DE24237C - Apparat zum Entfernen von Zündhütchen aus Metallpatronenhülsen - Google Patents

Apparat zum Entfernen von Zündhütchen aus Metallpatronenhülsen

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DE24237C
DE24237C DENDAT24237D DE24237DA DE24237C DE 24237 C DE24237 C DE 24237C DE NDAT24237 D DENDAT24237 D DE NDAT24237D DE 24237D A DE24237D A DE 24237DA DE 24237 C DE24237 C DE 24237C
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DE
Germany
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cartridge cases
metal cartridge
chamber
cartridge
cases
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Application number
DENDAT24237D
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English (en)
Original Assignee
TH. ROSE, Büchsenmacher des 2. Bat. 28. Rgts. in Bonn
Publication of DE24237C publication Critical patent/DE24237C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/04Fitting or extracting primers in or from fuzes or charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der auf der Zeichnung dargestellte Apparat dient zum Entfernen der Zündhütchen aus Metallpatronenhülsen, welche zur weiteren Benutzung wieder verwendet werden sollen.
Der Apparat besteht aus den folgenden Theilen:
1. aus dem Lauftheil α des Infanteriegewehres, M/71, mit dem Achtkant, Patronenlager und Gewindetheil. Die Züge des Lauftheiles sind ausgebohrt, so dafs derselbe im Innern vollständig glatt ist;
2. aus dem vereinfachten Schlofs desselben Gewehres, bei welchem alle zum Entzünden der Patronen dienenden Theile weggelassen sind, und welches demnach nur noch aus der Hülse b mit Kreuztheil, der Kammer c mit Scheibe d und Schraube e und dem mit einer der Gröfse des Zündhütchens entsprechenden weiteren Bohrung versehenen Verschlufskopf f besteht;
3. aus der vertical geführten Kolbenstange^, welche mit einer Lederdichtung h versehen ist;
4. aus dem Hebel i mit der Stütze k und dem Scharnier /.
Die genannten Theile sind, wie dieses aus der Zeichnung hervorgeht, mittelst Schrauben an einem Gestell aus Eichenholz befestigt. Der Lauf ist aufserdem an seinem oberen Theil vermittelst Gewinde in einer mit dem Gestell fest verschraubten Eisenplatte m befestigt. Zu den unter No. 1 und 2 aufgeführten Theilen können abgenutzte Gewehrtheile des Infanteriegewehres, M/71, verwendet werden.
Die Handhabung des Apparates geschieht wie ,folgt: Die Hülsen, deren Zündhütchen zu entfernen sind, werden mit Wasser gefüllt, indem sie in gröfseren Quantitäten in. ein mit Wasser gefülltes Gefäfs gebracht werden. Der Hebel und mit ihm die Kolbenstange wird so weit in die Höhe gezogen, dafs die untere Fläche der letzteren um Hülsenlänge von der Schlufsfiäche des Laufes entfernt ist. Die Kammer wird geöffnet. Nunmehr wird eine der mit Wasser gefüllten Hülsen aus dem Gefäfs genommen, theilweise in das Patronenlager gesteckt und die Kammer geschlossen, so dafs die Patrone in dieselbe Stellung kommt, welche sie bei geladenem Gewehr einnimmt. Die Stellung der einzelnen Theile des Apparates gegen einander ist, wie vorbeschrieben, in dem Verticalschnitt der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Wird jetzt der Hebel und mit ihm die Kolbenstange niedergedrückt, so übt dieselbe auf das in der Patronenhülse befindliche Wasser, welches infolge der Lederdichtung des Kolbens und des dichten Anliegens der Hülse keinen anderen Ausweg als durch die Zündlöcher finden kann, einen starken Druck aus. Infolge dessen wird das Zündhütchen, da das Wasser incompressibel ist, aus der Patronenhülse ausgestofsen und fällt durch die Bohrungen des Verschlufskopfes und der Kammer sammt dem in der Hülse befindlichen Wasser in das an dem Gestell angebrachte Blechgefäfs n. Beim Oeffnen und Fallenlassen der Kammer fällt die Patronenhülse von selbst heraus.
Wird die vorstehend beschriebene Manipulation von zwei Mann ausgeführt, von denen der eine die Patronenhülsen in den Lauf bringt, der andere am Hebel wirkt, so können in einer Stunde bei ca. 1000 Stück Hülsen die Zündhütchen entfernt werden. Aber auch ein Mann kann den Apparat mit Leichtigkeit bedienen. Das Ge-
wicht desselben beträgt 11 kg, und ist derselbe daher leicht zu transportiren.
Der Apparat kann zur Entfernung der Zündhütchen bei allen vorkommenden Metallpatronenhülsen benutzt werden. Natürlich ist für jede besonders gestaltete Patrone ein entsprechendes Patronenlager zu arbeiten; Der in der Zeichnung dargestellte Apparat ist speciell für das Mauser-Gewehr berechnet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Apparat zum Entfernen der Zündhütchen aus Metallpatronenhülsen, bestehend aus dem als Pumpenstiefel dienenden, glatt ausgebohrten Laufstück α mit dem durch den doppelarmigen Hebel i bewegten Kolben g, der Gewehrhülse b und der mit Verschlufskopf f, Leitschiene c, Kammerscheibe<fundKnopf versehenen Kammer.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT24237D Apparat zum Entfernen von Zündhütchen aus Metallpatronenhülsen Active DE24237C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1000769C2 (nl) * 1995-07-10 1997-01-13 Jan Herman Zwarts Pers voor het verwijderen van een slaghoedje uit een huls.
WO2001057467A1 (fr) * 2000-02-04 2001-08-09 Georges Andre Ernest Dispositif de desamorçage des douilles metalliques berdan, boxer, a bourrelet, ou a gorge pour tous calibres

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1000769C2 (nl) * 1995-07-10 1997-01-13 Jan Herman Zwarts Pers voor het verwijderen van een slaghoedje uit een huls.
WO2001057467A1 (fr) * 2000-02-04 2001-08-09 Georges Andre Ernest Dispositif de desamorçage des douilles metalliques berdan, boxer, a bourrelet, ou a gorge pour tous calibres
FR2804753A1 (fr) * 2000-02-04 2001-08-10 Andre Ernest Georges Dispositif de desamorcage des douilles metalliques berdan, boxer, a bourrelet ou a gorge, pour tous calibres

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