DE2425987A1 - Daten-modem mit verbindungspruefung und automatischer trenneinrichtung - Google Patents

Daten-modem mit verbindungspruefung und automatischer trenneinrichtung

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DE2425987A1 DE19742425987 DE2425987A DE2425987A1 DE 2425987 A1 DE2425987 A1 DE 2425987A1 DE 19742425987 DE19742425987 DE 19742425987 DE 2425987 A DE2425987 A DE 2425987A DE 2425987 A1 DE2425987 A1 DE 2425987A1
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    • HELECTRICITY
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Description

MILGO ELECTRONIC CORPORATION, eine Gesellschaft nach den Gesetzen des Staates Florida, 7620 N.W. 36th Avenue, Miami, Florida 33147, V.St. A.
Daten—Modem mit Verbindungsprüfung und automatischer Trenneinrichtung
Die Erfindung beschäftigt sich allgemein mit Datenübertragungssystemen und insbesondere mit Daten-Modems für den Zwei-Leitungs/Halbduplexbetrieb über Selbstwähl-Fernleitungs-Netzwerke.
Die Verwendung von Daten-Modems zur Übertragung von Daten über gewöhnliche Telefonleitungen durch direkt gewählte Fernleitungsnetzwerke ist heutzutage üblich. Private Hersteller von Daten-Modeiri·, Liefern heute große Modem-Ausrüstungen, wohingegen in der Vergangenheit die Telefon-Gesellschaft nach Bedarf die Modem-Ausrüstung bereitstellte. Auf dem heutigen Markt jedoch stehen" die privaten Modem-Hersteller dem Problem einer Herstellung von Daten-Verbindungen durch diese direkt gewählten Fernleitungs-Netzwerke und die zugehörigen Einrichtungen gegenüber, die von den Telefongesellschaften bereitgestellt werden. Derartige Telefoneinrichtungen sind in erster Linie zur Ver-
HZ/gs
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TELEFON ( 0421 ) "7 20 48
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arbeitung von Sprachsignalen ausgelegt. Dementsprechend wird sehr viel erfinderischer Geist bei den privaten Modem-Herstellern darauf verwandt, ihre Produkte mit maximaler Wirksamkeit an Telefon-Einrichtungen anzupassen, deren Gestaltung und Eigenschaften nicht ihrem Einfluß unterliegen.
Beispielsweise müssen die privaten Modem-Hersteller ihre Produkte so anpassen, daß sie auf Telefon-Fernleitungen für die Sprachübermittlung arbeiten können. In solchen Telefonnetzwerken führt die Telefon-Gesellschaft große Mengen an Verstärkern in ein Paar von eigenen Zwei-Leitungs-Einwegpfaden in den direkt gewählten Fernleitungen ein.
Konventionelle Zweileitung-Vierleitung-Hybrid-Schaltungen leisten eine Umsetzung zwischen einer Zweileitung—Zweiweg-Schaltung im Ortsnetz des Teilnehmers oder Modems und einem Paar von Zweileitungs/Einwegschaltungen, die normalerweise in den Fernleitungen zwischen den Vermittlungsämtern angetroffen werden. Wenn diese Hybrid-Schaltungen exakt abgeglichen wären, dann würde ein von einem Sender in eine Empfangsleitung ,übertragenes Signal nicht die Neigung verspüren können, wieder in den Eingang der Sender-Leitung reflektiert zu werden. In den praktischen Gegebenheiten jedoch finden sich zahlreiche Schaltverbindungen und die unterschiedlichsten Kabel und Teilnehmerleitungen, so daß es unmöglich ist, irgendwo einen auch nur nahezu idealen Abgleich in den Hybrid-Schaltungen· anzutreffen. Folglich findet sich überall und stets ein kleines Signal, das in dem Paar Zweileitungs/Einwegpfade herumläuft und wieder auf die Zweileitungs/Zweiwegschaltungen des Teilnehmers reflektiert wird. Diese reflektierten Signale werden auch Echo-Signale genannt.
Um diese unerwünschten Echo-Signale zu unterdrücken, finden
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sich, in den Fernleitungen Echosperren. Im Normalbetrieb stellt eine Echosperre eine niedrige Impedanz für ein in einer Richtung in einem Zweileitungs/Einwegpfad laufendes Sprachsignal dar, während sie gleichzeitig eine h ohe Impedanz in dem anderen Zwei1eitungs/Einwegpfad des Netzwerks !bildet., so daß die Echos der Sprachsignale abgeblockt werden.
Bei der~Datenübertragung wird nur ein spezieller, besonderer Ton über die aufgebaute Telefon-Fernleitung übertragen, die zwischen zwei Teilnehmerstationen verbunden, ist,. Die Echo-Sperren sprechen auf den besonderen Ton an.und nehmen einen abgeschalteten Zustand an, bei welchem die Echosperren von der Fernleitung als abgenommen betrachtet werden können, d.h. sie nehmen eine niedrige Impedanz in:beiden Richtungen an.
Kürzlich wurde in der HS-Patentschrift 3 783 194 eine Erfindung bekannt., die eine erhebliche Zunahme des Daten-Durchsatzes durch direkt gewählte Telefon-Fernleitungen ermöjglicfot» wenn Modems im Zwei leitung s/Ha Ibduplex—Betrieb betrieben werden.
Die genannte Erfindung schlägt vor, einen besonderen Ton zu erzeugen, der zu Beginn die Echo-Sperren oder Echo-Unterdrücker ausschaltet. Wenn danach das Netzwerk frei von Datenübertragung in beiden Richtungen ist, und die Leitongzur Datenübertragung verwendet werden muß, wird ein Tongenerator in einem Modem geschaltet. Der Tongenerator liefert ein. Signal bei,einer-Frequenz, die außerhalb des Frequenzbereichs der Datenübertragung liegt, und stellt sicher, daß für eine yorbestimmte Zeltspanne die Spannung von dem Netzwerk nicht weggenommen wird, was anderenfalls die Echo—Sperren wieder einschalten würde. Dieses zusätzliche Signal hält daher die Echo-Sperren abgeschaltet
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während der Abwesenheit einer Datenübertragung in der einen oder anderen Richtung. Als Ergebnis der genannten Erfindung ergibt sich, daß die Datenübertragung mit geringerer Umlaufzeit ausgeführt wird, d.h. ein Modem kann die Daten fast sofort nach dem Beenden einer Datenblock-Sendung durch den anderen Modem erneut senden.
Obgleich auf diese Weise der Datendurchsatz enorm verbessert wird, benötigt die erwähnte Erfindung eine Bedienungsperson, die den Status des Modems überwacht und eine Probe macht, daß die Echo-Unterdrücker oder Echo-Sperren selbst gesperrt sind. Die vorliegende Erfindung kommt jedoch nicht nur ohne die Aufmerksamkeit einer Bedienungsperson für den Modem aus,sondern bestätigt zusätzlich, daß eine Leitung zwischen übertragenden Modems aufgebaut ist. Weiter verifiziert oder bestätigt die vorliegende Erfindung automatisch, daß die Echo-Sperren gesperrt sind und daß eine annehmbare Übertragungsleitung für die Datenübertragung zwischen den Modems besteht.
