DE17291C - Neuerungen an Lettern-Setzmaschinen - Google Patents
Neuerungen an Lettern-SetzmaschinenInfo
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- DE17291C DE17291C DENDAT17291D DE17291DA DE17291C DE 17291 C DE17291 C DE 17291C DE NDAT17291 D DENDAT17291 D DE NDAT17291D DE 17291D A DE17291D A DE 17291DA DE 17291 C DE17291 C DE 17291C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B3/00—Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15: Druckerei.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Februar 1881 ab.
Der Riemen r4, Fig. 5 und 6, ist mit einem
Rahmen überbaut, der für jede Längsreihe der darüber liegenden Speicher einen Kanal enthält.
Diese Kanäle laufen, soweit sie unter den Speichern liegen, sämmtlich zu einander parallel,
wogegen sie vorn nach der Mündung der Fallrinne hin düsenartig in einander bezw. in den
Mittelkanal verlaufen, wie Fig. 5 zeigt. Die Stäbe verjüngen sich nach vorn hin und bilden
an ihrer Spitze ein Stück des Mittelkanals, indem sie parallel zur Mittellinie abgeschrägt sind.
An den Stellen, wo die Lettern Wendungen machen müssen, also beim Uebergange der
parallelen Kanäle in die schrägen und von diesen in den Mittelkanal sind Querstege angebracht,
die nöthigenfalls noch durch lose auf dem Riemen liegende Zungen ergänzt werden
und dadurch jedes Umdrehen der Lettern an diesen Stellen verhindern.
Die vom Riemen fortgetragenen und in den Kanälen geführten Lettern treten dann sofort
aus der Mündung des Rahmens in die Fallrinne dl, Fig. 5 und 6. Der schräg nach unten
führende Boden der letzteren läfst die Lettern bis dicht vor den Stöfser/4, Fig. 6, gleiten, der
sie aufrichtet und ins Satzschiff gl schiebt. Die
Zunge hl, deren Hub durch einen in der Seitenwand
der Fallrinne angebrachten Stift begrenzt wird, leitet die Letter beim Eintritt in die FaIlrinne
an ihrer Oberseite, und die Schiene h$
gestaltet den mittleren Theil der Eallrinne zu einem geschlossenen Kanal. Die Vorderkante
des Stöfsers/4 reicht bei ausgeführtem Hube
genau bis auf den Schnittpunkt zwischen FaIlrinne und Satzschiff, so dafs beim plötzlichen
Zeilenwechsel keinerlei Störung vorkommen kann. Die Sperrklinke ol verhindert das Zurückfallen
der Lettern in die Fallrinne und der Sperrhaken i'4 wird durch den directen Schub
des Schiebeklotzes ausgerückt.
In den Fig. 1 bis 4 ist eine Construction der Theile, welche die Auslösung der Lettern aus
den Speichern bewirken, dargestellt. Die Speicher e& werden an ihrem oberen Ende in
einem aus sich kreuzenden Stäben gebildeten Rahmen a" geführt, der ihnen keine seitliche
Verschiebung, wohl aber eine pendelartige Bewegung nach den Flachseiten hin gestattet und
durch den sie leicht nach oben herausgezogen werden können. Unten ruhen sie mit den festen Winkeln b6 auf den Stäben des
Rahmens c6, und zwar in einer Aussparung der aufgesetzten Bleche ne.
Die Taste s6 ist auf dem einarmigen Hebel qe,
der sich um die Schraube o& dreht, befestigt.
Sie ist durch den Zug m6, der aus einem federnden
Stahlband besteht, mit dem in gleicher Weise beweglichen Führungshebel ti-6 verbunden,
welcher eine Klaue t& trägt, in der der Speicher
an allen Seiten geführt ist. Der Zug mä, welcher
an die Taste geschraubt, ist, wirkt, indem er beim Niederdrücken der Taste etwas nach
oben durchgebogen wird, wie in Fig. 4 dargestellt, zugleich als Feder, die sowohl die
Taste, als auch den Führungshebel nach Auf-
Claims (1)
- hören des Druckes wieder in die normale Lage zurück bringt. In dieser normalen oder Ruhestellung steht der Speicher genau über dem aus den Stäben des Rahmens c6 gebildeten Kanäle, und die unterste Letter liegt innerhalb desselben zwischen den Blechen ne. Bei der Bewegung des Speichers durch den Tastendruck zieht sich der Winkel #6 unter der untersten Letter fort, weil diese durch die beiden Lappen des Bleches «6 gehindert wird, der Bewegung des Speichers zu folgen. Der Raum zwischen der oberen Fläche des Winkels δ6 und dem unteren Ende des Speichers entspricht der Dicke der Letter, so dafs nur immer eine solche heraustreten kann. Die durch diese Bewegung des Speichers nun freigewordene unterste Letter fällt mit dem Kopfe auf den Steg/4 und mit dem Fufse in den Kanal des Rahmens auf den Riemen, der sie von dem Stege noch herunterzieht und mit fortnimmt. Beim Nachlassen des Tastendruckes drückt der Zug m6 den Speicher in seine Ruhelage zurück, und die Letternsäule, die inzwischen auf den Lappen des Bleches n" gelegen hat, rückt nach.Paten τ-An Sprüche:Bei Setzmaschinen mit endlosem Riemen als Typenträger der aus mehreren parallelen Kanälen bestehende Leitrahmen, der auch Vorrichtungen enthält, welche bei der Auslösung der Lettern mitwirken und die aus lettern weiten Kanälen bestehende düsenartige Mündung des Rahmens zum Zweck der Letternleitung, wie dargestellt.Die Art der Auslösung der Lettern durch Bewegung des Speichers und die Vorrichtungen dazu, besonders die zur Bewegung und Führung der Speicher, ferner der Führungshebel und die Art seiner Verbindung mit der Taste durch den zugleich als Feder dienenden Zug, und der feste Winkel am Speicher in seiner Form und Anwendung, wie gezeichnet und beschrieben.Bei Setzmaschinen mit selbstthätig vorrückendem Satzschiff die Anordnung, wobei der Stöfser die Lettern bis in das letztere direct hineinschiebt, und die beschriebene Construction der Fallrinne.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE17291C true DE17291C (de) |
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ID=294235
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT17291D Active DE17291C (de) | Neuerungen an Lettern-Setzmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE17291C (de) |
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