DE166314C - - Google Patents
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- DE166314C DE166314C DENDAT166314D DE166314DA DE166314C DE 166314 C DE166314 C DE 166314C DE NDAT166314 D DENDAT166314 D DE NDAT166314D DE 166314D A DE166314D A DE 166314DA DE 166314 C DE166314 C DE 166314C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L1/00—Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
- B61L1/02—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts
- B61L1/04—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle
- B61L1/045—Electric devices associated with track, e.g. rail contacts mechanically actuated by a part of the vehicle actuated by fluid-pressure
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Magnetically Actuated Valves (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Streckenstromschließern dient das durch den Raddruck bewegte Übertragungsmittel
(Flüssigkeit oder Luft) entweder unter Vermittlung von Membranen, Kolben o. dgl. zur Bewegung eines Schaltkörpers
oder, falls das Mittel eine leitende Flüssigkeit ist (Quecksilber), unmittelbar zum
Schließen des Stromes. Nach Entlastung der Antriebsstelle vom Raddruck tritt ein Rückfluß
des Übertragungsmittels in einen unter der Schiene angeordneten Behälter ein, wodurch
der Stromkreis nach einer bestimmten Zeit wieder unterbrochen wird.
Die vorliegende Erfindung besteht nun
darin, daß der Rückfluß des Übertragungsmittels durch ein elektrisch gesteuertes Ventil
o. dgl. beliebig lange verhindert werden kann, so daß der Stromkreis beliebig lange geschlossen
gehalten werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch einen gemäß der Erfindung
umgeänderten Quecksilberkontakt, Fig. 2 einen Grundriß des Elektromagnetankers.
Das Kelchgefäß α ist mit einem Rand b versehen, durch welchen hindurch ein kleiner, nach oben ausmündender Kanal c führt. Den Deckel des Quecksilberraumes d bildet ein Elektromagnet e, in dessen Mitte das an die Zuleitung f angeschlossene Polstück g unter Zwischenschaltung eines Isolierstückes h befestigt ist. Auch gegen das den zweiten Pol bildende Gehäuse i ist der Elektromagnet e isoliert. Die Wicklung des Elektromagneten e ist an die Klemmen k und / angeschlossen.
Das Kelchgefäß α ist mit einem Rand b versehen, durch welchen hindurch ein kleiner, nach oben ausmündender Kanal c führt. Den Deckel des Quecksilberraumes d bildet ein Elektromagnet e, in dessen Mitte das an die Zuleitung f angeschlossene Polstück g unter Zwischenschaltung eines Isolierstückes h befestigt ist. Auch gegen das den zweiten Pol bildende Gehäuse i ist der Elektromagnet e isoliert. Die Wicklung des Elektromagneten e ist an die Klemmen k und / angeschlossen.
Den Anker des Elektromagneten e bildet ein flacher Ring m, der mit seinem inneren umgebogenen
Rande Führung am Kelchgefäß erhält und durch geeignete Mittel gegen Drehung gesichert ist. Von einer Anzahl
vom Ring m nach unten führender Stäbe η ist einer an seinem unteren Ende mit einer
Scheibe ο ο. dgl. versehen, welche den Ausfluß des Kanals c absperrt, sobald der
Anker in durch sein Eigengewicht oder durch Federkraft nach unten gezogen ist.
Ist der Elektromagnet erregt, so ist der Anker m angezogen und der Ausfluß des
Kanals c geöffnet.
Da bei dem Quecksilberstromschließer der Stromkreis durch die Berührung zwischen
dem Quecksilber und dem Polstück g geschlossen wird, so wird im vorliegenden
Falle dieser Stromschluß so lange aufrecht erhalten, als das Quecksilber nicht aus dem
Kelchgefäß α ausfließen kann, d. h. also, solange der Ring m von dem Elektromagneten e
nicht angezogen ist.
Zieht der Elektromagnet e den Ring an, so kann das in dem Kelchgefäß enthaltene
Quecksilber auslaufen, und der Leitungsschluß ist unterbrochen.
In gleicher Weise lassen sich auch die Streckenstromschließer ausbilden, bei denen
zur Kontaktgebung Luftdruck verwendet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Streckenstromschließer, bei welchen der durch den Raddruck des fahrenden Zuges zu bewirkende Leitungsschluß unter Verwendung flüssiger oder gasförmiger Übertragungsmittel erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Rückfluß des Übertragungsmittels durch ein elektrisch gesteuertes Ventil o. dgl. beliebig lange abgesperrt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166314C true DE166314C (de) |
Family
ID=431717
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166314D Active DE166314C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166314C (de) |
-
0
- DE DENDAT166314D patent/DE166314C/de active Active
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