DE243194C - - Google Patents

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DE243194C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46DMANUFACTURE OF BRUSHES
    • A46D3/00Preparing, i.e. Manufacturing brush bodies
    • A46D3/04Machines for inserting or fixing bristles in bodies

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Bürsten mit elastischem, ζ. Β. Gummiboden. Solche Bürsten sind an sich bekannt, ebenso ist es an sich bekannt, die Borsten einzeln aus einem Magazin zuzuführen. Das Wesen der vorliegenden Erfindung besteht darin, daß durch den elastischen Boden der Bürste eine oder gleichzeitig mehrere Hohlnadeln gedrückt werden, welchen vor, während
ίο oder nach dem Durchdringen des Bodens aus dem Magazin die Borsten zugeführt werden, worauf die Borsten durch die Hohlnadeln und den Boden so weit gedrückt werden, daß sie auf der entgegengesetzten ' Seite des Bodens um die für ihre Befestigung und Sicherung erforderliche Länge überstehen. - - ■
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den Querschnitt einer herzustellenden Bürste,
Fig. 2 schematisch die Anordnung der einzelnen Teile der Vorrichtung.
Auf einer Grundplatte 1 ist ein mittels Federn 3 nachgiebig gelagerter Boden 2 angeordnet, dessen Bewegung nach oben durch einen Rahmen 4 begrenzt wird, in den der elastische, z. B. Gummiboden 5 eingespannt wird. Auf dem Boden 2 ist eine Holzplatte 6 angeordnet, auf welcher der Böden 5 fest aufliegt. Oberhalb des Bodens 5 ist auf Säulen oder Führungen 7 eine Platte 8 maschinell verschiebbar. Diese Platte 8 trägt zweckmäßig eine der Zahl der Borsten entsprechende Anzahl Hohlnadeln 9.
Wird die Platte 8 z. B. unter Vermittlung der Exzenter io o. dgl. niedergedrückt, so dringen die Nadeln 9 durch den Gummiboden 5. Sobald die Nadeln bis zu dem Holzboden 6 gelangt sind, trifft ein Anschlag 11 gegen den Boden 2, so daß die Nadeln nicht in den Holz-; boden 6 eintreten können. Die Abwärtsbewegung der Platte 8 hört jetzt auf.
Es wird nun ein am Boden durch eine Platte 12 abgeschlossenes Magazin 13 über die Platte 8 gebracht, in dessen Löchern 14 die einzelnen Borstenhaare 17 stehen. Das Magazin wird so gestellt, daß sich die Löcher 14 genau zentrisch über den Hohlnadeln 9 befinden. Hierauf wird die Platte 12 entfernt, so daß die Borsten in die Nadeln 9 hineinfallen können. Dieses Fallen kann durch einen leisen Druck auf den an der Platte 16 befestigten Knopf 15 unterstützt werden. Die Borsten können anstatt, wie beschrieben, nach dem Lochen des Bodens 5 auch vor oder während des Lochens desselben in die Hohlnadeln 9 gebracht werden. Sind die Borsten in die Hohlnadeln 9 eingeführt, so wird das Magazin 13 entfernt und darauf die Platte 16 weiter- niedergedrückt. Sobald die Borsten den Holzboden 6 erreicht haben, wird die Platte 16 weiter niedergedrückt; hierbei wird der Boden 2 und der auf demselben befestigte Holzboden 6 durch einen an der Platte 16 vorgesehenen Anschlag 18 niedergedrückt, wobei der Abstand zwischen dem Boden 6 und der Platte 16 genau gleich der Länge der Borsten 17 bleibt. Hierdurch werden die Borsten durch die Hohlnadeln und damit durch den Gummiboden 5 hindurch-
geführt, und zwar so weit, daß sie etwa ι cm aus dem Boden 5 nach unten herausstehen. In dem zwischen dem Holzboden .6 und dem Boden 5 verbleibenden Zwischenraum wird eine Walze ο. dgl. hindurchgeführt, welche die Borsten scharf umlegt. Nachdem dies geschehen ist, wird die Platte 16 und die Platte 8 zurückgezogen, so daß die Hohlnadeln 9 aus dem Boden 5 herausgezogen werden. Letzterer schließt sich infolge seiner Elastizität fest um die Borstenhaare 17 und hält dieselben fest. Über dem Boden 5 kann noch eine Platte gelegt werden, welche das Zurückziehen desselben mit den Nadeln verhindert.
ig Das Einsortieren der einzelnen Borsten in das Magazin 13 kann von Hand oder auch maschinell erfolgen. Nachdem der Gummiboden aus der Maschine entfernt worden ist, wird über die umgebogenen Enden 19 der Borsten 17 ein Stück gummierte Leinwand 20 o. dgl. geklebt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zur Herstellung von Bürsten mit elastischem Boden, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Boden (5) eine oder gleichzeitig mehrere Hohlnadeln (9) gedrückt werden, welchen vor, während oder nach dem Durchdringen des Bodens (5) aus einem Magazin (13) die Borsten (17) zugeführt werden, worauf die letzteren durch die Nadeln (9) und den Boden (5) so weit gedrückt werden, daß sie auf der entgegengesetzten Seite des Bodens (5) um die für ihre Befestigung und Sicherung erforderliche Länge überstehen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (5) beim Eindrücken der- Hohlnadeln auf einem nachgiebig gelagerten Boden (2 bzw. 6) ruht, welcher darauf durch die das Eindrücken der Borsten bewirkende Platte (16) mittels eines Zwischengliedes, z. B. eines Anschlages (18), so weit niedergedrückt werden kann, daß zwischen dem elastischen Boden (5) und dem Unterboden (2) bzw. Holzboden (6) ein dem umzulegenden Borstenteil entsprechender Zwischenraum entsteht, in welchen das Werkzeug zum Umbiegen der Borstenenden eingeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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