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Die Erfindung betrifft einen Metallrahmen, der besonders geeignet ist für die Ausführung von Glaseinfassungen, insbesondere für Glasscheiben, und der aus miteinander verbundenen Grundelementen besteht.
Nach dem Stand der Technik ist es bekannt, dass unterschiedliche Arten von Metallprofilen für die verschiedensten Zwecke verwendet werden, die beispielsweise zur Herstellung von Metallrahmen, für Einfassungen von Glasscheiben oder Türblättern, oder zur Erstellung von provisorischen, schnell auf- und abbaubaren Trennwänden geeignet sind.
Für jede Anwendungsart ist jedoch die Herstellung eines bestimmten Profiltyp erforderlich, wobei in der Technik bedeutende Nachteile durch die baulichen Unterschiede der einzelnen Elemente entstehen. Falls eine Verbindung der auf verschiedene Arten entstandenen Profiltypen notwendig ist, können die einzelnen Elemente nur unter zusätzlichem Arbeitsaufwand aneinander angepasst werden, wobei nicht nur mangelhaft Präzision und daraus sich ergebende mangelhafte Funktion die Folge ist, sondern auch spezielle Fachkräfte erforderlich sind. Insbesondere beim Kontakt zweier Schliesselemente, in die Dichtungen aus Gummi oder Kunststoff eingesetzt werden, ist die Dichtheit nicht voll gewährleistet.
Es ist auch beispielsweise nicht möglich, Abwinkelungen in beliebigem Winkel herzustellen, ohne die Profilteile entsprechend zu bearbeiten, wobei dann unschöne Kantenabschlüsse entstehen.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Metallprofilkonstruktion zu schaffen, mit der alle genannten und alle andern bekannten Mängel und Nachteile dadurch überwunden werden, dass genormte Elemente einander zugeordnet werden, und somit alle denkbaren Arten von Metallrahmen entstehen.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass die genannten Grundelemente einzeln oder untereinander und/oder mit andern Zusatzelementen verbunden werden können und folgendes umfassen : a) ein Element A, das aus einem geradlinigen Stück besteht, wobei an einem Endpunkt ein Fortsatz seitlich im rechten Winkel ansetzt, in den ein Sitz zur Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist ; das andere Ende des Stückes wird rechtwinkelig von einer Traverse gekreuzt, deren Endpunkte aus einem nach innen gebogenen Stück und einem Block bestehen, während in dem genannten geradlinigen Stück ein Winkelzahn eingelassen ist und auf der andern Seite ein U-förmiger Sitz für die Aufnahme von andern Elementen ;
b) ein Element B bestehend aus einem geradlinigen Stück, das am oberen Ende in einen Fortsatz übergeht, in den ein Sitz für die Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist, und das im unteren Teil einen Winkelzahn aufweist, der als Befestigungspunkt an einer Wand oder einer Scheibe dient, die in die Öffnung der Basis eingelassen ist ; c) ein Element E, das aus einem Profil mit im allgemeinen viereckigem Querschnitt besteht, wobei die beiden aneinanderliegenden Ecken einer der beiden Breitseiten aus zwei Sitzen bestehen ;
d) ein Element F, das aus einem geradlinigen Stück, das im oberen Teil in einen Fortsatz übergeht, in den ein Sitz für die Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist und im unteren Teil aus einer Traverse, deren Räder nach innen gebogen sind, so dass sie eine Ausnehmung für den Einbau einer Scheibe bilden, wobei dieses Element obendrein noch eine Winkelzahl aufweist und auf der diesem Zahn gegenüberliegenden Seite einen Fortsatz und einen U-förmigen Sitz ; e) ein Element H, das ein schräges Mittelstück aufweist, das an seinem oberen Teil einen Fortsatz hat, in den ein Sitz für eine Dichtung eingelassen ist und in seinem unteren Teil aus einem geradlinigen
Stück besteht, das an seinen Enden gebogen ist, und in jenem Teil, der an den Mittelteil anschliesst, einen Fortsatz für den Einbau anderer Elemente aufweist.
