DE238530C - - Google Patents
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- DE238530C DE238530C DENDAT238530D DE238530DA DE238530C DE 238530 C DE238530 C DE 238530C DE NDAT238530 D DENDAT238530 D DE NDAT238530D DE 238530D A DE238530D A DE 238530DA DE 238530 C DE238530 C DE 238530C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/24—Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element
- F41A9/26—Feeding of unbelted ammunition using a movable magazine or clip as feeding element using a revolving drum magazine
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/10—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
- F41A9/13—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
- F41A9/16—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis
- F41A9/17—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis mounted within a smallarm
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/38—Loading arrangements, i.e. for bringing the ammunition into the firing position
- F41A9/39—Ramming arrangements
- F41A9/40—Ramming arrangements the breech-block itself being the rammer
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES /JFM
PATENTAMT.
Die. Erfindung betrifft eine durch den Rückstoß selbst tätig wirkende Trommelmagazinhandfeucrwaffc,
bei der sowohl das Drehen der Trommel als auch das Spannen des Hahnes
sowie das Einführen einer Patrone in'den
Lauf durch Einrichtungen geschieht, die durch den beim Abschießen einer Patrone auftretenden
Rückstoß in Bewegung gesetzt werden. Derartigen Handfeuerwaffen gegenüber
ίο ist gemäß der Erfindung die Einrichtung derart
getroffen, daß hinter der unterhalb des Laufes angeordneten Trommel die Trommel-,
dreh-, Patroncnhebe- und Hahnspanneinrich-. Hingen in drei Kammern des Kolbens und unterhall)
der Verschlußeinrichtung gelagert sind; der durch den Rückstoß zurückgeschnellte
Verschlußzylinder drückt nicht nur den Schlaghammer in bekannter Weise nieder und spannt dadurch den Hahn, sondern er bedient
auch vermittels eines kraftschlüssig sich gegen ihn legenden Wälzhcbels die Trommcldrehcinrichtung
und die mit ihr in zwangläufiger Verbindung stehende Patronenhebeeinrichtung, wodurch eine Patrone vor den \Aerschlußzylinder
gehoben wird, der sie dann beim Vorwärtsschnellcn in den Lauf schiebt.
In den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt. Fig. ι zeigt eine Seitenansicht einer
Pistole, Fig. 2 einen Querschnitt nach A-B der Fig. i, Fig. 3 eine Ansicht von oben, Fig. 4
und 4 a je einen Längsschnitt der Trommeldrcheinrichtung und der Patronenhebevorrichtung
bei der Schließstellung des Verschlußzylinders, Fig. S die Patronenwalze in
Vorder- und Seitenansicht, Fig. 6 einen Querschnitt nach C-D der Fig. 7, die den Längsschnitt
durch die Hammer- und Abzugeinrichtung wiedergibt, Fig. 8 einen Längsschnitt
durch die Patronenhebecinrichtung bei der Offenlage des Verschlußzylinders, Fig. 8a
eine Einzelheit und Fig. 9 einen Horizontalschnitt durch die Rückstoßverschlußeinrichtung,
während die Fig. 10 ein mit diesen Einrichtungen ausgestattetes Gewehr und die
Fig."11.»und 12 Einzelheiten hierzu wiedergeben.
An die Hülse 1 des Laufes 2 schließt sich der Kolben 3 an, dessen Inneres durch zwei
Platinen 4, 5 in drei Räume 6, 7, 8 geteilt ist (Fig. 6), die zur Aufnahme der Patronenhebe-,
der Hahnspann- und der Trommeldrchcinrichtungen dienen. Jede Einrichtung besteht
aus einem System von ineinander eingreifenden Hebeln, wobei die in den beiden seitlichen Räumen 6, 8 untergebrachten Einrichtungen
durch eine gemeinsame Achse 9, die den Mittelraum 7 durchsetzt, verbunden sind. Die im Mittelraum 7 zwischen den Platinen
4, 5 untergebrachte Einrichtung besteht aus dem Schlaghammer 10, dem Kniegelenk
11, 12, der Schubstange 13 mit Feder 14 und ;
dem Abzug 15 (Fig. 7), an dessen Rückseite eine mit einer Rast des Hebelarmes 11 zusammenwirkende
Klinke 151 derart angelenkt ist, daß bei der bereits erfolgten Ruhelage des
Hammers 10 die Klinke 151 unter der Rast
des Hebelarmes 11 eingeführt werden kann.
