DE208665C - - Google Patents
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- DE208665C DE208665C DENDAT208665D DE208665DA DE208665C DE 208665 C DE208665 C DE 208665C DE NDAT208665 D DENDAT208665 D DE NDAT208665D DE 208665D A DE208665D A DE 208665DA DE 208665 C DE208665 C DE 208665C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/02—Coin-actuated mechanisms; Interlocks actuated mechanically by coins, e.g. by a single coin
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 208665 KLASSE 43 h. GRUPPE
Die Erfindung bezieht sich auf solche Auslösevorrichtungen, welche entweder direkt
oder indirekt mit Hilfe eines durch das Gewicht des Geldstückes freigegebenen Schlaggewichtes
das Triebwerk des Selbstverkäufers auslösen. Bei diesen Einrichtungen kommt es des öfteren vor, daß das Schlaggewicht in
der Ruhelage sich festklemmt, so daß das Triebwerk nicht zur Auslösung gebracht wird.
ίο Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diesen
Mangel dadurch zu beseitigen, daß dem Schlaggewicht in dem Augenblick seiner Freigabe
durch eine äußere Einwirkung eine bestimmte Beschleunigung erteilt wird, derzttfolge
dasselbe sicher die Auslösung des Triebwerkes herbeiführt. Dies kann dadurch erreicht
werden, daß dem Münzenhebel ein Schwinganker vorgelagert ist, der durch das Ausschwingen des Münzenhebels gedreht wird
und hierbei dem Fallgewicht eine bestimmte Beschleunigung erteilt.
In der Zeichnung· ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung in Fig. 1 bei
einem durch das Fallgewicht direkt ausgelösten und in Fig. 2 bei einem indirekt ausgelösten
Triebwerk dargestellt.
' Gemäß der Ausführung nach Fig. 1 wird das an sich bekannte Triebwerk durch das
Ausschwingen des Schlaggewichtes 47,50 ausgelöst, das beim Auftreffen auf die Stange 55
diese nach abwärts bewegt, wobei die Stange 55 die Sperrung des Triebwerkes aufhebt. Das
Schlaggewicht 50 wird in der Ruhelage durch den um den Zapfen 51 schwingenden Münzenhebel
52 gesichert. Mit dem Schlaggewicht. wirkt ein im Gestell entsprechend gelagerter
Schwinganker 53 zusammen, der in der Ruhelage des Münzenhebels aus seiner Gleichgewichtslage
herausgehoben ist und auf einem federnden Bogenstück 54 des Armes 47 aufliegt. Nach Münzeneinwurf gibt das Gegengewichtsende
des Münzenhebels 52 den Gewichtshebel 47, 50 frei und dreht zugleich den Schwinganker 53. Dieser überträgt dabei die
ihm erteilte Bewegung auf das Bogenstück 54 und damit auf das Gewicht 50, so daß sich dieses
auf jeden Fall zu drehen beginnt. Die Rückführung des Schlaggewichtes 47, 50 in
die Sperrstellung und damit die Anhebung des Schwingankers 53 erfolgt durch das Triebwerk
unter Vermittlung des Kurbelgestänges 67, 68 und der Scheiben 66 und 48.
Hierbei bewegt sich das an der Scheibe 66 angelenkte Gestänge 67, 68 aus der in vollen
Linien gezeichneten Stellung (Anfangsstellung) in die in punktierten Linien gezeichnete
Stellung, wobei die Kurbel 68 sich gegen einen Stift der Scheibe 48 legt, diese mitnimmt und
so das mit der Scheibe 48 fest verbundene Gewicht 47, 50 hochhebt. Dieses wird alsdann
durch den Münzenhebel 52 wieder festgehalten. Die in Pfeilrichtung weiter umlau-
fende Scheibe 66 zieht nunmehr das Gestänge 6?, 68 entgegen der Pfeilrichtung wieder in
die Anfangslage zurück. Alsdann hat die Scheibe 66 eine volle Umdrehung ausgeführt,
worauf in hier nicht näher zu beschreibender Weise die Arretierung des Triebwerkes erfolgt.
Die Ausführung nach Fig. 2 zeigt die Anordnung des Schwingankers 53 bei einem indirekt
durch das Fallgewicht ausgelösten Triebwerk. , Bei dieser Anordnung ist der federnde
Ansatz 54 am Schlaggewicht weggelassen, was mit der indirekten Auslösung an sich natürlich nichts zu tun hat. Die Wirkung
des Schwingankers sowie die Rückführung desselben in die Sperrstellung ist dieselbe wie
bei der Anordnung nach Fig. 1.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Auslösevorrichtung für selbstkassierende Triebwerke, bei der durch den Münzenhebel ein Fallgewicht freigegeben wird, das die Triebwerkssperrung auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß dem Münzenhebel (52) ein Schwinganker (53) vorgelagert ist, der durch das Ausschwingen des Münzenhebels gedreht wird und hierbei dem Fallgewicht (47, 50) Beschleunigung erteilt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE208665C true DE208665C (de) |
Family
ID=470684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT208665D Active DE208665C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE208665C (de) |
-
0
- DE DENDAT208665D patent/DE208665C/de active Active
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