DE229776C - - Google Patents

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DE229776C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21FSAFETY DEVICES, TRANSPORT, FILLING-UP, RESCUE, VENTILATION, OR DRAINING IN OR OF MINES OR TUNNELS
    • E21F13/00Transport specially adapted to underground conditions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 229776 KLASSE 5d. GRUPPE
BRUNO KIESE und ROBERT PRCZOLKA in FRIEDENSHÜTTE, O.-S.
Bis jetzt wurden bei automotorischen Bremsbergen nur Entgleisungsvorrichtungen verwendet, die von einer Person bedient werden mußten.
Die vorliegende Erfindung bildet eine selbsttätige Entgleisungsvorrichtung für das Vollgleis automotorischer Bremsberge. Dieselbe kann vor dem unteren Anschlagspunkte eingebaut werden, um bei etwaigem Reißen des Seiles
ίο usw. die unten beschäftigten Arbeiter vor dem frei gehenden Kasten zu schützen. Ferner kann die Einrichtung einige Meter unterhalb des oberen Anschlagspunktes eingebaut werden, wenn sich derselbe am Kopfe eines Bremsberges befindet, um etwaige Störungen auf Bremsbergen, die durch verschiedene Ursachen. (Unvorsichtigkeit des Arbeiters beim Anschlagen, Reißen der Kette usw.) veranlaßt werden, zu vermeiden.
Auf der Zeichnung ist diese selbsttätige Entgleisungsvorrichtung in Draufsicht dargestellt. In der Nähe des Gleises a, auf welchem sich die Wagen nach abwärts bewegen, befindet sich eine mit Armen b versehene Scheibe, drehbar um einen Zapfen c, und zwar derart angeordnet, daß beim Niederfahren eines Wagens auf dem Gleise α der federnde Teil d eines Hebels e, der um f drehbar ist, zur Seite bewegt wird. An der Stange g befindet sich ein Anschlag h. Beim langsamen bzw. vorschrifts-• mäßigen Niederfahren des Wagens wird die Feder d nicht ganz bis an den Anschlag h der Schiene g heranbewegt, so daß infolge einer Feder i, die mit dem Arme k (der von dem 35
Punkte I nach der Weiche m führt) in Verbindung steht, der Hebel e sofort wieder in die Ursprungslage zurückkehrt und der Wagen von Gleis α in vorschriftsmäßiger Weise über das Gleis η hinweg nach abwärts geht. Die Feder i oder auch der Hebel e legt sich zweckmäßig in der Normalstellung bzw. in der richtigen Lage gegen einen Bolzen, um die Weiche m in der richtigen Lage zu halten.
Der Anschlag h ist zweckmäßiger als federnder Sperrzahn ausgebildet, der sich nach einer Seite nachgiebig bewegen kann.
Beim normalen Gange bewegt sich der Kasten in der Pfeilrichtung auf dem Gleise a, wobei er den einen Arm b der um c drehbaren Scheibe mitnimmt. Hierbei streift der vorhergehende Arm b dieser Scheibe die Feder d und bringt sie kurz vor die Nase h. Da er die Feder d dann verläßt, so wird durch die Kraft der Feder i der mit der Feder d ein Stück bildende Hebel e wieder in die ursprüngliche Lage zurückbewegt, und da die Weiche m ebenfalls in der Normalstellung bleibt, so fährt der Wagen in der richtigen Weise von dem Gleise α auf das Gleis n.
Wenn aber der Kasten frei auf dem Gleise a in der Pfeilrichtung herabsaust, so stößt er mit viel größerer Gewalt an einen Arm b des Scheibenrades, und ist daher der Schlag gegen die Feder d so stark, daß diese bis hinter die Sperrnase h kommt, und wird in dieser Lage nunmehr der Hebel e festgehalten, so daß die Weiche m in Funktion kommt und der Wagen auf das tote Gleis 0 auffährt. Hier gelangt der Wagen beispielsweise in den Stoß.
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Die Weiche nt bleibt so lange umgestellt, bis der federnde Teil d des Hebels e von dem sperrenden Anschlage h gelöst ist.

Claims (1)

  1. - Patent-Anspruch:
    Selbsttätige Entgleisungsvorrichtung für das Vollgleis bei automotorischen Bremsbergen, dadurch gekennzeichnet, daß nahe dem Gleise (a) sich ein drehbares, mit ίο Armen fb) versehenes Scheibenrad befindet, dessen Arme beim Niedergang der Wagen einen mit federndem Ende versehenen Hebel (β) drehen, mit welchem eine Weiche unter Einschaltung einer Feder (i) in Verbindung steht, und ferner in geeigneter Stellung an einem geeigneten Mittel eine Arretierungseinrichtung (h) befindlich ist, durch welche, wenn beim zu schnellen Niedergang eines Wagens der Hebel (e) zu schnell gedreht wird, letzterer festgehalten wird, da der Hebel (β) dann über (h) hinausschwingt, wodurch die Weiche fm) die Verbindung des Gleises (a) mit dem Nebengleise (0) herstellt und sichert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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