DE239702C - - Google Patents
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- DE239702C DE239702C DENDAT239702D DE239702DA DE239702C DE 239702 C DE239702 C DE 239702C DE NDAT239702 D DENDAT239702 D DE NDAT239702D DE 239702D A DE239702D A DE 239702DA DE 239702 C DE239702 C DE 239702C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C22—METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
- C22B—PRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
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Description
KAISERLICHES
PATfITfAMl
KLASSE 40 a. GRUPPE
Erz mitgeteilten Wärme.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren und eine Einrichtung zum gleichzeitigen
Abrösten von schwer und leicht abröstenden Erzen, wie von Pyriten einerseits
und Zinkblende andererseits, unter Verwendung der von den leicht abröstenden Erzen, beispielsweise
also den Pyriten, dem schwerer abröstenden Erz, beispielsweise der Zinkblende,
mitgeteilten Wärme. Die bisherigen Vorschläge
ίο dieser Art liefen im wesentlichen darauf hinaus,
daß man die heißen Gase des leicht abrostenden Erzes über das schwer abröstende
Erz leitete, oder, wofern Wärmeübertragung benutzt wurde, geschah die Abröstung der
verschiedenen Klassen von Erzen' in denselben Etagen, welche in verschiedene, meistens versetzt zueinander angeordnete Abteilungen für
die verschiedenen Klassen von Erzen zerfielen. Bei diesen bisherigen Anordnungen ist es nun
einesteils unmöglich, die von den verschiedenen Erzarten -herrührenden Gase getrennt aufzufangen,
was zuweilen beispielsweise bei der Verwendung von Zinkblende empfehlenswert ist, um etwa überdestillierende bzw. übersublimierende
oder mitgerissene Anteile von Zinkstaub oder Zinkoxyd aufzufangen, andererseits ist auch bei der Abröstung der verschiedenen
Klassen von Erzen auf ein und derselben Etage trotz besonderer Einrichtung der Rühr-
und Umwendevorrichtungen und trotz vorgesehener Trennungsschlitze oder Einschnitte
eine Vermischung der Erzaften gar nicht zu vermeiden. Nicht allein der von den Erzen
aufsteigende Flugstaub bewirkt die Vermischung der Erzarten, sondern es gelangen 3%
auch gröbere Erzstücke durch die ihnen mitgeteilte Bewegung leicht von einer Abteilung
in die andere, und die etwa vorhandenen Trennungsschlitze, welche gleichzeitig als Erzdurchfälle
dienen, setzen sich sehr leicht voll. Es gelingt daher bei den bisherigen Einrichtungen,
weder eine Trennung der abgehenden Gase noch eine Trennung der verschiedenen
, Erzarten durchzuführen. Dies wird nun bei dem vorliegenden Verfahren und dem zu seiner
Ausführung dienenden Ofen dadurch erreicht, daß man die auch hier als Herde benutzten,
übereinander angebrachten Etagen so anordnet, daß sie sich möglichst vollständig
überdecken und jede Etage immer nur zum Abrösten einer einzigen Erzart dient. Dadurch wird jede Möglichkeit des Vermischens
der Erzarten ausgeschlossen und sowohl der Flugstaub in der betreffenden Etage zurückgehalten
als auch die Möglichkeit gegeben, die von den einzelnen Erzarten abgehenden Gase, wo dies erforderlich sein sollte, für sich
getrennt aufzufangen. Die Hitze wird außerdem hier besser zusammengehalten, und die
Erhitzung und Abröstung des schwerer abröstenden Erzes geschieht ausschließlich durch
Wärmeaustausch durch die Wandungen und nicht durch direkte Einwirkung der heißeren
Gase auf das schwerer röstende Erz. Man verfährt dabei zweckmäßigerweise ■ derart,
daß man die für die verschiedenen Arten von
Erzen bestimmten Jitagen. ineinander baut
und sie durch möglichst.; dünne Wandungen voneinander trennt.; Dabei -kann man eine beliebige
Anzahl von Etagen abwechselnd für die verschiedenen Klassen von Erzen benutzen und die demselben Erz entsprechenden Etagen