Die Modems nach der Erfindung arbeiten mit Verbindungsprüferschaltungen mit einer eigenen Zeitsequenz zur Steuerung des Sendens und dem Empfangs zweier besonderer Töne. In frei austauschbaren Modems ist das Senden und der Empfang wechselseitig exklusiv in jedem Modem, so daß ein Modem seine eigenen Signale vor der Interpretation als vom anderen Modem empfangene Signale schützt. Beide Modems arbeiten gleichsam nach dem Wettbewerbsprinzip, wobei der erste Modem, der einen ersten besonderen Ton empfängt, das weitere Aussenden dieses Tones unterbindet und stattdessen während einer vorbestimmten Zeitspanne auf den Empfang jenes ersten Tones lauscht. Die Lauschperiode ist hinreichend lange, so daß sichergestellt ist, daß die Echo-Sperren gesperrt sind. Der lauschende Modem antwortet dann mit einem zweiten besonderen Ton von einer so gewählten Frequenz, daß
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sie an der Kante des Übertragungsbandes des Netzwerkes liegt. Dieser andere zweite Ton bestätigt bei Empfang durch den anderen Modem, daß ein annehmbarer Zweiweg-Übertragungsweg zwischen den beiden Modems besteht. Sein Vorhandensein bringt Energie auf die Leitung, so daß sichergestellt ist, daß die gesperrten Echosperren auch abgeschaltet bleiben. Nachdem beide Modems automatisch den Aufbau eines annehmbaren Zweiweg/Kommunikationspfades bestätigt haben, werden Datensatz-Bereitschaftssignale von den Modems an ihre zugehörigen Datenendausrüstungen abgegeben. Von dieser Stelle an arbeiten die Datenendausrüstung und der Modem auf bekannte Weise weiter.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Modems sämtlich identisch sind oder im Schleppbetrieb (master/slave -Beziehung) arbeiten können. Wenn sämtliche Modems identisch sind, dann wirkt sich das sehr günstig beim Auswechseln oder bei der Ersatzteilbeschaffung aus, weil unberücksichtigt bleiben kann, ob der zu ersetzende Modem exakt die gleiche Konfiguration hinsichtlich Betrieb, Zusatzgeräten u.dgl. hat. Schlepp-Konfigurationen sind im Betrieb einfacher und benötigen weniger Schaltung.
Die Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel beschrieben, wobei auf die beigefügten Zeichnungen Bezug genommen wird. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1 zwei über eine Selbstwähl-Fernleitung verbundenen Modems im Zweileitungs-Halbduplexbetrieb, wobei jeder Modem Verbindungsbestätigungsschaltungen aufweist;
Fig. 2 ein Blockdiagramm der Verbindungs-Bestätigungs-Schaltungen aus Fig. 1;
Fig« 3 ein Blockdiagramm der Schaltung für eins der Leitungsbestatigungsschaltungen aus Fig. 2; und
Fig. 4 ein Blockdiagramm der Leitungsbestätigungs-
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schaltungen, wenn sie im Schleppbetrieb gefahren werden.
F'ig. 1 zeigt ein Blockdiagramm zweier Teilnehmerstationen, nämlich der Stationen A und B. An beiden Stationen befinden sich Datenübertragungs-Ausrüstungen (DTE), ein Modem und ein Telefonapparat mit zugehöriger Datenzugriffseinrichtung (DAA). Der Telefonapparat 125 der Station A kann ein üblicher Telefonapparat sein, der mit einem Betriebsartschalter 124 ausgerüstet ist. Ein Betriebsartschalter ist ein von Hand bedienbarer Schalter, der von einer Bedienungsperson zu c^eeigneter Zeit betätigt wird, um von einem Sprachbetrieb auf Datenübertragungsbetrieb umzustellen. Mit dem Telefonapparat 125 kann eine manuelle Datenzugriffseinrichtung (DAA) oder eine automatische DAA von jeweils bekannter Art verbunden sein; als Beispiele wird verwiesen auf die Bell System Technical References und zwar den Aufsatz "Data Couplers CBS and CBT for Automatic Terminals", August 1970 und "Data Access Arrangement CDT for Manual Originating and Answering Terminals", vom Mai 1971.
Die Betriebseinzelheiten des Betriebsartschalters, des Telefonapparates sowie der DAA sind in der erwähnten Veröffentlichung im einzelnen beschrieben, so daß an dieser Stelle die Bezugnahme hierauf genügt. Diese Ausrüstungen liefern Funktionen und Signale, die mit der Erfindung, die aus nachfolgender Erläuterung ableitbar ist, kompatibel sind. Kurz, man bedient sich des Telefonapparates mit seinem DAA, um eine Telefonverbindung zunächst zur Sprache und dann für die Datenübertragung zwischen den Stationen A und B herzustellen. Um einen Leitungsweg durch das Selbstwähl-Fernnetz 100 herzustellen, wird zunächst die Station B angewählt. Wenn eine Sprechverbindung zwischen den Stationen A und B hergestellt wurde, vereinbaren die Gesprächs-
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partner, daß die Telefonleitung von der Sprachübertragung-Betriebsart auf die Datenübertragungs-Betriebsart umgestellt wird, indem jeder Gesprächsteilnehmer seinen Betriebsartschalter 124 und 174 betätigt, insbesondere niederdrückt.
Wenn DAA 123 und DAA 173 vom manuellen Typ sind, sprechen .sie auf das Schließen des Betriebsartschalters einfach dadurch an, daß sie Telefonleitungen 105 auf die Daten-Modems umlegen. Wenn die DAA 123 und DAA 173 automatische Geräte sind, geben sie ein die Umstellung anzeigendes Signal ab. Dieses Signal ist in einschlägigen Fachkreisen unter der Kurzbezeichnung CCT (coupler cut through) bekannt.
Die Telefon-und DAA-Ausrüstung stellt außerdem eine Schleife dar, mit deren Hilfe die Telefongesellschaft Überwachungs- und Kostenrechnungs-Aufgaben wahrnehmen kann. Tn dieser Hinsicht kann dann, wenn die Datenübertragung durch beide Modem beendet ist, ein DTE (Datenendgerät) spezieller Art ein Trennsignal durch den Modem auf das DAA geben, so daß die Telefonleitung freigegeben wird. Wenn das DTE von der Art ist, die kein derartiges Signal liefert, dann enthält die erfindungsgemäße Leitungs-Bestätigungsschaltung eine automatische Trenneinrichtung. Diese automatische Trenneinrichtung befiehlt der DAA, die Telefonleitung freizugeben, wenn eine Datenübertragung über eine bestimmte Zeitspanne hinweg nicht erfolgt.
Aus der soweit gegebenen Beschreibung ist deutlich, daß die Teilnehmer an beiden Stationen des A und B den Anruf eingeleitet und die Telefonleitung durch die Modems 10 und 20 gelegt haben. An dieser Stelle kennen bei bekannten Einrichtungen die Gesprächsteilnehmer nicht, ob die Echosperren noch auf der Telefonleitung arbeiten oder nicht.