Mit diesen Elementen können alle Arten von Rahmen hergestellt werden, z. B. Türen, Fenster, die einfach
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Treibhäuser, Industrie-Befestigungen u. dgl. Die Elemente gestatten in Verbindung mit einigen einfachen Ergänzungselementen die Herstellung anderer origineller Ausführungen, bei denen beispielsweise zwei geeignete Elemente zur Herstellung eines Fensters mit Doppelverglasung dienen und weiters vorn die Möglichkeit besteht, ein Insektennetz oder ein drittes Glas anzubringen.
Die Erfindung besteht darin, dass Grundprofile verwendet werden, die weiteren Profilen zugeordnet sind, und eine Reihe von vorzugsweise durch Pressen hergestellten Elementen aufweisen, die einzeln oder miteinander verbunden gegebenenfalls mit Hilfe von in geeigneter Weise profilierten und angeordneten Ergänzungselementen die rationelle Herstellung jeder Einsatz- oder Befestigungsart, die in der Technik erforderlich ist, unter Aufwendung geringer Kosten und in Massenfertigung gestattet.
Nachstehend wird die Erfindung an Hand der Zeichnungen eingehend beschrieben, ohne dass die gezeigten Ausführungsbeispiele im einschränkenden Sinne verstanden werden sollen. Ebenso sollen die in den nachfolgenden Patentansprüchen angeführten Bezugszeichen keine Einschränkung bedeuten. Sie dienen lediglich dem erleichterten Auffinden bezogener Teile in den Zeichnungen.
In den Zeichnungen, die zahlreiche Ausführungsformen der Erfindung darstellen, zeigt die Fig. l einen Querschnitt durch ein Grundprofil Ader Metallkonstruktion ; die Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Grundprofil B, das einem Glaslagerprofil zugeordnet ist ; die Fig. 3 einen Querschnitt durch ein Grundprofil A und ein Grundprofil B, wobei beide Profile T-förmig zusammengesetzt sind ; die Fig. 4 einen Querschnitt durch ein
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Grundprofil A und ein Grundprofil B, wobei beide Profile so zueinander angeordnet sind, ein Grundprofil E, das sich insbesondere als Fensterscheibenauflager eignet und die Fig. 6 einen Querschnitt durch ein Grundprofil F, das in doppelter Ausführung einem viereckigen Profil zugeordnet ist, und sich insbesondere für fortlaufende Fassaden eignet.
Die Fig. 3a, 4a und 6a zeigen Querschnitte durch Varianten der Elemente gemäss den Fig. 3, 4 bzw. 6. Weiters zeigt die Fig. 7 einen Querschnitt durch das einem andern Profil zugeordnete Grundprofil F, das als Führung für die Verschiebung von Riegeln u. dgl. dienen kann ; die Fig. 8 einen Querschnitt durch das einem geöffneten Profil zugeordnete Grundprofil H, das sich insbesondere als Einsatz für Mauern eignet ; die Fig. 9 einen Querschnitt durch ein bei Mauerecken verwendbares Ergänzungselement, das zwei Grundprofilen B zugeordnet ist ; die Fig. 10 einen Querschnitt durch ein als Schraubenhalterung verwendbares Ergänzungselement ; die Fig. 11 einen Querschnitt durch ein als doppelte Scheibenhalterung verwendbares Ergänzungselement ;
die Fig. 12 einen Querschnitt durch ein ebenfalls als Halterung für Scheibenfenster verwendbares Erganzungselement ; die Fig. 13
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einen Querschnitt durch ein zur Verriegelung von verschiebbaren Wänden dienendes Ergänzungselement ; die Fig. 15 einen Querschnitt durch einen weiteren, der Verbindung anderer, im wesentlichen rechtwinkeliger Metallprofile dienenden Zusatzteil ; die Fig. 16 einen Schnitt durch ein der Gelenkverbindung von Türen dienendes Scharnier ; die Fig. 17 einen Schnitt durch ein weiteres Scharnier für denselben Zweck ; die Fig. 18 einen Querschnitt einer Verbindung einer doppelt verglasten Tür mit dem Ergänzungselement gemäss Fig. 7 ; die Fig. 19 einen Querschnitt durch eine seitliche Einsätze aufweisende Oberlichte ; die Fig. 20 einen Querschnitt durch eine Halterung für vier Glasscheiben ;
die Fig. 21 einen Querschnitt durch eine mittels des Ergänzungselementes aus
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einen Querschnitt durch ein Ergänzungselement, das als Riegel od. dgl. zum Schliessen von Türen, Fenstern u. dgl. dienen kann.
