DE528588C - Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen - Google Patents

Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen

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DE528588C
DE528588C DEW84478D DEW0084478D DE528588C DE 528588 C DE528588 C DE 528588C DE W84478 D DEW84478 D DE W84478D DE W0084478 D DEW0084478 D DE W0084478D DE 528588 C DE528588 C DE 528588C
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Joh Winklhofer Beteiligungs GmbH and Co KG
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Wanderer Werke AG
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  • Mechanischer Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen Bei dem mechanischen Typenhebelantrieb für Schreibmaschinen nach dem Patent 519 544 muß die Schubstange nach erfolgtem Typenliebelanschlag, um wiederholte Anschläge zu vermeiden, falls der Tastenhebel nicht sofort freigegeben wird, vor ihrer vollständigen Rückkehr in die Ruhelage durch den angebogenen Lappen ihres sie steuernden Lenkers abgefangen werden.
  • Damit ist der Nachteil verbunden, daß bei diesem Anschlagen infolge der elastischen Beschaffenheit des Lappens die Schubstange Schwingbewegungen ausführt, die sich auf den Typenhebel übertragen und ein ungewolltes Hinundherschwingen desselben verursachen.
  • Mit der Erfindung wird bezweckt, die Einrichtung nach dem genannten Patent so zu verbessern, daß der vorstehend erwähnte Nachteil vermieden wird.
  • Dies wird dadurch erreicht, daß der den Tastenhebel mit der Schubstange verbindende Lenker mit dem Tastenhebel durch eine abwärts gerichtete Schlitzführung nachgiebig verbunden ist und durch einen Ansatzlappen des Tastenhebels bewegt wird, in dessen Bewegungsbahn er durch eine ihn drehend beeinflussende Feder gehalten wird, `nährend er mit der Schubstange durch. eine in der Verschiebungsrichtung derselben verlaufende Schlitzführung in Verbindung steht.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform des verbesserten Typenhebelantriebes in vier verschiedenen Stellungen.
  • Abb. i zeigt die Einrichtung in der Ruhestellung, Abb. z bei niedergedrücktem Tastenhebel im Augenblick des Eingriffs der sich an die Schubstange anschließenden Klinke in die Antriebszahnwelle, Abb. 3 im Augenblick des Typenhebelanschlags und Abb. 4 nach erfolgtem Typenhebelanschlag bei noch niedergedrücktem Tastenhebel.
  • Der den Tastenhebel a mit der Schubstange c verbindende Lenker b steht unter der Wirkung eines Ansatzlappens i des Tastenhebels a und wird durch eine an diesem befestigte Zugfeder 2 im Rechtssinne drehend beeinflußt. Ein gleichfalls am Tastenhebel a sitzender Stift 3 tritt durch einen Schlitz 4 des Lenkers b hindurch, wobei dieser Schlitz 4 im wesentlichen nach abwärts verläuft und unten die aus der Zeichnung ersichtliche Erweiterung aufweist. Die Verbindung des Lenkers b mit der Schubstange c ist durch einen Stift 5 hergestellt, der durch den in der Längsrichtung der Schubstange also annähernd waagerecht verlaufenden Schlitz 6 der Schubstange hindurchtritt.
  • Die Wirkungsweise der neuen Einrichtung ist folgende: Beim Abwärtsdrücken des Tastenhebels a wird durch den Ansatzlappen i desselben der Lenker b und infolge der waagerechten Anordnung des Schlitzes 6 auch die Schubstange c unter Drehung um ihre Gelenkstelle 7 nach abwärts gedrückt und die Klinke lt in die Zahnung der Zahnwelle k eingelegt (Abb.2).
  • Bei der nun unter der Wirkung der sich drehenden Zahnwelle k erfolgenden Anschlagbewegung der Schubstange c wird gleichzeitig mit dem Anschlag des Typenhebels der Lenker b unter Drehung um den Stift 3 der Wirkung seiner Feder 2 entgegen nach links verschwenkt und gelangt in die in Abb. 3 wiedergegebene Stellung.
  • Nach dem Typenhebelanschlag kann die Schubstange c unter der Wirkung ihrer Feder fdank der Schlitzführung 5, 6 sich nach vorn bewegen und infolge der gleichzeitigen Bewegungsmöglichkeit durch die Schlitzführung 3, 4 nach oben sogleich in die Ruhestellung zurückkehren (Abb. 4).
  • Der Lenker b legt sich dann bei niedergedrücktem Tastenhebel in der in Abb. 4 dargestellten Weise seitlich an den Ansatzlappen i des Tastenhebels ca an und kehrt erst bei der Hochbewegung (Freigabe) des letzteren unter der Wirkung seiner Zugfeder 2 in die Ruhelage nach Abb. i zurück, ohne die Antriebsmechanismen für den Typenhebel irgendwie zu beeinflussen.

Claims (1)

  1. PATLNTAIVSYRUCl1: Mechanischer Typenhebelantrieb . für Schreibmaschinen nach Patent 519544, dadurch gekennzeichnet, daB der den Tastenhebel (a) mit der Schubstange (c) verbindende Lenker (b) mit dem Tastenhebel (a) durch eine abwärts gerichtete Schlitzführung (4) nachgiebig verbunden ist und durch einen Ansatzlappen (i) des Tastenhebels (a) bewegt wird, in dessen Bewegungsbahn er durch eine ihn drehend beeinflussende Feder (2) gehalten wird, während er mit der Schubstange (c) durch eine in der Verschiebungsrichtung derselben verlaufende Schlitzführung (5, 6) in Verbindung steht.
DEW84478D 1929-12-17 1929-12-17 Mechanischer Typenhebelantrieb fuer Schreibmaschinen Expired DE528588C (de)

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DE528588C true DE528588C (de) 1931-07-01

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DE (1) DE528588C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459859A (en) * 1945-03-23 1949-01-25 Standard Telephones Cables Ltd Grid structure for electron discharge devices

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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