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Außerdem wissen sie nicht, ob eine Zweiweg-Leitung durch das Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 tatsächlich besteht. Weiter haben die Gesprächspartner keine Gewißheit, daß die Echosperren für die ordnungsgemäße Datenübertragung abgeschaltet sind. In dieser letzten Hinsicht muß man bedenken, daß die Sprachübertragung stattfinden kann, (wenndie Datenübertragung nicht stattfinden könnte), weil die Echosperren im normalen Sprachübertragungsbetrieb arbeiten und ihre Echo-Unterdrückungsfunktion bezüglich der Sprache voll erfüllen. Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist daher darin zu sehen, daß die Modems 10 und 20 mit automatischen Bestätigungsschaltungen 15 und 25 ausgerüstet sind, die eine Bestimmung erlauben, daß ein ordnungsgemäßer Zwei weg-Übertragungspfad für die Datenübertragung durch das Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 tatsächlich vorhanden ist.
Kurz gesagt, sendet die Leitungsbestätigungsschaltung gemäß der Erfindung abwechselnd einen besonderen Ton aus und lauscht nach einem solchen Ton, der in seiner Frequenz so gewählt ist, daß sämtliche Echo-Sperren, in Fig. 1 beispielsweise 140, in dem Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 abgeschaltet werden können. Beide Modem-Leitungsbestätigungsschaltungen 15 und 25 sind absichtlich asynchron ausgelegt, um jede denkbare Möglichkeit auszuschließen, daß sich beide Modems sperren. Durch Sperren soll die Situation bezeichnet werden, daß beide Modems gleichzeitig senden und gleichzeitig aufeinander lauschen bzw. auf Empfang gestellt sind. Um diese Möglichkeit auszuschließen, tmterbricht die erste Leitungbestätigungsschaltung, die einen besonderen ersten Ton empfängt, die Übertragung ihres eigenen ersten Tones. Der zugehörige erste Modem schaltet dann auf Empfang bzw. auf Abhören nach dem anderen Modem.
Nach Verstreichen einer vorbestimmten Zelt, nachdem der
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erste. Modem den ersten Ton von der Lei tungsbes tätigiangsschaltung des arideren Modems empfangen hat, antwortet der erste Modem mit einem zweiten besonderen Ton. Der zweite besondere Ton wird über die Telef onlei tuncf während einer vorbestimmten Zeitspanne übertragen. Der zweite Ton wird in der Nähe der Kante der Bandbreite der Telefonleibung "gewählt*- Wenn er demzufolge empfangen wird, bildet er eine gute Angabe, daß nicht nur die Echosperren abgeschaltet wurden, sondern daß die Übertragungsleitung für die Datenübertragung auch qualitativ ausreicht. Eine schlechte" oder nur mäßige Leitung würde dem zweiten Ton sehr erheblich/ s tÖren, so daß er nicht ordnungsgemäß empfangen werden würde.
Fig. 2 zeigt ein detailiertes Blockdiagramm der Leitungs-» Bestätigungsschaltungen 15 und 25 aus Fig. 1. Da beide Schaltungen 15 und 25 identisch sind, wird der Betrieb nur der Schaltung 25 im einzelnen beschrieben. "Die Loitungs-Bestätigungsschaltung 25 besitzt einen Steuerteil 22 1 zur ordnungsgemäßen Zeitgabe zur "Erfüllung von Steuer-. funktionen;* Der Steuer teil 22 1 ist bezüglich des Steuerteils 215 in der Leitungs-Bestätigungsschaltunq- 15 ■asynchron·. Der Steuerteil 221 besitzt einen Ein/Aus-Zettgabezyklus, der einen ersten Tongenerator 226 abwechselnd schaltet und sperrt. Der Tongenera torteil 26 spricht auf den Steuerteil 221 durch Abgabe eines ersten Tones während einer vorbestimmten Zeitspanne an.
Die Zeitspanne ist so gewählt, daß der Einachaltzustand etwa 800 Millisekunden und der Ausschaltzustand ebenfalls 800 Millisekunden beträgt. Die Frequenz des- ersten Tones liegt bei 2025 Hz. Diese Parameter sind beide so gewählt, daß sichergestellt ist, daß sämtliche Echosperren in den Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 auf eine Weise abgeschaltet sind, die Im einzelnen in der erwähnten US-Patentschrift beschrieben ist.» Tn ähnlicher Weise wird ein erster
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Ton auch von dem Modem 10 an der Station A ausgesandt und wird von dem Modem 20 an Station B empfangen, wenn jener Modem 20 auf Empfang gesteLlt ist. Um den ersten Ton festzustellen, schaltet der Steuerteil 221 in Station B den ersten Tondetektor 227 während der Zeitspanne, während der der Tongenerator 226 abgeschaltet ist.
Wenn der erste Tori von dem vorbereiteten Detektor 227 nicht festgestellt wird, dann schaltet der Steuerteil 221 erneut den ersten Tongenerator 226, der wiederum seinen ersten Ton ausstrahlt. An beiden Enden des Telefonnetzes werden die Leitungsbestätigungsschaltungen 15 und 25 in diesem Wechselbetrieb zwischen Senden und Empfang betrieben. Es dürfte jetzt deutlich sein, daß die Steuerteile 22 1 und 2 15 absichtlich asynchron arbeiten. Auf diese Weise blockieren sich beide Modems nicht beide gegenseitig durch eine Betriebsart, bei der beide gleichzeitig senden und gleichzeitig empfangen. Wegen dieses asynchronen Zeitbetriebs laufen die Steuerteile 221 und 215 um wenige 100 Millisekunden auseinander. Als Folge dieser Drift nehme m-in an, daß die Leitungsbestätigungsschaltung 15 ein Station A die erste Schaltung ist, die den ersten Ton aussendet. Ferner sei angenommen, daß der erste Ton aus der Leitungsbestätigungsschaltung 15 einige 20 bis 50 Millisekunden früher beginnt vor dem Zeitpunkt, an dem die Leitungsbestdtigungsschaltung 25 bei der Station B mit dem Aussenden des ersten Tones beginnt. Die Schaltung 25 am Modem 20 lauscht nach dem ersten Ton. Dieser erste Ton aus dem Modem 10 wird daher von dem Tondetektor 227 festgestellt und Modem 20 hat das Rennen gewonnen. Dementsprechend bestimmt der Modem 20 jetzt den weiteren Betrieb und seine Leitungsbestätigungs-Schaltung 25 stoppt das Aussenden des ersten Tones und bleibt stattdessen auf Empfang geschaltet.
