DE2425987C2 - Datenübertragungssystem, bei dem mittels eines Anrufes in einem Telefon-Selbstwählnetz eine Telefon-Übertragungsleitung zwischen einem ersten und einem zweiten Datenmodem aufbaubar ist - Google Patents

Datenübertragungssystem, bei dem mittels eines Anrufes in einem Telefon-Selbstwählnetz eine Telefon-Übertragungsleitung zwischen einem ersten und einem zweiten Datenmodem aufbaubar ist

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DE2425987C2
DE2425987C2 DE2425987A DE2425987A DE2425987C2 DE 2425987 C2 DE2425987 C2 DE 2425987C2 DE 2425987 A DE2425987 A DE 2425987A DE 2425987 A DE2425987 A DE 2425987A DE 2425987 C2 DE2425987 C2 DE 2425987C2
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Richard Miami Fla. Borysiewicz
Charles W. Miami Shores Fla. Roedel
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MILGO ELECTRONIC CORP MIAMI FLA US
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MILGO ELECTRONIC CORP MIAMI FLA US
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/06Simultaneous speech and data transmission, e.g. telegraphic transmission over the same conductors
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/20Reducing echo effects or singing; Opening or closing transmitting path; Conditioning for transmission in one direction or the other

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Description

a) eine Zeitsteuerschaltung (221; 328,408,401). die bei Erkennung eines Antworttons der vorgegebenen Zeitdauer anspricht.
b) einen zweiten Tongenerator (228). der beim Ansprechen der Zeitstcuerschaltung (221; 328,408, 401) einen Betätigungston mit einer vom Antwortton verschiedenen Frequenz abgibt, der über die Telefon-Über:ragungsleitung übertragbar ist, ohne die Echosperre!! außer Wirkung zu setzen.
c) einen zweiten Tondetektor (229) zum Empfang des Betäligungstons.
d) eine Prüfschaltung (221,329,333,415,309; 405, 334, 415, 309). d:e auf -'en Empfang oder die Abgabe des ßetätfgungstonr, anspricht und anzeigt, daß eine Zwcrweg-" 'crbindung zwischen den beiden Modems (10,20) aufgebaut ist. deren Echosperren außer Wirkung sind.
2.Datenübertragungssystem nach Anspruch !.dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitsteucrschaliung (221; 328,408,401) einen ersten Zeitgeber (328) enthält, der mit dem ersten Tondetcktor (227) verbunden ist. bei Empfang des Antworttons anspricht und nach einer vorgegebenen Zeildauer ein Steuer-HipHop (408) setzt, welches an den /.weiten Tongencrator(228) einen Befehl zum Senden des Belätigungstons abgibt.
3. Datenübertragungssystem nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß das Stcuer-Flip-Flop (408) mit der Abgabe des Sendcbefehls einen /weiten Zeitgeber (329) aktiviert, der nach einer vorgegebenen Zeitdauer den Sendevorgang des zweiten Tongenerators (228) beendet.
4. Datenübertragungssystcm nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Zeitgeber (329) nach der vorgegebenen Zeitdauer über einen Flankentriggcr (333) eine Bctriebsbereilschaftsschaltung (DSR-Schaltung 219; Flip-Flop 309) aktiviert.
5. Datenübertragungssysiem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dall die Prüfschaltung (221. 2IS; 324. 333. 415, 309; 405, 334, 415, 309) einen dritten Zeitgeber (114) enthüll, der mit dem /weilen Tondetekior (229) verbunden isl und bei Empfang eines ßeliiiigungstnns nach einer vorgegebenen /citdaiicr die Hetnebsbcreiischalliing (DSK-Schaliung 219; Flip-Flop 309) in einen die ßctricbshcrcilschafl kennzeichnenden Zu-
stand setzt.
b. Datenüberlragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Datenmodem (10, 20) eine Überwachungsschaltung (336) enthält, die überwacht, ob das zugehörige Datenendgerät (DTE A, DTE B) Daten empfängt oder überträgt, und daß eine auf die Überwachungsschaltung (336) ansprechende Logikschaltung (418, 356, 419, 420, 427, 424) vorgesehen ir, die bei einer über eine vorbesiimmtc Zeitspanne (vierter Zeitgeber 356) hinweg unterbliebenen Daten-Übertragung oder Daten-Empfang die Datenmodems(10, 20) von der Telefon-Übertragungsleitung automatisch trennt.
7. Datenübertragungssystcm nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Antwortton eine Frequenz von etwa 2025 bis 2225 Hz besitzt und über eine vorgegebene Zeitdauer von etwa 400 bis 800 ms anhält.
8. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Bestätigungston, der vom zweiten Tongenerator (228) gesendet wird, an der Grenze des Durchlaßbereiches der Telefon-Übertragungsleitung liegt.
9. Datenüberiragungssysiem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungston eine Frequenz von ewa 2900 Hz besitzt.
10. Datenübertragungssystem nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein Taktgeber (310, 315) vorgesehen ist, der in vorgegebenem Zeiltakt abwechselnd den ersten Tongenerator (226) auf Senden, und anschließend den ersten Tondetcktor (227) auf Empfang schaltet, bis eine Zwciwcg-Verbindung zwischen den beiden Modems (10,20) mit außer Wirkung gesetzten Echosperren aufgebaut ist, und daß die Prüfschaltung (221, 329.333, 415, 309; 405. 334, 415, 309) den ΑπΓ-wortton des ersten Tongcncrators (226) während eines Datentransfer zwischen örn Modems (10, 20) unterbricht.
Die Erfindung betrifft ein Datenübertragungssystcm gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1.
In Telefon-Selbstwählnetzen werden üblicherweise Hybrid-Schaltungen eingesetzt, welche die Ankopplung der üblichen Zwcidraht/Zwciwegepfadc im Ortsnetz
in des Teilnehmers oder Modems an zwei Zwcidraht/Einwcgpfaden in den Fernleitungen zwischen Vermittlungsämtern bewirken. Wenn diese Hybrid-Schaltungen exaki abgeglichen oder angepaßt wären, so würde ein von einem sendenden Teilnehmer an einen empfangen-
1SS den Teilnehmer übertragenes Signal nicht teilweise an den Eingang des sendenden Teilnehmers zurückrcfleklicrt werden. In der Praxis ist es jedoch aufgrund der Vcrschiedenartigkeii der jeweils willkürlich /usammengeschalli'tcn Übcrtrugungswegc nicht möglich, auch
wi nur nahc/.u abgeglichene I lybrid-Schaltiingcn an/iiireflen. Vielmehr lauft slots ein geringes Signal in dem aus den beiden Zweidrahl/T.inwegpiadcn gebildelcn elektrischen kreis um und wird dabei wieder an den /woi-(irahiz/woiwegpfad lies sendenden Teilnehmers ivl'lck-
h-, lien. Diese reflektierten Signale werden Echo-Signale gcnamii. (Im die unerwünschten Echo Signale /u unterdrücken, werden in den Fernleitungen Echosperre!! ein ucset/l.
