DE16427C - Neuerungen an Thürglocken - Google Patents
Neuerungen an ThürglockenInfo
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- DE16427C DE16427C DENDAT16427D DE16427DA DE16427C DE 16427 C DE16427 C DE 16427C DE NDAT16427 D DENDAT16427 D DE NDAT16427D DE 16427D A DE16427D A DE 16427DA DE 16427 C DE16427 C DE 16427C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K1/00—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs
- G10K1/06—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube
- G10K1/07—Devices in which sound is produced by striking a resonating body, e.g. bells, chimes or gongs the resonating devices having the shape of a bell, plate, rod, or tube mechanically operated; Hand bells; Bells for animals
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 74: Signalwesen.
OTTO HOLZMÜLLER und R. HOLZMÜLLER in Firma GEBRÜDER HOLZMÜLLER in BERLIN.
Zusatz-Patent zu No. 12418 vom 8. Mai 1880.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1881 ab.
Längste Dauer: 7. Mai 1895.
Bei der unter P. R. No. 12418 patentirten
Neuerung an Thürglocken wird die Bewegung der mit dem Zugdraht verbundenen Zahnstange G
auf den Anker E, welcher seine vibrirende Bewegung dem Hammer F und der Glocke G
mittheilt, durch ein Zahnradsegment B übertragen (s. Figuren von P. R. No. 12418).
Der ganze Apparat läfst sich jedoch noch vereinfachen, indem man: 1. unter Weglassung
des Zahnradsegments B die Zahnstange C direct in den Anker E eingreifen läfst und letzterem
dadurch die vibrirende Bewegung ertheilt, welche er auf den Hammer überträgt.
2. Um ein Anschlagen des Hammers auch beim langsamsten Ziehen zu sichern, wird der
Zahnstange die Bewegung nicht durch directe Verbindung mit dem Zugdraht ertheilt, sondern
durch Vermittelung einer Zugstange, welche der Bewegung der Zahnstange einen gewissen Spielraum
gestattet.
3. Bei denjenigen Apparaten, welche durch pneumatischen Druck betrieben werden, wird
der Zahnstange die Bewegung dadurch ertheilt, dafs eine durch das Aufblähen eines Gummiballons
bewegte Stange auf einen einfachen Hebel wirkt, dessen freies Ende mit einem drehbaren
Daumen unter einen Stift der Zahnstange greift und diese hebt, wobei der Rückgang der
Zahnstange durch ihr eigenes Gewicht erfolgt.
Fig. ι zeigt den Thürgloekenapparat mit den unter 1. und 2. angeführten Neuerungen. Auf
der Platte A sind die beiden Kloben α und a1
angebracht, in welchen die Zahnstange C geführt wird. Wird letztere in der Richtung des
Pfeils bewegt, so schiebt sich das Ende e des
um d schwingenden Ankers E, angedrückt durch die Feder/, auf den Zähnen der Zahnstange C
und setzt den Anker E und dadurch den mit dessen Ende c fest verbundenen Hammer F in
eine vibrirende Bewegung, wodurch der Glocke G rasch auf einander folgende Schläge ertheilt
werden. Der Schnabel g am anderen Ende des Ankers E dient zur Begrenzung des Weges von e.
Die Bewegung der Zahnstange C geschieht durch Vermittelung der Zugstange H, an deren
Enden der Zugdraht befestigt werden kann und die in den Kloben i und i1 geführt wird. Die
Verbindung zwischen C und H wird durch den an der Zugstange befestigten, aus im Winkel
gebogenem Blech bestehenden Mitnehmer J bewirkt, in dessen Schlitz der an der Zahnstange
angebrachte Zapfen c eingreift. Dabei wird der Mitnehmer J durch das freie Ende der Spiralfeder
D fortwährend nach der dem Pfeil entgegengesetzten Richtung gedrückt. Der Schlitz
des Mitnehmers ist um"ungefähr die halbe Zahnweite der Zahnstange länger als der Zapfen c,
damit, wenn das Ende e des Ankers auf der Höhe eines Zahnes angekommen ist, der Schnabel £·, dem Druck der Feder folgend und die
Zahnstange etwas voranschiebend, rasch auf den Grund des Zahnes fallen kann, so dafs der
Hammer einen kräftigen Schlag gegen die Glocke führt. Würde man den Zugdraht direct
Claims (3)
1. An einer mechanischen Thürglocke die Bewegung des Hammers durch den Eingriff
einer Zahnstange C in einen mit dem Hammer verbundenen Anker E.
2. Die Bewegung der Zahnstange C durch Ver- ■ mittelung einer Zugstange H, welche der
Zahnstange einen gewissen Spielraum gestattet, um einen kräftigen Anschlag des Hammers zu sichern.
3. Bei durch Luftdruck betriebenen Thürglocken die Ueb ertragung der durch den Luftdruck
erzeugten Bewegung auf die Zahnstange C durch einen Hebel K zum Zweck der Vergröfserung
dieser Bewegung und die Bewirkung des Rückganges der Zahnstange durch ihr eigenes Gewicht.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE16427C true DE16427C (de) |
Family
ID=293418
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT16427D Active DE16427C (de) | Neuerungen an Thürglocken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE16427C (de) |
-
0
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