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Die Schaltung 25 muß etwa 400 Millisekunden lang den ersten Ton empfangen haben, damit der Modem 20 bestätigen kann, daß alle Echo-Sperren abgeschaltet sind. Nach Ablaufen dieses 100 Millisekunden-Intervalls sendet daher dann die Leitungsbestätigungsschaltung 25 ein vorbestimmtes Gleitsignal des zweiten Tones. Dieses Signal wird am Modern 10 empfangen und der zweite Tondetektor 224 spricht darauf an. Der Steuerteil 215 aktiviert dann seinerseits die Datenvorbereitungsschal tüng DSR-data set ready) 205, wodurch · ein DSR-Signal an DTE der Station A übertragen wird. Währenddesseh war am Modem 20 die Erzeugung des 2900 Hz-Tones nur möglich, weil 400 Millisekunden oder länger der 2025 Hz-Ton durch das Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 gelangen konnte. Dementsprechend bereitet der Steuerteil 221 ebenfalls seine Datenvorbereitungsschaltung 219 vor und die Datenvorbereitungs-Schaltung'219 gibt ein DSR-Signal auf die DTE der Station B.
Die Übertragungs- und Empfangsabschnitte der Modems A und B fahren mit dem Normalbetrieb nach der Leitungsbestätigung fort. Verschiedene Anpassungoperationen und Austausch-Vorgänge bezüglich der Daten-Botschaften finden zwischen den Modems 10 und 20 statt. Solche Operationen sind Gegenstand von Weiterentwicklungen und gleichlaufenden Patentanmeldungen.
Das Hauptanwendungsgebiet der Erfindung ist der Zweileitungs-Hauptduplex-Betrieb. In einem Zweileitungs-Betrieb (Fig.3) geht der Leitungsbestätigung jeweils ein Potentialoder Spannungslösch-Impuls voraus, der von dem Modem 20 auf ein ODER-Gatter 30 5 (Mitte unten in Fig. 3) gegeben wird. Dieser Löschimpuls sorgt dafür, daß vier Steuer-Flip-Flops 30,9417,332 und 408 ihre Ausgangsstellung bzw. ihre zurückgesetzte Stellung einnehmen. Mit dem Steuer-Flip-Flop 332 ist ein ODER-Gatter 311 verbunden, das in der
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oberen Mitte in Fig. 3 zu erkennen ist. Der mittlere Eingang zu dem ODER-Gatter 311 führt ein logisches O-Signal, weil das Flip-Flop 332 zurückgesetzt ist. Der untere Eingang des ODER-Gatters 311 führt ebenfalls ein logisches O-Signal, weil ein 2025 Hz-Ton nicht empfangen wird. Somit wartet das ODER-Gatter 311 auf den Zustand der obersten Eingangsleitung aus der Startschaltung 208, um einen Zeitgeber 310 über einen Inverter 410 anzustoßen. Der Start-Befehl-Eingang für das ODER-Gatter 311 aus der Startschaltung 208 wird seinerseits bestimmt durch den Zustand des oben erwähnten Datenkoppel-Betriebes.
Man mache sich den Unterschied zwischen manuellem und automatischem Betrieb bei dem Koppelvorgang klar. Der Schalter oder mit 414 bezeichnete Schaltarm ist so schaltungsmäßig verbunden, daß entweder ein manueller oder ein automatischer Betrieb eingehalten wird, je nachdem welche Bell System Ausrüstung verwendet wird. Wenn der Schaltarm 414 auf manuellen Betrieb steht, dann erhält ein ODER-Gatter 412 ein logisches !-Signal, das zu einem logischen 0-Signal dxirch den Inverter 411 umgesetzt wird. Demzufolge besitzen alle drei Eingangsleitungen für das ODER-Gatter 311 einen logischen Status "0". Dieser Status wird durch den Inverter 410 umgesetzt und startet somit den Betrieb des Ein/Aus-Zeitgebers 310 mit 800 Millisekunden Zeitkonstante. Wenn ein automatischer Koppler verwendet wird, dann liegt der Schaltarm 414 auf dem unteren Kontaktpunkt, der mit logisch 0 bezeichnet ist. Wenn der Schaltarm 414 in der automatischen DAA-Stellung steht, muß das UND-Gatter 355 an allen Eingangsleitungen ein logisches 1-Signal erhalten, um ordentliche Ausgangsbedingungen zu haben. Die drei Eingangsleitungen für das UND-Gatter 355 sind bestimmt durch den Status des "Off hook" etwa gleich: freihängend), "switch hook"(gleich: Hakenumschalter) und "CCT" entsprechend der in den genannten Publikationen im einzelnen genannten Beschreibung. Wenn all*e drei Signale logische !-Signale sind,
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dann bedeutet das,, daß der Koppler durchgestellt hat, daß das "off hook"-Flip-Flop (in der Zeichnung nicht dargestellt) gesetzt ist und daß der Koppler-Betriebsartschalter auf:Datenbetrieb steht (der Hakenumschalter ist niedergedrückt). Wenn alle drei Bedingungen eingetreten sind, dann werden alle drei Eingänge für das ODER-Gatter 311 wiederum ein logisches O-Signal führen, wodurch der Ausgang des Inverters 410 positiv wird. Der Inverter läßt in diesem Fall ebenfalls den 800 Millisekunden-Zeitgeber 310 in Betrieb setzen.
Somit liefert in beiden Fällen, d.h. unabhängig von der Art der verwendeten Datenkoppler, der Zeitgeber 310 ein 800 Millisekunden dauerndes Ein-Signal, dem ein 800 Millisekunden dauerndes Aus-Signal folgt. Die Ein-Periode ist am Ausgang 314 als Sende 2025 bezeichnet. Wenn dieses Signal ein logisches 1-Signal ist, erzeugt der erste Tongenerator 226 einen Ton, der geeignet ist, die Echosperre Oder-Unterdrücker stillzustellen oder jedenfalls außer Kraft zu setzen, wobei dieser Ton auf die Leitung gegeben wird.
Wenn der Generator 2 26 den 2025 Hz-Ton erzeugt, liefert der Inverter .400 einen Sperrbefehl über Leitung 315 auf den Anolog^Schalter 325. Der Schalter ist zwischen das Telefonnetz 100 und den 2025 Hz-Detektor 227 geschaltet. Wenn gesperrt, verhindert der Schalter 325, daß Energie aus der Telefonleitung 100 in den 2025 Hz-Detektor 227 gelangen kann. Dadurch wird daher sichergestellt, daß der Detektor 227 nicht durch den 2025 Hz-Ton getriggert werden kann, der von seinem eigenen Tongenerator 226 erzeugt wird.
Der Zeitgeber 310 erzeugt in der vorstehend erläuterten Weise 800 Millisekunden dauernde Perioden, in denen ab-
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wechseln ein 2025 Hz-Ton gesendet und durch entsprechende Schaltung des Analagschalters 315 auf einen 2025 Hz Ton gelauscht wird. Dieser Wechselbetrieb setzt sich über eine unbestimmte Zeit hinweg fort, bis die Leitungsverbindung aufgebaut ist. Wenn die Leitungsverbindung hergestellt ist, dann können die Modemsignale aus der Station A an der Station B und umgekehrt empfangen werden.
