DE2405620C2 - Ecklager für Fenster, Türen od. dgl. insbesondere mit Drehkippflügel - Google Patents

Ecklager für Fenster, Türen od. dgl. insbesondere mit Drehkippflügel

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DE2405620C2
DE2405620C2 DE19742405620 DE2405620A DE2405620C2 DE 2405620 C2 DE2405620 C2 DE 2405620C2 DE 19742405620 DE19742405620 DE 19742405620 DE 2405620 A DE2405620 A DE 2405620A DE 2405620 C2 DE2405620 C2 DE 2405620C2
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Ewald 5900 Siegen Kleine
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    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
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    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Ecklager für Fenster, Türen od. dgl, insbesondere mit Drehkippflügel, bei denen die Treibstangen mit den sie führenden oder abdeckenden, den von ihnen getriebenen und den der Eckumlenkung dienenden Teilen innerhalb einer zwischen Flügel und Festrahmen gebildeten Kammer angeordnet sind, bei denen ferner sowohl die Drehachse als auch die Kippachse in der Nähe der raumeinwärts gerichteten Flügelbegrenzungskanten im flügelseitigen Teil der Kammer angeordnet sind, und bei denen ein am Flügel befestigter Lagerkörper eine Kugelpfanne hat, über die er auf einem Kugelgelenk eines am Festrahmen sitzenden Ecklagerbocks schwenkbar und kippbar abgestützt ist.
Durch das DE-GM 19 34 778 gehört ein derartiges Ecklager zum Stand der Technik, bei dem sich die Kugelpfanne im rahmenseitigen Ecklagerbock befindet, während der Kugelzapfen am flügelseitigen Lagerträger sitzt.
Nachteilig bei diesem bekannten Ecklager ist es, daß für die Anbringung des Eckbandes einerseits Stege am Flügelprofil auf einer bestimmten Länge ausgeklinkt werden müssen und daß andererseits nicht die Möglichkeit besteht, im Befestigungsbereich des Eckbandes zwei rechtwinklig zueinander gerichtete Treibstangen über eine Eckumlenkung getrieblich miteinander zu verbinden. Das Ecklager liegt nämlich zum einen auf seiner ganzen Länge mit der Gelenkhülse sowie zum anderen auch mit dem Befestigungslappen fast auf der ganzen Breite der flügelseitigen Kammerbegrenzung auf.
Durch das DE-GM 19 23 279 gehört auch schon ein Ecklager zum Stand der Technik, das mit einem am rahmenseitigen Ecklagerbock sitzenden Kugelkopf und einer am flügelseitigen Lagerträger gehaltenen Kugelpfanne ausgestattet ist. Die zusammenwirkenden Teile desselben, nämlich Ecklagerbock und Lagerträger, sind hier jedoch nicht verdeckt in einer zwischen Flügeln und feststehendem Rahmen gebildeten Kammer angeordnet, sondern liegen vor der raumseitigen Sichtfläche des feststehenden Rahmens.
3 4
Schließlich ist durch das DE-GM 73 09 759 auch sich an ihrer an den Steg der Profilschiene anschließenschon ein Ecklager bekannt, welches einen wahlweisen den Seite nach der Kugelpfanne hin trapezförmig verRechts- und Linksanschlag ermöglicht Hierzu ist der jungen.
