DE24060C - Neuerungen an pneumatischen Bremsapparaten für Eisenbahnfahrzeuge - Google Patents

Neuerungen an pneumatischen Bremsapparaten für Eisenbahnfahrzeuge

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DE24060C
DE24060C DENDAT24060D DE24060DA DE24060C DE 24060 C DE24060 C DE 24060C DE NDAT24060 D DENDAT24060 D DE NDAT24060D DE 24060D A DE24060D A DE 24060DA DE 24060 C DE24060 C DE 24060C
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DE
Germany
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automatic
brake cylinder
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Application number
DENDAT24060D
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English (en)
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G. West-INGHOUSE JR. in Pittsburg, Pennsylvanien, V. St. A
Publication of DE24060C publication Critical patent/DE24060C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/10Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release
    • B60T13/24Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with fluid assistance, drive, or release the fluid being gaseous
    • B60T13/26Compressed-air systems
    • B60T13/266Systems with both direct and indirect application, e.g. in railway vehicles

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Valves And Accessory Devices For Braking Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE- 20: Eisenbahnbetrieb.
Nachdem ich bereits in einer Reihe von früheren Patenten verschiedene Neuerungen an pneumatischen Bremsapparaten bekannt gegeben und insbesondere in P. R. No. 17543 sowie in dem dazugehörigen Zusatz die Benutzung der Combination von automatischen und nicht automatischen Rohren vorgeführt habe, bezieht sich meine gegenwärtige Erfindung auf einen Apparat, welcher da wirkt, wo das nicht automatische Rohr nicht mit dem Bremscylinder des automatischen Rohres in Verbindung steht. Dieser Apparat ist in Fig. 1 der beiliegenden Zeichnungen veranschaulicht. Es ist B1 das nicht automatische Rohr. Auf demselben ist ein Gehäuse A1 angebracht, das mit einer Membran C versehen ist, welche durch eine Feder Z?1 in der angedeuteten Stellung erhalten wird.
Die Stange E1 oberhalb der Membran ist mit dem Hebelarm eines Hahnes F1 verbunden, der an dem Bremscylinder G1 des automatischen Rohres angebracht ist, und der in der angedeuteten Stellung der Membran und des Hebelarmes eine in die freie Luft führende Oeffnung am Bremscylinder G1 schliefst, während wenn die Membran einwärts gegen die Wirkung der Feder Z>' getrieben wird, der Hahn sich dreht und die Oeffnung frei macht. Anstatt eines Hahnes könnte zu diesem Zwecke auch ein Ventil angebracht werden.
Man ersieht hieraus, dafs, wenn die Bremsen durch Leckwerden des automatischen Rohres in Wirkung gebracht worden sind, dieselben frei werden, indem man in 2?1 eine Luftverdünnung erzeugt (durch einen auf der Maschine angebrachten Ejector oder sonstigen bei Vacuumbremsen gebrauchten Apparat), wodurch die Membran C von dem äufseren Luftdrucke einwärts getrieben und das OeiFnen des Hahnes bewirkt wird, so dafs der Luftdruck aus dem Cylinder entweicht. Beim Wiedereinlassen des atmosphärischen Druckes in das Rohr B1 wird die Membran C1 durch Feder Z>] wieder auswärts getrieben und somit der Hahn F1 geschlossen. Um dieselbe Einrichtung auch mit Luftdruck statt mit Luftverdünnung im Rohre B1 anwendbar zu machen, ist es nur nöthig, die Feder D1 so einzurichten, dafs sie die Membran C1 einwärts zieht oder (wenn in umgekehrter Stellung angebracht) einwärts drückt, ■wobei die Verbindung zwischen Membran C1 und Hahn F1 derart ist, dafs letzterer bei der Einwärtsstellung von C1 geschlossen und bei der Auswärtsstellung offen ist, so dafs, wenn Luftdruck in B1 herrscht, der Hahn F' geöffnet wird.
Es ist aber vorzuziehen, in dem nicht automatischen Rohre B1 durch Luftverdünnung zu operiren, weil es dadurch möglich wird, mit B1 einen Vacuumbremscylinder oder dessen Aequivalent zu verbinden und den Bremswagen überhaupt entweder durch automatischen Luftdruckapparat oder durch Vacuumapparat functioniren zu lassen, je nachdem sich der Wagen zeitweilig an einen für Luftdruck oder Vacuum eingerichteten Zuge angekuppelt befindet. Auch könnten die Bremsen willkürlich durch das eine oder andere System regiert gebracht werden, sofern auf der Lokomotive die beiden hierzu dienlichen Einrichtungen vorgesehen sind.
Fig. 2 und 3 der Zeichnungen verdeutlichen dies Arrangement.
Βλ ist die mehrbesprochene, nicht automatisirt wirkende Vacuumröhre, welche durch B2 mit dem zugehörigen Vacuumbremscylinder V und bezw. Reservoir V1 in Verbindung steht.
A1 ist das umfassend beschriebene Ventil nach Art der Fig. ι und steht mittelst E1 in Verbindung mit dem Hahn F1, der sich am Bremsdruckcylinder G1 befindet. Zwischen G1 und dem Hülfsreservoir G2 liegt das Dreiwegventil T, welches durch P1 mit P, d. h. mit dem automatischen Luftdruckrohr communicirt.
Die Kolbenstangen von V einerseits und G1 andererseits sind je durch eine Coulissentasche K1 K (neben einander liegend) mit ein und demselben Ende des Bremshebels /* verbunden, und es erhellt also, dafs die Bremse von jedem der Cylinder in Wirkung gesetzt werden kann, indem die Kolbenstange von Vmit dem äufseren Ende ihrer Coulisse am Hebel J* zieht und die Kolbenstange von C mit dem inneren Ende ihrer Coulisse gegen den Hebel J* drückt.
Die Bremsen lassen sich demnach:
i. »nicht automatisch« durch Aenderung des Druckes in dem Rohre B1 und dem damit verbundenen Cylinder V zur Wirkung bringen, obgleich durch die Luftverdünnung in B' die Membran C1 niedergetrieben und somit der Hahn Fx offen gedreht wird. Es hat dies keine Folgen, weil der automatische Bremscylinder G1 nicht in Wirkung ist;
z. durch das automatische System handhaben, und da in diesem Falle das nicht automatische Rohr B1 aufser Wirkung ist, so bleibt die Membran Cx in der angedeuteten Stellung und auch der Hahn F1 geschlossen, so dafs der Luftdruck nicht aus G1 entweicht;
3. durch den automatischen Apparat andrücken und in diesem Zustand erhalten, dadurch, dafs man das nicht automatische Rohr B1 und dessen Bremscylinder in Wirkung bringt. In diesem Falle wird bei der Luftverdünnung in B' die Membran einwärts getrieben und somit durch Oeffnen des Hahnes F1 der automatische Bremscylinder aufser Wirkung gebracht; aber nicht ehe der automatische Vacuumapparat in Wirkung gebracht worden ist;
4. durch den automatischen Apparat andrücken und durch den nicht automatischen Apparat auslösen; es geschieht dies wie bei No. 3, nur dafs man sogleich nach Ablassen des Druckes aus G1 auch den nicht automatischen Bremscylinder durch Einlassen des atmosphärischen Druckes in B1 aufser Wirkung bringt.
Es könnte natürlich auch bei dieser Einrichtung in dem Rohre B1 und dessen Bremscylinder Luftdruck statt Luftleere der Motor sein.

