DE244451C - - Google Patents

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DE244451C
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bolt
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knives
knife
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21HMAKING PARTICULAR METAL OBJECTS BY ROLLING, e.g. SCREWS, WHEELS, RINGS, BARRELS, BALLS
    • B21H3/00Making helical bodies or bodies having parts of helical shape
    • B21H3/02Making helical bodies or bodies having parts of helical shape external screw-threads ; Making dies for thread rolling
    • B21H3/06Making by means of profiled members other than rolls, e.g. reciprocating flat dies or jaws, moved longitudinally or curvilinearly with respect to each other

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

PATENTAMT
KAISERLICHES
PATENTSCHRIFT
- M 244451 KLASSE 7/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Maschine zur Bearbeitung des Bolzenendes von Schraubenbolzen, auf denen das Gewinde durch Einwalzen hergestellt wird. Hiernach soll die Vorrichtung mit einem Messer versehen werden, das vom Getriebe der Maschine so bewegt wird, daß es alsbald nach Beginn des Walzvorganges an das Bolzenende herangeführt und zur Einwirkung gebracht wird, und
ίο daß es dann während des ganzen wesentlichen Teiles des Walzvorganges in Arbeitsstellung bleibt. Hieraus ergibt sich, daß man je nach der Ausführungsform der benutzten Walzvorrichtung bestimmte Änderungen zu treffen hat:
ig Benutzt man nämlich eine Walzvorrichtung, bei der die beiden Walzbacken sich mit gleicher Geschwindigkeit gegeneinander bewegen, der Bolzen also eine Querbewegung nicht ausführt, so braucht auch dem Messer nur derjenige Antrieb erteilt werden, der dazu nötig ist, es nach Beginn des Walzvorganges in Arbeitsstellung zu bringen und nach Beendigung in die Ruhestellung zurückzubringen. Steht dagegen eine Backe der Walzvorrichtung fest, so daß der Bolzen sich unter dem Einfluß der zweiten Walzbacke an der ersten entlang bewegt, mit parallel bleibender Achse, so muß auch das Messer, außer dem ersterwähnten Antrieb, noch einen zweiten Antrieb
30'erhalten, unter dessen Einfluß es der Querverschiebung des Bolzens auf der Walzbacke entlang folgt, so daß es auch hier während
des wesentlichen Teiles des Walzvorganges in Eingriffsstellung bleibt.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht. Beim Einwalzen von Gewinden findet bekanntlich eine geringe Verschiebung der am Anfang des Bolzens gelegenen Materialteile statt, so daß ein Bolzen von der Form der Fig. 1 nach dem Einwalzen des Gewindes an dem vorderen Ende eine trichterförmige Vertiefung aufweist, wie sie die Fig. 2 zeigt. Wollte man das vermeiden, so mußte bisher ein Bolzen von der Form der Fig. 3 vor dem Einwalzen des Gewindes so abgedreht werden, wie es Fig. 4 zeigt, damit nach dem Einwalzen des Gewindes der Bolzen die gewünschte Form nach Fig. 5 besaß. Nach der Erfindung wird nun an der Walzmaschine das erwähnte Messer angebracht, das während des Walzens selbst die Abrundung des Bolzenendes vornimmt, so daß der Bolzen von der Form der Fig. 6, ohne Zwischenbehandlung, nach dem Walzen die Form der Fig. 7 besitzt.
Die einzelnen 'Perioden der Bearbeitung des Bolzens mit der neuen Maschine sind in schematischer Weise in Fig. 8 unter der Annahme, daß die Maschine eine feststehende Backe B1 und eine bewegliche Backe B besitze, veranschaulicht. Fig. 9 zeigt das gleiche Schema für den Fall, daß beide Walzbacken gegen-
einander bewegt werden. Die Fig. io bis 23 zeigen in größerem Maßstab im Aufriß und Grundriß die Einwirkung der Walzbacken und des Messers M in den aufeinanderfolgenden, in den Fig. 8 und 9 veranschaulichten Perioden. Die Fig. 24 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie I-I der Fig. 18 und 19.
Zu Beginn der Bearbeitung wird der Bolzen S, wie bei I in Fig. 8 und 9, Fig. 10 und 11 ersichtlich, zwischen die Walzbacken B B1 gebracht, wobei das Messer sich in entsprechender Entfernung vom Bolzen befindet. Die Zähne der Backen B B1 dringen nun zunächst etwas in den Bolzen S ein (7/ in Fig. 8 und g, Fig. 12 und 13), wobei eine Annäherung des Messers M an den Bolzen S stattfindet. Sobald ein tieferes Eindringen der Zähne der Walzbacken in den Bolzen erfolgt (777 in Fig. 8 und 9, Fig. 14 und 15) tritt das Vordringen von Material am Bolzenende ein, und die Spanabnahme durch das Messer M beginnt. Das Stadium IV in Fig. 8 und 9 (Fig. 16 und 17) entspricht der größten Annäherung des Messers M an die Bolzenachse und der stärksten Spanabnahme. Im Stadium V (Fig. 8 und 9, Fig. 18 und 19) ist das Gewinde nahezu fertig und die Spanabnahme beendet. Es erfolgt dann das Fertigwalzen (VI in Fig. 8 und 9, Fig. 20 und 21), wobei das Messer M zurückgeht und keinen Span mehr nimmt. VII in Fig. 8 und 9 (Fig. 22 und 23) zeigt die Freigabe des fertiggewalzten Bolzens S durch die Backen B und B1 und das. Messer M.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Maschine zur Bearbeitung des Bolzenendes beim Einwalzen von Gewinde auf Schraubenbolzen durch vom Getriebe bewegte Messer, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebe die Messer alsbald nach Beginn des Walzvorganges an den Bolzen heranführt und zur Einwirkung bringt und sie während des ganzen wesentlichen Teiles ' des Walzvorganges in Arbeitsstellung erhält, dergestalt, daß,
    a) wenn zufolge der gewählten Ausführungsform der Walzvorrichtung der Bolzen selbst eine Fortbewegung parallel zu seiner Achsenrichtung ausführt, die Messer während des Walzvorganges zusammen mit dem Bolzen fortschreiten,
    b) wenn zufolge der Ausführungsform
    ' der Walzvorrichtung der Bolzen keine Querverschiebung erfährt, die Messer, abgesehen von der Ein- und Ausrückverschiebung, stillstehen. ' .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061220B (de) * 1956-09-20 1959-07-09 Dresden Feinmess Vorrichtung zum Praegepolieren und Entgraten von Werkstuecken

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061220B (de) * 1956-09-20 1959-07-09 Dresden Feinmess Vorrichtung zum Praegepolieren und Entgraten von Werkstuecken

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