DE95157C - - Google Patents

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DE95157C
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems
    • G08B3/06Audible signalling systems, e.g. audible personal calling systems using hydraulic transmission; using pneumatic transmission

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Magnetically Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 74: Signalwesen.
Im Nachstehenden soll ein Apparat beschrieben werden, durch welchen mit der Hand oder elektrisch Signale gegeben werden können, so dafs in bestimmten Zeiträumen eine Dampfpfeife ertönt.
Fig. ι zeigt den Apparat mit schematischer Darstellung der elektrischen Leitungen.
Fig. 2 ist. ein Durchschnitt durch ein Dampfventil und den dasselbe bewegenden Elektromagneten.
ι ist die Dampfpfeife und 2 ist das Gehäuse des Ventils, welches entweder elektrisch — wie unten beschrieben — oder mit der Hand (indem in diesem Falle die Schnur 3 anzuziehen ist) bewegt wird. Die Hauptventilspindel 4 trägt einen Kolben im Cylinder 5 des Gehäuses 2.
Ein seitlicher Ansatz 6 des Ventilkörpers 2 (in Fig. ι nicht sichtbar, weil nach hinten heraustretend) trägt ein Seitenventil 7, von dem Kanäle 8 und 9 (Fig. 2) nach dem Cylinderraum 5 bezw. Dampfeinlafs 10 führen. Die Spindel 11 trägt als Ventil einen kegelförmigen Ring 7, welcher zwischen dem Ventilkopf 12 und einem Ansatz 13 der Spindel frei spielen kann. Darüber, bei 14, ist die Spindel genuthet und Dampf kann austreten, wenn das darüber befestigte Deckventil 15 nicht auf dem Ventilkörper abschliefsend aufsitzt. Weiter oben läuft die Spindel in eine Stange 16 aus, die am Ende einen Anker 17 für einen vom Kasten ig umschlossenen Elektromagneten 18 trägt (Fig. 2). Wenn derselbe durch Leitung 20 . Strom erhält, so ertönt die Dampfpfeife 1, denn Ventilkopf 12 (der zur Bewegung nur sehr wenig Kraft erfordert) geht mit Anziehung des Ankers 17 nieder; dadurch wird der Abschlufsring 7 undicht und folgt öffnend, wenn der Ansatz 13 anschlägt. Gleichzeitig deckt oben Ventil 15 ab und der Dampf strömt durch das nun offene Seitenventil von Kanal 9 durch 8 in den Cylinder 5, wo durch Bewegung der Ventilstange 4 das Oeffnen der Hauptventile erfolgt und somit die Dampfpfeife ertönt. Beim Unterbrechen des elektrischen Stromes steigt die Spindel mit dem Ventilring 7 und Ventil 15, entsprechend abschliefsend und entlastend wirkend, und der Dampfdruck gegen den Kolben an der Stange 4, unterstützt durch den Druck einer hierzu angebrachten Feder, treibt das Hauptventil gegen seinen Sitz wieder in die Schlufsstellung zurück.
Der Magnet 18 ist mit einer Batterie 21 verbunden (Fig. 1), und der die Pfeife zum Ertönen bringende elektrische Strom wird durch nachfolgend beschriebene Mittel geschlossen und unterbrochen. Ein zweiter Stromkreis, von der Batterie 22 ausgehend, dient zum Schliefsen des Stromkreises der ersteren, wenn die Pfeifensignale periodisch wiederholt werden sollen, wobei der elektrisch-magnetische Stromschliefser 23 durch einen Elektromagneten 24 gehoben wird, was durch einen Morseschlüssel 25 geschehen kann, oder, wenn der Schalter 26 geschlossen ist, durch einen mit dem Uhrwerk 27 verbundenen Commutator 28.
Batterie 22 ist schwächer wie Batterie 21, da der durch letztere erzeugte Strom zum Oeffnen des Pfeifenventiles gröfserer Kraft bedarf. Jedes .Schliefsen des Schlüssels 25 be-

Claims (1)

  1. wirkt ein Anziehen des Ankers 29 des Elektromagneten 24 und somit ein Schliefsen des Stromkreises 20 der Batterie 21, wodurch die Pfeife ι zum Ertönen gebracht wird.
    Will man nur eine Batterie verwenden, so kann man 22 auch ausschalten, wie es durch punktirte Linien angedeutet ist.
    Der Commutator 28 ist an seinem Umfange in bekannter Weise mit leitenden und nicht leitenden Segmenten besetzt, deren Längen und Breiten den Umständen entsprechend zu bestimmen sind.
    Patenτ-Anspruch:
    Vorrichtung zum Geben periodischer Dampfpfeifensignale, gekennzeichnet durch die Anordnung einer mit einem Anker 29 und einem Schliefskegel 23 versehenen und zwischen den beiden Spulen eines Elektromagneten 24 federnd gelagerten Ankerstange, zum Zwecke, bei periodischer Erregung des Elektromagneten 24 die periodische Einschaltung des Ventilelektromagneten der Dampfpfeife durch den Schliefskegel der Ankerstange zu bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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