Claims (2)

Pat ent-An Sprüche:
1. In Combination mit automatischen Bremsapparaten die Anwendung eines nicht automatischen Leitungsrohres B1 für Luftdruck oder Vacuum und einer Membran C\ Fig. 1, oder deren Aequivalent, welche mit einem Ventil oder Hahn ^1 am automatischen Bremscylinder G1 verbunden ist, derart, dafs durch Aenderung des Luftdruckes in dem nicht automatischen Rohr der Hahn oder dergleichen geöffnet oder geschlossen wird.
2. Um die Bremsen nach Willkür entweder automatisch oder nicht automatisch handhaben zu können, an Eisenbahnwagen die Combination einer automatischen Röhre P nebst Bremscylinder G1 und dessen Hülfsreservoir G2, Dreiwegventil T, Coulisse K1 und Bremshebel I* mit einer nicht automatischen Röhre JB1, welche einerseits durch Bremscylinder V und Coulisse K mit Bremshebel J*, andererseits durch Ventilgehäuse A' mit Membran C und Stange E1 mit dem am Bremscylinder G1 angebrachten Hahn F1 in Verbindung steht, so dafs einmal der automatische Bremscylinder G1 mittelst Coulisse K1, das andere Mal aber der nicht automatische Bremscylinder V durch Coulisse K auf den Bremshebel /* wirken kann, und dafs ferner die Bremsen durch' die automatische Röhre P1 und Cylinder G' in Wirkung und durch die nicht automatische Röhre i?1, Membran C1 und Hahn F' aufser Wirkung gebracht werden können.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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