Die im Raum 6 an der Platine 4 gelagerte
Einrichtung (Fig. 4 a und 8) besteht aus dem auf der Achse 9 festsitzenden Hebel 16, der in
einen gabelartigen, auf dem Zapfen 91 drehbaren Hebel 17 eingreift, welcher weiterhin
mit. einer Nase 18 in eine Rast 19 eines doppelarmigcn
Hebels 20 einklinken kann, was durch Einwirkung einer auf den Hebel 20 einwirkenden
Feder 21 unterstützt wird. Neben den Hebeln 17, 20 ist ein mit Armen 23, 24
versehener Doppelhcbcl 22 auf dem Zapfen 91 drehbar gelagert; am Arm 23 greift eine
unter Wirkung einer Feder 25 stehende Schubstange 26 an, während am Arm 24 ein
Patronenheber 27 angelenkt ist. Neben dem Hebel 16 ist eine Klinke 28 vorgesehen, die
unter dem Druck einer Feder 31 steht und einerseits mit einer Nase 29 in eine Rast 30
des Doppelhcbcls 22 gedrückt werden kann, während andererseits gegen ihre Erhöhung 32
der Ansatz 92 des Hebels 16 schlägt. Eine in gleicher Ebene mit dem Doppelhcbel 22 liegende
und mit ihm in Eingriff stehende Zahnstange 33 besitzt einen Vorsprung 34, der sich
an den Hebel 20 anlegt.;
' Die im Raum 8 an der Platine 5 gelagerte Einrichtung (Fig. 4) besteht aus dem fest auf
der Achse 9 sitzenden Hebel 35, der in .eine Führung 36 des Hebels 37 eingreift. An dem
dem Drehzapfen 3S des Hebels 37 entgegengesetzten, schwächer gestalteten Ende 39 ist
eine kleine, unter Einwirkung einer Feder 40 stehende Klinke 41 angeordnet. Gegen die
untere Kante des Hebels 37 drückt eine unter Einwirkung einer Feder 43 stehende Schubstange
44, während sich auf der gegenüberliegendtn Kante des Hebels ein Hebel 45 abwälzen
kann. Auf dem Drehzapfen 46 dieses Hebels 45 sitzt noch eine kleine Klinke 47.
Λ'Όγ den Kammern 6, 7, 8 und unterhalb der Rohrseclc 48 sind auf einer an der Stirnwand 49 des Kolbcngchäuscs 3 befestigten hohlen Aclise 50 die zur Aufnahme der Patronen·51 dienende Trommel 52 sowie der sie umhüllende Mantel 53 unabhängig voneinander drehbar gelagert. Die Trommel 52 ist im Innern mit einem Hohlraum 54 verschen, von welchem zu den zum' Aufnehmen der Patronen bestimmten Ausnehmungen 55 Schlitze 56 führen. An der hinteren, dem Kolben zugekehrten Seite ist die Patronenwalze 52 mit Zapfen 57 ausgestattet (Fig. 4, 4 a, 5 und 8). Der Trommelmantel 53 besitzt einen zur Aufnahme der Patronentrommel dienenden Hohlraum 58, der durch eine Mantclausnehmung 59 (Fig. 2) von außen zugänglich ist.
Λ'Όγ den Kammern 6, 7, 8 und unterhalb der Rohrseclc 48 sind auf einer an der Stirnwand 49 des Kolbcngchäuscs 3 befestigten hohlen Aclise 50 die zur Aufnahme der Patronen·51 dienende Trommel 52 sowie der sie umhüllende Mantel 53 unabhängig voneinander drehbar gelagert. Die Trommel 52 ist im Innern mit einem Hohlraum 54 verschen, von welchem zu den zum' Aufnehmen der Patronen bestimmten Ausnehmungen 55 Schlitze 56 führen. An der hinteren, dem Kolben zugekehrten Seite ist die Patronenwalze 52 mit Zapfen 57 ausgestattet (Fig. 4, 4 a, 5 und 8). Der Trommelmantel 53 besitzt einen zur Aufnahme der Patronentrommel dienenden Hohlraum 58, der durch eine Mantclausnehmung 59 (Fig. 2) von außen zugänglich ist.
