DE247263C - - Google Patents

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DE247263C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/40Stationarily-arranged devices for projecting balls or other bodies

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 247263 KLASSE 77 a. GRUPPE
HERMANN TEICHMANN in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juli 1911 ab.
Die bekannten Einrichtungen zur Erhöhung der Schleuderwirkung, insbesondere an Schleuder- und Wurfgeräten für Sport und Spielzwecke, weisen den Nachteil einer ungenügenden und unvollkommenen Ausnutzung der Betriebsfähigkeit auf. Dazu kommt, daß die verwendeten Mittel, Spannfedern usw., einer jedesmaligen Einstellung bedürfen und durch den Gebrauch bald an ihrer Wirkung einbüßen.
Die vorliegende Erfindung soll die vorgenannten Mängel beseitigen.
Zu diesem Zwecke erfolgt die Übertragung der Schleuderkraft auf den zu schleudernden Gegenstand mittels eines aus Wurfhebel, Zwischenhebel und Krafthebel bestehenden Hebelwerks, wobei die auf den Krafthebel ausgeübte Wirkung mittels des an beiden Enden frei aufliegenden doppelarmigen Zwischenhebels auf den zur Aufnahme des Schleudergegenstandes dienenden Wurf hebel übertragen wird. Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung, Fig. 2 ein wagerechter Schnitt nach A-B der Fig. 1.
Der gabelförmige Handgriff α trägt zwischen seinen Gabeln b eine Achse c, an welcher der
z. B. aus Draht bestehende Wurfarm d drehbar befestigt ist. Der Wurfarm d ist am Ende zur Aufnahme des Wurfgegenstandes, Balles usw., kreisförmig oder sonst zweckmäßig zusammengebogen. Innerhalb der Gabelteile ist der ungleicharmige Doppelhebel f gelagert. Derselbe wirkt mittels seines längeren Armes gegen den Wurfhebel d, wobei letzterer auf dem Ende des Zwischenhebels beweglich aufliegt.
Auf den kürzeren Arm des Zwischenhebels/" arbeitet mittels eines Daumenanschlages g der mit einem Beschleunigungsgewicht versehene Krafthebel h. Derselbe ist durch Scharniere oder andere geeignete Mittel innerhalb der Gabelteile b des Handgriffs α derart befestigt, daß er von der in Fig. 1 dargestellten Anfangsstellung zur Betätigung der Schleuderwirkung in die strichpunktierte Stellung bewegt werden kann. Derselbe kann auch auf der gleichen Achse wie der Wurfhebel angeordnet sein, zu welchem Zweck an dem Arm h eine Zugschnur s befestigt ist.
Die Betätigung des Apparates geschieht in folgender Weise: Der Kraftarm h wird durch Zugwirkung aus seiner Anfangsstellung in die strichpunktierte Stellung herumgeschleudert, so daß er mit dem Ansatz g auf den kürzeren Arm des Zwischenhebels f trifft. Durch das Auftreffen des Ansatzes g wird der Zwischenhebel f heruntergedrückt, der den Wurf hebel d in die Höhe schnellt, so daß der auf dem Wurfhebel befindliche Gegenstand mit starker Kraft emporgeschleudert wird.
Auf diese Weise wird eine bessere Ausnutzung der angewendeten Kraft geschaffen, so daß nach Ansicht des Erfinders selbst bei geringerem Kraftverbrauch eine größere Schleuderwirkung erzielt wird als mit den -bekannten Einrichtungen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Abschleudern von Bällen, bei der die lebendige Kraft einer in Bewegung gesetzten Masse verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die dem mit dem Beschleunigungsgewicht versehenen Schleuderhebel erteilte lebendige Kraft auf einen Wurfhebel übertragen wird, wobei das Abschleudern durch das Auftreffen des mit Anschlag versehenen Schleuderhebels auf den Wurfhebel erfolgt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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