flügelseitige Lagerträger lösbar und in seiner Ebene um Damit ein unerwünschtes Ausheben des Ecklagers,
180° wendbar einer besonderen Befestigungs-Winkel- 5 insbesondere in der Kippöffnungsstellung des Flügels,
schiene zugeordnet, die mit dem Flügel verbunden wer- verhindert werden kann, ist erfindungsgemäß weiterhin
den muß. In einer dem DE-GM 19 23 279 entsprechen- vorgesehen, daß die Kugelpfanne nahe ihrem offenen
den Art und Weise ist auch das Ecklager nach DE-GM Ende sekantenartig von einer Bohrung durchsetzt ist, in
73 09 759 nur für die Anordnung vor der raumseitigen die ein Sicherungsglied steckbar ist. Hierbei erweist es
Sichtfläche des feststehenden Rahmens geeignet 10 sich als besonders vorteilhaft, wenn die Kugelpfanne auf Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Eckla- gleicher Ebene mit der Bohrung an ihrer Außenseite
ger der eingangs angegebenen Gattung zu schaffen, einen seitlichen Vorsprung mit einer Nut od. dgL hat, in
welches ohne besondere Vorkehrungen am Flügel auch der sich ein Rastzahn befindet, und daß das Sicherungs-
dann angebracht werden kann, wenn an der entspre- glied ein im wesentlichen U-förmiger Drahtfederbügel
chenden Flügelecke weitere Beschlagteile, beispielswei- 15 mit einem geraden Schenkel und einem gewölbten
se Eckumlenkungen für Treibstangen oder auch Ver- Schenkel ist, wobei der gerade Schenkel in die Bohrung
steifungswinkel, eingebaut werden müssen, unabhängig steckbar und der gewölbte Schenkel am Rastzahn in der
davon, ob Rechts- oder Linksanschlag des Flügels am Nut arretierbar ist
feststehenden Rahmen erforderlich ist Trotz getrennter Bauweise und dicht an der raumein-
Die Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung 20 wärts gerichteten Flügelbegrenzungskante vorgesehedadurch erreicht, daß das Ecklager aus einer mehrere im ner Gelenkachse der Kugelpfannen können durch die Abstand nsbeneinander parallel liegende Stützschenkel erfindungsgemäße Ausgestaltung des Eckbandes die und einen diese verbindenden, quer zu ihnen verlaufen- Kugelpfannen völlig außerhalb des Befestigungsbeden Steg aufweisenden Profilschiene besteht, die aus- reichs des Eckbandes am Flügel vorgesehen werden, schließlich mit den Stirnflächen ihrer Stützschenkel an 25 Erst hierdurch ist eine Befestigung der Profilschiene am einem Holm des Flügels anliegt und daß die Profilschie- Flügel auch dann problemlos möglich, wenn im Befestine mindestens an einem Ende eine in der Befestigungs- gungsbereich weitere Beschlagteile mit dem Flügel vertage über die Flügelecke hinausragende Verlängerung bunden werden müssen, aufweist deren Ecke die Kugelpfanne bildet Anhand der Zeichnung soll der Gegenstand der Erfin-
Der Vorteil dieser Ausgestaltung liegt in der pro- 30 dung nunmehr ausführlicher beschrieben werden, und
blemlosen und schnellen Durchführbarkeit der An- zwar zeigt
schlagarbeiten für das Ecklager und auch die übrigen in F i g. 1 in räumlicher Ansichtdarstellung die Flügelek-
dessen Bereich am Flügel anzubringenden Beschlagtei- ke eines Fensters mit daran befestigtem Eckband in
Ie. einer ersten Ausführungsform, die Nach der Erfindung hat es sich dabei bewährt, wenn 35 F i g. 2,3 und 4 in Hauptansicht, Draufsicht und Innen-
die Verlängerung in ihrer Breite etwa der Profilschie- ansicht die Ausgestaltung des Ecklagers nach F i g. 1,
nenbreite entspricht und zwei Kugelpfannen miteinan- F i g. 5 in räumlicher Ansichtdarstellung eine Flügel-
der verbindet die nahe der Außenseite der Profilschiene ecke mit daran befestigtem, erfindungsgemäßen Eckla-
jeweils an die beiden Stützschenkel anschließen. ger in einer weiteren Ausführungsform, die
Vorteilhaft für eine stabile Befestigung ist dabei, 40 F i g. 6 bis 8 in Hauptansicht, Draufsicht und Innenan-
wenn die Profilschiene an ihrer Rückseite im Bereich sieht die Ausgestaltung des Ecklagers nach F i g. 5,
der Verlängerung Kragarme besitzt die die Flügelecke F i g. 9 wiederum in räumlicher Ansichtsdarstellung
stützend untergreifen. eine Flügelecke mit angeschlagenem Ecklager in einer