In der nach hinten erweiterten Laufhülse 1
ist über den Kammern 6, 7, 8 und den Trommelmantel 53 in der Mittelebcnc der Rohrseele
48 ein Verschlußzylinder 60 verschiebbar gelagert. Im Innern dieses Zylinders 60 liegt
der Schlagbolzen 61 mit F.eder 62 (Fig. 9).
Nach der Seite ist der Zylinder 60 durch einen Steg 63 mit einem weiteren Zylinder 64 vcr-'
bunden (Fig. 3 und 9), der von einem Schieber 65 umschlossen ist. Eine Nase 66 des
Zylinders 64 ist in einem Schlitz 67 des Schiebers 65 geführt. Eine im noch freien Raum
des Schiebers 65 untergebrachte und in den Zylinder 64 teilweise hineinragende Feder 68
schnellt den Zylinder 64 und damit den Verschlußzylindcr
60 gegen den Lauf. Zylinder 64 und Schieber 65 sind in der seitlich erweiterten
Laufhülse 1 verschiebbar gelagert, wobei ein am Schieber 65 vorgesehener Hand'
griff 69 das Auslösen des Bajonettverschlusses 70 durch Drehen sowie das Verschieben ermöglicht.
Ein mit seinem Drehbolzen 80 die rechto Seitenwand des Kolbens 3 durchsetzender
Schalthebel 81 (Fig. 1, 4 und 6) trägt im Innern des Kolbens eine exzentrisch gelagerte
Scheibe 82, die mit einem Zapfen 83 des Hebels 37 der Trommeldreheinrichtung zusammenwirkt
(Fig. 4). An der Außenwand des Trommelmantels 53 ist. seitlich eine schraubengangartige
Führung 84 vorgesehen (Fig. 8a), in die mit einer Nase 85 eine Schubstange 86
eingreift, deren anderes Ende mittels eines Gliedes 87 mit dem Arm 23 des Hebels 22 in
gelenkiger Verbindung steht. go
Die Wirkungsweise der neuen Selbstladepistole ist folgende: Um die Trommel 58 zu
füllen, wird zunächst der Schalthebel 81 und durch dessen Exzenterscheibe 82 auch der Hebel
37 niedergedrückt, wodurch die Dreheirn richtung für die Patronentrommel festgestellt
wird. Nun wild der Trommelmantel 53 so weit gedreht, bis seine öffnung 59 mit der
Führung 90 der Leiste 79 zusammenfällt (Fig. ι und 2) ; durch das Drehen des ΤΙύηι-mclmantels
53 wird gleichzeitig durch die Führung 84, die Schieberstange S6, das Glied
87 (Fig. 8 a) und den doppelarmigen Hebel 22 der Patronenheber 27 so gedreht, daß er
sich in das Innere der hohlen Achse 50 legt. Nun werden die Patronen 51 mittels des Ladestreifens
78, der in die Führung 90 eingeschoben wird, durch die Öffnung 59 gegen die
Trommel 52 gedrückt, wodurch diese gedreht wird und ihre Ausnehmungen 55 mit Patronen
belegt werden. Hierauf wird der Trom- · melmantel 53 wieder nach oben zurückgedreht,
so daß die Öffnung 59 innerhalb des Gehäuses, und zwar unter der Rohrseele 48, liegt, das Magazin demzufolge nach außen abgeschlossen
ist. Das Zurückdrehen des Trommelmantels 53, nachdem die Trommel mit Patronen gefüllt ist, hat auf die Stellung des
Hebels 22 keinen Einfluß, da die Gleitstange 86 sich entsprechend gegenüber dem Glied 87 iao
verschieben kann. Durch das Drehen des Hebels 81 (Fig. 4) und seiner auf den Zapfen 83
des Hebels 37 wirkenden Exzenlcrsehcibe 82
wurde der Hebel 2,7 unter Spannen der Feder 43 herunterbewegt; seine Drehung überträgt
sich mittels des Hebels 35 auf die Achse 9 und den Hebel 16, der sich rechts herum dreht und
dabei den gabelartigen Hebel \J um steinen
Zapfen 9t links herum dreht, so daß der Hebel ΐ/ mit seiner Nase 18 in die Rast 19 des Doppelhcbcls
20 einschnappte.
