DE240302C - - Google Patents

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DE240302C
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cards
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F1/00Card games
    • A63F1/06Card game appurtenances
    • A63F1/12Card shufflers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240302 KLASSE 77 d. GRUPPE
MAX SCHOENBALL in OPPELN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kartenmisch- und Verteilmaschine, bei welcher die in einem Behälter gelagerten Spielkarten durch die Drehung einer Scheibe abgeschoben und in die Verteilungskästen, die auf einer zweiten sich drehenden Scheibe angebracht sind, geworfen werden. .
Die besondere Eigenart der Maschine besteht . darin, daß das Abschieben der Karten durch an ίο der Unterseite einer sich drehenden Scheibe angebrachte rechenartige Stifte geschieht, die die Karten an der Seite fassen und sie übereinander abschieben, so daß sie in die Verteilungskästen fallen. Ferner ist vor dem Kartenbehälter eine mit Plüsch bezogene, entgegengesetzt zur Kartenbewegung sich drehende Walze angeordnet, die bewirkt, daß bei einem versehentlichen Abschieben zweier Karten die untere Karte zurückgehalten wird, bis sie nach dem Abschieben der obersten Karte von den Stiften ergriffen und, der ersten folgend, abgeworfen wird. Schließlich ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch welche die Karten verteilt werden. Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand dar in
Fig. ι in einer Draufsicht, in
Fig. 2 in einem Höhenschnitt und in
Fig. 3 in einer teilweisen Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt die Auslösevorrichtung für die Verteilungskästen.
Die Maschine besteht aus zwei an senkrechter Achse angebrachten runden Scheiben, die in Umdrehung versetzt werden, und durch deren Drehung die Mischung und Verteilung der Karten bewirkt wird.
Es ist ι die senkrechte Achse, die durch ein bei 2 angebrachtes Uhrwerk in gleichmäßige Umdrehung versetzt wird. Mit dieser Achse ι sind zwei horizontale Scheiben 3 und 4 fest verbunden. Die Scheibe 3 ist auf ihrer Unterseite mit einem konzentrischen Kranz von kleinen Greifstiften 5 versehen. Ferner ist an einem Bügel 6, der am Untergestell befestigt ist, ein Behälter 7 zur Aufnahme des Spieles Karten angebracht. Dieser Behälter 7 besitzt zwei seitliche Ränder 8 und einen Griffknopf 9, an welch letzterem er unter der Scheibe 3 so weit vorgezogen werden kann, daß der Behälter 7 für das Einlegen des Kartenspieles frei wird. Mittels eines Gelenkhebels 10 ist der Behälter in der Vertikalebene drehbar um Punkt 11 an dem Bügel 6 derart befestigt, daß er durch ein kleines Gegengewicht 12 ständig nach oben gedrückt wird, so daß die in 7 eingelegten Karten bei der Drehung der Achse 1 und der Scheibe 3 von den Greifstiften 5 getroffen werden. Die Greifstifte 5 nehmen bei der Drehung der Scheibe 3 stets die oberste Karte und führen diese, wie in Fig. 3 dargestellt ist, nach vorn, wobei diese zunächst über eine mit Plüsch bezogene Walze 13 geschoben werden. Diese Walze wird durch ein kleines Kegelrad 15 von der Welle 1 aus so angetrieben, daß sie sich in umgekehrter Richtung der Kartenbewegung
dreht. Diese Einrichtung hat den Zweck, eine von den Stiften 5 versehentlich mitgenommene zweite Karte infolge der Reibung der Karte an der Walze 13 zurückzuhalten, so daß von den Stiften 5 immer nur eine Karte vorgeschoben werden kann. Die Karte, welche von den Stiften 5 über die Walze 13 hinweggeführt ist, fällt dann über eine ebenfalls mit Plüsch bezogene Gleitbahn 15 nach unten auf die Scheibe 4.
In der Scheibe 4 ist eine Anzahl der Kartengröße angepaßter Kästen 16 angeordnet, in welche der Reihe nach die Karten einfallen. Die Kästen 16 haben unten eine Bodenklappe 17, die mit Anschlagstiften 18 versehen ist, welche eine Auslösung der Bodenklappen bewirken. Es sitzen nämlich bei den sechzehn vorhandenen Verteilungskästen bei dreimal je fünf Kästen die Stifte an der gleichen 'Stelle, so daß einschließlich der noch übrig bleibenden zwei Karten für den Talon vier verschiedene Höhenlagen der Stifte 18 in Frage kommen. Außerdem sind an der Maschine, und zwar an dem Bügel 6, kleine Anschläge ig ebenfalls in entsprechend verschiedenen Höhen angeordnet, gegen welche die Stifte 18 bei der Umdrehung anschlagen. Durch den Anschlag der Stifte werden die Bodenklappen geöffnet, und es fällt jedesmal eine Karte heraus. Die Verteilung der Karten geschieht also in der. Weise, daß dreimal je fünf Karten auf einen Platz abgeworfen werden können und einmal zwei Karten, die den Talon bilden. Die Karten fallen auf eine drehbare Scheibe 20, die in einer Nut 21 konzentrisch zur Achse 1 beweglich ist, und von der sie abgenommen werden können. In Betrieb gesetzt bzw. zum Stillstand gebracht, wird die Maschine durch eine entsprechende Einstellung des Bremshebels 22.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kartenmisch- und Verteilmaschine, bei welcher die in einem Behälter gelagerten Spielkarten durch die Drehung einer Scheibe abgeschoben und in Verteilungskästen, die auf einer zweiten sich drehenden Scheibe angebracht sind, geworfen werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschieben der Karten durch an der Unterseite einer sich drehenden Scheibe angebrachte rechenartige Stifte (5) geschieht, die die Karten an der Seite fassen und sie übereinander abschieben, so daß sie in die Verteilungskästen (16) fallen.
2. Kartenmischmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Kartenbehälter eine mit Plüsch bezogene entgegengesetzt zur Kartenbewegung sich drehende Walze (13) angeordnet ist, welche bewirkt, daß bei einem versehentlichen Abschieben zweier Karten die untere Karte zurückgehalten wird, bis sie nach dem Abschieben der obersten Karte von den Stiften ergriffen und, der ersten folgend, abgeworfen wird.
3. Kartenmischmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Karten, nachdem sie abgeworfen sind, in auf einer sich drehenden Scheibe (4) angeordnete Verteilungskästen fallen, deren Bodenklappen (17) durch Anschlagstifte (18) ausgelöst werden, so daß die Verteilung der Karten durch die Verteilungskästen erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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