Für die meisten Anwendungsfälle hat es sich dabei dritten Ausführungsform und die
erfindungsgemäß als zweckmäßig erwiesen, wenn die 45 Fig. 10 bis 12 das Ecklager nach Fig.9 in Hauptan-Profiischiene U-förmigen Querschnitt hat die Kugel- sieht, Draufsicht und Innenansicht pfannen an der Verlängerung in der Nähe der äußeren In F i g. 1 der Zeichnung ist in räumlicher Ansicht von Begrenzungen aer Profilschiene liegen und an jedem unten die Ecke eines aus Metall- oder Kunststoff-Stützschenkel der Profilschiene ein Kragarm angeformt Strangpreßprofilen gebildeten Flügels 1 eines Fensters ist 50 oder einer Tür gezeigt, bei dem mit Abstand hinter ei-
Eine andere erfindungsgemäße Gestaltungsmöglich- nem die Raumseite begrenzenden, parallel zur Flügel-
keit für die Rechts- und Linksverwendung des Ecklagers ebene gerichteten, Profilflansch 2 z-wei Winkelstege 3
ist dadurch gekennzeichnet, daß sich an jedesn Ende der angeordnet sind, die in bekannter Weise zur Führung
Profilschiene eine Verlängerung mit angeformter Ku- von Treibstangen dienen und im Eckbereich auch zur
gelpfanne befindet und dabei beide Kugelpfannen in 55 Aufnahme von Eckbeschlagteilen, beispielsweise des
Achsfluchtlage nahe der gleichen Ecke der Profilschiene Gehäuses einer zur Verbindung der Treibstangen die-
angeordnet sind. In diesem Falle ist es dann vorteilhaft, nenden Eckumlenkung benutzt werden können,
wenn nach einem Erfindungsmerkmal das Ecklager, be- Da bei den Flügeln 1 solcher Fenster und Türen od.
zogen auf eine rechtwinklig zu den Achsen der Kugel- dgl. die Dreh- oder Kippachse unmittelbar hinter dem
pfannen gerichteten Querebene, symmetrisch gestaltet 60 raumeinwärts gerichteten Profilflansch 2 liegend vorge-
ist. Auch in diesem Falle können dabei die Profilschiene sehen wird, müssen auch die Scharnierbänder, die ge-
etwa U-förmigen Querschnitt aufweisen und die Verlän- maß der Erfindung als Ecklager 4 ausgebildet sind, im
gerungen einen winkelförmigen Querschnitt haben, der Bereich der Winkelstege 3 am Flügel 1 angeschlagen
sich an den Steg sowie einen Stützschenkel der Profil- werden.
schiene anschließt, wobei die Kugelpfannen in der Win- 65 Damit das Anbringen der Ecklager 4 am Flügel 1 in
kelebene der Verlängerungen sitzen. dessen Eckbereich möglich ist, ohne daß dort vorberei-
Eine bauliche vorteilhafte Ausgestaltung des Eckban- tete Ausklinkarbeiten am Profil vorgenommen werden
des ist ferner dadurch erzielbar, daß die Verlängerungen müssen und ohne daß dabei das Vorsehen weiterer Eck-
beschlagteile, wie Eckumlenkungen od. dgl., erschwert oder behindert wird, besteht das Ecklager aus einer Profilschiene 5 von beispielsweise U-förmigem Querschnitt mit sich daran einstückig anschließender Verlängerung 6, die an ihrem freien Ende als Kugelpfanne 7 ausgebildet ist.
Mit Hilfe der Profilschiene 5 wird das Ecklager 4 so am Flügel 1 befestigt, daß seine Verlängerung 6 mit der Kugelpfanne 7 in Richtung seiner Befestigungsebene über die hinter dem Profilflansch 2 liegende und etwa quer dazu gerichtete Profilecke hinausragt. Dabei werden die Winkelstege 3 an der Flügelecke von den Stützschenkeln 8 und 9 der Profilschiene 5 so hinter- oder übergriffen, daß zwischen den Winkelstegen 3 auch noch weitere Beschlagteile ohne Behinderung untergebracht werden können.
Die Befestigungselemente für das Ecklager 4, beispielsweise Schrauben, durchsetzen dabei den Steg 10 der Profilschiene 5 und dringen entweder unmittelbar in die Profilwandungen des Flügels 1 hinter dem Profilflansch 2 ein oder aber sie werden in Gewindelöchern des zwischen den Winkelstegen 3 gehaltenen zusätzlichen Eckbeschlagteils verankert. Um eine gute Stützverbindung zwischen dem Flügel 1 und dem Ecklager 4 zu erhalten, ist an dieses, mindestens im Bereich eines Stützschenkels, beispielsweise des Stützschenkels 9, der Profilschiene 5 noch ein Kragarm It angeformt, der den Eckbereich des hinter dem Profilflansch 2 des Flügels 1 liegenden und quer dazu gerichteten Profilteils rechtwinkelig zur Befestigungsebene des Ecklagers 4 untergreift.
