DE14746C - Neuerung an Spindeln für Spul- u. Klöppelmaschinen - Google Patents

Neuerung an Spindeln für Spul- u. Klöppelmaschinen

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DE14746C
DE14746C DENDAT14746D DE14746DA DE14746C DE 14746 C DE14746 C DE 14746C DE NDAT14746 D DENDAT14746 D DE NDAT14746D DE 14746D A DE14746D A DE 14746DA DE 14746 C DE14746 C DE 14746C
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Germany
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bobbin
spindle
spindles
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hook
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DENDAT14746D
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E. O. KLOECKENER in Elberfeld, Buschhäuschen 3
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/18Supports for supply packages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Replacing, Conveying, And Pick-Finding For Filamentary Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 76: Spinnerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1881 ab.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Neuerung an Spindeln bezieht. sich auf die verbesserte Art der Befestigung der Spulen oder Bobinen auf denselben. Die erste Art der Befestigung war die, dafs man die Spindel konisch gestaltete und die Spule einfach auf ihr festklemmte; einen besseren Halt der Bobine suchte man dadurch zu erreichen, dafs man der Spindel zwei lange Blattfedern gab, auf welche man die Spule aufklemmen konnte. Als auch dies Mittel sich als unzureichend erwies, construirte Erfinder Spindeln, die aus mehreren federnden Drähten bestanden, in der Weise, wie in der Zeichnung abgebildet. Auch diese zeigten sich 'bald als noch mangelhaft, da, besonders wenn Spulen von verschiedener Bohrung zur Anwendung kamen, die Federn bald lahm, die Spulen somit lose auf der Spindel wurden. Die vorliegende Erfindung erreicht nun ein sicheres Festhalten der Spule oder Bobine mittelst eines einfachen, excentrisch zur Spindel in der Antriebsrolle gelagerten Hakens H, der über den Rand der Spule greift und diese festklemmt, und zwar nicht allein eine unbeabsichtigte Drehung der Spule auf der Spindel verhindert, sondern auch eine Vorwärtsbewegung der Spule nach der Spitze der Spindel hin, wodurch sowohl Stoff- wie Zeitverlust vorgebeugt wird. Die excentrische Lagerung des Hakens ermöglicht zugleich, dafs Spulen von verschiedenem Randdurchmesser benutzt werden können. Der Haken H hat durch eine Schraubenfeder 5 das Bestreben, sich in die in Fig. 4 gezeichnete Lage zu legen, er wirkt also einer Drehung der Spule im Sinne des Pfeiles α entgegen. Damit auch kleinere Spulen angewendet werden können, bei denen es vorkommen könnte, dafs der Haken H sich zu weit über den Rand der Spule legte, ist durch eine Stellschraube T die Einrichtung getroffen, dafs die Spule in beliebiger Entfernung von der Antriebsrolle A gehalten wird, so weit als ausreicht, um den Haken H genügend um den Spulenrand greifen zu lassen. Statt der Stellschraube T könnte überhaupt irgend eine andere geeignete Vorrichtung benutzt werden; empfehlen würde sich auch, die Schraube mit bequemem Kopf auszustatten, so dafs sie mit der Hand gestellt werden kann. Es wird also erforderlich sein, vor Gebrauch einer bestimmten Patrie Bobinen die Stellschraube entsprechend heraus- oder hineinzuschrauben.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Man steckt die Bobine auf die aus (hier fünf) federnden Drähten bestehende Spindel JP (der Haken befindet sich in der Lage Fig. 4) und dreht sie dann mit Anwendung einiger Kraft in der Richtung des Pfeiles a; die Folge davon ist, dafs der Haken H sich um seinen Drehpunkt bewegt und, wenn man die Spule bei der Drehung zugleich abwärts bewegt, über den Spulenrand springt, also in die in Fig. 2 und 3 verdeutlichte Stellung kommt. Selbstverständlich mufs nun auch die oben beschriebene Einstellung des Schräubchens T für die vorliegende Sorte Bobinen vorgenommen werden.
Es ist nun ersichtlich, dafs zwischen dem Haken H und dem Spulenrand ein Klemmen stattfinden mufs, da der Faden in der Richtung
σ, ί% η
des Pfeiles α ziehend die Spule loszudrehen sucht; der Rand der Spule wirkt dabei als Keil, welcher sich unter den Haken H einzuzwängen sucht.
Die Details der Construction: Die Lagerung des Hakens H, die Befestigung der Spindel an der Antriebsrolle etc. sind aus der Zeichnung ersichtlich.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Zum Festhalten der Spule auf einer Spindel die Anwendung eines excentrisch zur Spindel in der Antriebsrolle gelagerten, mit Feder versehenen Hakens, der über den Rand der Spule greift, sowie hierbei die Ausgleichung der Höhe des Spulenrandes durch eine Stellschraube.
    Hierzu I Blatt Zeichnimgen.
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