wieder mit Wasser versorgt. Sollte jedoch der Wasserstand noch tiefer sinken, so wird auch der untere Kanal F1 des Schiebers freigelegt, worauf durch das Rohr F3 Dampf zu dem Cylinder W1 gelangt. Der Kolben W wird hierauf die Feder W2 überwinden, das Ventil X mehr oder weniger schliefsen und dementsprechend auch die zur Feuerung dienenden Gasflammen höher oder niedriger brennen lassen bezw. ganz auslöschen. Die Dampfentwickelung hört hier auf, bis der normale Wasserstand wieder herbeigeführt ist.
Wenn der Wasserstand wieder zu steigen beginnt und den Schwimmer S hebt, wird auch der Schieber U gehoben, welcher dann den unteren Dampfkanal F1 schliefst und den Cylinder TF1 vom Dampf absperrt. Durch das Ventil X kann jetzt das Gas in voller Kraft ausströmen und die Dampfentwickelung
weiter vor sich gehen. Steigt das Wasser zu hoch, so wird der Schieber U durch den Schwimmer S noch weiter gehoben und schliefst dann auch den oberen Dampf kanal V, wodurch die Speisepumpe aufser Thätigkeit gesetzt wird. Der dem Kanal V entsprechende Schieberkanal mufs weiter sein als der untere Schieberkanal, damit V immer offen bleibt, so tief der Schwimmer auch sinken mag. Der Schwimmer S kann bei seiner Auf- und Abbewegung durch Gelenkarme Y oder sonst geeignet geführt und durch eine Feder mehr oder weniger entlastet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zur Regelung des Gas- und Wasserzuflusses an Dampfkesseln mit Gasfeuerung, bei welcher ein durch den wechselnden Wasserstand bewegter Schwimmer gleichzeitig Speisewasser- und Heizgaszuführung in zu einander umgekehrtem Verhältnifs regelt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT76689D Vorrichtung zur Regelung des Gas- und Wasserzuflusses bei Dampfkesseln mit Gasfeuerung Expired - Lifetime DE76689C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937487C (de) * 1951-07-01 1956-01-05 Baelz & Sohn K G W Regelanordnung fuer mit einem Niveauregler ausgeruestete Heizkessel oder aehnlich beheizte Behaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937487C (de) * 1951-07-01 1956-01-05 Baelz & Sohn K G W Regelanordnung fuer mit einem Niveauregler ausgeruestete Heizkessel oder aehnlich beheizte Behaelter

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