Die genaue Ausbildung des in F i g. 1 gezeigten Ecklagers 4 ist aus den F i g. 2 bis 4 ersichtlich. Dabei zeigt insbesondere die Fig.2, wie der Kragarm 11 den Eckbereich des Flügels 1 stützend untergreift
F i g. 3 macht deutlich, wie die Profilschiene 5 des Ecklagers 4 im Bereich der Profilstege 3 am Flügel 1 befestigt wird, und aus F i g. 4 ist ersichtlich, wie die Verlängerung 6 mit der Kugelpfanne 7 über den hinter dem raumseitigen Profilflansch 3 liegenden Profilbereich der Flügelecke hinausragt.
Die F i g. 2 und 3 machen ferner klar, daß im Befestigungsbereich des Ecklagers 4 an der Ecke des Flügels 1 auch noch weitere Eckbeschlagteile, beispielsweise der Führungskanal 12 einer Eckumlenkung, zwischen die Winkelstege 3 eingesetzt werden können, ohne daß hierbei die Profilschiene 5 oder Verlängerung 6 mit der Kugelpfanne 7 hinderlich wäre.
Aus den F i g. 1 bis 4 ist schließlich auch noch zu entnehmen, daß dip Ku"c!"fanne 7 und damit die GeienkachSen des Ecklagers 4 in der Nähe einer Ecke der Profilschiene 5 liegen, woraus sich ergibt, daß diese Ausführungsform eines Ecklagers 4 nur rechts oder links verwendbar ist, daß also für Rechts- oder Linksanschlag der Flügel 1 zwei verschiedene, zueinander spiegelbildliche Ecklager 4 hergestellt und bereit gehalten werden müssen.
Die F i g. 5 bis 8 der Zeichnung zeigen demgegenüber ein Ecklager 14, das dem Ecklager 4 nach den F i g. 1 bis 4 in seinem grundsätzlichen Aufbau entspricht, welches jedoch eine Ausbildung hat, die eine wahlweise Rechtsund Linksverwendung ohne weiteres ermöglicht
Um das zu erreichen, ist das Ecklager 14 zu einer Längsmittelebene spiegelsymmetrisch ausgebildet, d. h, die Profilschiene 15 besitzt am freien Ende ihrer Verlängerung 16 zwei Kugelpfannen 171 und IT2, von denen jede etwa in Verlängerung einer Ecke der Profilschiene 15 angeordnet ist und ferner haben die beiden an den Steg 20 der Profilschiene 15 anschließenden Stützschenkel 18 und 19 die gleiche Höhe. Endlich ist auch an jedem dieser beiden Stützschenkel 18 und 19 auch ein Kragarm 21' und 212 angeformt, der die Ecke des Flügels I stützend untergreifen kann.
Die Befestigung des Ecklagers 14 am Flügel 1 erfolgt grundsätzlich in gleicher Weise, wie beim Ecklager 4 nach den F i g. 1 bis 4. Bei Linksanschlag des Flügels bildet dann die Kugelpfanne 17' jeweils die Lagerstelle für den Flügel, während bei Rechtsanschlag die Kugelpfanne 172 als Lagerstelle für den Flügel benutzbar ist.
Die baulichen Einzelheiten des Ecklagers 14 sind deutlich den Fig.6 bis 8 der Zeichnung zu entnehmen. Dabei ergibt sich insbesondere aus F i g. 7, daß die Profilschiene 15 des Ecklagers 14 mit ihrem Stützschenkel 18 sich ebenso unmittelbar neben einem Winkelsteg 3 des Flügels 1 abstützt, wie mit dem Stützschenkel 19. Im Gegensatz hierzu legt sich, wie F i g. 3 zeigt, der Stützschenkel 8 der Winkelscheine 5 am Ecklager 4 auf die Oberseite eines Winkelsteges 3 auf, während der andere Stützschenkel 9 am zweiten Winkelsteg 3 des Flügels vorbeigreift.
