DE235346C - - Google Patents
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- DE235346C DE235346C DENDAT235346D DE235346DA DE235346C DE 235346 C DE235346 C DE 235346C DE NDAT235346 D DENDAT235346 D DE NDAT235346D DE 235346D A DE235346D A DE 235346DA DE 235346 C DE235346 C DE 235346C
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- gap
- matrices
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B11/00—Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
- B41B11/18—Devices or arrangements for assembling matrices and space bands
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J13/00—Covers or similar closure members for pressure vessels in general
- F16J13/02—Detachable closure members; Means for tightening closures
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 235346 KLASSE 15«. GRUPPE
zum Setzen von gemischtem Satz.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Dezember 1909 ab.
Bei den bisher bekannten Vorrichtungen an Maschinen nach System Mergenthaler zum
Setzen von gemischtem Satz wurden die an die Zeile anzureihenden Matrizen dadurch in
verschiedener Höhenlage gesammelt, daß eine weichenartige, an der Matrizeneintrittsstelle
angeordnete Schiene sie je nach der Stellung der Weiche auf die obere oder die untere der
beiden im Sammler angebrachten Schienen
ίο fallen ließ. Alle diese Vorrichtungen haben
den Nachteil, daß die Matrizen bald hoch, bald tief fallen und infolgedessen der Sammlerstern
die Matrizen nicht immer in der günstigsten Lage erfaßt. Bei anderen Vorrichtungen,
bei denen der Sammlerstern die Matrize stets an derselben Stelle trifft, ist beim Übergang von einer Schriftart zur anderen
eine Umstellung des gesamten Sammlerschlittens oder des Sternrädchens notwendig,
wodurch wiederum eine umfangreiche Änderung der gesamten Sammelvorrichtung notwendig
wird. Vorliegende Erfindung gibt nun die Möglichkeit, die Matrize stets in derselben
Hohe abzufangen, so daß also das Sternrädchen stets in gleicher Höhe der Matrize diese
anfaßt, ohne daß eine Einstellung des Sternrädchens oder des Sammlerschlittens im ganzen
notwendig ist.
Die Zeichnungen stellen drei von den mögliehen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar ist:
Fig. ι die erste Ausführungsform, von vorn gesehen,
Fig. 2 eine Seitenansicht dazu.
Fig. 3 ist eine Vorderansicht der zweiten Ausführungsform,
Fig. 4 der Grundriß dazu.
Fig. 5 und 6 ist die dritte Ausführungsform in Vorderansicht und Grundriß.
Der Sammler α ist im allgemeinen in der bekannten Weise ausgeführt. Zum Halten der
Matrizen in den verschiedenen Höhenlagen sind an der Innenseite Leisten b, c angeordnet.
In der Zeichnung sind zwei solcher Leisten vorhanden, wie sie für eine Zwei-Schriftenmaschine
notwendig sind, bei mehr Schriften wird die Anzahl der Leisten entsprechend größer. Die Leisten b, c können
unbeweglich und aus einem Stück mit dem Sammler hergestellt sein. Ein Stück von der
Auffangstelle entfernt ist in der oberen Leiste b eine Lücke, in welche ein zurückziehbares, mit
einem Handgriff d versehenes Schienenstück e eingesetzt ist. Hinter der Lücke ist die obere
Schiene, wie aus Fig. 1 ersichtlich, zugeschärft.
Die Matrizen, die in den Sammler fallen, schlagen stets auf das vordere Ende der oberen
Leiste auf, sie werden also alle in gleicher Höhe aufgefangen, von dem Sternrädchen er-;
faßt und vorwärts geschoben. Ist die beweg-, liehe Schiene in ihrer vorgeschobenen Stelle,
so dient sie gewissermaßen als Brücke, über ...;
die die Matrizen hinübergleiten, so daß die ganze Zeile in der oberen Lage gesammelt
wird. Ist die Schiene zurückgezogen, so fallen die Matrizen, sobald sie über das vordere kurze
Stück der oberen Leiste hinweg sind, an der Lücke nach unten und gelangen in die untere
Lage, indem sie sich auf die Leiste c aufsetzen. Sollte eine Matrize durch Zufall nicht
tief genug fallen, so wird sie durch die Abschrägung der Leiste b hinter der Lücke, die
auf die Oberkante des Matrizenrohres einwirkt, zwangsweise nach unten gezogen.
