DE238461C - - Google Patents

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DE238461C
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rod
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leveling rod
adjustable
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B37/00Mechanical treatments of coal charges in the oven
    • C10B37/02Levelling charges, e.g. with bars

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 23846Γ— KLASSE ίΟα. GRUPPE
ERNST SCHULTE in VOLMARSTEIN i.W.
Großkammeröfen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1910 ab.
Die zur Anpassung an die verschiedene' Bauhöhe der liegenden Großkammeröfen oder durch Ungleichmäßigkeiten in der Gleisanlage erforderliche Verstellbarkeit in der Höhenlage für Einebnungsstangen wird bisher durch Hebung des gesamten Maschinengerüstes oder durch Verstellung der im Gestell fest gelagerten Führungsrollen für die Einebnungsstange bewirkt. Hiermit sind aber baulich verwickelte
ίο Einrichtungen bedingt, wie auch andererseits die Verstellung der Einebnungsstange selbst einen großen Arbeite- und Zeitbedarf verlangt.
Die Erfindung betrifft eine derartig der
Höhenlage nach verstellbare Einebnungsvorrichtung, die sich dadurch kennzeichnet, daß die eigentliche Einebnungsstange nicht als prismatischer Körper in fest gelagerten Führungsrollen hin und her bewegt wird, sondern selbst Laufräder hat, mit denen, sie wagenartig
ao in festen Führungsbahnen am Maschinengestell läuft. Indem nun die eigentliche Einebnungsstange gegen diese ihre Laufräder der Höhenlage nach verstellt werden kann, erhält man eine einfache und bequeme . Anpassung derselben an jede erforderliche Höhenlage. Da sich die Stange mit genügendem Spiel innerhalb der Laufräderführungen bewegt, so hat die Verstellung auf den freien Lauf der Stange selbst gar keinen Einfluß; hierdurch werden auch gleich mit die Mängel beseitigt, die bei den bisherigen Rollenführungen infolge Klemmungen der Einebnungsstangen eintraten, die sich infolge der Hitzeeinwirkung im Ofen ver-' zogen, oder die sonst Abweichungen von ihrer prismatischen Gestalt erfahren hatten.
Der Verringerung der hin und her gehenden Massen wegen und im Hinblick auf eine möglichst gedrängte Bauart empfiehlt sich dabei, die Stange mit zwei oder mehreren in einer Ebene angebrachten Laufrädern zu versehen, die so groß bemessen bzw. so zueinander angebracht sind, daß zwischen den Laufradführungen noch die erforderliche Bewegungsfreiheit für die Verstellung der Stange vorhanden bleibt. Auch wird hierdurch eine zweite Führung erspart, wie sie bei gleichachsig nebeneinander angebrachten Laufrollen erforderlich wäre.
Die Zeichnung veranschaulicht mehrere Ausführungsformen der gekennzeichneten Erfindung. Fig. ι. zeigt in Ansicht und Fig. 2 in wagerechtem Längsschnitt eine Einebnungsstange gleich in der eben erwähnten Ausführungsform. Fig. 3 und 4 stellen in entsprechenden Darstellungen eine besondere Antriebsweise für eine derartig ausgebildete Stange dar, während in Fig. 5 und 6 ebenfalls in Ansicht und Längsschnitt eine besondere Form der Verstellbarkeit der Stange zur Darstellung gebracht ist.
In dem in. bekannter Weise verfahrbaren Maschinengerüst ist aus den übereinander gelager-
ten Schienen α und b eine der Länge der Arbeits- und Verschiebebewegung der Einebnungsstange entsprechende Führungsbahn fest eingebaut. In dieser Bahn laufen die Räder c und d, die mit seitlichen Spurkränzen die obere und untere Schiene umfassen. Die Räder c und d sind durch die Blechschilde e zu einem festen Gestell verbunden, das vorn mit einer Schlittenführung f nach Art eines Supportes
ίο versehen ist. In dieser Führung f gleitet mit ihrem entsprechend ausgebildeten Ende g das vordere, in den Ofen gelangende Stück h der Einebnungsstange, das durch den Schraubenbolzen k der Höhe nach eingestellt werden kann. Der Abstand der Führungsschienen a und b ist dabei so bemessen, daß die Stange in jeder Stellung sich frei zwischen ihnen bewegen kann, und daß auch Klemmungen infolge von Formänderungen der Stange ausgeschlossen sind. An der Laufrolle d ist eine weitere Einstellvorrichtung / vorgesehen, die ein Schrägstellen der Stange gestattet, um so etwaige Durchbiegungen der Stange durch ihre Schräglage ausgleichen zu können. Diese supportartige Verstellbarkeit der Stange gegen ihre wagenartig zusammengefaßten Laufrollen empfiehlt sich besonders in Rücksicht darauf, daß die Stange im Ofen oft Beschädigungen ausgesetzt ist und dann ausgewechselt werden muß. Mit Hilfe der neuen Bauart ist dann immer nur die Auswechselung des vorderen, in den Ofen gelangenden Teiles der Stange erforderlich, während der Beschädigungen viel weniger atisgesetzte äußere Teil unverändert bleibt.