Im Normalbcirieb stellt eine Echosperre eine niedrige Impedanz in einem der Zweidraht/Einwegpfade für in der betreffenden Richtung laufende Sprachsignale und gleichzeitig eine hohe Impedanz in dem anderen der beiden Zweidraht/Einwegpfade, d. h. für in der Gegenrichtung laufende Sprachsignale dar. so daß die Echos der Sprachsignale abgeblockt werden. Wenn der sprechende Teilnehmer pausiert, um eine Antwort zu erhalten, tastet die Echosperre die Pause und das vom antwortenden Teilnehmer abgegebene Signal ab. Das vom antwortenden Teilnehmer erzeugte Signal bewirkt, daß die Echosperre »umgekehrt« wird und das Signal nur noch in Richtung vom antwortenden Teilnehmer zu dem pausierenden Teilnehmer durchläßt. Die »Umkehrzeit« der Echosperren, die in der Größenordnung von 100 ms Hegt, beeinträchtigt den normalen .Sprechverkehr nicht wesentlich, sie würde jedoch den Datendurchsatz insbesondere bei denjenigen Daienübertragungssystemen unzumutbar beschränken, bei denen der Empfang jedes einzelnen gesendeten Datenblocks durch ein Signal in Gegenrichtung quittiert wird.
Aus der US-PS 37 83 194 ist ein Daienübertragungs system bekannt, bei dem vor Beginn einer Datenübertragung ein spezieller Ton erzeugt und gesendet wird, um die Echosperren gleichzeitig in beiden Richtungen außer Wirkung zu setzen. Der Datendurchsalz über die Übertragungsleitung wird anschließend dadurch wesentlich erhöht, daß ein Tongenerator in einem Modem immer dann, wenn gerade kein Datentransfer stattfindet, an die Übertragungsleitung ein Tonsignal abgibt, dessen Frequenz außerhalb des Frequenzbereiches der Datenübertragung liegt, und welches verhindert, daß die zu Beginn außer Wirkung gesetzten Eehosperren sich während Signalpausen aktivieren. Dieses zusätzliche Tonsignal hält die Echosperren auch während der Abwesenheit des Datenteransfers in beiden Richtungen außer Wirkung. Jedes Modem kann dadurch Daten abgeben unmittelbar nachdem das andere Modem die Abgabe von Daten beendet hat. Nachteilig bei diesem bekannten Daterüberlragungssystem ist es jedoch, daß der Benutzer den Betriebszustand des jeweiligen Modems ständig zu überwachen hat, und daß der Benutzer insbesondere nicht überprüft hat, daß die Eehosperren bei Beginn des Datentransfer tatsächlich außer Wirkung gesetzt, und die Übcrtragungsstrecken in beiden Richtungen für einen Datentransfer bereit sind.
Aus der US-PS 3b 47 993 ist ein Datenübertragungssystem der eingangs genannten Art bekannt, bei dem eine Schaltung vorgesehen ist. welche die Echosperren außer Wirkung setzt, wenn ein vorgegebenes Tonsignal gesendet wird. Durch eine /iC-Verzögcrungsschallung ist dabei sichergestellt, daß die Echosperren auch noch eine gewisse Zeit nach Beendigung dieses Tonsignals außer Wirkung sind.
Aus der DE-AS 19 30 857 ist ein Datenübcriragungssystem bekannt, bei dem die Scndcstaiion einen 2100 Hz-Ton der Empfangsstation zuleitet. Nach Erkennung dieses Tons durch die Empfangsstation antwortet ein Tongencrator und gibt innerhalb eines Zeilraums von 50 bis 100 ms einen Ton mit anderer Frcquenz an die Sendestation ab, um den Generator des 2100 Hz-Tons in der Scndestalion abzuschalten. Anschließend beginnt die Sendesiation mit der Datenübertragung. Das Zeilintervall von 50 bis 100 ms, innerhalb dessen der Anlwortton von der Empfangsstation gesendet wird, reicht mit Sicherheit nicht aus, Eehosperren in der Übertragungsleitung a.fOer Wirkung zu setzen.
Aus der Veröffentlichung »CCITT-Grecnbook«, Vol. Viii, 1973, S. 107- 117. ist ein Datenübertragungssyslcm bekannt, bei dem zur Herstellung einer Verbindung von der Rufstation ein unierbrochener Rutton gesendet wird. Die Empfangsstation, welche diesen Rufton erhält, gibt daraufhin an die Rufstation einen Antwortion von 2100 H/. ab. Die Echosperren werden während der Ruhepausen jedes Ruliones von diesem Antwortton außer Wirkung gesetzt. Sofern der Antwortton (2100 Hz) während mindestens 450 bis b00 ms erkannt ίο wird, wird der Rufion von der Rufstation beendet. Die Rufstation prüft anschließend, ob der Aniwortton für mindestens 50 bis 100 ms unterbrochen ist. Ist dies der Fall, so wird anschließend wieder ein Rufton auf die Leitung gegeben. Nach einer normalen Verzögerungsr > zeit sendet dann die Rufsiation Daten, sofern zuvor vom Benutzer ein Sendebefehl gesetzt wurde. Ist dagegen kein Sendebefehl gesetzt worden, und erkennt die Rufstalion eine Unterbrechung von mindestens 50 bis 100 ms im Antwortion (2Ί00 Hz), so geht die Rufstation /o in einen emp^ngsbereiten Zustand über. Nachteilig bei diesem bekannten Datenübertragungss;,.= lern ist es, daß niehl geprüft wird, ob der Antworiton tatsächlich die zur Außerwirkungsetzung der Echosperren erforderliche Mindestzeildauer anliegt. Darüber hinaus wird a?jch von der Rufstation kein Bctätigungston abgegeben, und es wird w.der in der Rufsiation noch in der Empfangsstation angezeigt, ob dieser Betätigungston abgesendet bzw. empfangen worden ist. Dieses bekannte Datenüberiragungssystem liefen daher dem Benutzer nicht die Sicherheit, daß die Übertragungsleitung tatsächlich frei, und die Eehosperren außer Wirkung gesetzt wurden, bevor der Datentransfer einsetzt.
