DE552964C - Saugzuganlage mit Flugaschenabfoerderung - Google Patents
Saugzuganlage mit FlugaschenabfoerderungInfo
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Description
- Saugzuganlage mit Flugaschenabförderung Bei Kesselanlagen, welche mit stark Flugasche abscheidenden Brennstoffen arbeiten, kommt es häufig vor, daß sich Flugasche an Stellen mit unzureichender Neigung, zumal bei schwacher Belastung der Kessel, ansammelt. In solchen Fällen erfordert die Beseitigung der angesammelten Asche aus den betreffenden Stellen der Rauchgasleitung eine mühsame und zeitraubende Arbeit. Es sind dafür bereits Einrichtungen vorgesehen worden, bei denen ein Aschenabführungsrohr die Rauchgasleitung mit einem unten angebauten Aschenbunter verbindet. Bei diesen bekannten Einrichtungen ergeben sich Schwierigkeiten insofern, als gewöhnlich beim Üffnen der Aschenabfallrohre ein starker Zug nach dem Schornstein entsteht, der den Aschenabfall nach unten zu verhindert.
- Bei Kesselanlagen mit Saugzug und Vorwärmern ergibt sieh ein weiterer Übelstand dadurch, daß sich die mitgeführte Flugasche in den verhältnismäßig schmalen Gaswegen bzw. Gastaschen der Lufterhitzer oder Speisewasservorwärmer ablagert, bis die Rauchgaswege vollständig zugesetzt sind., Ras ernstliche Betriebsstörungen nach sich ziehen kann. Die zur Behebung dieses Übelstandes bekannt gewordenen Aschenabblasvorri.chtungen arbeiten größtenteils mit Dampf. Infolgedessen besteht die Gefahr, daß das entstehende: Kondensat zu einer Verkleisterung der Asche führt. Eine Reinigung mit Druckluft erfordert ein Befahren der inneren Kesselteile und ist infolgedessen zeitraubend und kostspielig. Die vorliegende Erfindung bezweckt, die genannten Übelstände in einfacher Weise zu beseitigen, und zwar unter Verwendung der Gebläse der Saugzuganlage. Die Saugzuganlage ist zu diesem Zweck mit einem oder mehreren Saugzuggebläsen ausgestattet, an deren spiralförmig ausgebildetem Ausblaska.nal ein abschließbarer Kanal für die Ableitung der ascheführ enden Gase abgezweigt ist. Derartige Saugzuggebläse sind bereits bekannt geworden. Bei diesen bekannten Gebläsen ist eine Abschlußklappe an der Abzweigstelle des Gehäuses vorgesehen, welche während des Betriebes geöffnet wird. Durch die abgezweigte Leitung wird dabei laufend ein Teil der zu fördernden Gase abgespalten. Dieser Umstand bedingt naturgemäß eine Verschlechterung des Wirkungsgrades des Gebläses. Außerdem gestattet diese Einrichtung nicht, die vor und hinter dem Gebläse liegenden Rohrleitungen bei Außerbetriebsetzung :des Kessels zu reinigen.
- Bei der näch der Erfindung ausgebildeten Saugzuganlage wird dieser Zweck dadurch erreicht, daß ein verstellbares Abschlußmittel für den Zweigkanal in der Weise angeordnet ist, daß es in seiner zweiten bei der Flugaschenabförderung eingestellten Endlage den Ausblaskanal des Gebläses abschließt. Erfindungsgemäß können ferner an der Abzweigstelle des von der Rauchgasleitung zu der Saugseite, des Gebläses führenden Anschlußkanals sowie an der Einmündung des Hauptausblaskanals in die Rauchgasleitung je eine Klappe derart vierschwenkbar angeordnet sein, daß das Gebläse beim Verstellen der Klappen abwechselnd auf die. vor und hinter demselben liegenden Teile der Rauchgasleitung einen Saugzug ausübt. Dabei reißt das angesaugte Gas die in den entsprechenden Leitungsabschnitten angesetzte Flugasche mit sich fort und führt sie in den Zweigkanal ab.
- Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung zur Darstellung gebracht. Darin ist Abb. i ein Längsschnitt durch eine S,augzuganlage, Abb. z eine Seitenansicht zu Abb. i -und Abb.3 eine Ansicht entsprechend Ab-b.2, welche die Anordnung der Saugzuganläge am Kessel geigt.