Eine weitere Gestaltungsmöglichkeit für ein erfindungsgemäßes Ecklager 24 ist den F i g. 9 bis 12 zu entnehmen. Auch dieses Ecklager 24 besitzt eine Profilschiene 25, wobei sich jedoch an beide Enden derselben je eine Verlängerung 26' und 262 mit einer Kugelpfanne 27' bzw. 272 anschließt. Beide Kugelpfannen 271 und 272 liegen dabei mit ihren Achsen miteinander in Fluchtrichtung, und zwar in der Nähe ein- und derselben Ecke der Profilschiene 25. Demnach ist also das Ecklager 24, bezogen auf eine die gemeinsame Achse beider Kugelpfannen 27' und 272 rechtwinkelig schneidende Querebene, spiegelsymmetrisch gestaltet, so daß auch dieses Ecklager 24 wahlweise für Rechts- und Linksanschlag benutzt werden kann.
Im Unterschied zu den Ecklagern 4 und 14 nach den F i g. I bis 4 und 5 bis 8 weist das Ecklager 24 nach den F i g. 9 bis 12 in der Nähe seiner Verlängerungen 261 und 2S2 keine seitwärts gerichteten Kragarme auf, die die Flügelecke untergreifen können. Statt dessen ist, wie dies in F i g. 10 besonders deutlich zeigt, der Flansch 29 der Profilschiene 25 im Bereich der Verlängerungen 261 und 262 jeweils leicht keilförmig ausgeklinkt. Der sich an den Steg 30 der Profilschiene 25 anschließende Teilbereich der Verlängerungen 261 und 262 ist, wie aus F i g. 12 hervorgeht, vom Stützschenkel 28 ausgehend, jeweils nach der Kugelpfanne 27' bzw. 272 hin trapezförmig verjüngt ausgestaltet wie dies gleichfalls bei dem Ecklager
so 4 nach den F i g. 1 bis 4 der Fall ist
Bei den Ecklagern 4 bzw. 24 nach den F i g. 1 bis 4 bzw. 9 bis 12 haben also die Verlängerungen 16 bzw. 26' und 262 im wesentlichen einen L- oder winkelförmigen Querschnitt, wobei an der Innenseite dieses Quer-
Schnitts die Kugelpfannen 7 bzw. 27', 272 sitzen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß alle Ausführungsformen von Ecklagern 4, 14 und 24 an der Innenseite ihrer Verlängerungen 6, 16, 261 und 26* noch je einen Vorsprung 31 haben können, der beim Zusammenwir-
ken der Ecklager mit einem Eckbeschlagteil 12, beispielsweise dem Winkelgehäuse einer Eckumlenkung, stützend in eine Einbuchtung 32 eingreifen kann, die sich in der Nähe des Scheitels in den Seitenwandungen des Eckbeschlagteils 12befindet
Sämtliche vorbeschriebenen Ausführungsformen von Ecklagern 4, 14, 24 wirken über ihre Kugelpfannen 7, 17', 172,271,272 mit einem Kugelzapfen 33 eines Ecklagerbockes 34 zusammen, der an der betreffenden Ecke
des dem Flügel 1 zuzuordnenden Festrahmens an der Falzfläche eingebaut ist Damit ein unerwünschtes Ausheben der Kugelpfannen 7 bzw. 17', 172 bzw.271,272 aus dem Kugelzapfen 33 des Ecklagerbockes 34 verhindert werden kann, werden die Kugelpfannen nahe ihrem offenen Ende sekantenartig von einer Bohrung 35 durchsetzt, in die ein federelastisches Sicherungsglied in Form eines im wesentlichen U-förmigen Drahtfederbügels 36 mit seinem geraden Schenkel 37 eingeschoben werden kann und so den verdickten Kopfteil des Kugelzapfen to 33 sichernd untergreifL Damit der Drahtfederbügel 36 dauerhaft in seiner Sicherungslage am Eckband verbleibt, ist sein zweiter Schenkel wellenförmig gestaltet.