Die asynchrone Natur der 800 Millisekunden—Zeitgeber in beiden Modems kann voll gewürdigt werden, wenn man annimmt, daß zunächst der Modem 10 am anderen Ende der Leitung einen 202 5 Hz-»Ton zu einer Zeit erzeugt hat, wenn der Analogschalter 325 aktiviert ist. Dieser Ton wird von dem Detektor 227 festgestellt. Man nehme nun an, daß der Detektor 227 die erste oder Vorderkante des 2025 Hz-Tones als ein Signal auf der Leitung 402 gerade empfangen hat. Das Signal auf Leitung 402 erfüllt die folgenden Funktionen: Zunächst sorgt es vermöge des ODER-Gatters 311 für eine Sperrung des 800 Millisekunden-Zeitgebers 310; zweitens sorqt es dafür, daß der 400 Millisekunden-Zeitgeber 328 zu laufen beginnt; drittens erzeugt es einen kleinen Impuls an seiner Vorderkante vermöge der Schaltung 404, deren Ausgang über ein ODER-Gatter 305 weitergeleitet wird, um eine Zurückgesetzt-Stellung der vier Steuer-Flip-Flops 408,332,309 und 417 sicherzustellen. Diese Rücksetzoperation ist eine redundante Garantie dafür, daß die Start- oder Ausgangsbedingung angetroffen wurde, ohne daß eine Möglichkeit dafür^besteht, daß Streusignale die Anfangsbedingungen der vier Steuer-Flip-Flops geändert oder gestört hätten. Der 400 Millisekunden-Zeitgeber 328 läuft aus, wenn eine 2025 Hz-Ton über eine hinreichende Zeitspanne hinweg empfangen wurde. Wenn der Zeitgeber 328 ausläuft, erzeugt eine Vorderkanten-Impulsschaltung 403 einen Impuls und gibt ihn weiter auf ein UND-Gatter 407. Das UND-Gatter 407 wird geöffnet, vorausgesetzt, daß der
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202 5 Hz-Ton noch vorhanden ist, wenn der Impuls aus der Impulsschaltung 403 auftritt. Die geöffnete UND-Gatter-Schaltung 407 läßt das Flip-Flop 408 in seinen Setz-Zustand schalten.
Das Steuer-Flip-Flop 408^ erfüllt in seinem gesetzten Zustand drei Funktionen: Erstens vermöge des ODER-Gatters 409 setzt es das Flip-Flop 332 in seinen Setz-Zustand. Das Ausgangssignal aus dem Flip-Flop 332 schaltet den 800 Millisekunden-Zeitgeber 310 dauernd ab; zweitens über das UND-Gatter 401 wird ein Sende 2900 Hz-Befehl abgegeben, um den Generator 228 zum Aussenden eines 2900 Hz-Tones zu starten; und drittens ein 130 Millisekunden—Zeitgeber 329 wird angestoßen, welcher eine Zeitsequenz startet.
Wenn das UND-Gatter 401 einen positiven Sende-Befehl an den Generator 228 zur Erzeugung eines 2900 Hz-Tones auf der Leitung abgibt, wird dieses Signal durch den Inverter 338 invertiert. Das invertierte Signal läßt ein UND-Gatter 405 sperren, so daß irgendwelches 'signal, das von dem 2900 Hz-Ton-Detektor 229 empfangen werden könnte, ignoriert wird.
Der Ton-Generator 228 gibt fortgesetzt einen 2900 Hz-Ton auf die Leitung während der Zeitspanne, während der der Zeitgeber 329 ausläuft. Wenn der Zeitgeber 329 abgelaufen ist, entwickelt eine Vorderkanten-Impulsschaltung 333 einen Impuls, der über ein ODER-Gatter 415 weitergegeben wird, um ein Datenvorbereitungs-Flip-Flop 309 zu setzen.
Sobald das Flip-Flop 309 in seinen 1-Zustand gesetzt ist, geht sein 0-Ausgang auf einen logischen 0-Wert, wodurch das UND-Gatter 401 gesperrt wird. Ein Sperren des UND-Gatters 401 läßt die weitere Abgabe eines 2900 Hz-Tones
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aus dem Generator 228 beenden.
Der soweit erläuterte Betrieb hat zu den folgenden Zuständen der Steuer-Flip-Flops geführt:
1) Flip-Flop 408 ist noch immer besetzt, jedoch führt sein Ausgangssignal im Augenblick keine weitere Funktion ■ aus;2) Flip-Flop 332 ist noch immer besetzt und sein Ausgangssignal sperrt permanent die Funktion des 800 Millisekunden-Zeitgebers; 3) das Flip-Flop 309, das DSR-Flip-Flop,wurde so gesetzt, daß es ein DSR-Signal auf die DTE in der Station B wie auch auf den Rest des Modems abgibt; und 4) das Flip-Flop 417 wurde jetzt durch das DSR-Signal über das ODER-Gatter 416 zurückgesetzt. Die Erklärung der Funktion des Flip-Flops 417 wird noch zurückgestellt bis zur Erläuterung der automatischen Unterbrechung.
Man erinnere sich, daß irrtümlich angenommen war, daß der Modem 10 am anderen Ende der Leitung die Erzeugung des 202 5 Hz-Tones während der Zeit veranlaßt hat, während der der 2025 Detektor 227 des Modems 20 auf Lauschen oder Aufnahme gestellt war. Nun nehme man den umgekehrten Fall an, daß der 2025 Hz-Detektor 222 (Fig.2) am entfernten Ende der Leitung einen 202 5 Hz-Ton aus dem Generator 226 (Fig.3) empfangen hat. Die Leitungsbestätigungsschaltung 15 geht durch den gleichen Betriebszyklus, wie er eben für die Leitungsbestätigungsschaltung 25 des Modems 20 beschrieben wurde. Als Folge veranlaßt ein zweiter Ton-Generator 223 (Fig.2), daß sein 2900 Hz-Ton dem Modem während seines 130 Millisekunden-Zeitzyklus1 zugesandt wird. Da die Leitungsbestätigungsschaltung 25·(Fig.3) nicht einen 2900 Hz-Ton sendet, ist das UND-Gatter 405 vorbereitet und der 2900 Hz-Ton vom anderen Ende wird von dem Ton-Detektor 229 empfangen. Der Empfang jenes Tones aktiviert einen 220 Millisekunden-Zeitgeber 334.
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Der Zeitgeber 3.34 erzeugt einen Ausgang am Ende der "120 Millisekunden^ um zwei Funktionen auszuführen: 1) mit Hilfe der Vorderkanten-Impulsschaltunq 406 setzt er diis Steuer-Flip-Flop 332. Dieses Flip-Flop 332- veranlaßt wiederum den 800 Millisekunden-Zeitgeber abzuschalten und in einer abgeschalteten Arbeitsstellung zu verharren; 2) das Datenbereitschafts-Flip-Flop 309 wird über ODER-Gatter 415 gesetzt. Dementsprechend wird wiederum ein DSR-Signal an die DTE der Station B abgegeben, wonach der normale Datenverkehr dann stattfinden kann.
