AT162146B - Angel-Drillgerät. - Google Patents

Angel-Drillgerät.

Info

Publication number
AT162146B
AT162146B AT162146DA AT162146B AT 162146 B AT162146 B AT 162146B AT 162146D A AT162146D A AT 162146DA AT 162146 B AT162146 B AT 162146B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
shaft
fishing
head
inhibitor
drill
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Odo Koutny
Original Assignee
Odo Koutny
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Odo Koutny filed Critical Odo Koutny
Priority to AT162146T priority Critical
Application granted granted Critical
Publication of AT162146B publication Critical patent/AT162146B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Angel-Drillgerät. 



    Die Erfindung betrifft ein ohne oder auch mit Angelgerte verwendbares federloses FischSelbstfanggerät und bezweckt hauptsächlich eine Ertragsteigerung der Legangelei, die in verschiedenen Küstengebieten noch sehr primitiv betrieben wird. 



  Der Bau eines derartigen Mehrzweckgerätes scheiterte bisher grundsätzlich deshalb, weil es nicht gelang, die entgegengesetzt wirkenden Anbissund Hemmanordnungen zweckmässig zu verbinden. 



  Aus diesem Grunde haben z. B. die Federgeräte ihren Zweck nicht voll erfüllen können. 



  Der Anhieb bei diesen erfolgte zumeist vorzeitig, weil kein Freilauf vorgesehen war, wodurch viele Fische mit Lippenrissen entkamen, was Köder-, Zeit-und Beuteverluste zur Folge hatte. 



  Diese Nachteile werden erfindungsgemäss dadurch vermieden, dass bei einem Angel-Drillgerät, das aus schwimmfähigen Körpern mit Einrichtungen zur Befestigung der Angelleinen und der Verankerungsschnüre besteht, auf einem schwimmfähigen Tragkörper ein Schaft sitzt, welcher die Bohrung eines ebenfalls schwimmfähigen, scheiben- oder kastenförmigen Hemmkörpers frei verschiebbar durchläuft und mit einem prallfähig ausgebildeten Schaftkopf abgeschlossen ist, der bei Annahme des Köders auf den Hemmkörper aufschlägt. 



  Die Anbissanzeigeeinrichtung reagiert auf den zartesten Zug und wird hiebei die Sicht von keinen Wasserreflexen gestört. Der durch den Schaftleerlauf bewirkte Anhiebaufschub lässt dem anbeissenden Fisch genügend Zeit den Köder vorerst richtig anzupacken. 



  Der unmittelbar darauf einsetzende Selbstanhieb veranlasst Befreiungsversuche, die durch die Drillvorrichtung behindert werden. Beim Nachlassen des Zuges stellt sich der Apparat von selbst wieder ein, um bei Wiederholung der Befreiungsversuche sofort wieder mit Gegenstössen zu reagieren. Die Drilleinrichtung mildert übermässige Spannungen, die die Haltbarkeit der Angelleinen gefährden, sorgt für raschere Ermüdung und sichert damit den Fang in hohem Masse. 



  Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in zwei beispielsweisen Ausführungsformen dar-   gestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Einrichtung im
Ruhezustand, Fig. 2 dieselbe nach Anbiss und bei kräftigen Befreiungsversuchen des Fisches und
Fig. 3 eine weitere sehr kleine Ausführungsform für Köderfang. 



   Das Angel-Drillgerät besteht aus einem schwimmfähigen Tragkörper 1 an dem ein Schaft 2 sitzt, welcher die Bohrung 9 eines ebenfalls schwimmfähigen Hemmkörpers 8 frei verschieb- bar durchläuft und mit einem prallfähig aus- gebildeten Kopfteil 3 abschliesst. Für die Be- festigung der Angelleine 7 und der Verankerungs- schnüre sind Ösen 4, 5, 6 vorgesehen. Für den
Grossfischfang werden entsprechende Ver- stärkungen der Einzelteile, insbesondere der aufeinanderprallenden Teile angeordnet. 



   Die Einzelteile der Vorrichtung können aus
Teilstücken zusammengesetzt, fest oder abnehm- bar aneinander befestigt, voll oder hohl aus- gebildet sowie aus süss-oder seewasserfesten Werkstoffen aller Art hergestellt sein. Als bevorzugte Werkstoffe kommen Holz, Kork, Kunstharz, rostfreier Stahl bzw. andere Metalle in Frage. In Anbetracht der mannigfaltigen Fischund Fangarten kann der Gegenstand der Erfindung in allen erforderlichen Grössen und Formen ausgeführt werden ; so z. B. als kleines spulenförmiges Köderfanggerät, das auf ein normales, handelsübliches Angelfloss 13 aufgesteckt werden kann, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. 



   Die Anbissanzeigeeinrichtung wird von den aus dem Hemmkörper herausragenden Schaftteil 2 und dem Kopfteil 3 gebildet. Die Leerschaftlänge 2 soll ab Hemmkörper 8 bis zum Kopfteil 3 eine Fischrachenlänge betragen. Das periskopartige Versinken des Leerschaftes 2 in die Bohrung 9 des Hemmkörpers 8, der beim Anbiss ruhig bleibt, zeigt den zartesten Zug sehr deutlich an, ohne den anbeissenden Fisch vor dem Anhieb zu beunruhigen. 



