DE239873C - - Google Patents

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DE239873C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)
  • Chain Conveyers (AREA)
  • Automobile Manufacture Line, Endless Track Vehicle, Trailer (AREA)

Claims (2)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    u 239873 —; KLASSE. 20 a. GRUPPE
    Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. März 1911 ab.
    Wenn bei einer selbsttätig arbeitenden Hängebahn gewisse Arbeitsvorgänge, insbesondere das Auslösen der*· Wagen verriegelung, zwecks Entleerung des Wagenkastens während der Fahrt an bestimmten Punkten geschehen soll, so ist es aus konstruktiven Gründen nicht immer zweckmäßig, die Wahl des Punktes durch Einstellung von an der. Bahn befindlichen Anschlägen zu bewirken, um so mehr
    ίο als dann alle Wagen an derselben Stelle kippen müssen, was nicht immer zulässig ist. Will man indessen die Einstellung am Wagen vornehmen, so gehören dazu nach dem bisherigen Verfahren ebenso viele Hebel, als Auslösepunkte vorhanden sind. Bei dem beschränkten verfügbaren Raum macht aber die Unterbringung dieser Hebel, namentlich bei den pendelnd aufgehängten Hängebahnwagen, sehr große Schwierigkeiten. Auch der Versuch, die Aufgabe mittels elektrisch beeinflußter Hilfsmittel zu lösen, hat zu keiner erheblichen praktischen Verwendung geführt, da bei derartigen Einrichtungen ein Relais benötigt wird und sie überhaupt zu wenig einfach sind, außerdem natürlich nur da angewandt werden können, wo elektrischer Strom zur Verfügung steht.
    Gemäß vorliegender Erfindung wird nun eine Voreinstellung des Arbeitspunktes in der Weise ermöglicht, daß an dem Wagen ein Armkreuz, ein Hebel mit Sperrgetriebe o. dgl. angebracht ist, das sich beim Vorbeifahren des Wagens an einem der festen Streckenanschläge jedesmal um eine Teilung weiterdreht, bis es, nach einem bestimmten Drehungswinkel, die Auslösung herbeiführt.
    Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Der Kübel a des Wagens wird während der Fahrt durch den in die Gabel c eingreifenden Riegelhebel b in seiner aufrechten Lage gehalten. In dem mit dem Gehänge fest verbundenen Flacheisen d ist außer dem Hebel b die Welle des Armkreuzes f gelagert, das beim Vorbeifahren an den Anschlägen A1, A2, A3, A1 usw. jedesmal um eine Teilung weitergedreht wird. Auf der Zeichnung ist der Fall dargestellt, daß das Armkreuz den Anschlag A2 passiert hat, wodurch der Auslösestift g dicht an den Riegelhebel b gelangt ist. Bewegt sich nun der Wagen in der Pfeilrichtung weiter, so dreht sich das Armkreuz unter dem Anschlag A3 hinweg und der Auslösestift g wirft den Riegelhebel b heraus, so daß der Kübel um seine Achse e zum Kippen kommt. Es wird also ohne Zwischenschaltung eines Relais die lebendige Kraft des fahrenden Wagens unmittelbar zur Vornahme der Entriegelung, die bei einseitig beladenen und schlecht instand gehaltenen Wagen eine ziemlich große Kraft erfordert, nutzbar gemacht.
    Soll der Endladepunkt nach einer anderen Stelle verlegt werden, so ist lediglich der Stift g auf einen anderen Arm zu stecken. Würde er sich beispielsweise auf dem Arm 4 befinden, so würde die Entriegelung beim An- ' schlag A4 vor sich gehen.
    Pate nt-A ν Sprüche:
    i. Vorrichtung zum Einstellen von an bestimmten, verschiedenen Stellen der Fahrstrecke vorzunehmenden Arbeitsvorgängen
    an Hängebahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Wagen (a) ein Armkreuz (f) angebracht ist, das sich beim Vorbeifahren des Wagens an den längs der Fahrstrecke verteilten Anschlägen jedesmal um eine Teilung weiterschaltet, bis es bei einer vorher bestimmten Stellung den Arbeitsvorgang an dem Wagen auslöst, wobei die lebendige Kraft des fahrenden Wagens nicht nur zur Anstellung der Schaltvorrichtung, sondern auch unmittelbar zur Ausführung des Arbeitsvorganges benutzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen in das Armkreuz (f) einsteckbaren Auslösestift (g), der zwecks Einstellung des Arbeitsvorganges auf verschiedene Punkte der Fahrstrecke am Umfang des Armkreuzes entsprechend versetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DENDAT239873D 1911-02-28 Active DE239873C (de)

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DE4141608C2 (de) * 1991-12-17 1993-12-02 Eppendorf Geraetebau Netheler Pipettiervorrichtung

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