Aufgabe der Erfindung ist es demgegenüber, ein Datenübertragungssystem der eingangs genannten Art r> derart weiterzubilden, daß vor Beginn jedes Datentransfers die Eehosperren in der Übertragungsleitung außer Wirkung gesetzt werden und daß anschließend überprüft und gemeldet wird, daß der Vierdraht/Zweiwegepfad zwischen den beiden Datenmodems in be'iJen Richtungen frei ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Kennzeichens des Anspruches 1 gelöst.
Die Vorteile der Erfindung liegen insbesondere darin, daß in einem ersten Schritt, nämlich bei Erhalt des Ant-4ri worttons vorgegebener Zeitdauer geprüft und bestätigt wird, daß die Übertragungsleitung in Rückwärtsrichtung, d. h. in Richtung vom gerufenen Modem zum rufenden Modem frei ist und die Echosperren außer Wirkung gesetzt wurden, und daß in einem zweiten Schritt, ■>o nämlich durch Abgabe des Betäiigungstons sowie durch Anzeige seines Empfanges geprüft und bestätigt wird, daß die Übertragungsleitung in Vorwärtsrichtung, d. h. in Richtung vom rufenden zum gerufenen Modem ebenfalls frei ist und die dort vorhandenen Eehosperren ·>·> durch den Aniwortton tatsächlich außer Wirkung gesetzt worden sind. Auf diese Weise ist üherpiüft und sichergestellt, daß vor dem Einsetzen des Datentransfers die Eehosperren in beiden Richtungen der Übertragungsstrecke außer Wirkung sind und die Übertra-W) gungslcitup.g in beiden Richtungen frei ist.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die Merkmale der Untcransprüche gekennzeichnet.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfintv3 dung anhand der Zeichnung ni'her erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Datenübcrlragungssystem gemäß der Erfindung mit zwei über eine Zweidraht/Halbduplex-Verbinclung miteinander kommunizierende Modems:
F i g. 2 ein Blockschaltbild der Schaltung zur Prüfung und Bestätigung, daß die Übertragungsleitung des Datenübertragungssystems gemäß Fig. I in beiden Richtungen frei ist;
F i g. 3 Einzelheiten der Schaltung gemäß F i g. 2; und
Fig.4 ein Blockschaltbild der Schaltung gemäß F i g. 2 im Master/Slave-Beiricb.
Fig. I zeigt ein Blockschaltbild zweier Teilnehmer-Stationen, nämlich der Stationen A und B. An beiden Stationen befinden sich Datenendgeräte DTE, ein Modem und ein Telefonapparat mit zugehöriger Datenzugriffseinrichtung DAA. Der Tclefonapparat 125 der Station A kann ein üblicher Telefonapparai sein, der mit einem Bciriebsartschalter 124 ausgerüstet ist. Der Betricbsartschalter ist von Hand bedienbar und ermöglicht die Umstellung Sprachbetrieb auf Datenübertragungsbetrieb. Mit dem Telcfonappaiai 125 kann eine manuelle oder eine automatische Datenzugriffseinrichtung verbunden sein: vgl. Bell System Technical References, und zwar den Aufsatz »Data Couplers CBS and CUT for Automatic Terminals«. August N70 und »Data Access Arrangement CDT for Manual Originating and Answering Terminals«, vom Mai 1971.
Mittels des Telefonapparates 125 mit seiner Datenzugriffseinrichtung wird eine Telefonverbindung zunächst für Sprache und dann für die Datenübertragung zwischen den Stationen A und B hergestellt. Um einen Leitungsweg durch das Selbst wahl- Fernnetz 100 herzustellen, wird zunächst die Station B angewählt. Nachdem eine Sprcchvcrbindung zwischen den Stationen A und B hergestellt wurde, vereinbaren die Gesprächspartner, daß die Telefonleitung von den Sprachbetrieb auf den Datenübertragungs-Betrieb umgestellt wird, wobei jeder Gespi ächsteilnehmer seinen Betriebsarten-Schalter 124 und 174 betätigt.
Wenn die Datenzugriffseinrichtungen 123 und 173 vom manuellen Typ sind, sprechen sie auf das Schließen des Betriebsartschaltcrs einfach an und legen die TcIefonleitungen 105 auf die Daten-Modcins um. Wenn dagegen die Datenzugriffscinrichtungen 123 und 173 automatische Geräte sind, geben sie ein die Umstellung anzeigendes Signal ab. Dieses Signal ist unter der Kur/be-/cichnung CCT(coupler cut through) bekannt.
Aus der soweit gegebenen Beschreibung ist deutlich, daß die Teilnehmer an beiden Stationen des A und B den Anruf eingeleitet und die Übertragungsleitung zwischen Modems 10 und 20 steht. An dieser Stelle wissen bei bekannten F.inrichtungen die Gesprächsteilnehmer nicht, ob die Echosperren in der Übertragungsleitung noch arbeiten oder nicht.
Außerdem wis-en sie nicht, ob eine Zwei weg-Verbindung durch das Selbstwähl-Fernverkehrsnetz 100 tatsächlich besteht. Weiter haben die Gesprächspartner keine Gewißheit, daß die Fchosperren für eine ordnungsgemäße Datenübertragung außer Wirkung gesetzt sind.
In den Datenmodems 10, 20 sind Bestätigungsschaltungen 15, 25 vorgesehen, die einen besonderen Antworiton aussenden bzw. diesen empfangen, der in seiner Frequenz so gewählt ist. daß sämtliche F.cho-Sperren 140. in dem Selbstwählnetz. 100 außer Wirkung gesetzt werden. Beide Bestätigungsschaltiingcn 15 und 25 sind asynchron ausgelegt, um jede denkbare Möglichkeit auszuschließen, daß sich beide Modems blockieren, d. h. daß beide Modems gleichzeitig senden oder gleichzeitig auf Empfang gestellt sind. Um letzteres auszuschließen, unterbricht die erste Bestätigungsschaltung, die einen Antwortton empfängt, die Übertragung ihres eigenen Antworitones. Der zugehörige erste Modem schaltet dann auf Empfang.
