DE81529C - - Google Patents

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DE81529C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23LSUPPLYING AIR OR NON-COMBUSTIBLE LIQUIDS OR GASES TO COMBUSTION APPARATUS IN GENERAL ; VALVES OR DAMPERS SPECIALLY ADAPTED FOR CONTROLLING AIR SUPPLY OR DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; INDUCING DRAUGHT IN COMBUSTION APPARATUS; TOPS FOR CHIMNEYS OR VENTILATING SHAFTS; TERMINALS FOR FLUES
    • F23L5/00Blast-producing apparatus before the fire
    • F23L5/04Blast-producing apparatus before the fire by induction of air for combustion, e.g. using steam jet
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H1/00Grates with solid bars
    • F23H1/02Grates with solid bars having provision for air supply or air preheating, e.g. air-supply or blast fittings which form a part of the grate structure or serve as supports

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
MTENTSCHRIFX
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Juli 1894 ab. Längste Dauer: 28. April 1906.
Die Reinigung von Schlacke der nach Patent Nr. 72102 construirten Treppenroste erfolgt in der Weise, dafs die ausgebrannte Schlacke nach unten geschoben wird. Hier wird dieselbe mittelst eines kippbaren oder verschiebbaren Schlackenrostes entleert. Es kommt jedoch in den meisten Fällen vor, dafs der Heizer mit der Schlacke auch noch unverbrannte Kohlentheile mit hinunterschiebt, was einen Verlust an Brennmaterial zur Folge hat.
Um diesem Verlust vorzubeugen, ist die Neuerung getroffen, dafs die rückwärtige Stirnwand als Fortsetzung der Rostfläche ausgebildet wird. Die rückwärtige Stirnwand ist mit den im Patent Nr. 68502 beschriebenen Feuerungsplatten r mit konischen, düsenartigen Oeffnungen dd versehen, durch welche Preisluft in die Schlacke hineintritt und das vollständige Ausbrennen aller noch in der Schlacke etwa vorhandenen unverbrannten Kohlentheile bewirkt.
Aufserdem tritt der mit Wasserdampf vermischte Luftstrom durch die glühende Schlacke hindurch, wobei die in der Schlacke aufgespeicherte Wärme vollständig ausgenutzt wird, indem die auf diese Weise vorgewärmte, durch die Rückwand des hohlen Rostkörpers heraustretende Prefsluft und der zersetzte Dampf die für eine völlige Verbrennung der schweren Kohlenwasserstoffe erforderliche Menge Sauerstoff mitführen. Die Einführung der Prefsluft erfolgt durch den mit Dampfdüse b versehenen Windeinströmungskörper J; derselbe ist in den hohlen Rostkörper W gelegt, der an dieser Stelle einen Doppelboden hat; aus dem von den beiden Bodenflächen des hohlen Rostkörpers gebildeten Räume k wird die Luft geschöpft, so dafs das Geräusch der Dampfdüsen in den Aschenkanal verlegt wird, welcher nach dem Heizerstande hin abgesperrt sein kann. Die Ausmündung des Hohlkörpers J ist mit einer leicht beweglichen Klappe c, am besten aus Aluminium, versehen.
Damit die düsenartigen Oeffnungen in der Rückwand des Rostkörpers von der direct gegen dieselben vom Luftstrom getriebenen feinen Asche nicht verlegt werden, ist vor dieser Rückwand eine Schutzplatte P angebracht, gegen welche diese Aschentheilchen geschleudert werden und darauf in den Raum O fallen.
Die Vernachlässigung der rechtzeitigen Entleerung der feinen Asche aus dem hohlen Rostkörper hat eine mangelhafte Wirkung der Feuerung zur Folge.
Um in dieser Hinsicht die Feuerung von der Aufmerksamkeit des Heizers unabhängig zu machen, wird die Entleerung der im Rostkörper sich ansammelnden feinen Asche mit der für den Betrieb der Feuerung unerläfslichen Entleerung der ausgebrannten Schlacke in Verbindung gebracht, so dafs der Heizer bei jeder Reinigung der Schlacke auch gleichzeitig die feine Asche aus dem hohlen Rostkörper entfernt.
Zu diesem Zwecke dient die Klappe p, welche den Entleerungsraum O absperrt und zugleich als Auflager der zum Ausbrennen bestimmten Schlacke dient.
Das Entleeren der Schlacke erfolgt durch Oeffnen der an seitlichen Ketten aufgehängten Klappep, die durch das Gewicht g in ihrer Lage gehalten wird; es wird dann die feine Asche, die in den für Schlackenentleerung nothwendigen Zeitabschnitten nur spärlich sich ansammeln kann, von dem Luftstrom herausgeblasen. Hierdurch entfällt dem Heizer die Arbeit des Putzens der hohlen Rostkörper.
Durch die. Oeffnung zwischen der Rückwand r des Rostkörpers und der Feuerbrücke F wird viel kalte Luft einströmen, welche im Verein mit der durch J einströmenden Prefsluft eine beträchtliche Abkühlung der Kesselwand und der Züge zur Folge haben würde.
Dadurch jedoch, dafs mit Entfernen der Schlacke der Rostkörper bei O geöffnet wird, wird die Luftpressung in demselben aufgehoben und auf der ganzen Rostfläche hört das Durchblasen des Unterwindes auf. Infolge dessen wird auch die Verbrennung so lange, als der Heizer mit dem Putzen der Schlacke beschäftigt ist, auf dem betreffenden Rostkörper vermindert, der Heizer kann besser den Theil der Feuerungsplatten, welche er von der Schlacke befreien will, übersehen und ist auch gegen das Zurückschlagen der Flammen geschützt.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Ausführungsform der durch Anspruch 2. des Patentes Nr. 72102 geschützten Feuerungsanlage, wobei die rückwärtige Stirnwand des Treppenrostes mit konischen, düsenartigen Oeffnungen versehen ist, durch welche die Prefsluft hindurch in die Schlacke treten kann, zum Zweck, das mit der Schlacke etwa ' zurückgeschobene Brennmaterial vollständig zu verbrennen.
  2. 2. In Verbindung mit der unter 1. gekennzeichneten Construction die Anordnung der Klappe zum Ablassen der Schlacke derart, dafs dieselbe gleichzeitig die Oeffnungen des hohlen Rostkörpers zum Ablassen der Asche schliefst, so dafs bei Entfernen der Schlacke auch gleichzeitig die Asche aus den hohlen Rostkörpern "entfernt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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