Durch das Drehen des Trommclmantcls 53 war der Hebel 22 unter Spannen der Feder 25
angehoben worden, bis seine Rast 30 mit der Nase 29 der Klinke 28 in Eingriff trat; durch
diesen Eingriff wird die Feder 25 gespannt gehalten. Gleichzeitig war der Patroncniiebcr
27 in das Innere der Achse 50 gelegt_worden.
Während der Drehung des Hebels 22 wird gleichzeitig die Zahnstange 33 abwärts geschoben,
deren Anschlag 34 schließlich den I Icbcl 20 aus dem Eingriff mit dem Hebel 17
81 wieder in seine zurückgebracht, so
bringt.
Wird nun der Hebel
Ruhestellung (Fig. 4)
kann sich die Feder 43 entspannen und den Hebel 37 wieder aufwärts drehen, der dabei den Hebel 35, dessen Achse 9 und den Hebel 16 links herum dreht. Der Hebel 16 dreht, da die Hel)cl 17 und 20 bereits außer Eingriff gebracht waren, den Hebel 17 lose um seinen Zaji fen 91. Im letzten Teil der Drehung des Hebels 16 stößt sein Ansatz 92 gegen die Nase 32 der Klinke 28 und hebt diese aus der Rast 30 des Hebels 22 aus. Dadurch wird die Feder 25 freigegeben, die sich nun entspannen kann. Infolge des Entspannens der Feder 25 wird der Hebel 22 nach unten und der Patronenheber, der gerade unter einer Patrone lag; angehoben, bis die Patrone sich gegen das A^erschlußstück legt und dadurch ein weiteres Entspannen der Feder 25 verhindert. Während dieser Drehung des Hebels 37 stieß nämlich die Klinke 41 gegen einen Zapfen 57 der Trommel 52, wodurch die Patronentrommel 52 gedreht und eine Patrone über den Heber 27 gebracht worden war. Die Klinke 47 verhindert dabei das zu weite Drehen des Zapfens 57 und damit der Patrone 51.
Ruhestellung (Fig. 4)
kann sich die Feder 43 entspannen und den Hebel 37 wieder aufwärts drehen, der dabei den Hebel 35, dessen Achse 9 und den Hebel 16 links herum dreht. Der Hebel 16 dreht, da die Hel)cl 17 und 20 bereits außer Eingriff gebracht waren, den Hebel 17 lose um seinen Zaji fen 91. Im letzten Teil der Drehung des Hebels 16 stößt sein Ansatz 92 gegen die Nase 32 der Klinke 28 und hebt diese aus der Rast 30 des Hebels 22 aus. Dadurch wird die Feder 25 freigegeben, die sich nun entspannen kann. Infolge des Entspannens der Feder 25 wird der Hebel 22 nach unten und der Patronenheber, der gerade unter einer Patrone lag; angehoben, bis die Patrone sich gegen das A^erschlußstück legt und dadurch ein weiteres Entspannen der Feder 25 verhindert. Während dieser Drehung des Hebels 37 stieß nämlich die Klinke 41 gegen einen Zapfen 57 der Trommel 52, wodurch die Patronentrommel 52 gedreht und eine Patrone über den Heber 27 gebracht worden war. Die Klinke 47 verhindert dabei das zu weite Drehen des Zapfens 57 und damit der Patrone 51.
Soll nun die Waffe geladen werden, so wird der Schieber 65 mittels des Griffes 69 nach
Lösen des Bajonettverschlusses 70 nach hinten herausgezogen (Fig. 3), wobei er die Nase 66
des Zylinders 64 erfaßt und diesen sowie den mit ihm durch Steg 6^, verbundenen Verschlußzylinder
όο zurückzieht. Dabei nimmt das Verschlußstück 60 den Hebel 45 mit, der
sich umlegt, auf dem Hebel 37 abwälzt und diesen nun unter Spannen der Feder 43 abwärts dreht, wie es vorher durch Drehen des
Hebels 81 und seiner Exzenterscheibe 82 bewirkt worden war. Der Hebel 37 dreht den
Hebel 35 der Welle 9, den Hebe} 16 und den gabelartigen Hebel 17, der wieder mit dem
Hebel 20 in Eingriff tritt.