Nach Verstreichen einer vorbestimmten Zeit, nachdem der erste Modem den Antwortton von der Bcstäti- > guiigsschahung des anderen Modems empfangen hat, antwortet der erste Modem mit einem besonderen Besiüiigungsion. Der Bestätigungston wird über die TeIeionleiiung während einer vorbestimmten Zeitspanne übertragen. Der Beslätigungston besitzt eine Frequenz,
ι» die in eier Nähe der Kante des Durchlaßbandes der Übertragungsleitung liegt. Der F.mpfang des Bestätigungstones bildet somit eine gute Angabe, daß nicht nur die Fchosperren abgeschaltet wurden, sondern dall die Übertragungsleitung für die Datenübertragung auch
i'i qualitativ ausreicht. Auf einer schlechten oder nur mäßigen I.eilung würde die Überlragiing des Bestäligungslones erheblich gestört, so daß er nicht ordnungsgemäß empfangen werden könnte.
l-'ij1. 2 /i'igt Fin7plhi*ilrn der BrUäliiMmgssch:illiin-
><i gen 15 und 25 aus Fig. 1. Da beide Schaltungen 15 und 25 identisch sind, wird der Betrieb nur der Schaltung 25 im einzelnen beschrieben. Die Bctätigungsschaltung 25 besitzt einen Steuerteil 221 zur ordnungsgemäßen Zeitgabe zur Erfüllung von Slcuerfunktionen. Der Steucr-
r> teil 221 arbeitet bezüglich des Slcuerteils 215 in der I.eiiungs-Bestäligungsschaltung 15 asynchron. Der Steuci'icil 221 besitzt einen Ein/Auszyklus, der einen ersten "^regenerator 226 abwechselnd aktiviert und sperrt. Der erste Tongencrator 226 spricht auf den Stcti-
m erteil 221 durch Abgabe eines Antworttones während einer vorbestimmten Zeitspanne ;·.η.
Die Zeitspanne ist so gewählt, daß der Einschaltzustand etwa 800 Millisekunden und der Ausschaltzusland ebenfalls 800 Millisekunden beträgt. Die Frequenz des
i) Antwoiitones liegt bei 2025 Mh. Diese Parameter sind beide so gewählt, daß siehergestellt ist. daß sämtliche Echosperre!! in den Selbstwählnetz 100 außer Wirkung gesetzt sind. In ähnlicher Weise wird ein Antwortton auch von dem Modem 10 an der Station A ausgesandt und wird von dem Modem 20 an Station S empfangen, wenn jener Modem 20 auf Empfang gestellt ist. Um den Antwortion festzustellen, aktiviert der Steuertcil 221 in Station ßden ersten Tondetektor 227 während der Zeitspanne, während der der Tongencrator 226 abgcschal-
4"> tCt ist.
Wenn der Antwortton von dem ersten Detektor 227 nicht festgestellt wird, dann aktiviert der Steuertcil 221 erneut den ersten Tongenerator 226. der wiederum den Antwortton ausstrahlt. An beiden Enden des Tclcfon-
w netzes werden die Bcstäligungsschaltungen 15 und 25 in diesen) Wechselbetrieb zwischen Senden und Empfang betrieben. Es dürfte jetzt deutlich sein, daß die Steuerteiie 221 und 215 absichtlich asynchron arbeiten. Auf diese Weise blockieren sich beide Modems nicht gcgen-
>") seitig durch eine Betriebsart, bei der beide gleichzeitig senden und gleichzeitig empfangen. Wegen dieses asynchronen Betriebs laufen die Steuerteile 221 und 215 um wenige 100 Millisekunden auseinander. Als Folge dieser Drift nehme man an, daß die Bestätigungsschaltung 15
ho an Station A. die erste Schaltung ist, die den Antwortton aussendet. Ferner sei angenommen, daß der Antwortton aus der Hestäiigungsschaltung 15 einige 20 bis 50 Millisekunden früher beginnt vor dem Zeitpunkt, an dem die Bcstäiigungsschaltung 25 bei der Station B mit dem
hr. Aussenden des Antworttons beginnt. Die Schaltung 25 im Modem 20 ist dann hinsichtlich des Antworttons auf Empfang geschaltet. Der Antwortton vom Modem 10 wird daher von dem ersten Tondetekior 227 festgestellt
und Modem 20 hat das Rennen gewonnen. Dementsprechend bestimmt der Modem 20 jetzt den weiteren Betrieb und seine Bcstäiigungs-Schallung 25 stoppt das Aussenden des Antworttoncs und bleibt .stattdessen auf Empfang geschaltet. r>
Die Schaltung 25 muß etwa 400 Millisekunden lang den Anlwortton empfangen haben, damit der Modem 20 bestätigen kann, daß alle Echo-Sperren außer Wirkung sind, i-iach Ablaufen dieses 400 Millisekunden-Intervalls sendet dann die Beslätigungsschallung 25 ein in Bestätigungssignal vorgegebener Zeitdauer. Das Bestätigungssignal wird am Modem 10 empfangen und der zweite Tondetektor 224 spricht darauf an. Der Steuerteil 215 aktiviert dann eine Betricbsbereitschaftsschaltung 219. nachfolgend DSR-Schallung genannt, wo- r> durch ein Betriebsbereitschaftssignal. DSR-Signal. an das Datenendgerät der Station A übertragen wird. Währenddessen war im Modem 20 die Erzeugung des Bestätigungstones (2400 Hz-Tones) nur möglich, weil zuvor 400 Millisekunden oder länger der Aniworiton 2» durch das Selbstwählnetz 100 gelangen konnte. Dementsprechend aktiviert der Steuerteil 221 ebenfalls seine DSR-Schaltung 219, die ein DSR-Signal an das Datenendgerät der Station ßabgibl.
Die Sende- und Empfangsteile der Modems A und B y, fahren dann mit dem normalen Modembetrieb fort.