Aus Fig. 1 geht noch ein weiteres Merkmal der Erfindung hervor. Wenn die DTE in der Station B beispielsweise von der Art ist, die in Fachkreisen als intelligentes Abschluß-Gerät bekannt ist, dann wird dann, wenn der Datenmodem 20 seine Datenübertragungs-und Empfangs-Funktionen abgeschlossen hat, die DTE der Station B ein DTR-Signal abgeben. Das DTR-Signal., was ein Datenübertragungs-Bereitschaftssignnl darstellt, ist ein Signal aus der Datenend-Ausrüstung. Es wird normalerweise dazu verwendet, anzuzeigen, daß der Datenverkehr abgeschlossen ist und daß die Telefonleitung freigegeben werden sollte. DTR ist, wie bekannt, logisch wahr, wenn Daten bearbeitet werden, und geht in ein logisch falsches Signal über, wenndie Übertragung von Daten-Botschaften abgeschlossen ist.
Aus Fig. 3 sieht man, daß dann, sobald DTR ein logisches 0—Signal wird, durch' die DTE aus der Station B, der Ausgang des Inverters 42 3 hochgeht. Dieser hohe Signalpegel gelangt durch ein ODER-Gatter'424 und dient zur Rückstellung eines in der Zeichnung nicht dargestellten "Offhook"-Flip-Flops. Gleichzeitig wirkt der Ausgang des Inverters 423 über, die ODER-Gatter 424 und 305 als ein At-slösesignal .zum Zurücksetzen der Steuer-Flip-F1 opt-' .ί"9, 332,408 und 417 auf die bereits oben beschritjuene Weise.
BeL einer automatischen DAA trennt das "Off-hook"-Flip— Flop die Verbindung zur Telefonleitung. Bei einem manuellen DAA muß der Gesprächspartner den Telefonhörer 126 bzw. 176 auf die Gabel der Telefonapparate 125 und 175 auflegen. Als weitere Alternative ist für den Fall einer automatischen DAA zu erwähnen, daß es gewisse Umstände gibt, gemäß denen die DTE keine innere hardware besitzt, die ermöglicht, daß das DTR-Signal abfällt, wenn ein Anruf beendet ist. D.iher schlägt die Erfindung für dieses Problem eine Lösung in der Weise vor, daß eine automatische Trennschaltung 236 in dem Modem selbst eingebaut wird.
Die automatische Trennschaltung 2 36 überwacht gewisse Signale und vermöge dieser Überwachungsfunktion bestimmt, ob eines der Datenendgeräte Daten von einem Ende zu anderen überträgt. Diese Überwachung geschieht mit Hilfe eines UND-Gatters 355, das vier Bedingungen überwacht; nämlich RTS 363 DCD 361, integrierte Signalgüte 362, zusammen mit einem DSR-Signal aus dem Flip—Flop 309. Jedesmal, wenn DSR auf hohem Pegel liegt, wird wenigstens einer der anderen drei Eingänge in einer logischen 0—Bedingung stehen, jedenfalls solange Daten übertragen und/ oder empfangen werden.
Bei Abwesenheit jedoch der RTS von einem der Endgeräte ergibt sich gleichfalls eine Abwesenheit von DCD und der integrierten Signalgüte vom Modem, wie das in den oben erwähnten Weiterentwicklungen beschrieben ist. Das UND-Gatter 355 hat in solchem Fall sämtliche vier Eingänge in logisch wahrem Zustand, was zu einem positiven Ausgang durch ein ODER-GaIter 4 18 führt. Ein derartiges positives Signal läßt einen 12-Sekunden-Zeitgeber 356 eine Zei tsequenz starten. Wenn, während der 12-Sekunden-Ze.i tspanne eine oder mehrere der Eingänge für das UND-Gatter 355
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abfällt, dann wird der Zeitgeber 356 auf bekannte Weise sofort zurückgestellt und keine weitere Zeitgeberfijnktion wird ausgeführt. Wenn jedoch der Zeitgeber 356 die vollen 12-Sekunden auslaufen kann, dann liefert er bei Ablauf dieser Zeitspanne einen Impuls durch den Vorderkanten-Detektor 419. Der Detektor 419 gibt, einen Impuls auf das UND-Gatter 420, das unter der Voraussetzung, daß der Ausgang des ODER-Gatters 418 noch ein logisches 1-Signal führt, das Flip-Flop 427 setzt. Ein Setz-Zustand im Flip-Flop 427 führt über den Schaltarm 422 dazu, daß ein logisches !-Signa] durch das ODER-Gatter 424 geführt wird. Der Ausgang aus dem ODER-Gatter 424 führt danneine automatische Trennfunktion aus. Dieses Trennsignal aus dem ODER-Gatter 424 veranlaßt ferner, daß alle vier Steuer-Flip-»Flops in der bereits .oben beschriebenen Weise zurückgesetzt werden.
Das Zurücksetzen des Flip-»Flops führt dazu, daß das DSR-Signal logisch 0 wird, Wennsomit das UND-Gatter 355 wenigstens ein logisches 0—Signal erhält, dann wird entsprechend der soweit beschriebenen Betriebsweise der Zeitgeber-Befehl für den Zeitgeber 356 auf logisch 0 abfallen. Ein Inverter 421 spricht auf diesen Abfall an und erzeugt einen Rückstellbefehl für das Flip-Flop 427. Das Flip-Flop Α2Ί wird auf diese Weise in seinenAusgangszustand zurückgestellt. Insgesamt sorgt daher die automatische Trenneinrichtung dieses Modems automatisch dafür, daß das:DSR-Signal abfällt und läßt weiterhin das "Off-hook"-"Flip-Flop zurückstellen. Auf diese Weise wird die Telefon-Verbindung über die DAA unterbrochen.
Im Fr]Ie einer automatischen DAA ist es erwünscht, daß die Länge der Zeltspanne zwischen der Herstellung einer Telefon-Verbindung zu dem Modem durch den Koppler und der Zeit-
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spanne, während welcher das DSR-Signal ein logisches 1-Signal wirkt, so klein wie möglich gehalten wird, weil die DAA zufällig einen nicht gewünschten Anruf erhalten könnte. Unter diesen Umständen kann das Telefon wegen eines die Nummer des Modems 20 erreichenden Falsch-Anruf aufgelegt werden. Die Leitungsbestatigungsoperationwürde natürlich niemals abgeschlossen sein, und zwar wegen des Fehlens einer Leitungsbestätigungsschaltung in der anrufenden Station. Es erscheint geboten, daß der falsch angewählte Modem automatisch die Verbindung zur Leitung unterbricht. Das Flip-Flop 417 schafft eine automatische Beendigung eines Falschanrufes. Im einzelnen wird dieses Merkmal durch die Erfindung dadurch verwirklicht, daß der Vorderkantenimpuls-Detektor 428 einen Impuls abgibt, wenn die Startschaltung 208 auf den Koppler in der bereits beschriebenen Weise anspricht. Ein Ausgangsimpuls vom Detektor 428 setzt das Flip-Flop 417. Das gesetzte Flip-Flop 417 startet über ein ODER-Gatter 418 sofort den 12-Sekunden-Zeitgeber 356. Eine Leitungs-Bestätigung findet normalerweise in weniger als einer Sekunde o.a. statt, muß auf jeden Fall in einer geringeren Zeitspanne als die 12 Sekunden des Zeitgebers 356 stattfinden. Wenn jedoch eine falsche Nummer gewählt wird, und»es unmöglich ist, eine Leitungsbestätigung aufzubauen, dann läuft der 12 Sekunden-Zeitgeber 3 56 voll ab. Nach Ablaufen erzeugt der Zeitgeber 3 56 einen Impuls in der eben beschriebenen Weise, der sowohl das "Off-hook"-Flip-Flop zurücksetzt, wie auch das ODER-Gatter 305 mit einem Impuls versieht. Das ODER-Gatter 305 stellt alle vier Steuer-Flip-Flops in ihre Ausgangs-Zustände zurück, so daß die Leitungs-Bestätigungsschaltung 25 in der ordnungsgemäßen Ausgangsstellung für das Warten auf den Empfang eines weiteren Anrufes sich befindet.
