DE239367C - - Google Patents

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DE239367C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/28Grooving workpieces
    • B23C3/35Milling grooves in keys

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dry Shavers And Clippers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
te 239367 — KLASSE 49 a. GRUPPE
Vorrichtung zum Fräsen von Schlüsselbärten. Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1909 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Vorrichtung zum Fräsen von Schlüsselbärten. Diese unterscheidet sich von den bislang gebräuchlichen, dem gleichen Zwecke dienenden Vorrichtungen durch ihre Einfachheit und dadurch, daß eine unbeschränkte Zahl von Schlüsseln mit den verschiedensten Barten gefräst werden kann.
In den Zeichnungen ist die Vorrichtung
ίο gemäß der Erfindung in einer Ausführungsform dargestellt.
Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-A der Fig. 2.
Fig. 2 zeigt den Grundriß der Vorrichtung.
Die Fig. 3 bis 7 und 9 zeigen verschiedene Einzelheiten der Vorrichtung und Fig. 8 einen gefrästen Schlüssel.
Die zum Einstellen der zu fräsenden Schlüssel bestimmte Patrone 4 ist auf dem Gewindeteil 3 der mit der Antriebsscheibe 2 versehenen Welle ι angeordnet. Die Patrone 4 (Fig. 4) besitzt zur Aufnahme der Schlüssel je nach der Form dieser runde bzw. flache Aussparungen 5 bzw. 5'. Zum Festhalten der Schlüssel beim Fräsen der Barte dient eine Klemme 6 (Fig. 5), welche ebenfalls an einem oberen, mit Gewinde versehenen Ende der Welle 1 angebracht ist. Die die Schlüsselraute fassenden Haken 7 dieser Klemme klemmen die Schlüssel beim Anschrauben der Klemmen 6 fest.
Zum Fräsen der Schlüsselbärte dienen auf den Schrauben 10 wagerecht befestigte Kreissägen (Schlitzfräser) 9 (Fig. g). Die Schrauben 10 sind mit den Schlitten 11 verbunden, die sich radial auf der Scheibe 12 durch Drehung der bei 14 drehbar gelagerten Spindeln 13 ver-
schieben lassen. Zum Drehen der Spindeln 13 dient je ein auf dem freien Ende jeder Spindel befestigtes graduiertes Handrädchen 15.
Wie aus den Fig. 2 und 9 ersichtlich, bilden sich je nach der Stellung der Fräser 9, und zwar je nach dem Einstellen der Fräser nach dem Zentrum der Scheibe 12 hin oder von diesem weg (Fig. 2) und je nach dem Einstellen der Fräser 9 in verschiedener Höhe (Fig. 9) in dem Schlüsselbarte die verschiedenen Ausschnitte und Absätze (Fig. 8). Man braucht nur die Stellung der Fräser oder auch nur eines dieser zu ändern, so resultiert hieraus schon eine ganz andere Form des Bartes.
Die Lager 14 für die Spindeln 13 bewegen sich in Nuten oder Schlitzen 24 der Scheibe 12 und werden von den unteren Absätzen 25 (Fig. 7) gehalten. Ferner sind die Lager auf ihrer Unterseite mit einer Zahnung 16' versehen, mit der die an der drehbaren Scheibe 17 vorgesehene Zahnung 16 (Fig. 1 und 3) in Eingriff steht. Die Scheibe 17 ist auf ihrer Unterseite mit einer Zahnung 17' versehen, in welche das Zahnrad 18 eingreift.
Beim Fräsen der Barte der in die Patrone 4 eingesetzten Schlüssel wird der Welle 1 von der Scheibe 2 aus gedreht, wodurch die Schlüssel in Drehung versetzt werden. Dann wird mit einem in den Zeichnungen nicht dargestellten Handrade das Zahnrad 18 und dadurch Scheibe 17 gedreht, welche mittels der Zahnung 16 mit der Zahnung 16' der Lager 14 in Eingriff steht. Da die Scheibe 17 sich nur um die Welle 1 drehen kann, so entsteht infolge dieser Drehung je nach der Dreh-
richtung entweder die Annäherung aller Fräser gegen die Mitte der Scheibe 12 hin oder die Entfernung von dieser weg. Bei der Annäherung beginnen die .Fräser aufeinanderfolgend den Bart zu fräsen, und zwar an den herzustellenden tiefsten Stellen anfangend.
Nach Beendigung des Fräsens wird das Zahnrad 18 in entgegengesetzter Richtung gedreht, damit die Fräser 9 auseinandergeführt und die Schlüssel aus der Patrone herausgenommen werden können.
Die Zahl der auf einmal zu bearbeitenden
Schlüssel richtet sich nach der Zahl der in der Patrone vorgesehenen Schlitze und der Zahl der in diese Schlitze eingesetzten Schlüssel.
Da das.Fräsen nur von einem Zahn des Fräsers durchgeführt wird, so kann im Falle des Stumpfwerdens dieses der Fräser 9 so gedreht werden, daß der folgende scharfe Zahn gegen den Schlüsselbart gestellt wird, ohne den Abstand vom Mittel der Scheibe 12 zu ändern, worauf der Fräser in dieser Lage festgeklemmt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Fräsen von Schlüsselbärten, gekennzeichnet durch eine zur Aufnahme der Schlüssel dienende ständig umlaufende Patrone (5), zu welcher konzentrisch eine Anzahl in der Höhe einstellbarer Fräser (9) angeordnet sind, die sowohl einzeln als; auch gemeinsam in radialer Richtung gegen die Patrone vorbewegt werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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