In den Zeichnungen weisen die erfindungsgemässen Metallkonstruktionen Grundprofile auf, die andern bestimmten Profilen zugeordnet werden können, um neue Elemente zu bilden, die, miteinander kombiniert, die Herstellung beliebiger Metallrahmen gestatten.
Das mit--A--bezeichnete Grundprofil besteht im Querschnitt aus einem geradlinigen Abschnitt - -30--, von dessen einem Ende seitlich und rechtwinkelig ein Ansatz--31--ausgeht, in dem ein vorzugsweise trapezförmiger Sitz --32-- vorgesehen ist, welcher eine zur Aufnahme einer Dichtung geeignete seitliche Offnung aufweist. über das andere Ende des Abschnittes--30--erstreckt sich im rechten Winkel ein Abschnitt-33--, dessen Enden-34 und 35-einen kurzen, nach innen gerichteten Abschnitt bzw. eine kurze, nach innen gerichtete Verdickung aufweisen, wobei die Verdrehung --35-- als Lager für eine Glasscheibe dient, deren Ende sich an ein kleines Winkelstück --36-- anlegt, welches im mittleren Teil des Ausschnittes--30--angeordnet ist.
Auf der andern Seite des Abschnittes--30--kann ein U-förmiger Schlitz --37-- vorgesehen sein, der für andere Elemente als Lager dient.
Das zweite Grundprofil-B- (s. Fig. 2) besteht aus einem geradlinigen Stuck-9--, das am oberen Ende, ähnlich wie Profil-A-, in einen Fortsatz --10-- übergeht, in den ein Sitz --11-- für die Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist, und das im unteren Teil einen Winkelzahn --12-- aufweist, der als Befestigung an einer Wand, oder für weitere Elemente dienen kann.
Weiters ist am unteren Ende des geradlinigen Stückes --9-- senkrecht dazu eine Traverse-14angebracht, die eine öffnung --13-- aufweist, die zur Aufnahme einer Scheibe mit Anschlag am Winkelzahn --12-- geeignet ist.
Das Profil-B-kann erfmdungsgemäss mit verschiedenen andern Grundprofilen und Ergänzungselementen zusammengesetzt werden (Fig. 2, 3,3a, 4,4a, 9).
Ein drittes Grundprofil--E-- (Fig. 5) besteht aus einem im wesentlichen rechteckigen Profil--40--, das an einer seiner Hauptseiten zwei Sitze--41 und 42--aufweist und als Auflager dienen kann.
In den Fig. 6 und 6a bilden zwei Grundprofile--F--die zueinander symmetrisch angeordnet und mittels zweier Profile--43 und 43'--miteinander verbunden sind, einen viereckigen Körper, der für fortlaufende Fassaden verwendet werden kann. Während die Schenkel des U-förmigen Profils--43--in Fig. 6 zueinander parallel verlaufen, sind sie in Fig. 6a in Richtung ihres Verbindungssteges leicht zueinander geneigt.
Ein fünftes Grundprofil-H-- (Fig. 8), ähnlich Profil-A--, besteht aus einem schrägen Mittelstück - -15--, an dessen oberem Ende ein Fortsatz-16-mit Sitz-17-fur eine Dichtung angebracht ist, während am unteren Teil ein quergestellter Teil--18--mit einem nach innen reichenden, zur Aufnahme anderer Elemente geeigneter Fortsatz--19--angeordnet ist. Vorzugsweise kann es zwei Profilabschnitten - 46 und 47-so zugeordnet sein, dass ein Hohlkörper gebildet wird.
Aus den vorstehenden Grundprofilen lassen sich durch verschiedene Kombination weitere Profile entwickeln.
So erhält man aus der Verbindung der Grundprofile--A und B-mittels des Bügels --20-- ein
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eignet.
Weiters besteht ein Element-G- (Fig. 7) aus dem Grundprofil-F--, das zwei andern
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und 50-so miteinander verbunden sind, dass ein Element gebildet wird, das zur Begrenzung von Ecken u. dgl. dienen kann.
Alle diese Grundprofile und Elemente können für verschiedene Verwendungszwecke einer Reihe von Ergänzungselementen zugeordnet werden.