Es wurde bereits erwähnt, daß es im Hinblick auf die leichte
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Austauschbarkeit Vorteile bringt, wenn die Leitungsbestätigungsschaltungen in allen Modems identisch sindj es sind jedoch auch Fälle denkbar, bei dem e~in Schleppbetrieb möglich ist. Die Erfindung läßt sich in gleicher Weise auch auf solche Schlepp-Konfiguration (Master/Slave-Configuration) anwenden. Die Schleppkonfiguration bringt nämlich Einsparungen im Schaltungsaufwand und ermöglicht einen vereinfachten Betrieb. Jedoch ist der Ersatz und die Wartung in dieser Weise ausgestalteter Schaltungen mit größerem Aufwand verbunden.
Fig. 4 zeigt an der Station B eine Zieh-Leitungs-Bestätigungs-Schaltung 450 OmaSternschaltung) und an der Station A eine Schlepp-Leitungsbestätigungs-Schaltung 475 CSlave"-Schaltung). Die Stationen A und B sind wieder über ein Zwei1eitungs-Halbduplex-Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 verbunden. Wegen der Gleichheit der Funktionen der Schaltungen in den Fig. 4 und 3 bezeichnet in Fig. 4 die gleichen Bezugszeichen gleiche Komponenten aus Fig.3. Bei der Schleppstation A wird an die aus der Fig. 3bekannten Bezugszeichen ein Strich angefügt.
An der.Ziehstation B startet die Startschaltung 208 den Betrieb, wenn DSR niedrigen Pegel zeigt und die DAA Ausgangsbedingungen ordnungsgemäß vorhanden sind, wie das oben in Bezug auf Fig. 3 beschrieben wurde. Der Steuerteil 221 betätigt auf den Startbefehl hin den ersten Tongenerator 226, der einen 2025 Hz-Ton kontinuierlich emittiert, wenn das DSR-Signal ein 0-Signal ist. Der Ton aus dem Generator 226 wird auf das Fernverkehrsnetz 100 gegeben.
Ferner befindet sich auf der Ziehseite ein 2900 Detektor 229, der kontinuierlich nach einem 2900 Hz-Ton lauscht. Entsprechend sendet die Zieh-Leitungsbestätigungsschaltunq
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kontinuierlich ein 2025 Hz aus und wartet kontinuierlich auf den Empfang eines 2900 Hz-Tones. Mit dem Ausgang des 2900 Hz-Detektors 229 ist ein 120 Millisekunden-Zeitgeber 334 verbunden. Wenn ein 2900 Hz-Ton über wenigstens 120 Millisekunden hin festgestellt wurde, setzt der Ausgang des Zeitgebers 334 das Datenvorbereitungs-Flip-Flop in einen !-Zustand in der DSR-Schaltung 219 wie bereits oben beschrieben. Ein DSR-Signal wird an die DTE in der Station A abgegeben; über ein ODER-Gatter 311 und einen Inverter 410 wird der Zeitgeber 310 dauernd gesperrt j bis der Leitungs-Bestätigungs-Zyklus sich wiederholt.
An der Schleppstation A weist die Leitungs-Bestätigungs-Schaltung 475 einen 2025 Hz-Detektor 222' auf, der kontinuierlich nach einem 2025 Hz-Ton lauscht. Bei Empfang eines Tones am Detektor 222' löscht der Vorderflanken-Detektor 404' das Steuer-Flip-Flop 408' und signalisiert der automatischen Trennschaltung 236'. Außerdem stößt ein Ausgang aus dem 2025 Hz-Detektor 455 einen 400 Millisekunden-Zeitgeber 328 an. Der Zeitgeber 328' läuft aus, wenn der 2025 Hz-Ton von dem Detektor 222' wenigstens über eine Zeitspanne von 400 Millisekunden empfangen wird. Wenn der Zeitgeber 328· ausläuft, wird ein Vorderkanten-Detektor 403· ein UND-Gatter 407' mit einem Impuls versorgen. Vorausgesetzt, daß der Detektor 222' noch immer einen 2025 Hz-Ton empfängt, wie bereits beschrieben, erhält auch der zweite Eingang des UND-Gatters 407' ein Signal und sein Ausgang läßt dann das Steuer-Flip-Flop 408· in einen 1-Zustand übergehen. Die DSR-Schaltung 219' weist ein Flip-Flop auf, dessen 0-Zustand ein Aktiviersignal auf ein UND-Gatter 401· gibt. Dieses Aktivier-Signal zusammen mit einem 1-Zustand im Flip-Flop 408· öffnet ein UND-Gatter 401·, um einen Sendebefehl auf den 2900 Hz-Generator 223* zu geben.
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Mit dem Ausgang des 1-Anschlusses des Flip-Flops 408' ist weiter ein 130 Millisekunden-Zeitgeber 329· verbunden, der gestartet wird, das Flip-Flop 408' auf seinen 1-Zustand gesetzt wird. Wenn der Zeitgeber 329' ausläuft, gibt ein Vorderflankendetektor 333' einen Impuls auf die DSR-Schaltung 219', die das DSR-Flip-Flop setzt und ein DSR-Signal auf die DTE der Station B weitergibt. Das Setzen des DSR-Flip-Flops beendet die Aktivierung des UND-Gatters 401', so daß der Tongenerator 223· abgeschaltet wird. Im Schleppbetrieb ergibt sich somit eine automatische Leitungs-Betatigungs-Operation in einfacher und schneller Weise nach der von der Erfindung vorgeschlagenen Lehre.
Überhaupt können an der beschriebenen Ausführungsform durch den einschlägigen Fachmann mancherlei Änderungen vorgenommen werden, ohne daß dadurch von dem der Erfindung zugrundeliegenden Gedanken abgewichen wird.