- In den Abb. i bis 3 sind i und i' die Rauchgasleitungen zweier Kesselfeuerungen. An diese Leitungen sind - die Vorwärmer 2 und 2' angeschlossen, die entweder äls Lufterhitzer oder als Speisewasservorwärmer mit darüber angeordneten Lufterhitzern ausgebildet sein können. Gemäß der Anlage nach Abb. i (rechte Seite) werden die aus den Vorwärmern austretenden Rauchgase in Richtung der Pfeile 3 von dem Saugzuggebläsie q. angesaugt und durch die Umführungsleitung 5 nach dem unterteilten Schornstein ,geleitest. Dabei ist die unmittelbare Verbindung über den Rauchgaskanal 6 durch die schwenkbare Klappe 7 versperrt. Wie insbesondere aus Abb. 2 ersichtlich ist, können die Rauchgase aber auch unter Umgehung der Vorwärmeir unmittelbar von dem Saugzuggebläse durch einen Leerkanal 8 abgesaugt werden. In diesem Fall sind die Vorwärmer außer Betrieb.
- In dem Spiralgehäuse 9 des Gebläses. q. ist eine schwenkbare Klappe io angeordnet, welche in der einen Endstellung den Hauptausblasstutzen i i und in der anderen eine öftnung 12 des Gehäuses versperrt, an welche der Kana113 angeschlossen ist, der zur Abführung der Asche dient. In der gestrichelten Stellung,(Abb. 2), in welcher die Klappe io die Öffnung 12 verschließt, werden die vom Gebläse in Richtung der Pfeile 3 angesaugten Rauchgase in der üblichen Weise durch die Leitung 5 dem Schornstein zu gedrückt. Soll dagegen nach Stillnetzen des Kessels die Leitungsanlage vor bzw. hinter dem Gebläse von der angesetzten Flugasche gereinigt =werden, so muß die Klappe io in die in Abb.2 ausgezogen gezeichnete Stellung verschwenkt werden. Wird gleichzeitig die Klappe 15 ,in die Stellung 15' und die Klappe 7 in die Stellung 7' (Abb. i, linke Seite) verschwenkt, so wird auf die oberhalb des Gebläses liegenden Teile der Rauchgasleitung ein ,Zug ausgeübt, wobei die in dieser. Teilen angesammelte Flugasche mitgerissen und durch _den Zweigkanal 13 in Richtung des Pfeiles 14 abgeführt wird. Dabei wird die in diesem angeordnete Klappe 16 in die geöffnete Stellung gemäß Abb. 2 bewegt, um die Asche hindurchtreten zu lassen. Sollen die unterhalb ;des Gebläses ¢ liegenden Teile der Rauchgasleitung einschließlich der Rauchgaswege der Vorwärmer gereinigt werden, so sind die Klappen 7 und 15 wieder in die in Abb. i (rechte Seite) gezeichnete Stellung zu verschwenken. Die Klappen io und 16 sind dabei in derselben Stellung gemäß Abb.2 zu belassen.
- Abb. 3 zeigt eine Gesamtansicht einer Saugzuganlage nach der Erfindung. Die Klappen io und 16 sind hier derart geschaltet, daß eine Aschenabführung durch die Leitung 13 erfolgen kann. 18 und 19 sind Aschentrichter unterhalb der Einmündung des Zweigkanals 13 bzw. der Vorwärmer. 2o und 21 sind die Trommeln eines Dampfkessels. Die Rauchgase strömen in der Richtung der Pfeile 22 zunächst an den Steilrohren, welche die Trommeln 20 und 21 verbinden, entlang und werden oberhalb der Aschebunker nach oben hin umgelenkt, bevor sie in die Vorwärmer eintreten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. .Saugzuganlage mit Flugaschenabförderung durch das Saugzuggebläse, an dessen spiralförmig ausgebildetem Ausblaskanal ein abschließbarer Kanal für die Ableitung der ascheführenden Gase abgezweigt ist, :dadurch gekennzeichnet, .daß dass -verstellbare Abschlußmittel (i0) für den Zweigkanal (13) in seiner zweiten bei der Flugaschenabförderung teingestellten Endlage den Ausblaskanal (9) des Gebläses (q.) abschließt.
- 2. Saugzuganlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ab- zweigstelle des zu der Saugseite des Gebläses führenden Anschlußkanals sowie an ,der Einmündung des Hauptausblaskanals in die Rauchgasleitung (6) je, eine Klappe (15, 7) derart verschwenkbar angeordnet ist, daß das Gebläse beim Verstellen der Klappen abwechselnd auf die vor .und hinter demselben liegenden Teile der Rauchgasleitung einen Saugzug ausübt, wobei das angesaugte Gas die in den entsprechenden Leitungsabschnitten angesetzte Flugasche mitreißt und in den Zweigkanal (13) abführt.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE1930552964D Expired DE552964C (de) | 1930-01-26 | 1930-01-26 | Saugzuganlage mit Flugaschenabfoerderung |
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- 1930-01-26 DE DE1930552964D patent/DE552964C/de not_active Expired
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