. Durch das Zurückziehen des Verschlusses 60 wird aber auch dem Patroncnhcber 27 und der auf ihm ruhenden Patrone die Möglichkeit gegeben, sich unter dem Druck der nun sich weiter entspannenden Feder 25 höher in die Bahn des Verschlusses aufzusteigen, wobei der Druck der Feder 25 auf den Patronenheber 27 durch die Stange 26 und den Hebel 22 übertragen wird. Der Hebel 22 dreht sich dabei abwärts und schiebt die Zahnstange 33 aufwärts.
. Durch das Zurückziehen des Verschlusses 60 wird aber auch dem Patroncnhcber 27 und der auf ihm ruhenden Patrone die Möglichkeit gegeben, sich unter dem Druck der nun sich weiter entspannenden Feder 25 höher in die Bahn des Verschlusses aufzusteigen, wobei der Druck der Feder 25 auf den Patronenheber 27 durch die Stange 26 und den Hebel 22 übertragen wird. Der Hebel 22 dreht sich dabei abwärts und schiebt die Zahnstange 33 aufwärts.
Wird das Verschlußsti'ick 60 nun vorgeschoben,
so nimmt es die in seine Bahn hineinragende Patrone mit und schiebt sie in den Lauf. Ist das Vcrschlußstück in seiner vorderen
Stellung angekommen, so wird der Bajonettverschluß 70 zwischen dem Schieber
65 und dem Gehäuse wieder hergestellt. Das Zurückbewegen des Verschlusses ist im übrigen
nur für das erste Laden erforderlich, da der Verschluß nach jedem Schuß zurückgeschossen
wird.
Während des Vorschiebens des Verschlusses kann sich die Feder 43 entspannen, hebt den
Hebel 37 und damit auch den Hebel 45 hoch. Die Drehung des Hebels 37 wird wieder auf
den Hebel 35, die Welle 9 und den Hebel 16 übertragen. Der Hebel 16 dreht sich dabei
nach links und drückt derart gegen den mit dem Doppclhebel 20 in Eingriff stehenden
gabelartigen Hebel 17, daß dessen zunächst in Eingriff mit der Rast 19 des Hebels 20 bleibende
Nase 18 infolgedessen nach oben bewegt wird. Dadurch, daß der Hebel 20 an den doppelarmigen Hebel 22 angelenkt ist,
wird auch' dieser um den Zapfen 91 so weit
' nach oben gedreht, bis seine Rast 30 mit der Nase 29 der Klinke 28 in Eingriff kommt
(Fig. 4 a). Durch die Drehbewegung des doppelarmigen Hebels 22 geht dessen Arm 24
hoch, so daß sich der Patronenheber 27 in die hohle Achse 50 legen kann, während von dem
anderen Arm 23 mittels der Schubstange 26 die Feder 25 gespannt wird. Während dieser
im Sinne des Uhrzeigers erfolgenden Drehbewegung des Hebels 22 wird gleichzeitig die
Zahnstange 33 abwärts geschoben. Sobald deren Anschlag 34 nun den Doppelhebel 20
ausklinkt, dreht sich der Hebel 17 unter der Einwirkung des Hebels 16 allein weiter. Auch
die Hebel 37, 45, unterstützt durch die Wirkung der Schubstange 44 mit der Feder 43,
haben inzwischen ihre Bewegung fortgesetzt, wobei die Klinke 41 an einem der Zapfen 57
der Trommel 52 anstößt, und die Patronentrommel 52 dreht, wie es vorher beschrieben
ist.
Inzwischen ist der Hebel 16 so weit zurückgedreht worden, daß sein Ansatz 92 gegen die
Erhöhung 32 der Klinke 28 stößt, !diese auslöst und damit, wie vorher beschrieben, die
Feder 25 für den Patronenheber freigibt. ·
Beim Zurückziehen des Verschlußzylinders 60 wurde auch der Hammer 10 niedergedrückt
und das Kniegelenk 11, 12 in die Knicklage
übergeführt, in der sich das Gelenkglied 11 gegenüber der Schubstange 13 in der Totpunktlagc
befindet. Hierbei wurde die Feder 14 und der Abzug 15 gespannt, so daß nunmehr
die Pistole oder das Gewehr zum Schießen bereit ist.
