DE244341C - - Google Patents
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- DE244341C DE244341C DENDAT244341D DE244341DA DE244341C DE 244341 C DE244341 C DE 244341C DE NDAT244341 D DENDAT244341 D DE NDAT244341D DE 244341D A DE244341D A DE 244341DA DE 244341 C DE244341 C DE 244341C
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- legs
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Links
- 230000033001 locomotion Effects 0.000 claims description 15
- 210000001364 upper extremity Anatomy 0.000 claims description 10
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 10
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G19/00—Toy animals for riding
- A63G19/02—Toy animals for riding made to travel by riding movements other than by ratchet wheels
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 244341 KLASSE 77e. GRUPPE
OSKAR WUPPERMANN in BARMEN.
Spielzeug-Reittier. Patentiert Im Deutschen Reiche vom 3. Juni 1911 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein
Spielzeug-Reittier, das um eine an dem Gestell zwischen den Vorder- und Hinterbeinen befindliche
Rolle kippbar ist und durch Schwingen der mit dem Gestell gelenkig verbundenen Vorderbeine
vorwärts bewegt wird.
Das Neue an der Erfindung ist, daß auch die Hinterbeine in dem Gestell gelenkig gelagert
sind, und daß die miteinander in Verbindung ίο stehenden wagerechten Arme der die Beine
bildenden Winkelhebel mit dem beweglich gelagerten Sattel verbunden sind.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Längsansicht eines Pferdes in Mittelstellung,
Fig. ι eine Längsansicht eines Pferdes in Mittelstellung,
Fig. 2 einen Querschnitt nach A-B,
Fig. 3 einen Grundriß;
Fig. 4 und 5 zeigen das Pferd in Ansicht, mit
den Vorder- bzw. Hinterfüßen den Boden berührend ;
Fig. 6 bis 8 zeigen weitere konstruktive Ausführungen des Erfindungsgegenstandes.
Das Reittier besteht, wie Fig. 1 bis 3 zeigt, aus dem Rumpf a, welcher in der Mitte mit
Stützen η auf Rollen b derart gelagert ist, daß er um die Rollenachse 0 nach vorn und hinten
kippen kann.
Am Rumpfe des Tieres ist ein Paar Vorderbeine c und ein Paar Hinterbeine d gelenkig
angebracht und in den Drehpunkten e und f gelagert. Die Beine sind nicht so lang, daß
Vorder- und Hinterbeine zugleich den Boden berühren können, infolgedessen das Tier entweder
nach vorn übergekippt auf den Vorderbeinen, oder nach hinten gekippt auf den Hinterbeinen
ruht.
Jedes Beinpaar besitzt an seinem oberen Ende einen horizontalen Schenkel g bzw. h, mit dem
es einen Winkelhebel bildet. Diese beiden horizontalen Schenkel greifen, wie Fig. 3 zeigt,
ineinander und sind durch einen Schlitz im einen Schenkel und einen Stift im anderen
Schenkel gelenkig miteinander verbunden, so daß, wenn das Vorderbeinpaar c nach vorn bewegt
wird, die Schenkel g und h beider Beinpaare sich nach unten und damit das Hinterbeinpaar
d nach hinten bewegen. Es bewegen sich also die Vorder- und Hinterbeine stets entgegengesetzt.
Auf dem Rücken des Tieres ist ein Sattel i derart beweglich angebracht, daß er entweder
eine schaukelnde Bewegung (Fig. 1) oder eine hin und her schwingende Bewegung (Fig. 6) oder
auch eine auf und ab gehende Bewegung (Fig. 7) ausführen kann. Die jeweilige Bewegung des
Sattels wird durch ein Verbindungsstück I auf den Schenkel eines Beinpaares direkt übertragen,
so daß durch die Bewegung des Sattels beide Beinpaare zwangläufig bewegt werden.
Die Vorwärtsbewegung findet auf folgende Weise statt. Das Reittier ruht, wenn es vom
Reiter bestiegen wird, auf den Vorderbeinen c, und der Sattel i ist ebenfalls nach vorn gekippt,
wodurch die Vorderbeine nach vorn und die Hinterbeine nach hinten gestreckt sind, wie
Fig. 4 der Zeichnung darstellt. Wenn nun der Reiter sich mit dem Oberkörper im Sattel zurücklegt
und dadurch den Sattel i nach hinten kippt, werden durch diese Bewegung des Sattels
60
mittels des Verbindungsstückes I die Schenkel
g und h beider Beinpaare nach oben bewegt und damit das Vorderbeinpaar zurückgezogen.
Indem das letztere aber auf dem Fußboden durch Reibung einen Halt findet, zieht es durch
die relative Rückwärtsbewegung in Wirklichkeit den auf den Vorderbeinen und der Laufrolle
b ruhenden Körper des Tieres vorwärts. Die nach hinten ausgestreckten Hinterbeine
ίο (Fig. 4) werden zu gleicher Zeitlöhne den Boden
zu berühren, vorwärts bewegt. ■
Ist der Sattel i zurückgekippt, wobei er auf den Rücken des Tieres aufstößt, so kippt das
ganze Tier um die Achse der Laufrolle b nach hinten, so daß nunmehr die nach vorn angezogenen
Hinterfüße d den Boden berühren, während die Vorderfüße c in der Luft schweben,
wie Fig. 5 zeigt.
Indem der Reiter den Sattel nun wieder vorwärts schaukelt, werden die Hinterbeine d
relativ nach hinten bewegt, und das ganze Tier, indem die Hinterbeine sich an ihrer Stelle auf
dem Boden festhalten, auf den Laufrollen nach vorwärts geschoben, bis das Tier wieder vorn
überkippt und auf den inzwischen wieder nach vorn ausgestreckten Vorderbeinen ruht, also in
die Stellung der Fig. 4 zurückgekehrt ist. In dieser Weise wird das die Bewegung der Beine
verursachende Vor- und Zurückschaukeln des Sattels mit dem Vor- und Zurückschaukeln des
ganzen Tieres um den Drehpunkt der Laufrolle zu einer einzigen Bewegung kombiniert, indem
die eine Bewegung in die andere übergeht, wozu vom Reiter einige Übung und Geschicklichkeit
beansprucht wird.
Das Verbindungsstück I kann statt am vorderen
Ende des Sattels i auch an dessen hinterem Ende angebracht werden; dann kehrt sich die
Reihenfolge der Schaukelbewegungen des Sattels und des ganzen Tieres um die Achse der
Laufrolle um, ergibt aber dasselbe Resultat.
Ähnlich ist der Bewegungsvorgang bei den Ausführungsformen nach Fig. 6 bis 8.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Spielzeug-Reittier, das um eine an dem Gestell zwischen den Vorder- und Hinterbeinen befindliche Rolle kippbar ist und durch Schwingen der mit dem Gestell gelenkig verbundenen Vorderbeine vorwärts bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Hinterbeine mit dem Gestell gelenkig verbunden sind und zur Fortbewegung dienen, und daß · die Bewegung sowohl der Vorder- wie der Hinterbeine durch den durch Zwischenglieder mit ihnen verbundenen und beweglich gelagerten Sattel betätigt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE244341C true DE244341C (de) |
Family
ID=503391
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT244341D Active DE244341C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE244341C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2913248A (en) * | 1957-06-05 | 1959-11-17 | George F Bauer | Saddle actuated hobby horse |
-
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- DE DENDAT244341D patent/DE244341C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2913248A (en) * | 1957-06-05 | 1959-11-17 | George F Bauer | Saddle actuated hobby horse |
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