DE240302C - - Google Patents
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- Publication number
- DE240302C DE240302C DENDAT240302D DE240302DA DE240302C DE 240302 C DE240302 C DE 240302C DE NDAT240302 D DENDAT240302 D DE NDAT240302D DE 240302D A DE240302D A DE 240302DA DE 240302 C DE240302 C DE 240302C
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- Germany
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- cards
- card
- pins
- disc
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F1/00—Card games
- A63F1/06—Card game appurtenances
- A63F1/12—Card shufflers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Vending Machines For Individual Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240302 KLASSE 77 d. GRUPPE
MAX SCHOENBALL in OPPELN.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kartenmisch- und Verteilmaschine, bei welcher die in
einem Behälter gelagerten Spielkarten durch die Drehung einer Scheibe abgeschoben und in die
Verteilungskästen, die auf einer zweiten sich drehenden Scheibe angebracht sind, geworfen
werden. .
Die besondere Eigenart der Maschine besteht . darin, daß das Abschieben der Karten durch an
ίο der Unterseite einer sich drehenden Scheibe
angebrachte rechenartige Stifte geschieht, die die Karten an der Seite fassen und sie übereinander abschieben, so daß sie in die Verteilungskästen fallen. Ferner ist vor dem Kartenbehälter
eine mit Plüsch bezogene, entgegengesetzt zur Kartenbewegung sich drehende Walze angeordnet,
die bewirkt, daß bei einem versehentlichen Abschieben zweier Karten die untere Karte zurückgehalten wird, bis sie nach dem
Abschieben der obersten Karte von den Stiften ergriffen und, der ersten folgend, abgeworfen
wird. Schließlich ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche die Karten verteilt werden.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar in
Fig. ι in einer Draufsicht, in
Fig. 2 in einem Höhenschnitt und in
Fig. 3 in einer teilweisen Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt die Auslösevorrichtung für die Verteilungskästen.
Fig. 2 in einem Höhenschnitt und in
Fig. 3 in einer teilweisen Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt die Auslösevorrichtung für die Verteilungskästen.
Die Maschine besteht aus zwei an senkrechter Achse angebrachten runden Scheiben, die in
Umdrehung versetzt werden, und durch deren Drehung die Mischung und Verteilung der
Karten bewirkt wird.
Es ist ι die senkrechte Achse, die durch ein bei 2 angebrachtes Uhrwerk in gleichmäßige
Umdrehung versetzt wird. Mit dieser Achse ι sind zwei horizontale Scheiben 3 und 4 fest verbunden.
Die Scheibe 3 ist auf ihrer Unterseite mit einem konzentrischen Kranz von kleinen
Greifstiften 5 versehen. Ferner ist an einem Bügel 6, der am Untergestell befestigt ist, ein
Behälter 7 zur Aufnahme des Spieles Karten angebracht. Dieser Behälter 7 besitzt zwei
seitliche Ränder 8 und einen Griffknopf 9, an welch letzterem er unter der Scheibe 3 so weit
vorgezogen werden kann, daß der Behälter 7 für das Einlegen des Kartenspieles frei wird.
Mittels eines Gelenkhebels 10 ist der Behälter in der Vertikalebene drehbar um Punkt 11 an
dem Bügel 6 derart befestigt, daß er durch ein kleines Gegengewicht 12 ständig nach oben
gedrückt wird, so daß die in 7 eingelegten Karten bei der Drehung der Achse 1 und der Scheibe 3
von den Greifstiften 5 getroffen werden. Die Greifstifte 5 nehmen bei der Drehung der
Scheibe 3 stets die oberste Karte und führen diese, wie in Fig. 3 dargestellt ist, nach vorn,
wobei diese zunächst über eine mit Plüsch bezogene Walze 13 geschoben werden. Diese
Walze wird durch ein kleines Kegelrad 15 von der Welle 1 aus so angetrieben, daß sie sich in
umgekehrter Richtung der Kartenbewegung
dreht. Diese Einrichtung hat den Zweck, eine von den Stiften 5 versehentlich mitgenommene
zweite Karte infolge der Reibung der Karte an der Walze 13 zurückzuhalten, so daß von den
Stiften 5 immer nur eine Karte vorgeschoben werden kann. Die Karte, welche von den Stiften
5 über die Walze 13 hinweggeführt ist, fällt dann über eine ebenfalls mit Plüsch bezogene
Gleitbahn 15 nach unten auf die Scheibe 4.
In der Scheibe 4 ist eine Anzahl der Kartengröße angepaßter Kästen 16 angeordnet, in
welche der Reihe nach die Karten einfallen. Die Kästen 16 haben unten eine Bodenklappe
17, die mit Anschlagstiften 18 versehen ist, welche eine Auslösung der Bodenklappen bewirken.
Es sitzen nämlich bei den sechzehn vorhandenen Verteilungskästen bei dreimal je fünf Kästen die Stifte an der gleichen 'Stelle,
so daß einschließlich der noch übrig bleibenden zwei Karten für den Talon vier verschiedene
Höhenlagen der Stifte 18 in Frage kommen. Außerdem sind an der Maschine, und zwar an
dem Bügel 6, kleine Anschläge ig ebenfalls in entsprechend verschiedenen Höhen angeordnet,
gegen welche die Stifte 18 bei der Umdrehung anschlagen. Durch den Anschlag der Stifte
werden die Bodenklappen geöffnet, und es fällt jedesmal eine Karte heraus. Die Verteilung
der Karten geschieht also in der. Weise, daß dreimal je fünf Karten auf einen Platz abgeworfen
werden können und einmal zwei Karten, die den Talon bilden. Die Karten fallen auf
eine drehbare Scheibe 20, die in einer Nut 21 konzentrisch zur Achse 1 beweglich ist, und von
der sie abgenommen werden können. In Betrieb gesetzt bzw. zum Stillstand gebracht, wird
die Maschine durch eine entsprechende Einstellung des Bremshebels 22.
Claims (3)
1. Kartenmisch- und Verteilmaschine, bei welcher die in einem Behälter gelagerten
Spielkarten durch die Drehung einer Scheibe abgeschoben und in Verteilungskästen, die
auf einer zweiten sich drehenden Scheibe angebracht sind, geworfen werden, dadurch
gekennzeichnet, daß das Abschieben der Karten durch an der Unterseite einer sich
drehenden Scheibe angebrachte rechenartige Stifte (5) geschieht, die die Karten an der
Seite fassen und sie übereinander abschieben, so daß sie in die Verteilungskästen (16) fallen.
2. Kartenmischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kartenbehälter
eine mit Plüsch bezogene entgegengesetzt zur Kartenbewegung sich drehende Walze (13) angeordnet ist, welche bewirkt,
daß bei einem versehentlichen Abschieben zweier Karten die untere Karte zurückgehalten wird, bis sie nach dem Abschieben
der obersten Karte von den Stiften ergriffen und, der ersten folgend, abgeworfen
wird.
3. Kartenmischmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Karten, nachdem sie abgeworfen sind, in auf einer sich drehenden Scheibe (4) angeordnete
Verteilungskästen fallen, deren Bodenklappen (17) durch Anschlagstifte (18)
ausgelöst werden, so daß die Verteilung der Karten durch die Verteilungskästen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE240302C true DE240302C (de) |
Family
ID=499672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT240302D Active DE240302C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE240302C (de) |
-
0
- DE DENDAT240302D patent/DE240302C/de active Active
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