durch röhrenförmige, beliebigen Querschnitt und beliebige Abmessungen besitzende Erzdurchfälle
miteinander verbinden, wobei man
ίο es so einrichten kann, daß die Erzdurchfälle
für die verschiedenen Erzarten einander möglichst berühren, um auch bei der Abwärtsbewegung
des Erzes den erforderlichen Wärmeaustausch zu erzielen. Man kann den einzelnen Erzen eine verschiedene Anzahl von
Etagen zuweisen, so daß nicht immer die gleiche Anzahl von Etagen miteinander abzuwechseln
brauchen. Falls immer je eine Etage für leicht und eine Etage für schwer abröstendes Erz bestimmt ist, kann man die
Erzdurchfälle derart anordnen, daß beispielsweise der eine Durchfall von der ersten zur
dritten, der folgende von der zweiten zur vierten Etage reicht usw. Es können also auf
diese Weise verschiedene Sorten, ohne sich miteinander zu vermischen, gleichzeitig in ein
und demselben Ofen abgeröstet werden. Beispielsweise kann man sich eines Acht-Etagenofens
bedienen, bei welchem je eine Hälfte
|o der vorhandenen Anzahl von Etagen für Pyrite
einerseits und für Zinkblende andererseits bestimmt ist. Man ist auf diese Weise im
Stande, einen beliebigen Etagenofen für das Verfahren auszunutzen, bei dem nur die
Durchfälle in der erwähnten Art angebracht zu werden brauchen, während irgendwelche
Änderung der Rühr- und Wende vorrichtungen nicht notwendig ist.
Man kann die Anordnung auch derart treffen, daß man beispielsweise getrennte Öfen
ineinander einbaut, so daß ein in sich geschlossener und nur für eine einzige Art von
Erz bestimmter Ofen von einem anderen Ofen, der nur ausschießlich Etagen für eine andere
Klasse von Erzen enthält, umgeben wird. Es 45 wird dabei die von dem einen Ofen abgege- !
bene Wärme zum Heizen des anderen Ofens oder zur Unterstützung des Heizens dieses
Ofens benutzt. Beispielsweise kann man in dem inneren Ofen das schwerer abrostende 50
Erz anbringen. Beide Öfen besitzen getrennte Rührvorrichtungen. Es wird bei der vorliegenden
Erfindung nicht allein eine bedeutende Ersparnis an Brennmaterial erzielt, sondern
auch die für die Abrüstung der schwefelreichen 55 Erze so notwendige Kühlung herbeigeführt.
Claims (3)
1. Verfahren zum gleichzeitigen Abrösten 6|
von schwer und leicht abröstenden Erzen \ unter Verwendung der von den leicht ab- ι
röstenden Erzen dem schwer abröstenden ;. Erz mitgeteilten Wärme, dadurch gekenn- i.
zeichnet, daß das Abrösten zwecks Ver- 6; hinderung des Vermischens der Erzarten j
in sich gegenseitig möglichst vollständig j bedeckenden, durch Wandungen getrennten |
Räumen erfolgt. j
2. Ausführungsart des Verfahrens nach li
Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß | auf jeder Etage des Röstofens miteinander j
abwechselnd immer nur je eines der ver- j schiedene Röstungsgrade besitzenden Erze S
abgeröstet wird, wobei die die gleiche Erz- 75. beschickung besitzenden Etagen unterein- , j
ander in Verbindung sein können.
3. Doppelröstofen zur Ausführung des ■
Verfahrens nach Anspruch 1 und 2 mit j Rührvorrichtungen, dadurch gekennzeich- 8°:
net, daß der eine Ofen im Innern des : anderen angeordnet ist, zum Zweck, die einzelnen
Erze in voneinander durch die Wärmeübertragung nicht hindernde Wandungen getrennten und besondere Rührvorrichtun- 85
gen besitzenden Öfen getrennt voneinander abrosten "und die abgehenden Gase vollkommen
getrennt auffangen zu können.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239702C true DE239702C (de) |
Family
ID=499124
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239702D Active DE239702C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239702C (de) |
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0
- DE DENDAT239702D patent/DE239702C/de active Active
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