Das Anwendungsgebiet der Erfindung ist der Zweidraht/Halbdupiex-Bctrieb. In einem Zweidraht-Betrcib (Fig. 3) geht der Leitungsprüfung jeweils ein Lösch-Impuls voraus, der von dem Modem 20 auf ein ODER-Gat- in ter 305 (Mitte unten in Fig.3) gegeben wird. Dieser Lösehimpuls sorgt dafür, daß vier Steuer-Flip-Flops 309, 417, 332 und 408 ihre Ausgangsstellung bzw. zurückgesetzte Stellung einnehmen. Mit dem Sieuer-ITip-Flop 332 ist ein ODER-Gatter 311 verbunden, das in der π oberen Mitte in Fig.3 zu erkennen ist. Der mittlere Eingang zu dem ODER-Gatter 3i 1 führt ein logisches ö-Signal, weil das Fiip-Fiop 332 zurückgesetzt ist. Der untere Eingang des ODER-Gatlcrs 311 führt ebenfalls ein logisches 0-Signal, weil ein Antwortton (2025 11z) nicht empfangen wird. Somit wartet das ODER-Gatter 311 auf den Zustand der obersten Eingangsleitung aus der Startschaltung 208, um einen Taktgeber 310 über einen Inverter 410 anzustoßen. Der Siart-Eingang für das ODER-Gatter 311 aus der Startschaltung 208 wird 4i seinerseits bestimmt durch den Zustand des obenerwähnten Datenkopler-Betricbes.
Der Unterschied zwischen manuellem und automatischem Betrieb Datenkoppler-Betrieb ist folgender: Wenn der Schalter 414 auf manuellen Betrieb steht, er- w hält ein ODER-Gatter 412 ein logisches 1 -Signal, das zu einem logischen 0-Signa! durch den Inverter 411 umgesetzt wird. Demzufolge besitzen alle drei Eingangsleitungen für das ODER-Gatter 311 einen logischen Zustand »0«. Dieser Zustand wird durch den Inverter 410 umgesetzt und startet somit den Betrieb des Taktgebers 310 mit 800 Millisekunden Zeitkonstante. Wenn ein automatischer Koppler verwendet wird, dann liegt der Schalter 414 auf dem unteren Kontaktpunkt. der mit logisch 0 bezeichnet ist. Wenn der Schalter 414 in der t>o automatischen DAA-Stellung steht, muß das U N D-Gatter 355 an allen Eingangsleitungen ein logisches 1 -Signal erhalten, um die richtigen Startbedingungen zu haben. Wenn alle drei Eingangssignalc des UND-Gaiters 355 logische !-Signale sind, dann bedeutet das, daß der Koppler durchgestellt hat. daß das »off hook«-Flip-Flop (in der Zeichnung nicht dargestellt) gesetzt ist und daß der Koppler-Betriebsartschalter auf Datenbetrieb steht (der llakenschalter ist niedergedrückt). Wenn alle drei Bedingungen eingetreten sind, dann werden alle drei Hingänge lies ODHR-Gallers !Il wiederum ein logisches 0-Signal führen, wodurch der Ausgang des Inver· lers 410 positiv wird. Der Inwrier 410 läßt in diesem Fall ebenfalls den Taktgeber 310 in Bei rieb setzen.
Somit liefert in beiden Füllen, d. h. unabhängig von der Art der verwendeten Datcnkopplcr, der Taktgeber 310 ein 800 Millisekunden dauerndes Hin-Signal, dem ein 800 Millisekunden dauerndes Aus-Signal folgt. Die Kin-I'eriode ist am Ausgang 314 als »Sende 2025« bezeichnet. Wenn dieses Signal ein logisches I-Signal ist, erzeugt der erste Tongencrator 226 einen Antwortion der geeignet ist. die Echosperren außer Wirkung zu set-/en. wobei dieser Antwortton auf die Leitung gegeben wird.
Wenn der erste Tongenerator 226 den Antwortton erzeugt, liefert der Inverter 400 einen Sperrbefehl über Leitung 315 auf den Analog-Schalter 325. Der Schalter ist zwischen das Telefonneiz 100 und den ersten Tondetektor 227 geschaltet. Wenn gesperrt, verhindert der Schalter 325. daß Energie aus der Telefonleitung 100 in den ersten Tondetektor 227 gelangen kann. Dadurch wird daher sichergestellt, daß der erste Tondetektor 227 nicht durch den Antwortton getriggert werden kann, der von seinem eigenen eisten Tongenerator 226 erzeugt wird.
Der Taktgeber 310 erzeugt in der vorstehend erläuterten Weise 800 Millisekunden dauernde Perioden, in denen abwechselnd ein Antwortton gesendet und durch entsprechende Schaltung des Analogschalters 315 auf einen Anlwortton gelauscht wird. Dieser Wechselbetrieb setzt sich über eine unbestimmte Zeit hinweg fort, bis die Leitungsverbindung aufgebaut ist.
Die asynchrone Betriebsweise der Taktgeber 310 in beiden Modems kann voll gewürdigt werden, wenn man annimmt, daß zunächst der Modem 10 am anderen Ende der Leitung einen Antwortton zu einer Zeil erzeugt hat. wenn der Analogschalter 325 aktiviert ist. Dieser Amwortton wird von dem eisten Tondetektor 227 festgestellt. Man nehme nun an. daß der erste Tondetektor 227 die Vordcrflanke des Antworttones als ein Signal auf der Leitung 402 gerade empfangen hat. Das Signal auf Leitung 402 erfüllt die folgenden Funktionen: Zunächst sorgt es vermöge des ODER-Gatters 311 für eine Sperrung des 800 Millisekunden-Taktgebers 310; zweitens sorgt es dafür, daß der erste Zeitgeber 328 zu laufen beginnt; dritiens erzeugt es einen kleinen Impuls an seiner Vorderkante vermöge der Schaltung 404, deren Ausgang über ein ODER-Gatter 305 weitergeleitet wird, um eine Zurückgesetzt-Stellung der vier Steuer-Flip-Flops 408, 332, 309 und 417 sicherzustellen. Diese Rücksetzoperation dient der Redundanz und ist eine Garantie dafür, daß die Start- oder Ausgangsbedingung angetroffen wurde, ohne daß eine Möglichkeit dafür besteht, daß Streusignale die Anfangsbedingungen der vier Steuer-Flip-Flops geändert oder gestört hätten. Der erste Zeitgeber 328 läuft während eines Zeitintervalls von 400 ms, wenn ein Antwortton über eine hinreichcnde Zeitspanne hinweg empfangen wurde. Wenn der Zeitgeber 328 sein Zeitintervall beendet, erzeugt eine Vordcrkanten-Impulsschaltung 403 einen Impuls und gibt ihn weiter auf ein UND-Gatter 407. Das UND-Gatter 407 wird geöffnet, vorausgesetzt, daß der Antwortton noch vorhanden ist, wenn der Impuls aus der Impulsschaltung 403 auftritt. Die geöffnete UND-Gatter-Schaltung 407SeIzIdBsSCtUCr-FIiP- Flop 408.