   Die Freilaufkupplung 2 mit 1 und 3 hat die Aufgabe, die zart wirkende Anbisseinrichtung mit der kräftig wirkenden Hemmvorrichtung zweckmässig zu verbinden. Sie besteht aus dem Tragkörper 1 und dem Kopfteil   3,   welche Teile durch den Schaft 2 fest oder abnehmbar miteinander verbunden sind. Der Kopfteil 3 hindert 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 das Ausgleiten des Hemmkörpers 8 aus der Führung. Für die Kopfform und Kopfgrösse ist ausser der Zugbeanspruchung auch eine gute Sichtbarkeit massgebend. 



   Die Selbstanhiebeinrichtung 3 mit 8 wird durch den prallfähig ausgebildeten Schaftabschluss 3 und dem Hemmkörper 8 gebildet. Der Zusammenprall der Teile 3 und 8 löst eine jäh einsetzende, rückstossartig wirkende Hemmung aus, die im Verein mit der Wasserhubkraft und der Zugkraft des anbeissenden Fisches den Selbstanhieb bewirkt. 



   Die Drill-oder Ermüdungseinrichtung 8 mit 1 und 3 besteht aus einem ein-oder mehrteiligen Hemmkörper 8, dessen Bohrung 9 als Führungsbüchse für den Schaft dient. Das Entgleiten des Hemmkörpers 8 wird bei Kleinmodellen durch den einfach verdickten Kopf   3,   bei grösseren Geräten durch den entsprechend gross, als Koppelkopf ausgebildeten Teil 3 und bei gekapselten Grossfangtypen durch mehrstufige Prallanordnungen verhindert. Die Drillwirkung kann auch durch zweckdienliche Verankerung an Holz-und Korkklötzen, Bojen u. dgl. gesteigert werden. 



   PATENTANSPRÜCHE :
1. Angel-Drillgerät, bestehend aus schwimmfähigen Körpern mit Einrichtungen zur Befestigung der Angelleinen und der Verankerungsschnüre, dadurch gekennzeichnet, dass auf einem schwimmfähigen Tragkörper   (1)   ein Schaft   (2)   sitzt, welcher die Bohrung   (9)   eines ebenfalls schwimmfähigen, scheiben-oder kastenförmigen Hemmkörpers   (8)   frei verschiebbar durchläuft und mit einem prallfähig ausgebildeten Schaftkopf   (3)   abgeschlossen ist, der bei Annahme des Köders auf den Hemmkörper aufschlägt.

Claims (1)

  1. 2. Angel-Drillgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragkörper (1) und der Kopfteil (3) durch den Schaft (2) fest oder abnehmbar miteinander verbunden sind, wodurch eine Art Freilaufkupplung entsteht.
    3. Angel-Drillgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durch- EMI2.1 Tragkörpers (1), so dass nach dem Zusammenprall mit dem Schaftkopf (3) beim Zug in der Richtung der Schaftachse (2) vom Wasser ein erheblicher Widerstand entgegengesetzt wird.
AT162146D 1947-02-04 1947-02-04 Angel-Drillgerät. AT162146B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT162146T 1947-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT162146B true AT162146B (de) 1949-01-25

Family

ID=3651268

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT162146D AT162146B (de) 1947-02-04 1947-02-04 Angel-Drillgerät.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT162146B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2779122A (en) * 1955-05-27 1957-01-29 Groff Arthur De Turnover float
US2785499A (en) * 1953-09-21 1957-03-19 Kenneth C Simpson Fishing bobber
US3800461A (en) * 1970-12-16 1974-04-02 Syl Mark Enterprises Fishing float device

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2785499A (en) * 1953-09-21 1957-03-19 Kenneth C Simpson Fishing bobber
US2779122A (en) * 1955-05-27 1957-01-29 Groff Arthur De Turnover float
US3800461A (en) * 1970-12-16 1974-04-02 Syl Mark Enterprises Fishing float device

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT162244B (de) Am menschlichen Körper zu befestigendes Gerät zur Verhinderung des Liegens am Rücken.
AT162146B (de) Angel-Drillgerät.
AT165839B (de) Photokamera
AT162203B (de) Apparategehäuse für gekapselte elektrische Schaltanlagen
AT162211B (de) Elektrische Maschine mit Mantelkühlung
AT162076B (de) Sicherheitseinrichtung an Seilbahnen.
AT162214B (de) Anordnung zur Befestigung eines Lastumschalters für Stufenregel-Transformatoren
AT162011B (de) Fliehkraftregler.
AT162080B (de) Reißschienenführung mit zwangsläufiger Geradführung.
AT162124B (de) Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetontragkonstruktion.
AT162213B (de) Sicherung der Wickelköpfe der Läufer elektrischer Maschinen
AT162212B (de) Glimmschutz für Hochspannungswicklungen
AT162190B (de) Spreizdübel.
AT162130B (de) Vorrichtung zum Reinigen und Ausschleifen von Kaminschächten aller Art.
AT162162B (de) Einweich- oder Waschmittel sowie Verfahren zu ihrer Herstellung.
AT162274B (de) Elektrisches Heizgerät, insbesondere für Kochzwecke
AT162273B (de) Elektrischer Heizkörper, insbesondere für Tauchsieder
AT162267B (de) Speicher für Kartoffeln, Obst und Gemüse
AT162281B (de) Device for nomographic calculations
AT163733B (de) Einrichtung an Laufrädern mit federndem Radkörper
AT162075B (de) Einkammerdruckluftbremse mit Bremsbeschleuniger.
AT162258B (de) Gleitverschluß
AT162104B (de) Verfahren zur Messung und Verbesserung der Resonanzeigenschaften von Resonanzplatten für Saiteninstrumente.
AT162150B (de) Elektrische Kochplatte.
AT162237B (de) Verfahren zum Färben von Viskoseprodukten, besonders Kunstschwämmen