DE243143C - - Google Patents

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DE243143C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/16Rotary appliances using jets of fluid for removing debris
    • F28G3/163Rotary appliances using jets of fluid for removing debris from internal surfaces of heat exchange conduits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 243143 -" KLASSE 13 e. GRUPPE
Firma HEINRICH LANZ in MANNHEIM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1910 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Ausblasevorrichtung für Heizröhrenkessel mit, eingebauter Feuerbüchse.
Es sind bereits Ausblasevorrichtungen für Heizröhrenkessel bekannt geworden, die in der Feuerungskammer vor den Mündungen der Heizröhren angeordnet sind und ein Ausblasen dieser in der Richtung vornehmen, in welcher die Heizgase die Heizröhren durchziehen. Diese Art des Ausblasens hat den großen Vorteil, daß der Kesselzug durch das Ausblasen nicht vermindert wird und die Möglichkeit gegeben ist, das Ausblasen auch jederzeit während des Betriebes vorzunehmen.
Außerdem wird die Asche, der Ruß u. dgl. in die Rauchkammer, also an eine jederzeit leicht und bequem zugängliche Stelle, geblasen. ,
Aber alle diese Vorteile hatten doch den Nachteil im Gefolge, daß diese Ausblasevorrichtungen hinter der Feuerbrücke angeordnet waren und auch dann, wenn die Ausblaserohre durch entsprechende Schutzhauben u. dgl. vor dem direkten Auf treffen der Stichflammen geschützt werden, doch die große Hitze eine baldige Verbrennung der Ausblaserohre bewirkte. Namentlich w,aren die unvermeidlichen, in dem heißen Raum liegenden Gelenkverbindungen der Ausblasevorrichtung sehr bald der Zerstörung unterworfen, so daß sich in kurzer Zeit das Einsetzen einer neuen Vorrichtung als erforderlich erwies. Zum Einsetzen einer neuen Ausblasevorrichtung mußte aber dann stets der Betrieb unterbrochen werden.
All diese Nachteile der bekannten Einrichtungen vermeidet nun diese Erfindung in wirksamer Weise dadurch, daß die Ausblasevorrichtung dauernd in dem Räume unterhalb des Rostes angeordnet ist und durch die zutretende Verbrennungsluft gekühlt wird. Die Anordnung ist hierbei eine solche, daß der Dampfsträhl gerade auf die Mündungen der unteren Rohre senkrecht oder nahezu senkrecht, auf die anderen dagegen unter einem mehr oder minder spitzen Winkel auftrifft. Es werden daher bei gleichbleibender Stärke des Dampfstrahles die oberen Heizrohre, welche weniger dem Verschmutzen ausgesetzt sind, weniger stark, die unteren dagegen, in denen sich weit mehr Flugasche und Schmutz ansetzt, stärker durchblasen werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem im Schnitte dargestellten Heizröhrenkessel veranschaulicht.
Der Heizröhrenkessel besteht aus einem zylindrischen Kessel .4, in dem ein Flammrohr B mit anschließendem Heizröhrenbündel G eingebaut ist. In dem Feuerungsraum, der durch das Flammrohr B mit eingebautem Roste C gebildet wird, ist eine Ausblasevorrichtung F vorgesehen, welche derart ausgebildet und angeordnet ist, daß der aus der Düse austretende Dampfstrahl nacheinander sämtliche in dem Feuerungsraum ausmündenden Heizröhren F bestreichen und sie in Richtung der Heizgase durchblasend reinigen kann. Die Ausblase vorrichtung selbst ist in dem Räume unterhalb des Rostes gelagert, befindet sich also dauernd in einem den Stichflammen entzogenen und gekühlten Raum. Mit ihrer Düse tritt sie durch eine Öffnung E

Claims (1)

  1. in der hinteren Abschlußwand der Feuerbrücke heraus, damit der Dampfstrahl auf die Heizrohrmündungen direkt auftreffen kann, außerdem ist sie in ihrer Längsrichtung etwas verschiebbar gemacht.
    Durch die Ausbildung und Anordnung der Ausblasevorrichtung nach dieser Erfindung wird nun außer den bereits eingangs angegebenen Vorteileu vor allem erreicht, daß sowohl der Bläser wie auch die Dampfzuleitung vollkommen außerhalb der Stichflammen und außerhalb der größten Hitze liegen, weil unter dem Roste kalte Luft sich befindet und der Bläser wie auch die Wand unter der Feuerbrücke von dieser gekühlt wird. Weiterhin verdeckt eine derartig ausgebildete Ausblasevorrichtung bei bequemer Zugänglichkeit und Wartung keinen Querschnitt, so daß durch sie im normalen Betriebe der Zug nicht vermindert wird. . Ebenso befinden sich, im Gegensatz zu den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art, keine Zapfen und Gelenke in dem Feuerungsraum.
    Nicht zu unterschätzen ist noch der Umstand, daß erst diese Erfindung die Möglichkeit gibt, die Heizröhrenkessel in ausgedehntem Maße auch mit minderwertigen Brennstoffen zu beheizen. Derartige Brennstoffe bilden viel Flugasche und Schmutz, die sich gerade in den unteren Heizrohren absetzen und so die Wärmeübertragung und die Verdampfung wesentlich beeinträchtigen. Durch die bekannten Ausblasevorrichtungen konnten diese Rohre nicht oder nur äußerst schwierig gereinigt werden, während bei der neuen An-Ordnung ein kurzes öffnen des Dampfhahnes und ein kurzes Drehen der Ausblasevorrichtung genügt, um schnell die unteren Rohre allein zu durchblasen und von der Flugasche und dem Schmutz zu befreien, da durch sie der Dampfstrahl in voller Wucht strömt, während für die oberen verhältnismäßig selten und dann leicht zu reinigenden Rohre die geringere Strömungskomponente des Dampfes genügt, um sie gut zu reinigen. Auch läßt sich die Ausblase vorrichtung jederzeit bequem zwecks Kontrolle oder Reparatur auch während des Betriebes herausnehmen, was bei den bisher bekannten Einrichtungen nie möglich war.
    Paten τ-An spRu CH:
    Ausblasevorrichtung für Heizröhrenkessel mit eingebauter Feuerbüchse, dadurch gekennzeichnet, daß sie dauernd in dem Räume unterhalb des Rostes eingebaut ist und ihre Düse durch die unter der Feuerbrücke liegende Wand dieses Raumes in bekannter Weise hindurchtritt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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