Insgesamt wurden Modems mit Leitungs-Bestätigungs-Schaltungen für die automatische Anzeige beschrieben, das durch ein Selbstwähl-Fernverkehrsnetz eine Verbindung zwischen den Modems hergestellt ist, wobei die Echosperren in dem Fernverkehrsnetz außer Wirkung gesetzt sind. Die Leitungs-Bestätigungsschaltung ist entweder für alle Modems'gleich oder kann für den Schleppbetrieb ausgelegt werden. Die Leitungsbestätigungsschaltung weist einen ersten Ton-Generator auf, der einen besonderen Ton zum .Abschalten der Echo-Sperren in der Telefonleitung abgibt. Ein Ton-Generator in einem der in Verbindung stehenden Modems emittiert bei Empfang des besonderen Tones einen anderen Ton, welcher zwar die Echo-Sperren nicht abschalten oder wirkungslos machen kann, jedoch imstande ist, die Telefonleitung zu durchlaufen, wenn die Echo-Sperren wirkungslos sind. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung befindet sich der zweite Ton in der Nähe der Bandqrenze der Telefonleitung, so daß sein Emp-
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fang als Anzeige dafür nutzbar gemacht werden kann, daß eine akzeptable Übertragungsleitung für die Daten zwischen den Modems aufgebaut worden ist. Schaltungskomponenten an beiden Modems sprechen auf den ersten und den zweiten Ton an und bestätigen automatisch das Vorhandensein des gewünschten Ubertragungsgliedes. Bei Abschluß der Datenübertragung wird der Modem selbst sich automatisch von der Telefonleitung trennen, wenn das den Modems zugeordnete Datenendgerät nicht selbst mit einer derartigen Trenneinrichtung ausgerüstet ist.
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Claims (11)

  1. ■ "■*■■ "Sf
    -25-
    An s ρ r ii c h e
    (if/Datenübertragungssystem mit einem ersten und einem zweiten Datenmodem sowie einer zwischen beiden Datenmodems aus den Leitungen eines Telefon-Selbstwähl-Fernverkehrsnetzes auf Anruf aufbaubaren Telefon-Übertragungsleitung, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Leitungs-Bestätigungsschaltung (15,25) eines Modems (10,20) ein Signal-Generator (226) zur Abgabe eines ersten Tones auf die Leitung (14Ö); eine Detektorschaltung (227) für den Empfang des ersten Tones über die Telefonleitung, sowie ein weiterer Signal-Generator (223) vorgesehen ist, der in Abhängigkeit von dem Ansprechen der Detektorschaltung für den ersten Ton einen zweiten besonderen Ton abgibt; und daß Steuerschaltungen (221,215) auf Übertragung und Empfang des ersten und zweiten Tones ansprechen und anzeigen, daß eine Zweiweg—Telefonleitung zwischen den beiden.Modems aufgebaut wurde.
  2. 2. Datenübertragungssystem nach Anspruch 1, bei dem die Telefonleitung zwischen den beiden Datenmodems Echosperren aufweist,da durch gekennzeichnet, daß der erste Modem einen ersten besonderen Ton zum Außerwirkungsetzen der Echosperren in der Telefonleitung abgibt; daß der zweite Modem eine Zeitgeberschaltung enthält, die von eiern ersten Ton eine vorbestimmte Zeitspanne aktiviert wird, die ausreicht, die Echosperren außer Wirkung zu setzen und die Erzeugung des zweiten Tones veranlaßt; daß der zweite Ton durch das Selbstwählfernverkehrsnetz bei außer Wirkung gesetzten Echosperren übertragbar ist; daß der
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    zweite Modem eine Steuerschaltung enthält, die auf den Generator zur Emittierung des zweiten Tones nach Empfang des ersten Tones anspricht und anzeigt, daß eine Zweiweg-Telefonleitung mit außer Wirkung gesetzten Echosperren zwischen den beiden Modems aufgebaut wurde.
  3. 3. Datenübertragungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung des ersten Modems aktiviert wird, wenn der zweite Ton über eine vorbestimmte Zeitspanne hin empfangen wurde, und anzeigt, daß eine Zweiweg-Telefonleitung mit außer Wirkung gesetzten Echosperren zwischen den beiden Modems aufgebaut wurde.
  4. 4. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und zweite Modem jeweils auf das Einschalten des Modems ansprechen und eine Anzeigeeinrichtung in einen ersten Zustand setzen, die ein Signal an das Datenendgerät abgibt, welches anzeigt, daß der zugehörige Datenmodem für den Datenempfang nicht bereit ist.
  5. 5. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigevorrichtung in einen zweiten Zustand setzbar ist, der anzeigt, daß beide Modems zur Aufnahme von Daten bereit sind.
  6. 6. Datenübertragungssytem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Modem eine Überwachungsschaltung aufweist, die bestimmt, ob das zugehörige Datenendgerät (DTE) Daten empfängt oder überträgt; und daß eine auf die Überwachungsschaltung ansprechende Logikschaltung bei über eine vorbestimmte Zeitspanne hin unterbliebener Übertragung oder Empfang von Daten ein Ausgangssignal abgibt, das anzeigt, daß die Modems von der Telefonleitung getrennt werden müssen.
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    -2 7- 2A2B987
  7. 7. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Modem mit seiner Leitungsbestätigungsschaltung im Ziehbetrieb und der zweite Modem im Schleppbetrieb zum ersten Modem betrieben werden. .......
  8. 8. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der die Echosperren außer Wirkung setzende Ton eine Frequenz von etwa . 2025 oder 2 225 Hz besitzt und über eine Zeitspanne von 400 bis.. 800 Millisekunden anhält; daß der erste Tongenerator nur einen Ton von der. außer Wirkung setzenden Frequenz emittiert; und daß eine Signalgeberschaltung zwischen der Telefonleitung und dem ersten Tongenerator eingeschaltet ist und die Ausgangsfrequenz des ersten Tongenerators solange kontinuierlich auf die Telefonlei— tung gibt, bis die Telefonleitung in ihrer Verbindung zwischen dem ersten und dem zweiten Modem bei außer Wirkung gesetzten Echosperren bestätigt wurde und danach während der Datenübertragung zwischen den Modems die außer Wirkung setzende Frequenz nicht auf die Telefonleitung gibt.
  9. 9. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zweite und dritte Tongeneratoren den zweiten besonderen Ton in Abhängigkeit vom Empfang des ersten Tones durch die Detektorschaltung emittieren; und daß dritte und vierte Detektorschaltungen zur Feststellung des zweiten besonderen Tones vorgesehen sind, und daß eine Steuerschaltung in jedem Modem eine Zeitgebersteuerung aufweist, die bei dem den ersten Ton zuerst feststellenden Modem den zugehörigen Tongenerator für den ersten Ton sperrt und den Generator für den zweiten Ton mjr dann betätigt, wenn der besondere Ton über eine hinreichende, vorbestimmte Zeitspanne empfangen wurde, die
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    sichersteilt, daß die Echosperren außer Wirkung gesetzt sind.
  10. 10. Datenübertragungssystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Überwachungsschaltung vorgesehen ist, die überwacht, ob die zugehörige Datenendeinrichtung Daten empfängt oder sendet; und daß eine Datendetektorschaltung darauf anspricht, daß über eine vorbestimmte Zeitspanne hinweg keine Daten übertragen oder empfangen wurden, und automatisch ein Ausgangssignal abgibt, das anzeigt, daß die Telefonleitung von den Modems getrennt werden soll.
  11. 11. Datenübertragungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine automatische Trenneinrichtung vorgesehen ist, wenn nur eine Leitungsbestatigungsschaltung mit der Telefonleitung als Folge eines Fehlanrufes verbunden ist.
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