In den Fig. 1 und 2 ist zur Darstellung gebracht, wie eine zweckmäßige Änderung der Antriebsverhältnisse der Einebnungsstange dadurch bedingt ist, daß man die Laufräder bzw. eines derselben, nämlich hier das Rad c, gleichzeitig, als Treibräder ausbildet und mit einem Kraftantrieb versieht; das Rad c ist zu diesem Zwecke mit einem angegossenen Zahnrad m versehen, das mit einer Zahnstange η neben der Laufschiene a in Eingriff steht. Hierdurch wird ein Selbstfahren der Stange erzielt, das gegenüber der Einleitung der Bewegung von außen her wesentliche Vorteile hat, insbesondere in dem Sinne, daß die schwere, für die exakte Arbeitsbewegung unerläßliche Zahnstange hier fest im Gestell ruht, also nicht mitbeschleunigt und verzögert werden braucht. Der Antrieb des Rades c kann dabei durch den Elektromotor 0 erfolgen, der durch die Zahnräder-Übersetzung p mit ihm gekuppelt ist. Auf der anderen Seite ist auch ein Antrieb durch den beispielsweise von den Laufkränen her bekannten Kreisseiltrieb möglich, wie dies in Fig. 3 und 4 zur Darstellung gebracht ist. Das ständig laufende Seil q arbeitet auf die Scheibe r, die mittels des Wendegetriebes s das Treibrad c in dem einen oder anderen Sinne antreibt. Die Umsteuerung erfolgt dabei durch Anschlag des Winkelhebels t selbsttätig oder seitens des Maschinisten. Statt des Kreisseiltriebes kann auch ein ähnlicher, mittels genuteter oder kantiger Welle erfolgen, wie dies ebenfalls von Laufkränen her bekannt ist.
In den Fig. ,5 und 6 ist eine andere Verstellbarkeit der Einebnungsstange gegen ihre Laufräder c und d dargestellt. Auf der Achse des Rades c ist der doppelarmige Hebel u gelagert, der einerseits durch ein Zahnsegment mit dem in der Einebnungsstange drehbaren Ritzel ν gekuppelt ist und andererseits gelenkig mit der Stange verbunden ist. Um die Welle des Laufrades d schwingt der Hebel w, der ebenfalls mittels Zahnsegmentes mit dem Ritzel ν in Verbindung steht, während die Stange h an dem Hebel w an einem Punkte zwischen Laufrad d und Ritzel ν angeschlossen ist. Die Hebelverhältnisse sind nun so getroffen, daß bei einer Drehung des Ritzels v, z. B. mittels einer selbstsperrenden Schnecke, die Anschlußpunkte der Hebel u und w an der Einebnungsstange h um ein gleiches Stück gegen die Räder c und d gehoben werden. Auf diese Weise wird von einer Stelle aus das gleichmäßige Heben und Senken der Einebnungsstange erzielt.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. In der Höhenlage einstellbare Vorrichtung zum Einebnen der Kohle in liegenden Großkammer öfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Einebnungsstange in festen Bahnen (a, b) geführte Laufräder (c, d) hat und gegen diese Lauf räder verstellbar ist.
2. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser und der gegenseitige Abstand der Laufräder so bemessen sind, daß die Einebnungsstange in jeder Stellung zwischen den festen Führungsbahnen frei beweglich ist.
3. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in den Ofen gelangende Stück der Einebnungsstange an dem zu einem festen Wagen ausgebildeten hinteren Teil supportartig verstellbar ist.
4. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der wagenartige Teil (c, d, e) der Einebnungsstange, auf der Achse des hinteren Laufrades (d) in der Höhenlage verstellbar ist.
5. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lauf räder bzw. eins derselben als Treib-
räder ausgebildet sind und mit einer an der festen Fahrbahn gelagerten Zahnstange (n) in Eingriff stehen.
6. Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der Einebnungsstange (h) zwei durch Zahnbogen und Zahnrad (v) gekuppelte Hebelsysteme (u und w) angelenkt sind, mit denen sich die Stange auf den Laufrädern (c und d) abstützt, wobei der eine Hebel (u) als doppelarmiger und der andere Hebel (w) als einarmiger zur Wirkung gelangen, so daß beim Drehen des Rades (v) in der' einen oder anderen Richtung die Stange (h) gegen die Lauf räder (c und d) gehoben bzw. gesenkt wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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