DE239003C - - Google Patents
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- DE239003C DE239003C DENDAT239003D DE239003DA DE239003C DE 239003 C DE239003 C DE 239003C DE NDAT239003 D DENDAT239003 D DE NDAT239003D DE 239003D A DE239003D A DE 239003DA DE 239003 C DE239003 C DE 239003C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04H—MAKING TEXTILE FABRICS, e.g. FROM FIBRES OR FILAMENTARY MATERIAL; FABRICS MADE BY SUCH PROCESSES OR APPARATUS, e.g. FELTS, NON-WOVEN FABRICS; COTTON-WOOL; WADDING ; NON-WOVEN FABRICS FROM STAPLE FIBRES, FILAMENTS OR YARNS, BONDED WITH AT LEAST ONE WEB-LIKE MATERIAL DURING THEIR CONSOLIDATION
- D04H17/00—Felting apparatus
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239003 KLASSE 41 d. GRUPPE
LUDWIG KÖNIG in BERLIN.
Die den Erfindungsgegenstand bildende Filzmaschine gehört derjenigen Gruppe von Rüttelmaschinen
an, bei denen die gegeneinander zu bewegenden, das Filzgut zwischen sich aufnehmenden Nitschelplatten zu Dampfkästen
mit Ausströmöffnungen ausgebildet sind. Derartige Maschinen zeigen in Bezug auf ihre
Arbeitsleistung als Übelstand, daß sie keine Gewähr für den Erhalt eines absolut gleichmäßigen,
fleckenfreien Filzproduktes bieten, was darauf zurückzuführen ist, daß das sich im oberen Dampfkasten niederschlagende
Kondensationswasser durch die Dampfausströmungsöffnungen hindurchtritt und hierdurch
auf dem Filz schwer entfernbare Wasserflecke entstehen, wenn nicht überhaupt ein
sogenanntes »Ersaufen« der Filze eintritt. Aber auch dann, wenn für ständige Beseitigung des
sich bildenden Kondenswassers andauernd Sorge getragen wird, ist eine gleichmäßige
Verfilzung nur äußerst schwer oder aber erst nach verhältnismäßig langer Bearbeitungsdauer
und nach Umwendung des Filzgutes möglich, was hauptsächlich auf eine zu geringe Oberflächenbestrahlung
des Filzmaterials durch den Dampf zurückzuführen ist.
Alle diese Übelstände sollen nun gemäß der vorliegenden Erfindung durch zweckmäßige
Umgestaltung der Nitschelplatten vermieden werden, indem einerseits für die zuverlässige
Zurückhaltung des sich bildenden Kondensationswassers, andererseits aber auch für eine
möglichst großflächige Dampf bestrahlung des Filzgutes Vorsorge getroffen ist.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfin-40
dungsgegenstand in drei verschiedenen
führungsformen, und zwar zeigt
führungsformen, und zwar zeigt
Aus-Fig. ι einen Querschnitt durch eine obere Nitschelplatte mit einfachem Dampfkastenboden.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch eine obere Nitschelplatte mit doppeltem Dampfkastenboden,
und
Fig. 3 zeigt eine obere Nitschelplatte, bei welcher der Dampfkasten zu zwei übereinander
liegenden Kammern ausgebildet ist.
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt nach der Linie A-B der Fig. 3.
Fig. 5 zeigt die obere und untere Nitschelplatte mit dazwischen liegendem Filzgut.
Wie die Zeichnung erkennen läßt, stimmen sämtliche Ausführungsformen darin überein,
daß die obere Nitschelplatte zu einem Dampfkasten ι ausgebildet ist, in dessen Boden 2
Dampfausströmungsöffnungen 3 vorgesehen sind. Der Dampfkasten ist in bekannter Weise
an eine Dampfzuführungsleitung4 angeschlossen, mittels welcher der Dampf unter gleichzeitiger
Erhitzung der Nitschelplatte durch die zweckmäßig versetzt zueinander angeordneten Aus-Strömungsöffnungen
dem zu bearbeitenden Filzgute zugeführt wird. Damit das sich in
dem Dampfkasten niederschlagende und sich auf dem Boden ansammelnde Kondensationswasser unter keinen Umständen durch die
Dampfaustrittsöffnungen hindurch auf das Filzgut gelangen kann, sind auf dem Boden
des Dampfkastens Rohrstutzen 5 (Fig. 1 und 2) mit Kanälen 6b versehene Leisten 6 (Fig. 3
und 4) o. dgl. befestigt. Vermöge einer derartigen Anordnung erhalten die Öffnungen 3
Zuführungskanäle, deren Eintrittsöffnungen sich außerhalb des Bereiches des Kondensationsniederschlages
befinden. Es ist für den vor-
liegenden Fall weniger von Belang, in welcher Weise die Befestigung der Rohrstutzen ο. dgl.
auf dem Boden vorgenommen und von welcher Gestaltung diese sind. Die Rohrstutzen brauchen
ferner nicht etwa nur zylindrische, sondern, können auch trichterförmige bzw. konische
Form besitzen, wie dies beispielsweise in den Fig. ι und 2 angedeutet worden ist.
