DE121652C - - Google Patents

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DE121652C
DE121652C DENDAT121652D DE121652DA DE121652C DE 121652 C DE121652 C DE 121652C DE NDAT121652 D DENDAT121652 D DE NDAT121652D DE 121652D A DE121652D A DE 121652DA DE 121652 C DE121652 C DE 121652C
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DE
Germany
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roller
shaft
spindle
control lever
starting device
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DENDAT121652D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/52Details of compartments for driving engines or motors or of operator's stands or cabins
    • B66C13/54Operator's stands or cabins
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C2700/00Cranes
    • B66C2700/08Electrical assemblies or electrical control devices for cranes, winches, capstans or electrical hoists
    • B66C2700/085Control actuators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
.— Ja 121652 KLASSE 35 b.
Unter den Steuerapparaten für elektrisch betriebene Krane sind auch bereits solche bekannt, bei denen durch Auf- bezw. Abwärtsbewegen des Steuerhebels vermittelst einer Walze mit umlaufenden Zähnen die Welle des einen Anlaßapparates und durch Seitwärtsbewegen des Steuerhebels die Welle des anderen Anlaßapparates gedreht wird. Es hat sich aber bei derartigen Steuerapparaten bisher immer nur um die Steuerung von zwei Motoren gehandelt, wie sie für Drehkrane erforderlich sind. Aber wenn die drei Motoren eines Laufkranes gesteuert werden sollen, so kommt man mit der vorerwähnten bekannten Einrichtung nicht mehr aus. Es ist nun diese bekannte Einrichtung im vorliegenden Falle durch eine einfache, deswegen gerade werthvolle Veränderung befähigt worden, auch für Laufkrane, also für Krane mit drei Motoren, benutzt werden zu können, und zwar dadurch, daß die Walze mit den umlaufenden Zähnen längs verschiebbar auf einer vom Steuerhebel unabhängigen Spindel angeordnet ist, infolge dessen mit dieser Spindel der Anlaßapparat für einen dritten Motor verbunden sein kann. Diese neue bezw. veränderte Einrichtung ist in
Fig. i' in Draufsicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 in Vorderansicht, theilweise im Schnitt,
Fig. 3 in Seitenansicht, theilweise im Schnitt, gezeigt.
Es ist α (Fig. ι bis 3) die auf der Spindel b längs verschiebbare Walze, die hier mit ganz umlaufenden Zähnen versehen ist. In diese Walze greift der Zahnsector c des bei e gelagerten bekannten Steuerhebels d, der sowohl vertical als auch horizontal bewegt werden kann. Wird dieser Hebel gehoben oder gesenkt, so resultirt daraus die Längsbewegung der Walze α auf ihrer Spindel b.
Das Lagerstück / (Fig. 3) für den Steuerhebel cd ist um die Spindel b drehbar, so daß bei einer Seitenbewegung des Hebels d die Zähne des Sectors c sich in den umlaufenden Lücken der Walze α entlang bewegen, ohne dieser Walze selbst eine Bewegung zu ertheilen.
Mit dem Lagerstück f ist ein nach der Seite gerichteter Zahnsector g (Fig. 1) verbunden, der in ein Zahnrad h eingreift. Dieses sitzt auf der Welle i (Fig. 2) der einen Vermittelungsvorrichtung, die beispielsweise ein Anlaßrheostat oder ein Umkehrrheostat ist.
Die Welle k der zweiten Vermittelungsvorrichtung besitzt ein Kegelrad /, das durch ein Kegelrad m, eine Welle η und einen Trieb 0 (Fig. 1) an die Walze α angeschlossen ist. Wird also der Steuerhebel gehoben oder gesenkt, so bringt die dadurch herbeigeführte Längsbewegung der Walze a in bekannter Weise eine entsprechende Drehung des Triebes 0 und eine entsprechende Drehung der Welle k mit sich, so daß nun die Bethätigung der mit dieser Welle verbundenen Anlaßvorrichtung erfolgt. Wird der Hebel d aber seitlich bewegt, so resultirt daraus in ebenfalls bekannter Weise eine entsprechende
(2. Auflage, ausgegeben am 23. September IQ05.)
Drehbewegung des Lagerstückes f mit dem Zahnsector g und dem Zahnrade h, so daß nun die Welle i mit der mit ihr verbundenen Anlaßvorrichtung ebenfalls gedreht wird. Zur Bethätigung der dritten Anlaßvorrichtung dient nun, wie eingangs erwähnt, die Spindel b der Walze a, die zu diesem Zweck mit einem Handgriff ρ (Fig. 2) versehen ist, mittelst dessen diese Spindel oder Welle gedreht werden kann. Diese Verwendung der Spindel b ist gegenüber den vorbekannten Einrichtungen dadurch ermöglicht worden, daß man sie von der Walze und dem Steuerhebel unabhängig gemacht hat, so daß die verschiedenen Bewegungen des Steuerhebels ohne jede Einwirkung auf die Spindel bleiben und diese letztere eben deswegen mit der Anlaßvorrichtung" für einen dritten Motor verbunden sein kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Steuerapparat für elektrisch betriebene Krane, bei dem durch Auf- bezw. Abwärtsbewegen des Steuerhebels vermittelst einer Walze mit umlaufenden Zähnen die Welle des einen Anlaßapparates, und durch Seitwärtsbewegen des Steuerhebels die Welle des anderen Anlaßapparates gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Walze mit den umlaufenden Zähnen (a) längs verschiebbar auf einer vom Steuerhebel unabhängigen Spindel (b) angeordnet ist, infolge dessen mit dieser Spindel (b) der Anlaßapparat für einen dritten Motor verbunden sein kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT121652D Active DE121652C (de)

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DE (1) DE121652C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438410A (en) * 1943-04-30 1948-03-23 West Nghouse Air Brake Company Manually operative selective control device
US3172300A (en) * 1961-05-23 1965-03-09 Gen Electric Joy stick control

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2438410A (en) * 1943-04-30 1948-03-23 West Nghouse Air Brake Company Manually operative selective control device
US3172300A (en) * 1961-05-23 1965-03-09 Gen Electric Joy stick control

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