Das Steuer-Flip-Flop 408 erfüllt in seinem gesetzten
Zustand drei Funktionen:
1. vermöge des ODER-Gatters 409 setzt es das Flip-Flop 332 in seinen Setz-Zustand. Das Ausgangssignal aus dem Flip-Flop 332 schaltet den Taktgeber 310 für Langzeit ab:
2. über das UND-Gatter 401 wird ein Sendebefehl abgegeben, um den zweiten Tor.generator 228 zum Aussenden eines Bestäligungstones zu starten:
3. ein dritter Zeitgeber 329 wird angestoßen, welcher ein vorgegebenes Zeitintervall auszählt.
Wenn das UND-Gatter 401 einen Sendebefehi an den zweiten Tongenerator 228 zur Erzeugung eines Bestatigungstones auf der Leitung abgibt, wird dieses Signal durch den Inverter 338 invertiert. Das invertierte Signal läßt ein UND-Gatter 405 sperren, so daß irgendwelches Signal, das von dem zweiten Tondetcktor 229, der an sich für den Empfang des Bcstätigungstoncs dient, empfangen werden könriic, ignoriert wird.
Der zweite Ton-Generator 228 gibt fortgesetzt einen Bestätigungston mit 2900 Hz auf die Leitung während der Zeitspanne, während der der dritte Zeitgeber 329 läuft. Wenn der dritte Zeitgeber 329 abgelaufen ist, setzt ein Flankentrigger 333 über ein ODER-Gattcr 415 ein Flip-Flop 309 in der DSR-Sehaltung 219.
Sobald das Flip-Flop 309 in seinen 1-Zustand gesetzt ist, geht sein 0-Ausgang auf einen logischen 0-Wert, wodurch das UND-Gatter 401 gesperrt wird. Ein Sperren des UND-Gatters 401 läßt die weitere Abgabe eines Betätigungstones vom zweiten Tongenerator 228 beenden.
Der soweit erläuterte Betrieb hat zu den folgenden Zuständen der Steuer-Flip-Flops geführt:
1. Flip-Flop 408 ist noch immer gesetzt, jedoch führt sein Ausgangssignal im Augenblick keine weitere Funktion aus;
2. Flip-Flop 332 ist noch immer gesetzt und sein Ausgangssignal sperrt permanent die Funktion des Taktgebers 310;
3. das Flip-Flop 309. der DSR-Schaltung 219. wurde so gesetzt, daß es ein DSR-Signal auf das Datenendgerät der Station B wie auch auf den Rest des Modems abgibt; und
4. das Flip-Flop 417 wurde jetzt durch das DSR-Signal über das ODER-Gatter4l6 zurückgesetzt. Die Erklärung der Funktion des Flip-Flops 417 wird noch zurückgestellt bis zur Erläuterung der automatischen Unterbrechung.
Man erinnere sich, daß ursprünglich angenommen war. daß der Modem 10 am anderen Ende der Leitung die Erzeugung des Antworttones während der Zeit veranlaßt hat, während der erste Tondetcklor 227 des Modems 20 auf Empfang gestellt war. Nun nehme man den umgekehrten Fall an, daß der erste Tondetektor 222 (F i g. 2) am entfernten Ende der Leitung einen Antwortton (2025 Hz) aus dem ersten Tongenerator 226 (F i g. 3) empfangen hat. Die Bestätigungsschaltung 15 geht durch den gleichen Betriebszyklus, wie er eben für die Bestätigungsschaitung 25 des Modems 20 beschrieben wurde. Als Folge veranlaßt ein zweiter Ton-Generator 223 (Fig. 2). daß sein Beslätigungston (2900 Hz) dem Modem 20 während seines 130 Millisekunden-Zoitzyk!us' zugesandt wird. Da die Bestätigungsschaitung 25 (Fig. 3) keinen Bestäligungston sendet, ist üas UND-Gatter 405 vorbereitet und der Bestätigungston vom anderen Ende wird von dem zweiten Ton-Detektor 229 empfangen. Der Empfang jenes Betätigungstones aktiviert einen dritten Zeilgeber 334.
Der dritte Zeitgeber 334 erzeugt am Ende eines 120 Millisekunden dauernden Intervalls ein Ausgangssignal um zwei Funktionen auszuführen:
1. mit Hilfe der Vorderkantcn-Impulsschaltung 406 setzt er das Stcuer-Flip-Flop 332. Dieses Flip-Flop
id 332 veranlaßt wiederum den Taktgeber 310 abzuschalten und in einer abgeschalteten Arbeitsstellung zu verharren:
2. dus Flip-Flop 309 der DSR-Schaltung 219 wird über ODER-Gatter 415 gesetzt. Dementsprechend wird wiederum ein DSR-Signal an das Datenendgerät der Station B abgegeben, wonach der normale Datenverkehr dann stattfinden kann.
Aus F i g. 1 geht noch ein weiteres Merkmal der Erfindung hervor. Wenn die U I H in der Station B beispielsweise von der Art ist, die in Fachkreisen als intelligentes Abschluß-Gerät bekannt ist, dann wird dann, wenn der Datenmodem 20 seine Datenübertragung;- und Empfangs-Funkiionen abgeschlossen hat. die DTE der Station B ein DTR-Signal abgeben. Das DTR-Signal, was ein Datcnübcrtragungs-Bereilschaftssignal darstellt, ist ein Signal aus der Datenend-Ausrüstung. Es wird normalerweise dazu verwendet, anzuzeigen, daß der Datenverkehr abgeschlossen ist und daß die Telefonleitung freigegeben werden sollte. DTR ist, wie bekannt, logisch wahr, wenn Daten bearbeitet werden, und geht in ein logisch falsches Signal über, wenn die Übertragung von Daten-Botschaften abgeschlossen ist.
Aus F i g. 3 sieht man. daß dann, sobald DTR ein logisches 0-Signal wird, durch die DTE aus der Station B, der Ausgangspegel des Inverters 423 hochgeht. Dieser hohe Signulpegel gelangt durch ein ODER-Gatter 424 und dient zur Rückstellung eines in der Zeichnung nichl dargestellten »Offhook«-Flip-Flops. Gleichzeitig wirkt der Ausgang des Inverters 423 über die ODER-Gntier 424 und 305 als ein Auslösesigna! /um Zurücksetzen der Flip-Flops 309, 332, 408 und 417 auf die bereits oben beschriebene Weise.