Um auch die auf dem festen kurzen Stück der Leiste b vor der Lücke stehenden Matrizen,
falls sie mit dem oberen Schriftzeichen in Gießstellung· gelangen sollen, in die untere
Lage zu bringen, ist an der Maschine ein in den Weg des hochgehenden Sammlers hineinragendes
Kurvenstück k angebracht. Dieses wirkt beim Hochgehen des Sammlers auf die
Matrizen ein und verschiebt sie zwangläufig so weit nach links, daß sie durch die Lücke
in die untere Lage fallen können. Außerdem kann an dem Haltefinger noch ein federndes
Organ m angebracht sein, welches für den Fall, daß die Matrizen, die durch Kurvenführung
nunmehr über der Lücke stehen, infolge Reibung o. dgl. fest aneinander haften und
■vermöge ihres Eigengewichtes noch nicht in die untere Lage gelangt sind, zur Wirkung
kommt und die Matrizen in die Tieflage zwingt. Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich, kann die
Lücke in der oberen Leiste statt durch Querverschiebung eines kurzen Schienenstückes
auch dadurch erhalten werden, daß die obere Leiste in zwei Teile f und g geteilt wird, von
denen der vordere (f) feststeht, während der zweite als Schiene g in seiner Längsrichtung
verschiebbar ist. Ist die Schiene g dicht an das Stück f herangeschoben, so reihen sich
die Matrizen auf ihr auf, schiebt man die Schiene nach links, so daß zwischen f und g
eine Lücke entsteht, so werden die Matrizen an dieser Stelle hindurchfallen und in die
untere Lage gelangen. Auch hier kann ebenso wie bei der ersten Ausführungsform das rechte
Ende der Schiene g, wie aus Fig. 3 ersichtlich, abgeschrägt sein.
Da man es in der Hand hat, die Schiene g nach Belieben mehr oder weniger weit zu verschieben,
so kann man je nach Bedarf eine j einzelne Matrize oder auch ganze Worte in die untere Lage bringen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 und 6 ist von einer Beweglichkeit der vorderen
Leisten überhaupt Abstand genommen. Die obere Leiste weist eine Lücke auf, besteht
also aus zwei getrennten Teilen f und h, die zwischen sich einen freien Raum lassen und
von denen die letztere an ihrem rechten Ende wiederum die oben erwähnte Abschrägung besitzt.
Die Matrizen, die auf die Leiste f auffallen, würden also beim Weitergehen alle
durch die Lücke hindurchgleiten und in die untere Lage gelangen. Um auch in der oberen
Lage sammeln zu können, ist auf der Rückseite des Sammlerschlittens eine Brücke i
beweglich angeordnet. Befindet sich die Brücke i in vorgeschobener Stellung, so führt
sie die Matrizen, die sich auf der dem Setzer abgekehrten Seite mit ihrer Fußkante auf die
Brücke aufsetzen, über die Lücke hinweg, so daß sie auf die Leiste h gelangen; ist die
Brücke i zurückgezogen, so gelangen die Matrizen in der vorbeschriebenen Weise alle in
die untere Lage.
Bei mehr als zwei Schriftarten müssen alle Leisten außer der untersten in der gezeigten
Art mit Lücken versehen sein, die zu dem angegebenen Zweck überbrückbar sein müssen.
Claims (7)
1. Vorrichtung für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen nach System Mergenthaler
zum Setzen von gemischtem Satz, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen im Sammler stets in der obersten Lage
aufgefangen und während ihres Weitergangs oder beim Hochgehen des Sammlers durch in den Führungsleisten angeordnete
Lücken hindurch je nach Bedarf in die unteren Lagen gebracht werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die obere Führungsleiste im Sammler
aus zwei Teilen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Teil zum Auffangen
sämtlicher Matrizen dient, und daß die zwischen beiden Teilen angebrachte Lücke durch ein bewegliches Schienenstück ausgefüllt
werden kann. .
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Führungsleiste
im Sammler aus einem vorderen festen, die Matrizen auffangenden Teil und einer in ihrer Längsrichtung verschiebbaren
Schiene besteht.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer
beweglichen Führungsbrücke auf der Rückseite des Sammlers, welche, wenn sie in den Weg der Matrize geschoben ist, diese
über die Lücke in der oberen Führungsleiste hinwegführt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der hinter
der Lücke befindliche Teil der oberen Führungsleiste an seinem rechten Ende
auf der Unterseite abgeschrägt ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein in den Weg
des hochgehenden Sammlers dauernd hineinragendes Kurvenstück (k) die auf der
vorderen festen Führungsleiste stehenden Matrizen von der Auffangstelle abschiebt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 6, gekennzeichnet durch ein über dem Kurvenstück
angeordnetes federndes Glied, welches beim Hochgehen des Sammlers auf die durch die Kurvenführung nach
links verschobenen Matrizen einwirkt, so daß sie zwangläufig durch die Lücke in die untere Lage übergeführt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE235346C true DE235346C (de) |
Family
ID=495130
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT235346D Active DE235346C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE235346C (de) |
-
0
- DE DENDAT235346D patent/DE235346C/de active Active
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