DE23797C - Füllapparat für Kalklöschmaschinen mit Spiritusfüllung - Google Patents

Füllapparat für Kalklöschmaschinen mit Spiritusfüllung

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DE23797C
DE23797C DENDAT23797D DE23797DA DE23797C DE 23797 C DE23797 C DE 23797C DE NDAT23797 D DENDAT23797 D DE NDAT23797D DE 23797D A DE23797D A DE 23797DA DE 23797 C DE23797 C DE 23797C
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Germany
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filling
lime
cylinder
machine
alcohol
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Application number
DENDAT23797D
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Original Assignee
E. SOSTMANN in Minsleben a. H
Publication of DE23797C publication Critical patent/DE23797C/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B20/00Purification of sugar juices
    • C13B20/02Purification of sugar juices using alkaline earth metal compounds

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Der Zweck vorliegender Erfindung besteht darin, die mit Spiritusfüllung versehene Kalklöschmaschine mit Kalk beschicken zu können, ohne Verlust von Spiritusluft, d. h. derart, dafs die Maschine während ihrer Beschickung mit Kalk gegen die äufsere Luft stets vollständig abgeschlossen ist.
Die Zeichnung giebt einen Schnitt der KaIklöschmaschine mit angesetztem Füllapparat, und zwar in der Stellung, in der der Kalk vom Füllgefäfs Aus in die Maschine eintreten kann.
In der Wandung der Maschine A befindet sich eine unten zugehende Oeffnung c, an der ein mit einer entsprechenden Oeffnung versehenes Gufsstück d befestigt ist. Hieran schliefst sich ein senkrechter Cylinder B, der analog den beiden bereits erwähnten Oeffnungen c und d eine Aussparung C in seiner Mantelfläche enthält. Der Boden dieses Cylinders B kann geschlossen oder offen sein. Letzterer Fall ist in der Zeichnung angenommen. In dem Cylinder B befindet sich ein zweiter über den ersten herausragender Cylinder D, der mit einem schief liegenden, sich an die schief nach unten laufenden Oeffnungen Cde anschliefsenden Boden H versehen ist.
Dieser Cylinder D dreht sich in einem Zapfen F., der im Lager E seinen Stützpunkt findet.
In dem Mantel von D befindet sich, an die Oeffnungen C d c anschliefsend, ebenfalls ein Ausschnitt b, so dafs die bis jetzt erwähnten Oeffnungen und Ausschnitte zusammengenommen den Verbindungskanal zwischen der Maschine und dem Fülltrichter D herstellen. Dieser Fülltrichter D ist am oberen Theil mit einem Deckel a, der sich konisch aufsetzt, abgeschlossen und wird vermittelst eines Handgriffes in Scharnieren gedreht. Am oberen Theil von D befinden sich noch zwei grofse Handgriffe, die zur drehenden Bewegung des ganzen Fülltrichters bezw. Füllcylinders dienen. Die Form des Cylinders D im Innern ist, wie die Zeichnung zeigt, oberhalb trichterförmig und unterhalb umgekehrt trichterförmig. Die Führung des Cylinders D im Cylinder B ist an und für sich bereits ziemlich luftdicht; um aber eine vollständige Abdichtung zu erzielen, erweitert sich der Cylinder B an seinem oberen Theil B1 zu einer Muffe.
In diese Muffe wird eine Ledermanschette K eingesetzt; dieselbe wird so grofs geschnitten, dafs sie innerhalb der Muffe eine Rinne bildet. Um das Leder stets feucht und dicht an die Cylinderwandungen anschliefsend zu erhalten, wird die Muffe mit Wasser angefüllt.
Bei der Beschickung der Maschine mit Kalk wird der Cylinder D 900 um seine senkrechte Achse vermittelst der beiden grofsen Handgriffe gedreht und legt sich dadurch die Cylinderwand von D vor die Oeffnung C, während die Aussparung von D seitlich der Oeffnung C zu stehen kommt. Den luftdichten Absatz nach aufsen bildet in jeder Stellung des Cylinders C die mit Wasser gefüllte Ledermanschette K. Nachdem so die Maschine vom Innern des Cylinders D abgeschlossen, wird letzterer mit Kalk gefüllt, der oberhalb desselben befindliche
Deckel geschlossen und Cylinder D wieder in seine Stellung zurückgedreht, wodurch die Verbindung zwischen Fülltrichter und Kalklöschmaschine wieder hergestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Kalklöschmaschinen beliebiger Construction mit Spiritusfüllung die Anbringung eines Füllapparates, bestehend aus dem Fülltrichter D mit Deckel α und grofsen Handgriffen zum Drehen des Ganzen, ferner aus dem schief eingesetzten Boden H mit Ansatz zur Aufnahme des in dem Lager E ruhenden Drehzapfens F und dem Mantelausschnitt b, sowie ' aus dem äufseren Cylinder B mit der der Maschine sich anschliefsenden Oeffnung C und der Abdichtungsmuffe B\
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT23797D Füllapparat für Kalklöschmaschinen mit Spiritusfüllung Active DE23797C (de)

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