DE236643C - - Google Patents

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DE236643C
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staircase
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G31/00Amusement arrangements
    • A63G31/02Amusement arrangements with moving substructures
    • A63G31/14Amusement arrangements with moving substructures with planes mounted on springs; with movable planes
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G31/00Amusement arrangements
    • A63G31/02Amusement arrangements with moving substructures
    • A63G31/10Amusement arrangements with moving substructures with escalators or similar moving substructures

Landscapes

  • Steps, Ramps, And Handrails (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVi 236643™ KLASSE 77 e. GRUPPE
JOSEF THALHAMMER in MÜNCHEN.
Vergnügungstreppe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. Januar 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Vergnügungstreppe mit kippbar gelagerten, durch Federn in der wagerechten Lage gehaltenen Trittbrettern, die gegenüber den bekannten Ausführungen die Neuerung aufweist, daß die Stufenbretter um ihre mittleren Querachsen nach beiden Seiten drehbar angeordnet sind, so daß sie beim Betreten nur nachgeben, ohne völlig umzukippen. Dadurch ermögliehen die Bretter immerhin ein Besteigen der Treppe und veranlassen dabei die sie begehenden Personen unwillkürlich zu den belustigendsten Körperbewegungen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Treppe dargestellt, und zwar zeigt die Fig. 1 die Seitenansicht mit abgenommener Vorderwange, die Fig. 2 einige Stufen in Stirnansicht und Fig. 3 eine Stufe in Draufsicht.
Die Treppe ist als sattelförmig gebaute Doppeltreppe ausgebildet und kann von links nach rechts bestiegen werden. Die Trittbretter α der linksseitigen Stufen sind in der Mitte, und zwar ihrer Querachse nach, je auf einem am Unterzug b der Treppe befestigten Bügel c drehbar gelagert (in Fig. 1 und 2 an der obersten Stufe ersichtlich), so daß sie bei der Belastung durch die hinaufsteigende Person entweder nach der einen oder anderen Seite nachgeben, wie in Fig. 2 punktiert angedeutet ist. Durch das abwechselnde Rechts- und Linkskippen der Trittbretter — verursacht durch das Aufsetzen des rechten und linken Fußes — wird der Gang des Emporsteigenden ein torkelnder; er nimmt dann die drolligsten Stellungen ein. Damit die Trittbretter in die horizontale Lage selbsttätig zurückkehren, befinden sich unter ihnen an den beiden Enden entsprechend starke Federn d, die gleichzeitig ein zu rasches Senken oder hartes Aufschlagen des Brettes verhindern. Auch kann man unter Fortfall eines besonderen Kipplagers c die Trittbretter α einfach um die jeweils unbelastete Feder d niedergehen lassen.
Die Beweglichkeit der Trittbretter kann dabei in bekannter Art zugleich auch zur Auslösung von musikalischen Juxinstrumenten benutzt werden, die auf einen Akkord, eine Melodie oder einen Mißklang zusammengestimmt sein können. Die Tongebevorrichtungen können entweder unter den Trittbrettern oder zusammen in einem Instrumentenkasten angeordnet sein, so daß die Trittbrettbewegung entweder unmittelbar oder auf mechanischem oder elektrischem Wege auf die einzelnen Lautvorrichtungen übertragen wird.
Die Inbetriebsetzung der Tongebevorrichtungen erfolgt durch die Trittbretter, und zwar dadurch, daß die Instrumente g unmittelbar unter den Stufen sich befinden und durch ihrer Eigenart zukommende Hilfsmittel, wie Blasbälge, Abgleit- oder Abreißstifte u. dgl. gespielt werden. Diese Anordnung ist bei den vier unteren linksseitigen Stufen der Fig. 1 ersichtlich, wo z. B. eine Trommel, eine Pfeife, eine Glocke und eine Hupe nacheinander zum Ertönen gebracht werden. Statt dessen können die Instrumente in einem Gestell oder Kasten h vereinigt sein und ausgelöst werden, entweder
auf mechanischem Wege (z. B. durch Führung der Luftleitung vom Blasebalg zum Kasten h, wie' in den oberen linksseitigen Stufen dargestellt) oder auf elektrischem Wege z. B. dadurch, daß bei der Drehbewegung ein Stromkreis eines Arbeits- oder Ruhestromes geschlossen wird, der dann Ventile o. dgl. in Bewegung setzt. Der letztere Fall ist bei einer rechtsseitigen Stufe der Fig. ι angenommen, wobei Ruhestrom vorausgesetzt ist.
Ist dabei die Treppe für den Aufstieg so
eingerichtet, daß sie in der üblichen Weise zu besteigen ist, so kann jene für den Abstieg
z. B. auch so beschaffen sein, daß auf ihr nach Art einer Rutschbahn abgefahren wird. Um ein sicheres Kippen der Bretter zu erreichen, ist der Drehpunkt etwas außer die Mitte nach rückwärts verlegt, so daß auf den längeren Hebelarm getreten wird und die Stufe selbst bei noch so vorsichtigem Betreten nachgibt.
Der Ausschlag des Stufenbrettes α kann durch in der Wange vorgesehene, als Anschläge dienende Aussparungen f oder sonstwie begrenzt werden.
Die Federn d stellen auch hierbei die jeweils verlassene Stufe wieder sofort in die Horizontallage ein.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vergnügungstreppe mit kippbar gelagerten, durch Federn in der wagerechten Lage gehaltenen Stufenbrettern, dadurch gekennzeichnet, daß die Stufenbretter um ihre mittleren Querachsen nach beiden Seiten drehbar angeordnet sind, so daß sie beim Betreten nur nachgeben, ohne völlig umzukippen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT236643D Active DE236643C (de)

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