DE412407C - Halbgasfeuerung mit hinter der Feuerbruecke liegendem Nachbrennraum - Google Patents

Halbgasfeuerung mit hinter der Feuerbruecke liegendem Nachbrennraum

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DE412407C
DE412407C DED42257D DED0042257D DE412407C DE 412407 C DE412407 C DE 412407C DE D42257 D DED42257 D DE D42257D DE D0042257 D DED0042257 D DE D0042257D DE 412407 C DE412407 C DE 412407C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M3/00Firebridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Halbgasfeuerung mit hinter der Feuerbrücke liegendem Nachbrennraum. Die Erfindung betrifft eine Halbgasfeuerung mit hinter der Feuerbrücke liegendem Nachbrennraum, in dem unter Einführung von Zusatzluft eine wirksame Verbrennung der in den abziehenden Feuergasen noch enthaltenen Brennstoffteile erzielt werden soll. Es ist bereits bekannt, bei Feuerungsanlagen dieser Art dem hinter der Feuerbrücke liegenden Raum Zusatzluft zuzuführen. Es ist auch bekannt, die Außenluft, ehe sie der Feuerbrücke zugeführt wird, vorzuwärmen und diese Luft durch einen Hohlraum in der Feuerbrücke strömen zu lassen. Die Erfindung bezweckt, den Wirkungsgrad dieser Anordnungen bei Halbgasfeuerungen wesentlich zu erhöhen, um die mit den Feuergasen abziehenden Brennstoffteilchen völlig auszunutzen und die Flugasche gänzlich abzuführen. Der Erfindung gemäß strömt die Zusatzluft in entgegengesetzter Richtung zu den abziehenden Feuergasen durch ein Rohr zunächst zum Hohlraum der Feuerbrücke und von dort, hoch erhitzt, an der heißesten Stelle zu den Feuergasen und stößt mit diesen gegen eine eingebaute Prallwand. Hier findet eine kräftige Durchwirbelung und Mischung der Feuergase mit der heißen Zusatzluft und demzufolge eine fast vollkommene Verbrennung der noch in den Feuergasen vorhandenen Brennstoffteilchen statt, während die Flugasche dank der Einwirkung der an sich bekannten Staubögen infolge der starken Zugwirkung nach außen geführt und an gewünschter Stelle abgelagert wird.
  • Eine solche Halbgasfeuerung hat sich als besonders geeignet für Flammrohrkessel erwiesen, in welchen die Wirkung der Energiegewinnung im Nachbrennraum durch eine vollkommene Vermeidung der Ablagerung von Flugasche auf der Wandung der Flainnirohre noch erhöht wird.
  • Zweckmäßig wird der Durchgang durch das zur Luftkammer der Feuerbrücke führende Zusatzluftrohr regelbar gemacht.
  • Ein Anwendungsbeispiel dieser Halbgasfeuerung auf Flaniinrohrkessel ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen teilweise eingemauerten Flammrohrkessel von der Seite gesehen im Längsschnitt.
  • Abb. 2 ist eine Aufsicht auf den Kessel im Längsschnitt durch die Feuerbrücke.
  • Abb. 3 ist ein Querschnitt nach Linie A-B der Abb. i .
  • Hiernach ist der Kessel i in der bei 2 angedeuteten Weise eingemauert, während in das Flammrohr 3 in üblicher Weise der Rost 4. und eine Feuerbrücke 5 eingebaut ist. Diese Feuerbrücke schließt einen Hohlraum 6 ein, der als Sammelraum für die durch das Luftrohr 7 zugeführte Außenluft dient. Das kohr ; aus Schamotte o. dgl. führt die Zusatzluftin entgegengesetzter Richtung zu den abziehenden Feuergasen unter den Staubögen 9 und io hin zu diesem Sammelraum 6, aus dein sie durch Düsenöffnungen 8 in erforderlicher Anzahl in die über die Feuerbrücke 5 schlagenden Feuergase austritt.
  • Die in dein Flammrohr 3 angeordneten Staubögen 9 und i o schließen an die obere Wandung des Flammrohres an und besitzen an ihrer Unterseite kleinere Durchlaßwölbungen. Am hinteren Ende der Einmauerung 2 befindet sich der Aschenfang i i mit seitlicher Aschentür 12.
  • Das Lufteinlaßrohr 7 kann an der Rückwand des Kessels mit einer Regelung etwa in Form einer Drosselklappe 13 o. dgl. versehen sein: die in beliebiger Weise pendelnd aufgehängt ist und durch eine - nicht dargestellte - Verbindung durch die Feuerbrücke hindurch eingestellt werden kann, derart, daß das öffnen oder Schließen der Feuertür die Klappe 13 selbsttätig einstellt, wodurch ein Luftüberschuß vermieden werden kann.
  • Das Lufteinlaßrohr 7 kann auch seitlich durch den untersten Zug vom Kessel eingeführt sein zwecks leichterer Betätigung der Drosselklappe 13.
  • Die vom natürlichen Schornsteinzug durch das Luftzuführungsrohr ; angesaugte Frischluft wird durch die über die Feuerbrücke abziehenden Feuergase in zunehmendem Maße erhitzt, kommt in der Nähe der Feuerbrücke mit den heißesten Feuergasen in Berührung und strömt aus dem Luftsammelraum 6 durch die Düsen 8 nahezu mit gleichen Wärmegraden wie die Feuergase in diese und in den zwischen Feuerbrücke und dem ersten Staubogen 9 gebildeten Nachbrennraum. Die stark erwärmte Zusatzluft gelangt also nach Umkehr ihrer Richtung in die über die Feuerbrücke schlagenden Feuergase, prallt mit diesen gegen den ersten Staubogen 9, wodurch eine starke Durchwirbelung und inniges Mischen der Heizgase mit der Verbrennungsluft und eine zweite wirksame Verbrennung der noch in den Feuergasen enthaltenen, sonst entweichenden Brennstoffteilchen herbeigeführt wird.
  • Durch die in das Flammrohr eingemauerten Staubögen 9 und io wird der Querschnitt des Flammrohrdurchmessers verengt und dadurch größere Zuggeschwindigkeiten erzielt, so daß die noch verbleibenden Flugaschenteile mit fortgerissen «-erden, sie werden am hinteren Ende des Flammrohres nach dem Aschenfang ii geworfen, von «-o sie jederzeit ohne Betriebstörungen entfernt werden können. Das Flammrohr sowie die Seitenzfige bleiben daher dauernd frei von Flugasche, so daß der Dampfkessel dank dieser Einrichtung dauernd seine ursprüngliche Heizfläche behält.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Halbgasfeuerung, welcher Zusatzluft hinter der Feuerbrücke zugeführt wird, gekennzeichnet durch das absperrbare, von der Rückseite des Kessels zur hohlen Feuerbrücke (5) laufende Rohr (7), durch welches die allmählich erhitzte Zusatzluft angesaugt und zum Sammelraum (6) geführt wird und von dort mittels der Düsen (8) in den durch die Feuerbrücke (5) und der ersten Prallwand (9) gebildeten Nachbrennraum ausströmt, wo sie die Feuergase durchwirbelt und die Aschreste abführt.
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