Er wirkt mit einem Rastzahn 39 am Außenumfang der Kugelpfanne 7 bzw.!?', !72 bzw. 27', 272 zusammen,der sich in einer dort eingearbeiteten Nut 40 befindet.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
20
25
45
50
55
60
65

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Ecklager für Fenster, Türen od. dgl, insbesondere mit Drehkippflügeln, bei denen die Treibstangen mit den sie führenden oder abdeckenden, den von ihnen getriebenen und den der Eckumlenkung dienenden Teilen innerhalb einer zwischen Flügel und Festrahmen gebildeten Kammer angeordnet sind, bei denen ferner sowohl die Drehachse als auch die Kippachse in der Nähe der raumeinwärts gerichteten Flügelbegrenzungskanten im flügelseiügen Teil der Kammer angeordnet sind, und bei denen ein am Flügel befestigter Lagerkörper eine Kugelpfanne hat, über die er auf einem Kugelgelenk eines am Festrahmen sitzenden Ecklagerbocks schwenkbar und kippbar abgestützt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ecklager (4; 14; 24) aus einer mehrere im Abstand nebeneinander parallel liegende Stützschenkel (8, 9) und einen diese verbindenden, quer zu ihnen verlaufenden Steg (10) aufweisenden Profilschiene (S; 15; 25) besteht, die ausschließlich mit den Stirnflächen ihrer Stützschenkel (8,9) an einem Holm des Flügels (1) anliegt und daß die Profilschiene mindestens an einem Ende eine in der Befestigungslage über die Flügelecke hinausragende Verlängerung (6; 16; 261, 262J aufweist, deren Ende die Kugelpfanne (7; 17', 17*; 27", 27*) bildet.
2. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerung (16) in ihrer Breite etwa der Profilschienenbreite entspricht und zwei Kugelpfannen (171 und 172) miteinander verbindet, die nahe der Außenseite der Profilschiene (15) jeweils an die beiden Stützschenkel (18,19) anschließen (F i g. 5 bis 8).
3. Ecklager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (5; 15) an ihrer Rückseite im Bereich der Verlängerung (6; 16) Kragarme (11; 21', 212) besitzt, die die Flügslecke stützend untergreifen.
4. Ecklager nach den Ansprüchen 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (15) U-förmigen Querschnitt hat, die Kugelpfannen (171, 172) an der Verlängerung (16) in der Nähe der äußeren Begrenzungen der Profilschiene liegen und an jedem Stützschenkel (18, 19) der Profilschiene ein Kragarm (21', 212) angeformt ist (F i g. 5 bis 8)
5. Ecklager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jedem Ende der Profilschiene (25) eine Verlängerung (261, 262J mit angeformter Kugelpfanne (271,272) befindet und dabei beide Kugelpfannen (271,272) in Achsfluchtlage nahe der gleichen Ecke der Profilschiene (25) angeordnet sind (F ig. 9 bis 12).
6. Ecklager nach den Ansprüchen 1 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ecklager (24) bezogen auf eine rechtwinklig zu den Achsen der Kugelpfannen (271, 272) gerichteten Querebene, symmetrisch gestaltet ist (F i g. 9 bis 12).
7. Ecklager nach den Ansprüchen 1,5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (25) etwa U-förmigen Querschnitt aufweist und die Verlängerungen (26', 262) einen winkelförmigen Querschnitt haben, der sich an den Steg (30) sowie einen Stützschenkel (28) der Profilschiene (25) anschließt, und daß die Kugelpfannen (27\ 272) in der Winkelekke der Verlängerungen (261, 262) sitzen (F i g. 9 und
8. Ecklager nach einem der Ansprüche 1,5,6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Verlängerungen (261, 26*) sich an ihrer an den Steg (30) der Profilschiene (25) anschließenden Seite nach den Kugelpfannen (271, 272) hin trapezförmig verjüngen (F i g. 9 und 12).
9. Ecklager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugelpfanne (7; 17·, 172; 27!. 27 2) nahe ihrem offenen Ende sekantenartig von einer Bohrung (35) durchsetzt ist, in die ein Sicherungsglied (36) steckbar ist
10. Ecklager nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Kiigelpfanne (7; 17', 172; 27", 272) auf gleicher Ebene mit der Bohrung (35) an ihrer Außenseite einen seitlichen Vorsprung mit einer Nut (14) od. dgl. hat, in der sich ein Rastzahn (39) befindet, und daß das Sicherungsglied ein im wesentlichen U-förmiger Drahtfederbügel (36) mit einem geraden Schenkel (37) und einem gewölbten Schenkel (38) ist, wobei der gerade Schenkel (37) in die Bohrung (35) steckbar und der gewölbte Schenkel (38) am Rastzahn (39) in der Nut (40) arretierbar ist.
DE19742405620 1974-02-06 1974-02-06 Ecklager für Fenster, Türen od. dgl. insbesondere mit Drehkippflügel Expired DE2405620C2 (de)

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