Soll nun die Waffe abgefeuert werden, so genügt ein kleiner Druck auf den Abzug 15.
das Knicgclenkglicd 11 wird aus seiner Totpunktlage
hinausgedrängt und dem Schlagliammer 10 durch die Feder 14 der Schubstange
13 eine derartige Kraft erteilt, daß er den Schlagbolzen 61 gegen die Patrone 51
stößt und sie entzündet. Durch den nun beim Schuß erfolgenden Rückstoß wird der Vcrschlußzylindcr
60 unter Spannen seiner Feder 68 zurückgeschnellt und bedient die einzelnen Einrichtungen von neuem, während.er gleichzeitig
mittels des Auszichers 71 die leere Patronenhülse 51 aus dem Lauf herauszieht, bis
sie schließlich gegen den Anschlag 72 stößt und dadurch zur Öffnung yj hinausgeschleudert:
wird, so daß die Rohrsccle wieder frei wird. Das Vcrschlußstück kehrt alsdann unter
dem Druck seiner Feder 68 in seine Feuerstellung zurück und führt nun die bei seinem ZTtrück-
und Vorschnellen gehobene neue Patrone in den Lauf ein. Beim Vorschnellen des
Verschlußzylinders 60 werden gleichzeitig die Hebel 45, 37 durch die Feder 43 mittels der
Schubstange 44 gegen den Steg 63 gedrückt und sichern dadurch die Verschlußlage des
Zylinders 60.
Durch Zurückselmcllcnlassen des kleinen Hebels 81 werden , durch die Spannkraft der
Feder 43 die Hebel 37,45 sowie Klinken 41, ' 47 und damit auch die Patronenwalze 52 be-■
wegt, so daß nach Drehen des Mantels 53, wobei auch der Patronenheber 27 niedergelegt
wird, nach links zur seitlichen Öffnung 59 immer eine Patrone beim Neigen der Pistole
herausfallen kann.
Diese Pistole kann auch als Einzellader Verwendung finden, indem man den Verschlußzylinder
60 mittels des Schiebers 65 zurückzieht, eine Patrone zur Öffnung yy ein··
legt und den .Schieber 65 nebst Verschlußzylinder 60 wieder nach vorn schiebt. Die
55' Einlegcöffnung kann hierbei auch nach oben
durchgehen (Fig. 10).
Die Unterbringung der Einrichtungen im Kolben eines Gewehres zeigen die Fig. 10
bis 12. Die einzelnen Einrichtungen sind mit Ausnahme der Patronenhebceinrichtung
ebenso wie bei der Pistole, nur sind sie dem Kolben entsprechend in die Länge gebaut.
Die Patroncnhebccinrichtung besteht hier aus zwei auf der Achse 9 angeordneten Scheiben ·
93,94, von denen die Scheibe 93 lose, die Scheibe 94 fest sitzt. Seitlich ist an die
Scheibe 93 der Patronenheber 27 angelcnkt. während in die Unterkante die Klinke 28 eingreift.
Auf der Scheibe 93 in gleicher Ebene mit der mit zwei Warzen 95,96 versehenen
Scheibe 94 und in diese eingreifend sitzt der Doppclhebcl 20, der hier durch eine Klinke 97
gehalten wird.
Die Wirkungsweise ist die gleiche wie bei der Pistole. Wird die Achse 9 durch die beim
Zurückschnellen desVerschlußzylinders 60 auf
die Trommeldreheinrichtung eingeleitete Bewegung nach rechts gedreht, so wird auch
die Scheibe 94 gedreht und schließlich, wenn sie mit dem Doppclhebel20 in Eingriff kommt,
die Scheibe 93 mitnehmen, bis die Warze 95 durch die Klinke 97 den Doppclhebcl 20 auslöst.
Gleichzeitig ist die Klinke 28 in die Scheibe 93 eingeschnappt und hält diese so
lange fest, bis auch sie, da sich nun die Scheibe 94 wieder allein zurückbewegt, durch die
Warze 96 ausgelöst wird, wodurch die einzelnen Glieder wieder in ihre Ruhelage zurückschnellen.'
Beim Drehen der Scheibe 93 nach rechts fallt der Patronenheber 27 nach unten
und legt sich wieder in die hohle Achse 50 des Trommclmagazins 58, so daß der Drehung der
Walze kein Hindernis mehr im Wege stellt.
