DE242006C - - Google Patents

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DE242006C
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DE
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motors
motor
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L9/00Electric propulsion with power supply external to the vehicle
    • B60L9/16Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors
    • B60L9/24Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines
    • B60L9/26Electric propulsion with power supply external to the vehicle using AC induction motors fed from AC supply lines single-phase motors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 242006 KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. April 1910 ab.
Bei schwerem Bahnbetrieb mittels Einphasenstromes, insbesondere Lokomotiven, ist es erforderlich, die volle Last bei verschiedenen Geschwindigkeiten mit guter Kommutierung zu ziehen. Dies läßt sich schwer durch bloße Spannungsänderung erreichen, es ist vielmehr vorzuziehen, die Motoren abwechselnd in verschiedene Schaltungen überzuführen. Es wurde bereits vorgeschlagen, Einphasenkollektormotoren als Repulsionsmotoren mit zweiteiliger Ständerwicklung anlaufen zu lassen und in dieser Schaltung bis ungefähr zum Synchronismus oder etwas darüber zu betreiben, bei höherer Geschwindigkeit dagegen den Bürstenkurzschluß aufzuheben und die Motoren als doppelt gespeiste Motoren zu betreiben, indem dem Ständer und Läufer Arbeitsspannungen von ungefähr gleicher Phase zugeführt werden. Andererseits wurde auch bereits vorgeschlagen, derartige Repulsionsmotoren bei höherer Geschwindigkeit als kompensierte Reihenschlußmotoren zu betreiben.
Gemäß der Erfindung werden diese beiden Verfahren in der Weise zusammengefaßt, daß die Motoren bis ungefähr zum Synchronismus als Repulsionsmotoren, bei · höherer Geschwindigkeit als doppelt gespeiste Motoren und bei sehr geringer Belastung, unabhängig von ihrer jeweiligen Geschwindigkeit, als kompensierte Reihenschlußmotoren betrieben werden. Dabei kann die Einrichtung so getroffen werden, daß die Schaltung als kompensierter Reihenschlußmotor bei Entlastung selbsttätig hergestellt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. Mit α ist der Anker des Einphasen-45
kollektormotors bezeichnet, mit c die gleichachsige !Compensations- oder Ständerarbeitswicklung, mit e die Erregerwicklung. Der Motor wird von der Sekundärwicklung t eines ein- oder zweispuligen Transformators gespeist. Mit ι bis 6 sind eine Reihe von Schützen bezeichnet. Die Schütze 1 bis 4 dienen zur Änderung der dem Transformator entnommenen Spannung, die Schütze 5 und 6 zur Umschaltung des Motors. Im Anlauf ist das Schütz 5 geschlossen und das Schütz 6 geöffnet, der Motor befindet sich in Repulsionsschaltung. Hierbei kann die ihm zugeführte Spannung durch die Schütze 1, 2 usw. erhöht werden. In dieser Schaltung läuft der Motor bis etwas oberhalb des Synchronismus. Bei höherer Geschwindigkeit wird das Schütz 5 geöffnet und das Schütz 6 geschlossen, so daß der Motor als doppelt gespeister läuft. Die Ständerwicklung c erhält hierbei Spannung von dem zwischen m und η liegenden Teil der Transformatorwicklung t. Die Umschaltung kann mit der Steuerung der Schütze 1 bis 4 in Zusammenhang gebracht werden, etwa in der Weise, daß beim Schließen des Schützes 1, durch welches dem Motor die niedrigste Spannung zugeführt wird, gleichzeitig das Schütz 5 geschlossen wird, während beispielsweise beim Schließen des Schützes 3, welches eine Spannung liefert, die oberhalb der Hälfte der Maximalspannung liegt, gleichzeitig das Schütz 5 geöffnet und das Schütz 6 geschlossen wird.
Diese beiden Schaltungen liefern die erforderlichen Geschwindigkeiten bei großem Drehmoment, sie geben aber nicht die beste Schal-
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tung, wenn das Drehmoment stark abnimmt und die Geschwindigkeit dementsprechend stark steigt. Bei sinkendem Strom nimmt nämlich das von der Feldwicklung β erregte Magnetfeld der Maschine ab, und das von der Ständerarbeitswicklung c erzeugte Querfeld wird zu groß, sowohl bei der einen als bei der anderen Schaltung. Es ist daher besser, bei geringem Drehmoment den Motor als kompensierten
ίο Reihenschlußmotor zu betreiben, selbst wenn . die Geschwindigkeit noch nicht sehr groß ist.
Daher werden gemäß der Erfindung, wenn der vom Motor aufgenommene Strom stark sinkt, die Schütze 5 und 6 geöffnet, gleichgültig, welche Spannung in diesem Augenblicke dem Motor durch die Schütze 1 bis 4 zugeführt wird! Dies kann zweckmäßig durch ein vom Motorstrom durchflossenes Mindeststromrelais r bewirkt werden. Wenn der Motorstrom unter einen bestimmten Wert sinkt, fällt der Anker des Relais ab und bewirkt dabei die öffnung der Schütze 5 und 6, indem beispielsweise die Spulen dieser Schütze durch die Kontakte des Relais r kurzgeschlossen werden. Wenn infolge wachsenden Zugwiderstandes der Motorstrom wieder zu- und die Geschwindigkeit abnimmt, zieht das Relais r seinen Anker wieder an, und. es wird daher die vorher vorhanden gewesene Schaltung wiederhergestellt, so daß der Motor wieder in richtiger Weise arbeitet.
Die Spule des Relais r liegt bei dem gej zeichneten Ausführungsbeispiel in Reihe mit der Erregerwicklung e, sie kann aber auch in Reihe mit der Feldwicklung c liegen. Ferner kann sie bei gemeinschaftlicher Steuerung zweier oder mehrerer Motoren vom Gesamtstrom der Motoren oder von dem Strom eines Motors durchflossen sein.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    ι. Verfahren zum Betriebe
    von Ein-
    phasenkollektormotoren für Fahrzeuge, bei welchem die Motoren bei geringer Geschwindigkeit als Repulsionsmotoren mit zweiteiliger Ständerwicklung, bei höherer Geschwindigkeit als doppelt gespeiste Motoren laufen, dadurch gekennzeichnet, daß die Motoren bei geringem Drehmoment in an sich bekannter Weise als kompensierte Reihenschlußmotoren umgeschaltet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltung als kompensierter Reihenschlußmotor bei sinkendem Motorstrom selbsttätig durch ein von ihm durchflossenes Mindeststromrelais (r) hergestellt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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