DE239055C - - Google Patents

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DE239055C
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Germany
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lever
tension
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DENDAT239055D
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H13/00Other common constructional features, details or accessories
    • D01H13/14Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements
    • D01H13/16Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
    • D01H13/1616Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop motions ; Monitoring the entanglement of slivers in drafting arrangements responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material characterised by the detector
    • D01H13/1658Associated actuators with mutual actuation, e.g. for two or more running yarns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Fadenreißer, welcher bei Zwirnspindeln anwendbar ist und den Zweck hat, die Fäden zu zerreißen, sobald zufälligerweise der eine der Fäden reißt.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht einer mit der neuen Vorrichtung versehenen Zwirnspindel
ίο und Fig. 2 eine Hinteransicht der Vorrichtung.
Wie aus der Fig. ι hervorgeht, besteht die neue Vorrichtung aus einem an einem Tragarm ι drehbar gelagerten Hebel mit drei Armen 2, 3 und 4, deren erster ein auf ihm verschiebbares Gewicht 5 trägt. Der Arm .3 besitzt einen Tastfinger, der beispielsweise aus Porzellan hergestellt ist, während der Arm 4 sich gewöhnlich mit seinem rechtwinklig abgebogenen Ende gegen einen um 8 am Tragarm 1 drehbaren Schwinghebel 7 stützt, der erforderlichenfalls mit kleinen Zähnen ausgestattet werden kann. Dieser Schwinghebel 7 hat einen Anschlag 9, weleher dadurch, daß er sich gegen einen entsprechenden Vorsprung des Tragarmes 1 legt, den Schwinghebel daran hindert, weiter als bis zu der punktiert dargestellten Stellung niederzusinken. Dieser Schwinghebel hat noch eine Ausklinkung 10, in die sich das äußerste Ende des Armes 4 zwecks sicherer Stützung einlegen kann. An dem Tragarm 1 ist außerdem das Röllchen 12 gelagert, ebenso wie der Führungshaken 13 für den Faden.
Die Vorrichtung ist an der Maschine so befestigt, daß der dublierte und gezwirnte Faden durch den Haken 13 über den Tastfinger 6 und die Rolle 12 geht und auf die Spüle 14 aufgewickelt wird. Durch Verschiebung des Gewichtes 5 auf dem Arm 2 kann man es so einrichten, daß die Spannung des Fadens genügt, um bei 6 einen genügenden Widerstand zu leisten und demzufolge den dreiarmigen Hebel in der durch voll ausgezogene Linien veranschaulichten Stellung zu halten (Fig. 1). .
Bei regelrechtem Arbeiten der Zwirnspindel, deren Büchse 15 sich auf dem Träger 16 dreht und beispielsweise durch einen Riemen, der über die Scheibe 17 geht, angetrieben wird, hat der dublierte, und gezwirnte Faden, der sich auf die Spule 14 aufwickelt, eine Spannung, die gleich ist der Spannung sämtlicher Fäden, die von den Spulen 11 kommen und durch die Führer 18 ihre erste Spannung erhalten, dergestalt, daß der Tastfinger 6, der sich auf den Faden stützt, das auf dem Arm 2 angeordnete Gewicht 5 halten kann. Reißt aber einer der Fäden, so wird die Spannung des dublierten und gezwirnten Fadens vermindert, und sie' kann nicht mehr den Tastfinger unterstützen, welcher unter der Wirkung des Gewichtes 5 in die in der Fig. 1 punktiert dargestellte Stellung gelangt. Dadurch kommt der Arm 4 des Hebels mit dem Schwinghebel außer Berührung, welcher durch sein eigenes Gewicht in die punktiert dargestellte Stellung niederfällt. Die Büchse 15 und demzufolge die Achsen der Bobinen 11 drehen sich weiter,
und der oder die noch nicht zerrissenen Fäden treffen gegen den Schwinghebel 7 und werden durch ihn zerrissen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fadenreißer für Zwirnspindeln mit einem dreiarmigen, durch die Spannung des dublierten und gezwirnten Fadens gehaltenen Fühlhebel, dadurch gekennzeichnet, daß durch den einen Arm dieses Hebels ein Schwinghebel gestützt und beim Zerreißen eines der Fäden freigegeben wird und in den Weg der anderen mit den Lieferspulen umlaufenden Fäden niederfällt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0016512A1 (de) * 1979-02-06 1980-10-01 Wool Development International Limited Wächter, für ungesponnenen Faden und mit solch einem Wächter ausgerüstete Spinnmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0016512A1 (de) * 1979-02-06 1980-10-01 Wool Development International Limited Wächter, für ungesponnenen Faden und mit solch einem Wächter ausgerüstete Spinnmaschine

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