DE242533C - - Google Patents

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DE242533C
DE242533C DENDAT242533D DE242533DA DE242533C DE 242533 C DE242533 C DE 242533C DE NDAT242533 D DENDAT242533 D DE NDAT242533D DE 242533D A DE242533D A DE 242533DA DE 242533 C DE242533 C DE 242533C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/087Cleaning containers, e.g. tanks by methods involving the use of tools, e.g. brushes, scrapers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jig 242533 KLASSE 34 c. GRUPPE
JOSEF FREY in URSWIL, Schweiz.
des Gefäßes gepreßten Reinigungsorgan.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Mai 1911 ab.
Die Erfindung betrifft eine Reinigungsvorrichtung für Käsekessel, bei welcher in bekannter Weise das Reinigungsgerät federnd an die Kesselwandung gepreßt wird, und besteht darin, daß das Reinigungsgerät durch eine Welle fortbewegt wird, die in einem Winkel gebogen, in einem um eine Vertikalachse rotierenden Lager gelagert und durch ein Winkelrad mit einem feststehenden, in der
ίο genannten Achse angeordneten Winkelrad zwangläufig verbunden ist, so daß das erstgenannte Winkelrad sich am· feststehenden abrollt und hierbei die Welle dreht, deren am freien Ende das Reinigungsorgan tragender Teil um die Drehachse des Lagers und gleichzeitig um die Achse des in demselben gelagerten Wellenteiles schwingt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.
Es bezeichnet α ein Gefäß mit bombiert in die Vertikalwandung auslaufendem Boden. Dasselbe kann z. B. in einer Sennerei zur Herstellung von Käse dienen.' Um die Innenwandungen des Gefäßes mechanisch zu reinigen, ist eine Reinigungsvorrichtung vorgesehen. Dieselbe besitzt einen über der Mitte des Gefäßes α angeordneten Träger b, welcher senkrecht verstellbar an zwei Tragstangen c befestigt ist, die mit ihren Endteilen auf dem Rand des Gefäßes aufliegen und lösbar an letzterem befestigt sind. Im Träger b ist eine mit einer Riemenscheibe d versehene, wagerechte Welle e gelagert, welche durch ein Winkelgetriebe f mit einer senkrecht im Träger gelagerten Welle g zwangläufig verbunden ist. Dieselbe befindet sich genau in der Achse des Gefäßes a. Am unteren Ende der Welle g ist ein zur senkrechten Achse geneigtes Lager h befestigt. In demselben ist mit ihrem einen, in einem Winkel von 450 abgebogenen Endteil eine Welle i gelagert. Auf dem genannten Endteil derselben sitzt über dem Lager h ein Winkelrad ■& fest, welches mit einem feststehenden, sich also nicht drehenden Winkelrad m in Eingriff steht. Dasselbe ist über die Welle g geschoben und fest mit dem Träger b verbunden. Am freien Ende der Welle * ist mit seinem einen Schenkelende ein federnder Bügel η abnehmbar befestigt, der an dem anderen Schenkelende eine an die Gefäßwandung angedrückte Bürste 0 trägt, welche die Reinigung der letzteren besorgt.
Die Wirkungsweise der beschriebenen und dargestellten Vorrichtung ist folgende:
Die Riemenscheibe d wird z. B. von einem nicht dargestellten Vorgelege aus angetrieben. Dadurch werden die Wellen e und g gedreht. Mit letzterer dreht sich ebenfalls das Lager h. Hierbei rollt sich das Winkelrad k auf demjenigen m ab, wodurch sich die Welle i mit der Bürste 0 um die Achse der Welle g und gleichzeitig um diejenige x-x dreht. Die Biegung der Welle i beträgt wie schon erwähnt 45°, so daß der die Bürste tragende Teil der Welle i mit jeder halben Umdrehung eine Schwingung von 900 auf- und abwärts ausführt. Die Bürste dreht sich also um die senkrechte Achse und beschreibt gleichzeitig
einen Weg von der Bodenmitte des Gefäßes bis zum Rand desselben. Das Übersetzungsverhältnis der Winkelräder k und m ist zweckmäßigerweise so gewählt (beispielsweise 14 und 43 Zähne), daß die Bürste mit fortschreitender Bewegung ihre Höchststellungen einnimmt, d. h. die Bürste nimmt bei jeder Umdrehung eine andere Höhenstellung ein, wodurch erreicht wird, daß die Bürste nach und nach sämtliche Stellen der Gefäßwandung bestreicht und reinigt.
Statt einer Bürste könnten deren mehrere mit ebenso vielen Bügeln an der Welle i befestigt sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Reinigungsvorrichtung für Gefäße mit mindestens einem federnd an die Innenwandung des Gefäßes gepreßten Reinigungsorgan, dadurch gekennzeichnet, daß das Reinigungsorgan durch eine Welle (i) fortbewegt wird, die in einem Winkel gebogen, in einem um eine Vertikalachse (g) rotierenden Lager (h) gelagert und durch ein Winkelrad (k) mit einem feststehenden, in der genannten Achse angeordneten Winkelrad (m) zwangläufig verbunden ist, so daß das erstgenannte Winkelrad (k) sich am feststehenden abrollt und hierbei die Welle (i) dreht, deren am freien Ende das Reinigungsorgan tragender Teil um die Drehachse (g) des Lagers (h) und gleichzeitig um die Achse des in demselben gelagerten Wellenteiles schwingt.
  2. 2. Reinigungsvorrichtung gemäß Anpruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Übersetzungsverhältnis der beiden Winkelräder so gewählt ist, daß das Reinigungsorgan bei jeder Umdrehung eine andere Höhenstellung einnimmt,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE242533C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912204C (de) * 1948-10-18 1954-05-28 Sarl Soc Metallurg De Gorcy Maschine zur mechanischen Entzunderung von Metalldraehten mit einem Entzunderungskopf und einem Buerstenkopf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE912204C (de) * 1948-10-18 1954-05-28 Sarl Soc Metallurg De Gorcy Maschine zur mechanischen Entzunderung von Metalldraehten mit einem Entzunderungskopf und einem Buerstenkopf

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