Das Grundprofil--B--kann beispielsweise einem profilierten Abschnitt--38-- (Fig. 2) zugeordnet sein, in dessen Mitte ein nach innen gerichteter Bügel --39-- vorgesehen ist, der als Glashalterung dienen kann.
Weitere ähnliche Kombinationen von-B-mit Ergänzungselementen werden in den Fig. 3a und 4a dargestellt. Das Grundprofil--B- (61 bzw. 62), dessen seitlicher Ansatz mit --61'bzw. 62'-- bezeichnet wird, ist hier mit Ergänzungselementen verbunden, die einen zurückspringenden Sitz--61"bzw. 62"-aufweisen. Die Ergänzungselemente können verschiebbar oder zum öffnen an der Vorderseite vorgesehen sein, wodurch die Anwendung von Glasverschlüssen vermieden wird, da sie direkt in den Sitz eingesetzt werden können.
Die beiden Elemente gemäss den Fig. 3a und 4a können auch in Verbindung mit dem Grundprofil --E-- (Fig. 5) verwendet werden, um den mittleren Steg oder den Sockel vor einer Schaufensterscheibe oder
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in, bei andern Elementen vorgesehene, als Sitze dienende Hohlräume eingesetzt werden kann, auf rationelle Weise verschlossen werden.
Die Fig. 10 und 11 zeigen zwei C-förmige Profile--51 und 52--, die kurze seitliche Ansätze aufweisen
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bzw. 52'--aufweisen, der es gestattet, die Platte elastisch von vorn einzusetzen. Diese Profile werden entweder in die Sitze anderer Elemente, die zur Aufnahme von Dichtungen dienen, oder in die vom Winkelstück --36-- gebildeten Sitze eingeführt.
Fig. 12 zeigt ein Eckprofil --53--, das auf einer seiner kürzeren Seiten einen C-förinigen Ansatz und an einer seiner grösseren Seiten einen rechtwinkeligen Ansatz mit Sitz für Dichtungen aufweist. Dieses Profil kann ebenfalls als Gaslager verwendet werden.
Fig. 13 zeigt ein Winkelprofil --54--, das an einem Ende einen rechtwinkeligen Ansatz aufweist und an seinem andern Ende stumpfwinkelig abgebogen ist. Dieses Profil--54--eignet sich zur 900-Verbindung beliebiger Teile mit viereckigem Querschnitt und bewirkt, da zur Erzielung universeller Verwendbarkeit die
Abmessungen des Ansatzes und der stumpfwinkeligen Abbiegung den zu verbindenden Teilen angepasst werden können, eine unverrückbare Verbindung miteinander.
Wenn beispielsweise stumpfwinkelige Abbiegung des Profils --54-- entlang der Winkelhalbierenden des Verbindungswinkels zwischen den zu verbindenden Teilen angeordnet und einem weiteren, ihm gegenüber in einem Winkel von mit 900 angeordneten Profil--54-- mittels einer Schraubverbindung --55-- gemäss Fig. 21 zugeordnet wird, erzielt man eine Selbstzentrierung der Profile--54--in bezug auf die zu verbindenden Teile, während mittels einer Schraube--56--, die in das zweite Profil geschraubt werden kann, eine waagrechte oder senkrechte Verstellmöglichkeit der Glasscheibe gegeben ist.
Als eines von vielen weiteren Ergänzungselementen ist in Fig. 14 ein T-förmiges Profil--57--dargestellt, das aus einem profilierten Steg und einem in Querrichtung dazu verlaufenden und an der Innenseite mit einem Zahn--57'--versehenen Teil besteht. Dieses Profil --57- kann zur Fixierung verschiebbarer Wände verwendet werden.
Fig. 15 zeigt ein C-förmiges Profil--58--, das seitliche und nach innen stehende Ansätze, sowie einen weiteren kurzen Ansatz--58'-aufweist, der mit einem Sitz für eine Dichtung ausgestattet ist und ebenfalls als Glashalterung verwendbar ist.
Fig. 16 und 17 zeigen zwei Scharniere --59 und 60--, die in geeigneter Weise winkelig ausgebildet und profiliert sind, und ohne Hilfsmittel einfach durch Einsetzen in die Hohlräume der verschiedenen Elemente angeordnet und befestigt werden können, da die Arme der Scharniere geeignete Nuten--59', 59"bzw.