Durch die Anwendung der vorerwähnten,
ίο nach der Arbeitsfläche sich erweiternden Ausströmungskanäle
wird aber gleichzeitig, und zwar auf einfachste Weise der ferner noch ganz besonders angestrebte Zweck der Erzielung
möglichst großer Dampfbestrahlungsflächen erreicht, wodurch die Einrichtung den bekannten
Nitschel platten gegenüber einen großen Vorzug verdient.
Gemäß der Fig. 2 ist auf dem Dampfkastenboden 2 eine mit Durchbrechungen 7 versehene
besondere Metallplatte 8 angeordnet. Die Durchbrechungen dieser Platte können symmetrisch
oder unsymmetrisch zu den Dampfaustrittsöffnungen 3 des Bodens 2 angeordnet sein;
in jedem Falle dienen sie dem Zwecke, eine möglichst große Flächenbestrahlung sowie ein
gutes Zurückhalten des Filzgutes beim Rütteln herbeizuführen. Infolge Anordnung der Durchbrechungen 7 in der Platte 8 werden Hohlräume
geschaffen, welche während des Arbeits-Vorganges ständig mit Dampf ausgefüllt sind
und dem Dampf somit Gelegenheit geben, mit verhältnismäßig großen Flächen des Filzgutes
in Berührung zu treten und dieses gleichmäßig zu durchdringen. .. . -
Nach Fig. 3 und 4 wird schließlich die Nitschelplatte durch zwei übereinander liegende
Dampf kasten 1 und 9 gebildet. Wie ersichtlich,
ist der Boden 2 des oberen Dampfkastens mit Ausströmüngsöffnungen 3 versehen, durch
welche der Dampf in den unteren Dampfkasten 9 eingeführt wird. Um ein Hindurchlaufan
des sich in der oberen Kammer 1 bildenden
Kondensationswassers nach der unteren Kammer 9 bzw. dem Filzgut zu vermeiden, sind die Durchströmungsöffnungen in der oberen
Kammer wieder außerhalb des Kondenswasserbereiches angeordnet. Im vorliegenden Falle
sind diese Öffnungen 3 durch auf dem Boden 2 befestigte Leisten 6 hindurchgeführt, wobei die
Leisten gleichzeitig als Versteifungselemente des Kastenbodens dienen können. In den
Leisten 6 sind Aussparungen 6a vorgesehen, von welchen aus die Kanäle 6 * durch die
Leisten 6 und den Boden 2 hindurchführen und bei 3 münden. Der jeweilig die Arbeitsfläche
bildende Boden 10 ist mit größeren Durchbrechungen 11 versehen, durch welche
der Dampf schließlich, mit dem zu behandelnden Gute in Berührung tritt und das
Filzgut unverrückbar festhält.
Es dürfte ohne weiteres einleuchtend sein, daß dem Filzgute durch eine derartige Ausbildung
der Nitschelplatten sich der ohne Kondensationswasser zugeführte Dampf viel
gleichmäßiger verteilen und auf. weit größere Flächen des Gutes einwirken kann.
Claims (3)
1. Filzmaschine mit zu Dampf kästen ausgebildeten, durchlochten Nitschelplatten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfausströmungskanäle der oberen Nitschelplatte
durch auf dem Dampfkastenboden (2) vorgesehene, das Kondenswasser zurückhaltende
Rohrstutzen (5), mit Kanälen/(6*) versehene Leisten (6) o. dgl. gebildet werden '
und die Mündungen der Ausströmungskanäle beider Nitschelplatten zwecks Herbeiführung
möglichst großer Flächen bestrahlung des Filzgutes durch den Dampf erweitert
sind oder in größere Durchbrechungen besitzende Hohlräume auslaufen. : ; \
2. Filzmaschine nach Patentanspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Ar-
: beitsfläche des Dampfkastens eine mit Durchbrechungen (7) versehene, besondere
Platte (8) angeordnet ist, deren Durchbrechungen (7) zufolge ihrer Ausdehnung eine großflächige Dampfbestrahlung und
heftige Reibung des Filzgutes herbeiführen.
3. Filzmaschine nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere
Nitschelplatte zuzwei übereinander liegenden Dampfkammern (1 und 9) ausgebildet ist,
deren Zwischenboden (2) mit rohrartigen (3), das Kondenswasser zurückhaltenden und
deren auf dem Filzgute aufliegender Böden (ιό), mit Dampfaustrittsöffnungen (11) für
großflächige Dampf bestrahlung des Filzgutes versehen ist. .100
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239003C true DE239003C (de) |
Family
ID=498479
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239003D Active DE239003C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239003C (de) |
-
0
- DE DENDAT239003D patent/DE239003C/de active Active
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