DE243302C - - Google Patents

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DE243302C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B11/00Presses specially adapted for forming shaped articles from material in particulate or plastic state, e.g. briquetting presses, tabletting presses
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
  • Beans For Foods Or Fodder (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 243302 -· KLASSE 58 b. GRUPPE
JOHN BAADE und FRANK KENDRICK JAMES in WACO, Texas, V. St. A.
Presse mit mehreren Stempeln nebeneinander. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1910 ab.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Presse mit einer Anzahl nebeneinander angeordneter Stempel, die mittels einer oder mehrerer Walzen nacheinander niedergedrückt werden. Die Vorteile, welche die Verwendung von Walzen bieten, sind hauptsächlich die, daß mit geringem Energieaufwand große Pressung erreicht wird, und daß ferner die Leistung während der ganzen Bewegung nahezu gleich bleibt, ίο Trotzdem sind bisher Walzen für Stempelpressen der angegebenen Art nicht verwendet worden und wären auch unzweckmäßig gewesen, wenn das zu pressende Gut nach erfolgter Pressung in den meisten Fällen unter Druck gehalten werden soll, weil die Elastizität des Stoffes die Stempel teilweise wieder hochheben würde, sobald die Walze über die Stempel hinweggegangen ist. Aus diesem Grunde ist nach der vorliegenden Erfindung gleichzeitig eine Sperrvorrichtung vorgesehen, welche jeden Stempel in seiner jeweiligen Preßlage zurückhält.
Eine solche Presse kann zum Zusammendrücken von Stoffen, zum Beispiel von Baumwolle, zum Formen von Gegenständen, wie Dachziegeln, oder zum Auspressen von Öl oder von Obstsäften usw. dienen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Presse nach vorliegender Erfindung dargestellt: Fig. ι ist eine Seitenansicht der Presse ohne die Stempelhebevorrichtung,
Fig. 2 ein Grundriß,
Fig. 3 eine Endansicht,
Fig. 4 eine Ansicht von oben auf die Preßform und auf einen Teil des Preßtisches, der die Form trägt, mit der Verzahnung zu seiner Hin- und Herbewegung,
Fig. 5 eine Seitenansicht der Preßform,
Fig. 6 eine Aufsicht auf die Einstellvorrichtung für die Form,
Fig. 7 eine Endansicht der Preßform,
Fig. 8 ein vergrößerter Querschnitt durch die Preßform mit den Sperrvorrichtungen für die Stempel und den Haken zum Heben der Stempel, Fig. 9 ein abgebrochener Grundriß hierzu,
Fig. 10 eine abgebrochene Seitenansicht der Preßform mit den Schlitzen für die Sperrvorrichtung, ,
Fig. 11 eine Endansicht einer der Preßrollen und einiger Druckstempel, die zeigt, wie der Preßvorgang allmählich vorschreitet,
Fig. 12 eine Detailzeichnung der Sperrvorrichtung,
Fig. 13 eine Einzelheit der Stempelhebe-, vorrichtung,
Fig. 14 eine Aufsicht auf dieselbe,
Fig. 15 eine Aufsicht auf die Preßform mit den Abschlußplatten an den Enden.
Fig. 16, 17, 18 zeigen verschiedene Ausführungsformen der Stempel,und der Form.
Der Preßtisch 4 läuft mittels der Räder 3 auf Schienen ι und stützt sich gleichzeitig mit dem mittleren Teile auf Rollen 5, deren Wellen 6 dem festen Gestell 2 gelagert sind (Fig. 1
in bis 3). Die Preßform 37 ist in den Preßtisch 4 eingebaut. Das Gut wird mittels der nebeneinander angeordneten Stempel 23 gepreßt.
Der Antrieb der Presse erfolgt von der Welle 29 (Fig. 3) aus, welche in den ortsfesten Lagern 30
läuft und durch ein nur angedeutetes Wendegetriebe 31, 32 ihren Antrieb erhalten kann. Die Welle 29 treibt mittels des Riemens 10 die Welle 91, welche,ihrerseits durch die Räderpaare 8 bis 7 die Achse 16 antreibt. Die Achsen 91 und 16 sind im Gestell 2 gelagert (Fig. 1 bis 3). Auf der Achse 16 sitzen ferner zwei Zahnräder 18, welche so breit sind, daß sie gleichzeitig erstens in die auf dem Preßtisch befestigten Zahnstangen 22 eingreifen und dadurch den Tisch antreiben und zweitens in die Zahnräder 20 und 21 eingreifen, welche die Zahnräder 17 und 19 antreiben. Die Zähnräder 20, 21, 17 und 19 sind in einem Rahmen 14 gelagert, welcher auf der Welle 16 schwingend angebracht ist (Fig. 3). Auf den Wellen der Räder 17 und 19 sitzen die Walzen 25 und 27, während eine dritte Walze 26 auf der Mitte der Welle 16 sitzt. Zum Einstellen des Rahmens 14 dient das Handrad 13 (Fig. 1 und 3), welches mittels Schneckenübertragung 12, 11 zwei Zahnräder antreibt, welche in die Innenverzahnungen des Rahmens 14, 15 eingreifen.
