DE239708C - - Google Patents

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DE239708C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239708 KLASSE 42g. GRUPPE
Firma WILHELM DIETRICH in LEIPZIG.
Sprechmaschine mit selbsttätiger Stillsetzung des Werkes.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1911 ab.
Die Bewegung des Tonarmes an Sprechmaschinen wird dazu benutzt, eine Ausrückvorrichtung für das Triebwerk zur Wirkung zu bringen, sobald das Musikstück ausgespielt ist. Will man diese Einrichtung für Platten oder Musikstücke verschiedener Größe benutzbar machen, so macht man zu diesem Zwecke meist den Anschlag der Ausrückvorrichtung, die auf dem Gehäuse des Musikwerkes aufgebaut ist, verstellbar. Da indessen derartige Sprechmaschinen größtenteils öffentlich ausgestaltet sind, so kann der Ausrückmechanismus von Unbefugten beeinflußt werden. Um dies zu verhindern, wird der Mechanismus häufig in das Gehäuse eingebaut, so daß ein mit dem Tonarm verbundener Arm in das Gehäuse hineinreicht und hier auf den Anschlag der Auslösevorrichtung wirkt.
Will man nun den Anschlag verstellen, so muß man das Gehäuse dazu jedesmal öffnen. Um dies zu vermeiden, soll der verstellbare Anschlag nach vorliegender Erfindung an dem Tonarm angebracht und mittels einer Schraube einstellbar gemacht sein, mit seinem freien Ende aber, wie sonst, durch das Gehäuse der Sprechmaschine hindurchreichen, so daß er in den Bereich der Auslösevorrichtung gebracht werden kann.
Diese Art der Anbringung des Anschlags ist zwar bei Sprechmaschinen, bei denen die Ausrückvorrichtung auf dem Deckel angebracht ist, bereits bekannt; ihre Anwendung auf solche Sprechmaschinen, bei denen die Ausrückvorrichtung im Gehäuse sitzt, hat aber den besonderen Vorzug zur Folge, daß man
auf verschiedene Plattengrößen einstellen kann, ohne das Gehäuse öffnen zu müssen, welches Moment bei den Maschinen mit oberflächlich angebrachter Ausrückvorrichtung gar nicht in Frage kommen kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand veranschaulicht, und zwar zeigt die Figur einen Aufriß der Auslösevorrichtung.
In dem Gehäuse α des Automaten ist der Ausrückarm b schwingend gelagert, der unter Einfluß einer Feder c hochschnellen und das Triebwerk ausrücken kann. Er wird von einem. Hemmarm d, der unter Wirkung einer Feder e steht, in seiner Ruhestellung gesperrt gehalten.. Dem Tonarm f ist ein Auslösehebel g angehängt. Trifft dieser mit seinem unteren Ende gegen den Anschlag h des Sperrhebels d — wie die punktiert eingezeichnete Stellung erkennen läßt —, so drängt er diesen zurück, und es wird der Ausrückarm b unter Federwirkung die Ausrückung des Triebwerkes veranlassen.
Nach vorliegender Erfindung ist nun der Auslösehebel g an dem Tonarm f schwingend so aufgehängt, daß er mittels einer Stellschraube i in geneigte Lage zu dem Tonarm gebracht werden kann ·—■ wie punktiert dargestellt —. Die Drehachse k für den Auslösehebel g ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel an dem Bügel I befestigt, der dem Tonarm angehängt ist. An denselben Bügel greift auch die Stellschraube i an.
Man ist sonach in der Lage, durch Verstellung an der Schraube i die Neigung des
Auslösehebels zu ändern und damit die Ausrückvorrichtung für das Triebwerk je nach der Länge des abzuspielenden Stückes früher oder später wirksam zu machen. Die Einstellung des Auslösehebels g mittels der Stellschraube i kann sehr genau vorgenommen werden, ohne daß man nötig hat, zu der eingebauten Ausrückvorrichtung selbst zu gelangen. Läßt man den Auslösehebel g den Ausrückarm b übergreifen, so hebt letzterer zugleich auch den Tonarm f von der Spielplatte ab.
Anstatt den Auslösehebel g schwingend an dem Bügel I des Tonarmes aufzuhängen, kann man ihn auch in anderer Weise verschiebbar und mittels Schraube genau einstellbar an dem Bügel oder an dem Tonarm selbst lagern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Sprechmaschine mit selbsttätiger Stillsetzung des Werkes durch einen mit dem Tragarm verbundenen, durch einen Schlitz des Gehäusedeckels hindurchragenden und auf die im Innern des Gehäuses angebrachte Auslösevorrichtung einwirkenden Anschlagarm, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagarm (g) zur Einstellung auf verschieden lange Phonogramme gegen den Tonarm (f) mit Hilfe einer oberhalb des Gehäusedeckels angebrachten Stellschraube ■ (i) verstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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