DE240995C - - Google Patents
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- DE240995C DE240995C DENDAT240995D DE240995DA DE240995C DE 240995 C DE240995 C DE 240995C DE NDAT240995 D DENDAT240995 D DE NDAT240995D DE 240995D A DE240995D A DE 240995DA DE 240995 C DE240995 C DE 240995C
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- rollers
- strand
- margarine
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01J—MANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
- A01J21/00—Machines for forming slabs of butter, or the like
- A01J21/02—Machines for forming slabs of butter, or the like with extruding arrangements and cutting devices, with or without packing devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■-M 240995 -' KLASSE 53 Λ. GRUPPE
Formmaschine für Margarine o. dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. November 1910 ab.
Es sind Formmaschinen für Margarine mit selbsttätiger Abschneidevorrichtung bekannt,
bei denen die zu formende Margarine strangförmig zwecks Weiterbeförderung der geformten
Stücke auf einen Transporteur gepreßt wird, der die Stücke, nachdem diese abgeteilt sind, weiter
bewegt.
Diese Transporteure. bestehen zumeist aus
einem in üblicher Weise über Rollen gespannten
ίο und geführten Bande, das zuweilen auch noch
mit Brettchen belegt ist.
Diese Transporteure stehen meistens während des Herauspressens des Formstranges still,
setzen also dem heraustretenden weichen Formstrang einen gewissen Widerstand entgegen,
wodurch der Strang seitlich aus seiner Mittelebene abgelenkt wird und zu den Abschneidern
eine schräge Lage einnimmt, so daß die Stücke nicht rechtwinklig abgeschnitten werden.
Um dies zu verhindern, hat man versucht, den Transporteur während des Herauspressens
des Formstranges in gleicher Bewegungsrichtung mit diesem laufen zu lassen. Aber es ist
schwierig, beiden dauernd eine gleiche Geschwindigkeit zu geben, so daß vorerwähnter Nachteil,
bestehen bleibt.
Zur Beseitigung dieses Übelstandes wird nach vorliegender Erfindung der Strang auf senkrecht
zu seiner Bewegungsrichtung gelagerte Rollen gepreßt. Diese Rollen sind in bekannter Art
so gelagert, daß sie sich frei bewegen, d. h. um ihre Achse drehen können, wenn der heraustretende
Formstrang über sie hinweggleitet, und nehmen naturgemäß, da sie dem Strang als Unterlage dienen und sehr leicht beweglich
sind, dessen Geschwindigkeit an, wie dies auch bei Maschinen, wo das Teilen und Weiterbefördern
der Stücke mit der Hand geschieht, der Fall ist.
Um das Weiterbefördern der geteilten Stücke nun mechanisch zu bewirken, so daß wieder
Platz für den nachfolgenden Formstrang geschaffen wird, sind die Tragzapfen α der Rollen
b auf einer Seite der Rollen verlängert und tragen lose ein kleines Kettenrädchen c sowie
fest verbunden einen kleinen Mitnehmer d. Kettenräder c und Mitnehmer d sind seitlich mit
einseitig schrägen Zähnen nach Art der Wellenkupplung versehen und werden durch eine
schwache Feder e ineinandergepreßt, so daß bei Drehung der Kettenräder die Rollen mitgedreht
werden. Stehen aber die Kettenräder still und die Rollen drehen sich, so können die
Mitnehmer d an den Kettenrädchen vorbeigleiten. Dieses Vorbeigleiten oder Lösen der
Kupplung wird ermöglicht, indem durch den ■ aus der Maschine heraustretenden Formstrang
die Rollen und somit die Mitnehmer in Richtung der schrägen Zahnflanken des Mitnehmers
gedreht werden, so daß hierbei die Zähne des Mitnehmers aus denen des achsial auf den Rollenzapfen
verschiebbaren Kettenrädchens unter Zurückdrängung dieses Rädchens herausgleiten
und hierdurch die Kupplung gelöst wird.
Die Zähne des Mitnehmers und des Kettenrädchens sind ganz niedrig gehalten, so daß
das Vorbeigleiten und Ineinandergreifen der Zähne infolge der Federwirkung fast kraft- und
geräuschlos erfolgt (s. Fig. 3 und 4).
Damit Kettenrädchen, c bei seiner seitlichen
Verdrängung nicht durch die Breite der Kettenglieder gehindert wird, sind die Kettenglieder
etwas breiter gehalten, als normal für die Kettenrädchen erforderlich ist.
Die Kettenrädchen sind durch eine Gelenkkette f untereinander verbunden, die ihrerseits
über zwei größere Kettenräder geführt sind, von denen das eine periodisch angetrieben wird,
und somit auch die Kette und die kleinen Kettenrädchen periodisch in Bewegung setzt.
Der periodische Antrieb erfolgt jedesmal dann,.
ίο wenn der Formstrang geteilt ist und die Stücke weiterbefördert werden sollen.