Claims (4)
1. Selbsttätige Handfeuerwaffe mit festliegendem Lauf und Trommelmagazin,
bei der durch den Rückstoß des Verschlußzylinders das Spannen des Hammers und der Abzugeinrichtung, ferner das Drehen
der Trommel sowie beim Vorgehen des Vcrschlußstückes das Einführen einer Patrone
in den Lauf erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem Trommelmagazin ■
die Trommeldrch-, die Patronenhebe- und die Hahnspanncinrichtungcn in drei Kammern
des Kolbens angeordnet und unterhalb der Verschlußcinrichtung derart gelagert:
sind, daß der durch den Rückstoß zurückgeschnellte Zylinder die Trommeldreheinrichtung
und die mit ihr in zwangläufigcr Verbindung stehende Patroncnhebecinrichtung
vermittels eines kraft-.schlüssig gegen den Verschluß sich legenden
Wälzhebels (45) bedient, wodurch eine Patrone nach oben gehoben und vor
den in Offenlagc befindlichen Verschlußzylinder geschoben wird, der sie dann
beim Vorwärtsschncllcn in den Lauf schiebt.
2. Handfeuerwaffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der in der
Kammer (8) an der Platine (5) angeordnete, beim Rückstoß durch den Verschlußzylinder
(60) umgelegte Hebel (45) sich auf einen Hebel (37) abwälzt, durch den
ein Hebel (35) und durch dessen Achse (9) auch die im Raum (6) an der Platine
(4) sitzenden Hebel (16,17,20) J so weit
gedreht werden, bis die Hebel (17/20) einklinken, so daß bei dem darauf während
ίο des Vorgehens des Verschlußzylinders erfolgenden
Zurückdrehen des Hebels (16) durch die Hebel (17, 20) ein Mitnehmen
des Hebels (22) eintritt, wodurch der Patronenheber (27) ganz in die hohle Achse
(50) der Patronentrommel gelegt wird, wobei gleichzeitig durch den Hebel (37),
der unter dem Druck seiner Feder (43) nach oben schnellt, die Walze (52) so gedreht
wird, daß eine Patrone unter die
ao Rohrscele (48) über dem Patronenheber
zu liegen kommt, die, sobald der Hebel (16) weiter zurückgeht und eine eine Feder
(25) gespannt haltende Klinke (28) auslöst, durch den Hebel (22) unter dem Druck der Feder (25) und durch den Patronenheber
(27) vor den zurückgehenden Verschluß gehoben und von diesem beim Vorwärtsschnellen in den Lauf geschoben
wird.
3. Handfeuerwaffen nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
an der rechten Seitenwand des Kolbens
(3) ein kleiner Schalthebel (81) drehbar sitzt, der beim Niederlegen mittels seines
Exzenters (82) den Hebel (37) niederdrückt, wodurch die Trommeldreh- und Patronenhebeeinrichtung" festgestellt werden,
während das Zurückdrehen des Schalthebels (81) in die Ruhelage bewirkt,
daß die Trommel (52) gedreht und die Patronen aus der nach rechts gedrehten Trommelöffnung (59) herausgenommen ·
werden können, wobei der Verschlußzylinder geschlossen, jedoch der Patronenheber
(27) bei rechts gedrehter Trommel durch die Glieder (86, 87) niedergehalten wird,
um das Drehen der Trommel zu ermöglichen.
4. Handfeuerwaffe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Achse (9) die Scheibe (93) lose, die Scheibe (94) dagegen fest angeordnet ist,
so daß die Scheibe (94) bei der Bewegung der Trommcldreheinrichtung zwangläufig
mitbewegt wird, bis sie in den Hebel (20) eingreift, wodurch auch die Scheibe (93)
so weit gedreht wird, bis die Klinke (28) einschnappt und der Doppelhebel (20) ausgelöst wird, so daß der Patronenheber
(27) niederfallen kann, während er, da bei dem nunmehr erfolgenden Zurückdrehen der Scheibe (94) die Klinke (28) ausgelöst
wird, wieder emporsteigt und eine Patrone mit hochhebt. ,
Hierzu 2 Btett Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE238530C true DE238530C (de) |
Family
ID=498041
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT238530D Active DE238530C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE238530C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7591998B2 (en) * | 2000-03-07 | 2009-09-22 | Kevin Tait | Stool marker |
-
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- DE DENDAT238530D patent/DE238530C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7591998B2 (en) * | 2000-03-07 | 2009-09-22 | Kevin Tait | Stool marker |
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