DE212301C - - Google Patents
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- DE212301C DE212301C DENDAT212301D DE212301DA DE212301C DE 212301 C DE212301 C DE 212301C DE NDAT212301 D DENDAT212301 D DE NDAT212301D DE 212301D A DE212301D A DE 212301DA DE 212301 C DE212301 C DE 212301C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K27/00—AC commutator motors or generators having mechanical commutator
- H02K27/04—AC commutator motors or generators having mechanical commutator having single-phase operation in series or shunt connection
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Control Of Eletrric Generators (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 212301 -KLASSE 21 d. GRUPPE
Zusatz zum Patente 211535 vom 3. April 1907.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1908 ab. Längste Dauer: 2. April 1922.
In der Patentschrift 211535 ist ein Verfahren
beschrieben zum Regeln von Einphasen- und Mehrphasen-KoUektormaschinen mit Nebenschluß-
oder Fremderregung, bestehend im Einfügen einer dem Spannungsabfalle des Ankerstromkreises
proportionalen Zusatzspannung in den Erregerkreis der Kollektormaschine. Zweck des Verfahrens ist, der Wechselstrom-Kollektormaschine
die Eigenschaften einer Gleichstrommaschine derselben Erregerschaltung zu
geben. Zum Ausführen dieses Verfahrens ist in der Patentschrift eine Anzahl besonderer
Schaltungen beschrieben, darunter eine solche nach Fig. 4, wo ein Phasenumformer benutzt
wird, um eine konstante Phasenverschiebung zu sichern. Bei Verwendung eines Motorgenerators treten aber gewisse störende Erscheinungen
auf, die durch die nachfolgend beschriebene neue besondere Schaltung vermieden werden.
In der Figur bedeutet α den Anker einer Wechselstrom-Kollektormaschine, der an das
Netz η gelegt ist, d die Erregerwicklung. Diese Erregerwicklung wird wieder von einem
Phasenumformer u gespeist, der hier in die beiden gesonderten Teile Motor m und Generator
g zerlegt gedacht ist. Entsprechend der Fig. 4 des Hauptpatentes ist der. Motor m
über den Zusatztransformator J an das Netz gelegt. Die Erregerwicklung *m e des synchronen
Motors m und die Erregerwicklung g e des Synchrongenerators g erhalten Strom aus
dem Gleichstromnetze nv
Es liegt nun am nächsten, die Erregung der Kollektormaschine den Betriebsverhältnissen
entsprechend durch Änderung der Erregung des Erregergenerators g zu regeln,
also durch Änderung des Widerstandes der Erregerwicklung g e. Mit einer solchen Änderung
der Erregung von g ist aber eine Vergrößerung der Belastung des Motors m verbunden,
in deren Folge eine Phasenverschiebung des Polrades des Motors m gegenüber
der Netzphase eintritt. · Diese unbeabsichtigte Phasenverschiebung widerspricht aber der hier
vorliegenden Aufgabe des Phasenumformers. Man könnte zwar den Einfluß dieser Phasenverschiebung
wieder ausgleichen durch entsprechende Vergrößerung der in den Stromkreis des Motors m einzufügenden Zusatzspannung.
Das würde sich aber nicht empfehlen, weil die Primärspannung des Zusatztransformators
mit Rücksicht auf einen guten Leistungsfaktor nicht zu groß werden soll, und weil andererseits die sekundäre Amperewindungszahl
des Zusatztransformators möglichst klein im Vergleiche zur primären Amperewindungszahl
sein soll, entsprechend einem Transformator mit großem Magnetisierungsstrome.
Die unbeabsichtigte Verstellung des Polrades des Motorg- w, bei Änderungen der Er*
regung der Kollektormaschine läßt sich nun besser dadurch verhindern, daß man bei konstanter
Spannung der Erregermaschine g, also bei unveränderlicher Erregung von g aus dem
Netze nv den Strom in der Erregerwicklung d
der Kollektormaschine durch Drosselspulen s, die parallel und in Reihe zu d geschaltet
sind, so regelt, daß die Belastung von g konstant ist, oder durch einen vor die Erregerwicklung
d geschalteten Stufentransformator, wobei die Belastung von g annähernd dieselbe
bleibt.
Noch zweckmäßiger ist indessen für den gleichen Zweck, dem Motor m dadurch einen
konstanten Widerstand zu bieten, daß beispielsweise eine regelbare Gleichstrom - Hilfsmaschine
h mit dem Motor gekuppelt wird, ' die auf einen Widerstand r oder auf das
Netz U1 arbeitet. Die Erregung von h ist
dann immer im Sinne gleichmäßiger Belastung des Motors m einzustellen. Wenn also der
Erregerstrom in g e verändert wird, muß im allgemeinen gleichzeitig eine Änderung des
Erregerstromes in h e . eintreten, was durch das gemeinschaftliche Gleitstück c in der Figur
angedeutet ist. Da die Hilfsmaschine h sowohl als Motor wie als Generator arbeiten
kann, so kann man die Verhältnisse entweder so wählen, daß der Motor m nur die mittlere
Erregerleistung zu übernehmen hat oder auch nur die kleinste vorkommende Leistung. Die
letztere Regelungsweise ist besonders zweckmäßig, weil dann der Strom im Motor m möglichst
klein ist und wieder die Verhältnisse des Transformators t günstig beeinflußt. Die
Hilfsmaschine h muß dann natürlich entsprechend größer gewählt werden. Diese Maschine
kann gleichzeitig nutzbar gemacht werden zum Anlassen des ganzen Phasenumformers u.
Um gleichmäßigen Betrieb des Aggregates mit Rücksicht auf Belastungschwankungen zu
sichern, kann nach Bedarf von Vorschaltwiderständen Gebrauch gemacht werden.
Claims (3)
1. Verfahren zum Regeln von Wechselstrom-Kollektormaschinen
mit Nebenschlußoder Fremderregung nach D. R. P. 211535, wobei der Erregerstrom der Kollektormaschine
einem Phasenumformer entnommen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastung des Umformermotors auch
bei Änderung der Erregung der Kollektormaschine nahezu konstant gehalten wird,
zum Zweck, das Verschieben des Polrades oder der Polräder des Phasenumformers bei Änderung der Erregung des Generatorteiles
zu verhindern.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Änderung des Erregerstromes
der Kollektormaschine in solcher Weise, daß die Belastung des Erregergenerators annähernd konstant bleibt.
3. Ausführungsform nach Anspruch 1, . gekennzeichnet durch eine mit dem Phasenumformer
mechanisch gekuppelte Gleichstrommaschine, deren Leistung auf konstanten Widerstand des Motorteiles des
Phasenumformers eingestellt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212301C true DE212301C (de) |
Family
ID=474042
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212301D Active DE212301C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212301C (de) |
-
0
- DE DENDAT212301D patent/DE212301C/de active Active
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