Bei einer automatischen Datenzugriffseinrichtung.
nachfolgend DAA-Einrichtung genannt, trennt das »Off-hook«-Flip-Flop die Verbindung zur Telefonlcitung. Bei einer manuellen DAA-Einrichtung muß der Gesprächspartner den Telefonhörer 126 bzw. 176 auf die Gabel der Telefonapparate 125 und 175 auflegen.
Als weitere Alternative ist für den Fall einer automatischen DAA-Einrichtung zu erwähnen, daß es gewisse Umstände gibt, gemäß denen das Datenendgerät keine innere hardware besitzt, die ermöglicht, daß das DTR-Signal abfällt, wenn ein Anruf beendet ist. Daher ist für
diesen Fall eine automatische Überwachungsschaltung 236 in dem Modem selbst eingebaut.
Die automatische Überwachungsschaltung 236 überwacht gewisse Signale und vermöge dieser Überwachungsfunktion bestimmt sie. ob eines der Datenendge-
bo rate Daten von einem Ende zu anderen überträgt. Diese Überwachung geschieht mit Hilfe eines UND-Gatters 355. das vier Bedingungen überwacht: nämlich RTS ΪΧΊ) 361. integrierte Signalgfile 362, zusammen mit einem DSR-Signal aus dem Flip-Flop 309. jedesmal, wenn DSR auf hohem Pegel liegt, wird wenigstens einer der anderen drei Eingänge in einer logischen 0-Bcdingung stehen, jedenfalls solange Daten übertragen und/oder empfangen werden.
Bei Abwesenheit jedoch der RTS von einen', der Datenendgeräte ergibt sich gleichfalls eine Abwesenheit von DCD und der »integrierten Signalgütc« vom Mo- d m. Das UND-Gatter355 hat in solchem Fall sämtliche vier Eingänge in logisch wahrem Zustand, was zu einem positiven Ausgang durch ein ODER-Gatlcr 418 führt. Ein derartiges positives Signal läßt einen vierten Zeitgeber 356 eine Zeitsequenz von 12 Sekunden starten. Wenn während der ^-Sekunden-Zeitspanne eine oder gung aufzubauen, dann läuft das 12 Sekunden Intervall des vierten Zeitgebers 356 voll ab. Nach Ablaufen erzeugt der vierte Zeitgeber 356 einen Impuls in der eben beschriebenen Weise, der sowohl das »Off-hook«-Flip-Flop zurücksetzt, als auch das ODER-Gatter 305 mit einem Impuls versieht. Das ODER-Gatter 305 : teilt alle vier Sicuer-Flip-Flops in ihre Ausgang^-Zustände zurück, so daß die Bestätigungsschaltung 25 in der ordnungsgemäßen Ausgangsstellung für das Warten auf
mehrere der Eingänge für das UND-Gatler 355 abfällt. io den Empfang eines weiteren Anrufes sich befindet.
dann wird der vierte Zeitgeber 356 sofort zurückgestellt und keine weitere Zeitgeberfunklion wird ausgeführt. Wenn jedoch der Zeitgeber 356 die vollen 12-Sckunden laufen kann, dann liefert er bei Abiauf dieser Zeilspanne einen Impuls durch den Vorderkanten-Detektor 419. Der Detektor 419 gibt einen Impuls auf das UND-Gatter 420, das unter der Voraussetzung, daß der Ausgang des ODER-Gatters 418 noch ein logisches 1-Signal führt, das Flip-Flop 427 setzt. Ein Setz-Zustand im Flip-Flop 427 führt über den Schalter 422 dazu, daß cm logisches I-Signal durch das ODER-Galt er 424 geführt wird. Der Ausgang aus dem ODER-Gatter 424 führt dann eine automatische Trennfunkiion aus. Dieses Trennsignal aus dem ODER-Gatter 424 veranlaßt fer-Im Hinblick auf die leichte Austauschbarkeit bringt es Vorteile, wenn die Bestätigungsschaltungen 15, 25 in allen Modems identisch sind: es sind jedoch auch Fälle denkbar, bei dem ein Master/Slavebctrieb möglich ist.
i> Dei' Master/Slave-Betrieb bringt Einsparungen im Schaltungsaufwand und ermöglicht einen vereinfachten Betrieb. |edoch ist der Ersatz und die Wartung in dieser Weise ausgestalteter Schaltungen mit größerem Aufwand verbunden.
Fig.4 zeigt an der Station B eine Master-Bestätigungs-Schallung 450 und an der Station A eine Slave-Bestntigungs-Schaltung475. Die Stationen A und S sind wieder über ein Zweidraht-Halbduplex-Selbstwählnetz 100 verbunden. Wegen der Gleichheil der Funktionen
ncr, daß alle vier Steuer-Flip-Flops in der bereits oben 2·; der Schaltungen in den F i g. 4 und 3 bezeichnet in
beschriebenen Weise zurückgesetzt werden.
Das Zurücksetzen der Flip-Flops führt dazu, daß das DSR-Signal logisch 0 wird. Das UND-Gatter 355 erhält somit wenigstens ein logisches O-Signal, und es wird daher entsprechend der soweit beschriebenen Betriebsweise der Zeitgeber-Befehl für den vierten Zeitgeber 356 auf logisch 0 abfallen. Ein Inverter 421 spricht auf diesen Abfall an und erzeugt einen Rückstellbefehl für das Flip-Flop 427. Das Flip-Flop 427 wird auf diese Wei-Fig.4 die gleichen Bezugszeichen gleiche Komponenten aus F i g. 3. Bei der Slave-Station A wird an die aus der F i g. 3 bekannten Bezugszeichen ein Strich angefügt.
jo An der Master-Station B startet die Startschaltung 208 den Betrieb, wenn die DSR-Schaltung einen niedrigen Pegel zeigt und die DAA-Ausgangsbedingungen ordnungsgemäß vorhanden sind, wie das oben in bezug auf F i g. 3 beschrieben wurde. Der Steuerteil 221 betä
se in seinen Ausgangszustand zurückgestellt. Insgesamt j5 tigt auf den Startbefehl hin den ersten Tongenerator
sorgt daher die Überwachungs- und Trenneinrichtung dieses Modems automatisch dafür, daß das DSR-Signal abfäiii und iäßt weiterhin das »Off-hook«-Fiip-Fiop zurückstellen. Auf diese Weise wird die Telefon-Verbindung über die DAA-Einrichtung unterbrochen.