60', 60"--aufweisen, in die der Umfang der entsprechenden Bohrungen eingreift.
Fig. 18, 19,20 und 22 zeigen verschiedene Beispiele für die praktische Verwendbarkeit der erfindungsgemässen Profile. In Fig. 18 ist eine doppelt verglaste Tür dargestellt, die mit den Elementen - C, D, G--gemäss Fig. 3, 4 und 7 ausgestattet ist. Fig. 19 zeigt ein Oberlicht mit seitlichen Einsätzen, die aus den Elementen--C und D-hergestellt wurden, während Fig. 20 eine Halterung für vier Glasscheiben zeigt, die sich aus je einem Element-C und D-und einem Eckprofil-53-zusammensetzt. Fig. 22 zeigt ein verriegeltes Fenster, das mit Grundprofilen --B-- und Ergänzungselementen --58-- ausgestattet ist.
Die erfindungsgemässe Konstruktion ist vorstehend lediglich an Hand von Ausführungsbeispielen beschrieben, auf die sie sich nicht beschränkt und die nur ihre wesentlichen Merkmale zeigen sollen. Ohne dass vom Grundgedanken der Erfindung abgegangen wird, können noch zahlreiche weitere Ausführungsvarianten und Abänderungen vorgenommen werden, was von den jeweiligen Produktions- und Anwendungserfordernissen und
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- möglichkeiten abhängt. Darunter ist auch zu verstehen, dass der Schutzumfang alle äquivalenten Verbesserungen und allgemein jede verbesserte Konstruktion gemäss einem oder mehreren der Ansprüche deckt.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Metallrahmen, der besonders geeignet ist für die Ausführung von Glaseinfassungen, insbesondere für Glasscheiben, der aus miteinander verbundenen Grundelementen besteht und dadurch g e k e n n - zeichnet ist, dass die genannten Grundelemente einzeln oder untereinander und/oder mit andern Zusatzelementen verbunden werden können und folgendes umfassen : a) ein Element A, das aus einem geradlinigen Stück (30) besteht, wobei an einem Endpunkt ein
Fortsatz (31) seitlich im rechten Winkel ansetzt, in den ein Sitz (32) zur Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist ;
das andere Ende des Stückes (30) wird rechtwinkelig von einer Traverse (33) gekreuzt, deren Endpunkte aus einem nach innen gebogenen Stück (34) und einem Block (35) bestehen, während in dem genannten geradlinigen Stück (30) ein Winkelzahn (36) eingelassen ist und auf der andern Seite ein U-förmiger Sitz (37) für die Aufnahme von andern Elementen ; b) ein Element B (Fig. 2) bestehend aus einem geradlinigen Stück (9), das am oberen Ende in einen
Fortsatz (10) übergeht, in den ein Sitz (11) für die Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist, und das im unteren Teil einen Winkelzahn (12) aufweist, der als Befestigungspunkt an einer Wand oder einer Scheibe dient, die in die Öffnung (13) der Basis (14) eingelassen ist ;
c) ein Element E (Fig. 5), das aus einem Profil (40) mit im allgemeinen viereckigem Querschnitt besteht, wobei die beiden aneinanderliegenden Ecken einer der beiden Breitseiten aus zwei Sitzen (41 und 42) bestehen ; d) ein Element F (Fig. 6), das aus einem geradlinigen Stück (23), das im oberen Teil in einen Fortsatz (24) übergeht, in den ein Sitz (25) für die Aufnahme einer Dichtung eingelassen ist und im unteren
Teil aus einer Traverse (26), deren Ränder nach innen gebogen sind, so dass sie eine Ausnehmung für den Einbau einer Scheibe bilden, wobei dieses Element obendrein noch einen Winkelzahn (28) aufweist und auf der diesem Zahn gegenüberliegenden Seite einen Fortsatz (29) und einen
U-förmigen Sitz (30) ;
e) ein Element H (Fig. 8), das ein schräges Mittelstück (15) aufweist, das an seinem oberen Teil einen
Fortsatz (16) hat, in den ein Sitz (37) für eine Dichtung eingelassen ist und in seinem unteren Teil aus einem geradlinigen Stück (18) besteht, das an seinen Enden gebogen ist, und in jenem Tell, der an den Mittelteil (15) anschliesst, einen Fortsatz (19) für den Einbau anderer Elemente aufweist.
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