Zu beachten ist, daß die Walzen 27, 26 und 25 so angeordnet sind, daß das Pressen stufenweise fortschreitet, und zwar auf folgende Weise. Die Walze 25 sei augenblicklich die höchste. Sie drückt beim Vorschübe des Preßtisches 4 nach links die Stempel 23, welche auf dem zu pressenden Gut stehen, um einen gewissen Abstand nieder. Darauf drückt die Walze 26 die Stempel 23 noch weiter herunter. Die am niedrigsten liegende Walze 27 drückt dann schließlich die Stempel 23 in ihre tiefste Lage. Ist hierauf das Gut noch nicht genügend zusammengedrückt, so wird es unter den Walzen ein . zweites Mal hergeführt oder auch mehrere Male, wenn nötig, und gleichzeitig die Preßform 37 in dem Lauftisch 4 höher gestellt.
Bei der Einstellung des schwingbaren Rahmens 14 kann auf den Zustand des zu pressenden Gutes Rücksicht genommen werden. Feste Stoffe wird man mit kleineren Abstufungen zusammendrücken als lose Stoffe. Auch wird man für den ersten Durchgang des Preßtisches den Höhenunterschied der Walzen größer wählen als bei den folgenden Durchgängen, wenn das Preßgut bereits eine größere Dichtigkeit erhalten hat.
Bevor der hierzu erforderliche Antrieb in entgegengesetzter Richtung erfolgt, wird der Rahmen 14, wie oben Beschrieben, mittels des Handrades 13 geschwenkt, bis die Walze 27 oben und die Walze 25 unten liegt, und wird die Preßform 37 etwas höher eingestellt. Hierzu wird die Preßform 37 mittels der in Lagern 41 auf dem Preßtisch 4 ruhenden Schraubenspindel 39, der Keile 35 und der Handräder 34 gehoben (Fig. 4 bis 7), während sie durch die Ansätze 40, welche in Nuten des Preßtisches eingreifen, senkrecht geführt wird. Die Endabschlußplatten 74 sind in senkrechten Nuten der hier nach unten verlängerten Seitenwände der Preßform 37 verschiebbar angeordnet und können mittels der Handgriffe 33 abgenommen werden (Fig. 7). Sie werden durch die Walzen 25, 26 und 27 ebenfalls niedergedrückt, doch gehen sie unter der Wirkung der Federn 36 wieder hoch. Erforderlichenfalls können diese Platten 74 mit ähnlichen Sperrvorrichtungen versehen werden, wie weiter unten für die Stempel beschrieben werden soll.
Fig. 11 zeigt eine Preßwalze in Tätigkeit. Jede Preßwalze ist an ihrem Umfange mit Rillen 69 versehen, in welche die abgerundeten Enden der Stempel 23 eingreifen.
Die Preßform 37 ist mit Sperrvorrichtungen versehen, um die Stempel 23 selbsttätig in ihrer niedergedrückten Stellung zu halten. Eine Reihe von Riegeln 46 (Fig. 8 bis 10) befinden sich nämlich in den Schlitzen 47 der Seitenwände der Preßform 37, und zwar ist für jeden Stempel an jeder Seite ein Riegel vorgesehen. Die Federn 53 unter den Riegelnasen sollen ein selbsttätiges Zurückspringen der Riegel 46 hervorrufen, wenn diese selbst von den Daumen 48 freigegeben werden. Die Daumen sitzen lose auf Wellen 49 und werden von Federn 51 gegen die Riegel 46 gedrückt. Je eine Welle 54 ist an jeder Seite der Preßform 37 in Lagern 50 angebracht und mit einem Handhebel 55 versehen. Fest auf den Wellen 54 befinden sich Arme, die durch Seile oder Ketten 52 mit Armen der Daumen 48 verbunden sind.
