DE40939C - Vorrichtung um Lungenkranken das Ausathmen zu erleichtern - Google Patents

Vorrichtung um Lungenkranken das Ausathmen zu erleichtern

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DE40939C
DE40939C DENDAT40939D DE40939DA DE40939C DE 40939 C DE40939 C DE 40939C DE NDAT40939 D DENDAT40939 D DE NDAT40939D DE 40939D A DE40939D A DE 40939DA DE 40939 C DE40939 C DE 40939C
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J. ZOBERBIER, Herzogl. Gothaischer Bergmeister in Gera b. Elgersburg
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 30: Gesundheitspflege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Februar 1887 ab.
Beschreibung des Athmungsstuhles.
Fig. ι stellt die Seitenansicht,
Fig. 2 die Vorderansicht (ohne Bänder),
Fig. 3 den Schnitt der Vorrichtung nach A-B, Fig. ι und 2, dar.
Hinter der etwas hohen Lehne eines möglichst bequem eingerichteten Stuhles sind zwei waagrechte Querleisten angebracht, in welchen sich die beiden je 7 cm starken hölzernen Walzen α mit ihren schmiedeisernen Zapfen drehen. An jeder dieser Walzen ist ein Winkelhebel b befestigt, welcher von dem auf dem Stuhl Sitzenden mit der Hand vor- und rückwärts bewegt werden kann. Mit Hülfe der Klemmleisten c und der Klemmschrauben d werden die aus Hanfgurten bestehenden Bänder efg h in der erforderlichen Länge und Höhe auf den Walzen befestigt, an den durch Fig. 3 der Zeichnung angedeuteten Stellen durch die Stuhllehne hindurchgeführt und auf der Brust zusammengehakt. Die linksseitigen Bänder efg sind zu letzterem Zwecke mit Haken und die rechtsseitigen mit Oesen versehen, während die über die Schultern zu legenden beiden Bänder h h mit ihren Oesen in Haken eingehängt werden, welche an der oberen Seite der Bänder g g befindlich sind. Die beiden Bänder e und f gehen beide von den Walzen aus und umschliefsen den Brustkasten unterhalb der Arme, während g g nur kurze Stücke sind, welche ihre zusammenpressende Bewegung theils durch die über die Schultern herkommenden Bänder h h, theils durch das mittlere Band f erhalten, indem sie auf dieses aufgenäht sind.
Anwendung des Stuhles.
Nachdem man vorher die Klemmschrauben d gelüftet und auf dem Stuhl Platz genommen hat, sind zunächst die Bänder efg über der Brust zuzuhaken und die Bänder h über die Schulter her zu nehmen und ebenfalls an die oberen Bandtheile g anzuhaken, sodann sind (durch eine zweite Person) die sämmtlichen Bänder unter den Klemmleisten hindurch so lange anzuziehen, bis sie um den Brustkasten herum überall anliegen, aber beim Athmen durchaus nicht hindern. Hierbei müssen die Hebelarme die Stellung b in Fig. 3 der Zeichnung einnehmen. Nun werden die Hebel mit beiden Händen gefafst, dann wird recht tief eingeathmet und, nachdem dann die hierauf folgende Ausathmung nahezu beendigt ist, die Hebelarme einander genähert, bis ungefähr in Stellung P der Fig. 3 der Zeichnung. Hierdurch werden die Bänder angezogen, der Brustkasten zusammengeprefst und, wie schon erwähnt, diejenige Luft, welche nach Beendigung der Ausathmung noch in der Lunge verbliehen war, vollends herausgeprefst. Nachdem das letztere nun geschehen ist, sind die Hebelarme in etwas schnellerer Bewegung wieder in die frühere Stellung b zurückzubringen. Bei dieser Bewegung werden die Arme vom Körper wegbewegt und dadurch die nun folgende Einathmung nebenbei noch kräftig unterstützt.
Bei 7 cm Durchmesser der Walzen berechnet sich, da die Bewegung der Hebelarme ungefähr Y5 des Kreisumfanges beträgt, die Verkürzung der Bänder folgendermafsen:
ι π r 5 2 · 3,1416 · 3,5
5
= 4,40 cm.

Claims (1)

  1. Jede der beiden Walzen bewirkt also eine Verkürzung der Bänder von 4,4 cm, beide zusammen eine solche von 8,8 cm. Diese Verkürzung wird wohl für alle Fälle ausreichend sein. Hat man beim Anlegen die Bänder nicht recht bequem und locker gestellt, so wird man kaum die Hebel um ]/5 des Kreisumfanges fortbewegen dürfen, weil sonst die Zusammenpressung zu kräftig ausfällt.
    In der zur Verdeutlichung der Verkürzung der Bänder dienenden Fig. 3 hat des kleinen Mafsstabes wegen diese Verkürzung etwas gröfser gezeichnet werden müssen, als sie in der Wirklichkeit ist.
    P ATEN τ-Anspruch:
    Vorrichtung an Stühlen oder Ständern, um Lungenkranken (Emphysematikern und Asthmatikern) durch Zusammendrücken des Brustkorbes das vollständige Ausathmen zu erleichtern, bestehend aus den um ihre Längsachse drehbaren Walzen a, den an α befestigten Winkelhebeln b und den gleichfalls mit a verbundenen, den Brustkorb umfassenden Gurten efgh.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT40939D Vorrichtung um Lungenkranken das Ausathmen zu erleichtern Expired - Lifetime DE40939C (de)

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