DE155014C - - Google Patents

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DE155014C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L27/00Distribution or expansion valve-gear peculiar to free-piston machines or engines and not provided for in F01L21/00 - F01L25/00
    • F01L27/04Delayed-action controls, e.g. of cataract or dashpot type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der durch das Patent 124134 geschützten Dampfpumpe mit Kataraktsteuerung.
Bei der durch das Haupt-Patent geschützten Dampfpumpe wird der mit der Pumpenkolbenstange durch eine Feder verbundene Steuerungshebel i durch zwei einander gegenüberliegende Klinken op in seiner Mittellage gehalten, wobei die obere Klinke ο von der Pumpenkolbenstange aus, die untere Klinke ρ mittels des Kataraktes ausgelöst wird.
Nach der vorliegenden Erfindung erfolgt dagegen die Feststellung des Steuerungshebeis in seiner Mittellage durch eine einzige Klinke, welche sowohl von der sich senkenden Kataraktstange als auch von der nach oben steigenden Kolbenstange mit dem Steuerungshebel außer Eingriff gebracht wird, damit dieser durch die Feder nach unten' oder oben bewegt werden kann.
Diese Einrichtung zeichnet sich vor der des Haupt-Patents durch größere Einfachheit aus.
In der beiliegenden Zeichnung ist die Pumpe durch die Fig. 1 bis 4 in vier . verschiedenen Kolbenstellungen dargestellt. Der Dampfzylinder α wird durch den bekannten Drehschieber gesteuert, dessen einzelne Stellungen durch die Anschläge k, m und η des mit ihm verbundenen Steuerhebels / bestimmt werden.
Die Bewegung des Steuerhebels / wird ebenso wie nach dem Haupt-Patent durch die Feder j bewirkt, die einen Punkt k des Steuerhebels mit einem Punkt i der Pumpen- ; kolbenstange verbindet.
Der Steuerhebel I wird durch die am Rahmen der Maschine um den Bolzen ρ drehbar befestigte Klinke 0 in seinen Bewegungen aufgehalten. Die Bewegung der Klinke 0 wird durch einen Hebel q geregelt, welcher um den Bolzen q3 drehbar ist und sich mit einem unteren und einem oberen Arm ql bezw. φ gegen entsprechende Flächen der Klinke 0 legt. Letztere ist mit einem halbkreisförmigen Ausschnitt versehen, mit dem sie um die Drehbüchse des Hebels q ■herumgreift. Durch eine Feder qi ist der Hebel q mit der Klinke 0 in der Weise verbunden, daß die Feder einerseits die Klinke beständig gegen den Hebel zieht, andererseits letzteren in seiner Mittelstellung zu erhalten sucht.
An der Kolbenstange f des Kataraktkolbens g befinden sich die Anschläge t und r. Mittels des Anschlages t wird der Kataraktkolben g beim Aufwärtsgang der Pumpe durch den an der Pumpenkolbenstange b angebrachten Mitnehmer d in bekannter Weise
gehoben. Da der Pumpenkolben einen größeren Hub hat als der Kataraktkolben, ist zwischen den Mitnehmer d und den Anschlag t eine Feder e eingeschaltet, welche zusammengepreßt wird, wenn der Kataraktkolben seine höchste Stellung erreicht hat. Der Anschlag r dient dazu, bei der Abwärtsbewegung der Kataraktkolbenstange den Hebel q nach unten zu drücken, wodurch mit
ίο Hilfe des unteren Daumens q1 die Klinke ο nach rechts bewegt wird, so daß er den Steuerhebel I freigibt. Ferner ist an der Pumpenkolbenstange der Stift s befestigt, durch welchen beim Aufwärtsgang der KoI-benstange durch Hochdrücken des Hebels q ebenfalls ein Auslösen der Klinke 0 mittels ■ des oberen Daumens q'2 stattfindet.
In Fig. ι ist die Pumpe nach Vollendung eines Hubes bei tiefster Stellung des Pumpenkolbens dargestellt. Der Kataraktkolben befindet sich also in seiner höchsten Stellung. Die auf Zug beanspruchte Feder j zieht den Hebel I nach unten, der an seinem Anschlag m durch die Klinke 0 in einer Mittellage festgehalten wird.
Wenn der Kataraktkolben g seine tiefste Stellung erreicht (Fig. 2), stößt der obere Anschlag r auf den Hebel q und drückt denselben nach unten, wodurch der untere Daumen q1 gegen die Klinke ο gepreßt wird, diese nach rechts dreht und somit den Steuerungshebel / freigibt, der nunmehr durch die sich zusammenziehende Feder nach unten gezogen wird, bis er mit seinem oberen Anschlag k. gegen, den Anschlag o1 der Klinke ο stößt. In dieser unteren Stellung des Steuerungshebels findet Dampfeintritt in den unteren Teil des Zylinders statt, während oben der Auspuffkanal geöffnet ist, so daß der Pumpenkolben angehoben wird. Während des Aufwärtsganges des Dampfkolbens bezw. während der Saugperiode der Pumpe drückt die Feder j den Steuerhebel / nach oben, bis der Anschlag m vom Anschlag o1 des Hebels 0 festgehalten wird (Fig. 3). Schon vor Erreichung dieser Stellung ist der Dampfeintritt abgesperrt und der weitere Hub der Pumpe wird durch die Expansion des Dampfes bewirkt.
Wenn der Dampf- bezw. Pumpenkolben seine höchste Stellung erreicht (Fig. 4), stößt der Anschlag 5 gegen den Hebel q, dessen oberer Daumen q2 die Klinke 0 nach rechts drückt und den Steuerhebel auslöst. Infolgedessen drückt die Feder den Hebel I nach oben, bis der untere Anschlag η desselben gegen die Nase ο1 der Klinke 0 trifft. In dieser Stellung ist der obere Dampfeintrittskanal und der untere Auspuffkanal geöffnet. Der Kolben wird also wieder nach abwärts gedrückt, und die Feder zieht den Steuerhebel / wieder nach unten, bis er in der Mittelstellung 'wieder von der Klinke 0 festgehalten wird. Wenn . der Kataraktkolben seine tiefste Stellung erreicht, beginnt das Spiel von neuem.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Dampfpumpe mit Kataraktsteuerung nach Patent 124134, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellung des Steuerungshebels (I) in seiner Mittellage durch eine einzige Klinke (0) bewirkt wird, welche sowohl von der sich senkenden Kataraktstange (J) als auch von der nach oben steigenden Pumpenkolbenstange (b) mit dem Steuerungshebel außer Eingriff gebracht wird und dadurch die Umsteuerung des Dampfzylinders bewirkt.
2. Ausführungsform der Dampfpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Klinke (0) durch einen von der Pumpenkolbenstange (b) und der. Kataraktstange (f) beeinflußten Hebel (q) erfolgt, der sich mit zwei gabelförmigen Armen (q' q%) derart gegen die Klinke (0) legt, daß diese sowohl bei der Aufwärts- als auch bei der Abwärtsdrehung des Hebels (q) nach derselben Seite bewegt wird.
3. Ausführungsform der Dampfpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (0) mit dem Hebel (q) durch eine Feder (qi) verbunden ist, welche bestrebt ist, einerseits die
" Klinke (0) gegen den Hebel (q) zu ziehen, andererseits den Hebel (q) in seiner Mittelstellung zu erhalten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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