DE245247C - - Google Patents

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DE245247C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B1/00General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus
    • G10B1/02General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus of organs, i.e. pipe organs
    • G10B1/04General design of organs, harmoniums or similar wind musical instruments with associated blowing apparatus of organs, i.e. pipe organs with electric action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Electrophonic Musical Instruments (AREA)
  • Reciprocating, Oscillating Or Vibrating Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Nach der Erfindung sollen die Klappen, Ventile, Kolben, Hebel, Getriebe, Schlitten, Daumen, Züge, Anlaßhebel usw., welche bei Orgeln, Harmonien und ähnlichen Musikinstrumenten gebraucht werden, durch eine besondere Form von Elektromagneten unmittelbar bewegt werden. Der Elektromagnet besitzt einen Anker, welcher sich in an und für sich bekannter Weise um eine zu den Magnetschenkein parallele Achse dreht. Der Anker ist durch Zugschnüre mit den zu steuernden Teilen unmittelbar verbunden.
. Diese an und für sich bekannte Form der Elektromagnete weist z. B. für das Öffnen der Klappen besondere Vorteile auf. Nicht nur, daß der Magnet nahe am Boden der Windlade befestigt werden kann, sondern vor allem die Tatsache, daß seine Anzugskraft im Anfang eine große ist, läßt ihn für den vorliegenden Zweck ganz besonders zweckmäßig erscheinen. Beim Abheben der Ventilklappe ist nämlich die größte Zugwirkung des Elektromagneten erforderlich. Bei den üblichen Elektromagneten, bei welchen der Anker sich in der Richtung der Schenkel den Polen nähert, ist aber gerade die Anzugskraft zunächst am kleinsten, während sie am Schluß der Ankerbewegung am stärksten ist, wo für den vorliegenden Fall am wenigsten Kraft erforderlich ist.
In dem Ausführungsbeispiele der Zeichnung ist Fig. ι die Vorderansicht des Elektromagneten, dessen Anker durch eine Schnur unmittelbar mit einer Klappe verbunden ist, Fig. 2 ein Seitenaufriß zu Fig. 1.
Der zwischen den Polen angeordnete Anker α berührt bei seiner. Drehung die Pole und auch den Kern des Elektromagneten A nicht, sondern bewegt sich nur längs der Polflächen des Magneten entlang.
Zur unmittelbaren Betätigung der Klappen δ usw. werden die Magnete A außen unterhalb des unteren Teiles der Windlade angeordnet und die Bewegung eines jeden Ankers α betätigt oder hebt die entsprechende Klappe b, um Luft zur Pfeife zuzulassen. Die Klappen sind in dem Druckraume c angeordnet und werden gewöhnlich durch Federn d geschlossen gehalten, während jede Klappe durch ein biegsames Zugkraftorgan e, welches an dem Anker α sitzt, geöffnet wird. Die Erregung der Magnete erfolgt mittels Kontakte, die durch das Niederdrücken von Tasten geschlossen werden.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Elektrischer Antrieb für Orgeln und Harmonien mit außen an der Windlade angebrachten Elektromagneten für die zum Spiel der Orgel dienenden, in ihrem Innern befindlichen Teile, dadurch gekennzeichnet, daß für die Elektromagnete (A) die an sich bekannten, um eine mittlere, zu den Magnetschenkeln parallele Achse drehbaren Anker (a) benutzt sind, die unmittelbar durch Zugschnüre (e) mit den zu steuernden Teilen verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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