Hierbei treffen die lose auf dem Zapfen sitzenden Rädchen c mit den fest auf dem Zapfen
sitzenden Mitnehmern d zusammen und drehen die Rollen b, so daß die darauf liegenden
Stücke weiterbeförclert werden (s. Fig. 1, 2, 3 und 4). ■
Der Mitnehmer ist so konstruiert, daß die Rolle sich frei bewegen kann, wenn der Formao
strang über sie hinweggleitet und das Kettenrädchen stillsteht. . . ■ .
Wird aber das Kettenrädchen durch die Kette bewegt, so wird die Rolle durch den Mitnehmer
gedreht und somit werden die auf den Rollen liegenden Stücke weiterbeförclert.
Die Verbesserung besteht also in einem System von Rollen, die sich während des Herauspressens
des Formstranges frei bewegen können, aber nach erfolgter Teilung des Stranges durch Gelenkkette, Mitnehmer und Kettenrädchen
zwangläufig gedreht werden und die auf ihnen lagernden Stücke weiterbefördern.
Der Antrieb der Kette f erfolgt in bekannter , Weise z. B. wie in Fig. 1 und 7 durch eine mit
dem hin und her gehenden Preßkolbenhebel h verbundene Zahnstange i, die ein Zahnrad k
betätigt, welches seitlich eine Sperrklinke I
trägt und ein Sperrad m treibt, welches mit dem Zahnrädchen' η fest verbunden ist.
Das Zahnrad η treibt das Zahnrad 0 und dieses vermittels der Welle p das Kettenrad q. Durch letzteres wird die Kette f bewegt.
Während der Vorwärtsbewegung des Preßkolbens gleitet die Sperrklinke I rückwärts über das Sperrad m, und die Kette f steht still.
Das Zahnrad η treibt das Zahnrad 0 und dieses vermittels der Welle p das Kettenrad q. Durch letzteres wird die Kette f bewegt.
Während der Vorwärtsbewegung des Preßkolbens gleitet die Sperrklinke I rückwärts über das Sperrad m, und die Kette f steht still.
Bei der Rückwärtsbewegung des Preßkolbens hingegen bewegt Klinke I das Sperrad m, und
die Kette f wird bewegt.
An Stelle des in Fig. 3 und 4, bezeichneten seitlich schräg gezahnten Mitnehmers d und der
Feder e kann zu gleichem Zwecke auch das Kettenrädchen c eine Sperrklinke r tragen und
der Mitnehmer d anstatt seitlich an seinem Umfange mit Zähnen versehen werden, wodurch
der gleiche Zweck erreicht wird, wie dies aus Fig. 5 und 6 ersichtlich ist. Hier geschieht das
Mitnehmen durch Eingreifen der Sperrklinke r in den Mitnehmer d und das ,Lösen der Kupplung,
indem der Mitnehmer d sich rückwärts gegen die Sperrklinke dreht und diese über
den gewölbten Zahnrücken hinweggleitet.
Die Drehung erfolgt im ersten Falle durch die Kette, im zweiten Falle durch den Formstrang
während des, Herauspressens.
Die Rollen können zu gleichem Zweck auch nach Fig. 8 zwischen den Gliedern zweier endlosen
Gelenkketten gelagert sein.
Die Ketten stehen hier während des Herauspresseris
des Formstranges still, und die Rollen können sich frei drehen. Nach erfolgter Teilung
der Stücke werden die Ketten mit den Rollen um die Kettenräder s und t bewegt. Die Bewegung
kann auf dieselbe Art wie in dem früher angeführten Beispiel erfolgen (Fig. 7).
Claims (3)
1. Formmaschine für Margarine o. dgl. .mit einem als Unterlage für den Formstrang
und zur Weiterbeförderung der in bekannter Weise durch eine Schneidvorrichtung geteilten
Formstücke dienenden Rollensystem, gekennzeichnet durch eine derartige Lagerung
der Rollen (b), daß sie beim Heraustreten des Fonnstranges aus der Maschine
durch diesen um ihre Achse frei bewegt werden, nach erfolgter Teilung des Stranges
aber an eine Antriebsvorrichtung angeschlossen werden, die eine zwangläufige Drehung oder Vorwärtsbewegung der Rollen
und dadurch die Weiterbeförderung der Margarineteilstücke bewirkt.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
sämtliche Rollen mittels je eines selbsttätig ein- und ausrückbaren Gesperres (c, d, e
bzw. c, d, r) an eine Gelenkkette angeschlossen sind, die beispielsweise durch ein
mit dem Preßkolben verbundenes Gestänge nach erfolgter Teilung des Formstranges bei
eingerücktem Gesperre angetrieben wird, so daß die Rollen zwangläufig um ihre Achse
gedreht werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen zwischen
zwei Gelenkketten derart gelagert sind, daß sie bei der periodischen Drehung der letzteren
sämtlich vorwärts bewegt werden und, dabei die Margarineteilstücke mitnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240995C true DE240995C (de) |
Family
ID=500321
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240995D Active DE240995C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240995C (de) |
-
0
- DE DENDAT240995D patent/DE240995C/de active Active
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