Im Falle einer automatischen DAA-Einrichtung ist es erwünscht, daß die Zeitspanne zwischen der Herstellung einer Telefon-Verbindung zu dem Modem durch den Koppler und der Zeitspanne, während welcher das
40 226, der einen Antwortton kontinuierlich emittiert, wenn das DSR-Signal ein O-Signal ist. Der Ton aus dem ersten Tongeneraior 226 wird auf die Übertragungsleitung 100 gegeben.
Ferner befindet sich auf der Master-Seite ein zweiter Tondetekior 229, der kontinuierlich nach einem Betätigungston lauscht. Entsprechend sendet die Master-Bestätigungsschaltung kontinuierlich einen Antwortton
aus und wartet kontinuierlich auf den Empfang «"ines DSR-Signal ein logisches 1-Signal wirkt, so klein wie 4r> Bestätigungstones. Mit dem Ausgang des zweiten Tonmöglich gehalten wird, weil die DAA-Einrichtung zufäl- detektors 229 ist ein dritter Zeitgeber 334 verbunden, lig einen nicht gewünschten Anruf erhalten könnte. Un- Wenn ein Bestätigungston über wenigstens 120 Milliseter diesen Umständen kann eine Telefonverbindung wc- künden hin festgestellt wurde, setzt der Ausgang des gen eines die Nummer des Modems 20 erreichenden dritten Zeitgebers 334 das Flip-Flop 309 der DSR-Falsch-Anruf zustande kommen. Die Leilungsbesiäti- 50 Schaltung 219 in einen 1-Zustand wie bereits oben be-
gungsoperation würde natürlich niemals abgeschlossen sein, und zwar wegen des Fehlens einer Bestätigungsschaltung in der anrufenden Station. Es erscheint geboten, daß der falsch angewählte Modem automatisch die Verbindung zur Leitung unterbricht. Das Flip-Flop 417 schafft eine automatische Beendigung eines Falschanrufes. Im einzelnen wird dies dadurch verwirklicht, daß der Vorderkantenimpuls-Detektor 428 einen Impuls abgibt, wenn die Startschaltung 208 auf den Koppler in der schrieben. Ein DSR-Signal wird an die DTE in der Station A abgegeben; über ein ODER-Gatter 311 und einen Inverter 410 wird der Zeitgeber 310 dauernd gesperrt, bis der Bestätigungs-Zyklus sich wiederholt.
An der Slave-Station A weist die Bestätigungs-Schaltung 475 einen ersten Tondetektor 222' auf, der kontinuierlich nach einem Aniwortton lauscht. Bei Empfang eines Antworttoncs am Detektor 222' löscht der Vorderflanken-Detektor 404'das Flip-Flop 408' undsignali-
bereits beschriebenen Weise anspricht. Ein Ausgangs- w> siert der automatischen Überwachungsschaltung 236'. impuls vom Detektor 428 setzt das Flip-Flop 417. Das Außerdem stößt ein Ausgangssignal aus dem ersten gesetzte Flip-Flop 417 startet über ein ODER-Galter
418 sofort den vierten Zeitgeber 356. Eine l.eiuings-Be-
Tondetektor 455 einen ersten Zeitgeber 328' an. Der Zeitgeber 328' läuft ab. wenn der Aimvortton von dem ersten Tondetektor222' wenigstens über eine Zeitspankunde o.a. stall, muß auf jeden Fall in einer geringeren h-> nc von 400 Millisekunden empfangen wird. Wenn der Zeitspanne als die 12 Sekunden des vierten Zeitgebers erste Zeitgeber 328' abläuft, wird ein Vorderkamen-De-
stätigung findet normalerweise in weniger als einer Se-
356 staltfinden. Wenn jedoch eine falsche Nummer gewählt wird, und es unmöglich ist, eine l.eilungsbestäliickior40T ein UND-Gatter 407' mit einem Impuls versorgen. Vorausgesetzt, daß der Detektor 222' noch im-
13
mer einen Antwortton empfangt, wie bereits beschrieben, erhält auch der zweite Eingang des I IND-Gatters 407' ein Signal und sein Ausgang Saßt dann das Flip-Flop 408' in einen 1-Zustand übergehen. Die DSR-Schaitung 219' weist ein Flip-Flop auf. dessen O-Zusiand ein Aktiviersignal auf eilt UND-Gatter 401' gibt. Dieses Aktivier-Signal zusammen mit einem 1-Zustand im Flip-FIop 408' öffnet ein UND-Gatter 40Γ, um einen Sendebefehl auf den zweiten Tongencrator 223' zu geben.
Mit dem Ausgang des !-Anschlusses des Flip-Flops 408' ist weiter ein zweiter Zeitgeber 329' verbunden, der gestartet wird, wenn das Rip-Flop 408' auf seinen !-Zustand gesetzt wird. Wenn der zweite Zeitgeber 329' abläuft, gibt ein Vorderflankcndeiektor 333' einen Impuls uuf die DSR-Schaltung 219', die das Flip-Flop 309' der DSR-Schaltung 219' setzt und ein ÜSR-Signal auf das Datenendgerät der Station B weitergibt. Das Setzen des Flip-Flups jO9' der DSR-Schaltung 219' beendet die Aktivierung des UND-Gatters 401 '.so dall der zweite Tongenerator 223' abgeschaltet wird. Im Slave-Betrieb ergibt sich somit eine automatische Beiätigungs-Operation in einfacher und M-hncller Weise.
Hier/u 4 Blau Zeichnungen
sr>

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Datenübertragungssystem, bei dem mittels eines Anrufes in einem Telefon-Selbstwählnetz eine Telefon-Übertragungsleitung zwischen einem ersten und einem /weiten Datenmodem aufbaubar ist, wobei jeder Datenmodem für einen Zweidraht-Halbduplexbetrieb ausgebildet ist und einen ersten Tongenerator (226) zur Abgabe eines Antworttons, sowie einen ersten Tondetektor (227) zur Erkennung eines empfangenen Antworttons enthält mit Echosperren in der ausgebauten Übertragungsleitung, die in Abhängigkeit von einem Antwortton vorgegebener Zeitdauer über der Übertragungsleitung außer Wirkung setzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Datenmodem (tO, 20) enthält:
DE2425987A 1974-01-31 1974-05-30 Datenübertragungssystem, bei dem mittels eines Anrufes in einem Telefon-Selbstwählnetz eine Telefon-Übertragungsleitung zwischen einem ersten und einem zweiten Datenmodem aufbaubar ist Expired DE2425987C2 (de)

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