DE239053C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L25/00—Ink receptacles
- B43L25/02—Ink receptacles with separate dipping-cups
- B43L25/04—Ink receptacles with separate dipping-cups supplied by pressure arrangements
Landscapes
- Pens And Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 239053 KLASSE 70 b. GRUPPE
MÜLLER & MEHNER in WIEN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Dezember 1910 ab.
Die bekannten Vorrichtlangen zum Füllen von Füllfederhaltern unter Zuhilfenahme eines
Gummiballes, welcher die Tinte aus einem Behälter in das Auslaufende eines im letzteren
eingesetzten Steigrohres drückt, haben den Nachteil, daß beim Einfüllen der Tinte nicht
festgestellt werden konnte, wann diese im Halter die erforderliche Höhe erreicht hat, es
wäre denn, daß die Tinte bereits über den
ίο oberen Füllfederhalterrand überfloß. Gemäß
der Erfindung soll ein Überfließen der Tinte über den oberen Federhalterrand vermieden
werden, weil die Tinte durch die zwischen dem abgedichteten oberen Füllfederhalterrand und
dem Auslaufstutzen abgesperrte Luft in ein Schauglas gedrückt wird, welches mittels eines
Entlüftungskanales mit dem oberen Füllfederhalterende in Verbindung steht, und durch das
man feststellen kann, wenn die erforderliche Tintenmenge in dem undurchsichtigen Füllfederbehälter
sich befindet, worauf die über das durch den Auslaufstutzen bestimmte Höchstniveau reichende Tintenmenge in den
Tintenbehälter zurückgesaugt wird.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung
in Fig. ι in teilweisem Längsschnitt dargestellt. Fig. 2 zeigt die Oberansicht der Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt einen Reinigungsdraht.
Der Tintenbehälter 1 ist oben durch eine Hartgummikappe 2 luftdicht abgeschlossen, in
welcher ein Gummiball 3 oder eine Luftpumpe, deren Kolben unter Feder wirkung nach auswärts
gezogen wird, eingesetzt ist. Im Behälter ι befindet sich ein Steigrohr 4, zweckmäßig
aus Gummi, welches an dem in der Verschlußkappe 2 drehbaren Steigrohrkopf 5 hängt und bis nahe zum Boden des Tintenbehälters
ι reicht. Durch die Bohrung 6 steht das Steigrohr 4 mit dem im Behälterdeckel
angeordneten Kanal 7 in Verbindung, welcher zu dem in einer Vorkragung des Deckels eingesetzten
Auslaufstutzen 8 führt, der neben einer Auslaufbohrung 9 noch eine Entlüftungsbohrung 10 aufweist, über welcher ein Schau-
glas 11 dicht im Deckel eingepaßt ist. Den Auslaufstutzen 8 umgibt eine an der Unterseite
der Deckelvorkragung anliegende Gummidichtungsscheibe 12, gegen welche das obere
Ende des geöffneten Füllfederhalters angedrückt wird, wenn derselbe zwecks Füllens an
Stelle des in Fig. 1 gezeichneten Tropfenfängers 13 in die Vorrichtung eingespannt wird.
Das Andrücken erfolgt durch die Konsole 14, welche von dem in einer Führung 15 laufenden
Schieber 16 getragen wird und unter Wirkung der Zugfeder 17 steht. Letztere ist
von einer Hülse 18 umgeben. Statt der Feder könnte auch eine Schraube 0. dgl. zum Andrücken
des Füllfederhalters gegen die Dichtung 12 dienen. Die Hartgummikappe 2 kann
entfallen, wenn der aus Glas oder Porzellan gefertigte Tintenbehälter 1 oben geschlossen
ist und bloß Öffnungen zum Einsetzen des
Gummiballons und des Steigrohrs besitzt. Der Kanal 7 könnte dann entweder im Deckel des
Tintenbehälters 1 ausgespart sein, oder er könnte durch ein Verbindungsröhrchen zwisehen
Steigrohrkopf 5 und Auslaufstutzen 8 ersetzt werden; ebenso könnte man statt des
mit zwei Bohrungen ausgestatteten Auslauf- - Stutzens 8 zwei Röhrchen nebeneinander anordnen.
Beim Gebrauch der Vorrichtung wird der Auslaufstutzen 8 in den offenen Füllfederhalter
eingeführt und die obere Öffnung des letzteren durch die Konsole 14 gegen die
Gummischeibe 12 angepreßt; hierauf wird durch Zusammendrücken des Gummiballes 3·
so lange Tinte in den Federhalter eingefüllt, bis sie im Schauglas 11 aufsteigt, in welches
die Tinte durch den Entlüftungskanal 10 gelangt. Dies gibt das Zeichen, daß die Tinte
im Federhalter das untere Ende des Entlüftungskanales 10 erreicht hat. Wenn dann der
Gummiballon 3 freigegeben wird, so saugt er alle Tinte aus dem Schauglas 11 und der Füllfeder
bis zum unteren Ende der Auslaufbohrung 10 in den Tintenbehälter 1 zurück.
Durch Verdrehung des Steigrohrkopfes 5 um 90 ° kann hernach der Tintenbehälter 1 vollkommen
gegen außen abgesperrt werden. Um etwaige aus dem Auslaufstutzen 8 nach Entfernung
der Füllfeder fallende Tropfen aufzufangen, empfiehlt es sich, das Glasröhrchen 13
einzuspannen, wodurch gleichzeitig ein Austrocknen und baldiges Verkleben der Kanäle
7, 9 und 10 verhindert wird, deren Reinigung übrigens mittels eines Drahtes 19 (Fig. 3) in
einfacher Weise möglich ist.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Füllen von Füllfederhaltern, bestehend aus einem luftdicht
abgeschlossenen Tintenbehälter mit einem Steigrohr, durch welches die Tinte mit Hilfe eines Gummiballes oder einer Luftpumpe
herausgedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufstutzen (8) durch ein Entlüftungsröhrchen (10) mit
einem oberhalb angeordneten Schauglas (11) in Verbindung steht, so daß bei Abdichtung,
des oberen Endes des zu füllenden Federhalters die in letzteren fließende Tinte nach Erreichung des unteren Endes
des Entlüftungsröhrchens (10) in das Schauglas (11) aufsteigt und aus demselben
wieder in den Tintenbehälter (1) zurückgesogen werden kann.
2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllfederhalter
zwecks Abdichtung seines oberen Endes durch eine einstellbare, zweckmäßig unter Federwirkung stehende Konsole
(14) gegen eine das Schauglas (11) und den Auslaufstutzen (8) aufnehmende
Vorkragung des Tintenbehälters gedrückt wird.
3. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steigrohr
(4) und der Auslaufstutzen (8) durch einen in der Verschlußkappe (2) des Tintenbehälters
(1) ausgesparten Kanal (7) in Verbindung stehen, der durch den zweck-
mäßig drehbaren und als Hahn verwendbaren Steigrohrkopf (5) absperrbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
6ERLIN. Gedruckt in der reichsdrückereI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239053C true DE239053C (de) |
Family
ID=498528
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239053D Active DE239053C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239053C (de) |
-
0
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