DE373701C - Kraftmaschinenregler - Google Patents

Kraftmaschinenregler

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DE373701C
DE373701C DEM76677D DEM0076677D DE373701C DE 373701 C DE373701 C DE 373701C DE M76677 D DEM76677 D DE M76677D DE M0076677 D DEM0076677 D DE M0076677D DE 373701 C DE373701 C DE 373701C
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Germany
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auxiliary
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Expired
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DEM76677D
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Weser AG
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Weser AG
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 14. APRIL 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 60 GRUPPE
(M 76677 Ij6o).
Aktien-Gesellschaft „Weser" in Bremen.
Kraftmaschinenregler. Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. Februar 1922 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Kraftmaschinenregler, insbesondere für Schiffsmaschinen, die mit einem schwingenden Maschinenteil verbunden werden und deren Wirkung auf einem mitschwingenden Haupt- und Hilfsgewicht beruht. Durch die Verstellung der Gewichte wird bekanntermaßen ein die Treibmittelzuleitung der Maschine beeinflussendes Gestänge bewegt, und dem Hilfsgewicht fällt hierbei die Aufgabe zu, bei übermäßiger Maschinengeschwindigkeit iq das Hauptgewicht und den die Treibmittelzuleitung beeinflussenden Hebel in Sperrstellung zu halten. Gemäß der Erfindung ist das Hauptgewicht, und zwar die Hauptmasse desselben, außerhalb des Bereiches des Gestängehebels mit einer Ausnehmung versehen, in die das Hilfs-
gewicht in der Sperrstellung eingreift. In der Ruhelage wird das Hilfsgewicht durch eine einfache Schnappfeder o. dgl., gegebenenfalls mit Spiel, festgehalten. Hierdurch wird in erster Linie der neue Erfolg erzielt, daß das Hilfsgewicht aus dem Bereich des Gestängehebels heraus verlegt ist, so daß die Tätigkeit des Reglers jederzeit durch den Augenschein übersehen und überwacht werden und die Bedienung ίο des Reglers, insbesondere das Zurückführen in die Anfangsstellung, ohne Gefahr für das Bedienungspersonal stattfinden kann.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform in Abb. ι in der Ansicht und in Abb. 2 in Seitenansicht von der Hilfsgewichtsseite aus in größerem Maßstabe. Abb. 3 ist eine Übersichtsdarstellung der Anordnung des Reglers in Verbindung mit den zugehörigen Maschinenteilen. Den Hauptteil des an sich bekannten Reglers ao bildet das große Gewicht a, das auf eine Grundplatte b so aufmontiert ist, daß es quer zur Platte pendeln kann. An der Ober- und Unterseite ist das Gewicht mit gabel- oder schleifenförmigen Ansätzen c versehen, die Stifte d je einer oberen und unteren Klinke e umfassen. Diese Klinken liegen im Bereiche eines Hebels h, dessen Verstellung durch ein Gestänge i, k, I, m, η (Abb. 3) auf das Treibmittelzuleitungsorgan der Maschine, z. B. auf das Dampfdrosselventil, übertragen wird. Ferner wirkt ein Fortsatz f des Gewichts bei entsprechender Ausschwingung desselben nach oben auf eine j Klinke g, die das Gewicht in der oberen Lage \ festhält. Der ganze Regler ist auf einem j schwingenden Maschinenteil 0 (Abb. 3) angeordnet, so daß er an dessen Bewegungen teilnimmt. Überschreitet die Maschinengeschwindigkeit ein normales Maß, so schlägt das im Ruhezustande nach unten hängende Gewicht a nach oben und bewegt dadurch mittels des i unteren Gabelansatzes c die untere Klinke e j nach außen. Zugleich wird das Gewicht durch Einklinken der Teile f, g in der oberen Lage festgehalten. Die untere Klinke e kommt durch ihre Verstellung nach außen in die Bahn des Hebels h, der infolgedessen bei erneutem Hochgang des schwingenden Teils σ durch die Klinke von unten her verstellt wird. Dadurch wird mittels der Gestängeübertragung das go Dampfventil geschlossen oder die Dampfzuleitung entsprechend gedrosselt. Bei der nächsten Abwärtsbewegung des Teils 0 hebt der Hebel A die Klinke g wieder aus, so daß das Gewicht α wieder nach unten fallen kann, wobei gleichzeitig die untere Klinke β in ihre Anfangslage zurückgeht. Zugleich wird aber die obere Klinke e nach außen in die Bahn des Hebels h bewegt und dadurch letzterer wieder zurückgestellt, so daß das Dampfdrosselventil wieder geöffnet wird.
Bei außerordentlicher Geschwindigkeitssteigerung infolge eines Maschinenschadens oder bei Schiffen beim Austauchen der Schraube muß bis zur Beseitigung der Ursache eine dauernde Sperrung des Gewichts in der oberen Lage stattfinden. Es geschieht dies in an sich bekannter Weise durch ein Hilfsgewicht p, das bei außergewöhnlicher Maschinengeschwindigkeit gleichfalls nach oben ausschwingt und das Hauptgewicht in seiner oberen Lage dauernd festhält. Das Hilfsgewicht p ist erfindungsgemäß außerhalb des Bereiches des Hebels h, z. B. unter dem entgegengesetzten freien Ende des Hauptgewichts schwingbar angeordnet. Es ist in der Ruhelage auf einem Ansatz oder Auflager q der Grundplatte gestützt, an dem es, vorteilhaft mit geringem Spiel, mittels einer Schnappfeder r 0. dgl. leicht haftet. Beim Ausschwingen, wobei gleichzeitig beide Gewichte, nach oben schlagen, greift das Hilfsgewicht in eine entsprechende Ausnehmung s des Hauptgewichts ein und gelangt dabei zu letzterem zugleich in ein solches Hebelverhältnis, daß es das Hauptgewicht in seiner oberen Lage ruhend abstützt (s. Abb. 2, strichpunktierte Stellung). Infolgedessen bleibt bekanntermaßen das Dampfdrosselventil so lange geschlossen, bis das Hilfsgewicht wieder in seine Ruhelage zurückgeführt wird, was mittels einer Handhabe t geschehen kann. An der Grundplatte kann noch ein Widerlager u zur Stützung des Hilfsgewichts in seiner' oberen Lage vorgesehen sein. Durch einen Handhebel ν (Abb.3) kann das Dampfdrosselventil bei Wiederinbetriebsetzung wieder geöffnet bzw. der Hebel h wieder in die Anfangslage eingestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kraftmaschinenregler mit schwingendem Haupt- und Hilfsgewicht, durch dessen Verstellung auf einen die Treibmittelzuleitung beeinflussenden .Hebel eingewirkt wird und bei welchem das bei übermäßiger Maschinengeschwindigkeit ausschwingende Hilfsgewicht Hauptgewicht und Hebel in Sperrstellung hält, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptmasse des großen Gewichts [a) außerhalb des Bereiches des Hebels (h) mit einer Ausnehmung (s) versehen ist, in die das Hilfsgewicht (P), das in der Ruhelage durch eine einfache Schnappfeder (r) o. dgl., gegebenenfalls mit geringem Spiel, festgehalten wird, in der Sperrstellung eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEM76677D 1922-02-14 1922-02-14 Kraftmaschinenregler Expired DE373701C (de)

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DE373701C true DE373701C (de) 1923-04-14

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