Wenn j etzt der Hebel 55 aufwärts bewegt wird, so dreht sich die Welle 54 mit den Armen, und werden die Daumen 48 durch die Seile 52 mitgenommen, wobei die Federn 51 gespannt werden. Durch Sperrad und Klinke 90 und 89 (Fig. 12) wird verhindert, daß der Hebel 55 nach dem Loslassen durch die Kraft der Federn 51 wieder zurückgedreht wird. Bei der angenommenen Drehrichtung lassen die Daumen 48 infolge ihrer Kreisform die Riegel 46 frei, so daß diese von den Federn 53 auswärts gezogen werden können.
Wird der Hebel 55 entgegengesetzt, also abwärts bewegt, so werden die Daumen 48 infolge der biegsamen Seilverbindung 52 freigelassen und können sich der Federkraft 51 no gemäß soweit wie möglich bewegen, wobei die schwächeren Federn 53 zusammengedrückt werden, die Riegel 46 sich gegen die schrägen Flächen der Stempel 23 legen und letztere in ihrer niedergedrückten Lage festgehalten werden.
Die Stempel 23 werden mittels der mit Haken versehenen Stangen 58 gehoben, welche mit ihren Enden um die Stangen 44 greifen. Letztere durchdringen alle Stempel 23, von denen einige seitliche Aussparungen besitzen, die sich zu Durchlässen 45 für die Stangen 58 vereinigen.
Die Stangen 58 können mittels der Quer-

Claims (1)

  1. träger 60 und der Seile o. dgl. 68 gehoben werden (Fig. 13 und 14). Von den Trägern 60 gehen nach unten Arme aus, mit denen die Stangen 58 mit Hilfe der Bolzen 59 verbunden sind. Die Seile 68 werden auf die Trommeln 63 aufgewickelt, welche untereinander durch Seile 67 verbunden und in den Ständern 62 gelagert sind. Eine der Trommeln 63 wird mittels des Schneckengetriebes 64, 65 einer in Lagern 66 und 71 laufenden Welle 70 durch eine der auf ihr befestigten Scheiben 72 angetrieben. Mittels des Ausrückers 73 kann ein Riemen auf eine der Scheiben 72 gebracht werden. Die Seile 67 sind auf den Trommeln 63 so angeordnet, daß der Antrieb einer Rolle auf die andere übertragen und die Träger 60 parallel zu sich selbst gehoben und auch in jeder Lage festgehalten werden können.
    Die angehobenen Stempel 23 werden in einer Horizontalebene durch die Stangen 44 und den Rahmen 60' gehalten, dessen Querträger 60 mittels Querstangen 61 in festem Abstand voneinander gehalten werden (Fig. 14).
    Die Fig. 16, 17 und 18 zeigen eine Abänderung in der Form der Preßstempel. Die Abänderungen sollen die Maschine zum Pressen von Öl aus Samenmehl oder zum Auspressen von Flüssigkeiten aus feuchtem Gut, z.B. Saft aus Früchten, befähigen. Die Stempel 83 sind an den Seiten ausgespart, so daß Gänge 84 entstehen, durch welche das Öl oder die Flüssigkeit entweichen kann. Des weiteren sind in den Stempeln Nuten 88 vorgesehen, durch welche die Flüssigkeit in die Gänge 84 gelangen kann.
    Die Flüssigkeit kann aus den Gängen 84 an den Enden der Presse entweichen. Die Bodenstempel 85 sind mit Aussparungen oder geneigten Nuten 86 versehen, so daß die Flüssigkeit durch den Boden gehen und durch Aussparungen 87 entweichen kann. Um das Öl oder die Flüssigkeit aus der Presse zu entfernen, nachdem sie von dem Material getrennt ist, könnte man auch Druckluft verwenden.
    Paten τ-An sp rüche:
    i. Presse mit mehreren Stempeln nebeneinander, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (23) niedergewalzt und dann durch selbsttätige · Sperrvorrichtungen zurückge- ! halten werden.
    j 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch ge-
    j kennzeichnet, daß die einzelnen Stempel (23) in der Weise mit Schlitzen versehen sind, daß Stangen (44) durch alle gemeinsam hindurchgeschoben werden können, während einige Stempel mit Aussparungen (45) versehen sind, durch welche die Stangen (44) mittels Haken (58) erfaßt und gehoben werden können.
    3. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtungen aus in den Seitenwänden der Preßform (37) verschiebbaren, gegen schräge Flächen der Stempel (23) wirkenden und selbsttätig zurückfedernden Riegeln (46) bestehen, die durch mittels Federn (51) gedrehte Daumen (48) eingeschoben werden, während zwecks selbsttätiger Lösung sämtlicher Riegel (46) alle Daumen (48) gemeinsam durch Wellen (54) und Zugorgane (52) zurückgedreht werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    Berlin, gedruckt in der Reichsdruckerei.
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