DE182248C - - Google Patents

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DE182248C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/18Devices or arrangements for assembling matrices and space bands

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 182248 KLASSE 15«. GRUPPE
in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. September 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Umschaltvorrichtung an Matrizenauslösungen für Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, welche ermöglicht, Matrizen aus besonderen Kanälen ihres Magazins, wie bekannt, während vorher bestimmter Zwischenzeiten abzuliefern. Es ist öfters wünschenswert, mehr als einen Kanal für Matrizen mit demselben Zeichen vorzusehen, damit weniger Gefahr vorliegt, daß ίο während des Setzens die Matrizen mit einem bestimmten Zeichen verbraucht werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Umschaltvorrichtung der Matrizenauslösung ist vollständig unabhängig von dem Tasten-Stangensystem, während die bisherigen Vorrichtungen dieser Art bis zu einem gewissen Grade von dem Tastenstangensystem abhängig waren und eine Umschaltung des letzteren bedingten.
ao Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht des unteren Vorderendes des Magazins mit der daran angebrachten Umschaltvorrichtung für die Matrizen.
Fig. 2 und 3 sind ein Grundriß und eine Vorderansicht von dieser.
Fig. 4 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
Fig. 5 ist eine im Schnitt dargestellte Einzelansicht eines Endes des vorderen Magazinteiles und der Magazinaustrittsmündung und zeigt eine Abänderung, wobei zwei benachbarte Hemmungsklinken zu einer einzigen vereinigt sind.
Nach der Erfindung werden gegebenenfalls die Matrizen in ihren Kanälen durch Klinken h gesperrt, welche an einem Träger hl auf einer Grundplatte H drehbar sind, die oben auf dem Magazin an seinem Vorderende befestigt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform besitzt jede der Klinken ein nach vorn vorstehendes Ende, welches nach unten umgebogen ist, damit es einen Teil des zugehörigen Matrizenkanales im Magazin überdecken kann. Das andere Ende einer jeden Klinke steht unter der Einwirkung einer Feder h2 zwischen dem genannten Ende und der Grundplatte H; diese Feder ist bestrebt, das Vorderende der Klinke über den entsprechenden Kanal des Behälters niederzuhalten,, wobei das Vorderende die unterste Matrize im Kanal stützt. Die Federung gegen das Hinterende der Klinke ist hinreichend, um die Hemmungsklinke von dem Gewicht der entsprechenden Matrizenreihe zu entlasten, so daß die Hemmungsklinke frei bewegt werden kann1, ohne daß irgendwelche Teile der Gefahr des Festsetzens ausgesetzt sind.
Zur Bewegung der Hemmungsklinken in der Weise, daß der Austritt der Matrizen in gewissen Kanälen gehindert und in gewissen anderen Kanälen gestattet wird, ist eine hin- und hergehende Daumenstange hs (Fig.i bis 4)

Claims (4)

Vorgesehen. Diese Stange besitzt abwechselnd Vorsprünge und Vertiefungen, so daß diese bei der Hin- und Herbewegung abwechselnd unter jede Klinke gebracht werden, wodurch beispielsweise die erste und dritte Klinke zusammen und dann die zweite und vierte angehoben werden, obgleich natürlich die Anordnung irgend einer anderen Wirkungsweise angepaßt werden kann. Die Stange h3 hat ίο an einem Ende ein Lager ft4 und ruht am anderen Ende auf einer Hubscheibe h5, durch welche sie hin- und herbewegt wird und welche zwischen zwei Rollen he unter der Stange h3 arbeitet. Die Scheibe h& sitzt lose auf einem Bolzen h7 (Fig. 4), welcher durch einen Schlitz in der Stange h3 hindurchgeht, und ist starr an einem Schaltrade hs befestigt, um sich mit diesem zusammen zu bewegen. Das Schaltrad hs wird von einer Klinke h9 bewegt, die auf einer hin- und hergehenden Stange h10 drehbar ist und normal so gehalten wird, daß sie unter der Einwirkung einer Feder h11 mit dem Schaltrade in Ein-' griff tritt. Das Schaltrad hs und die Hubscheibe /i5 sind so zueinander angeordnet, daß bei aufeinander folgenden Bewegungen des Schaltrades durch die Klinke die Stange zuerst in der einen Richtung und dann in der entgegengesetzten Richtung bewegt wird, wobei die erste und dritte Klinke h und dann die zweite und vierte Klinke h usf. ihre Bewegung erhalten, obwohl, wie erwähnt, eine andere Reihenfolge Anwendung" finden kann. Zweckmäßig steht die Stange /210 mit dem Sammlerschlitten in Verbindung, von dem sie ihre Bewegung erhält. Die Hemmungsklinken α1, von denen einige in Fig. 5 gezeigt sind und welche durch die Tasten bewegt werden, kann man etwas abändern, wenn die Matrizenschaltvorrichtung Verwendung findet. Wo beispielsweise zwei Kanäle für Matrizen mit gleichen Zeichen benutzt werden, kann man die Hemmungsklinken für diese Matrizen aneinander befestigen; sie bilden dann eine doppelte Hemmungsklinke. Die äußere Klinke auf der rechten Seite in Fig. 5 stellt eine solche Doppelklinke dar. Diese Klinke bewirkt also die Auslösung je einer Matrize in beiden Kanälen zu gleicher Zeit, wobei jedoch nur eine Matrize durch die Umschaltvorrichtung aus dem Magazin herausgelassen wird. Bei drei Kanälen kann eine dreifache Hemmungsklinke vorgesehen sein usw. Patent-A ν Sprüche:
1. Selbsttätige Umschaltvorrichtung für mehrfach vorhandene Matrizenkanäle mit gleichen Schriftzeichen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die zusammengehörigen Kanäle durch an ihrem Austrittsende vorgelagerte Sperren abwechselnd geschlossen und freigegeben werden, und zwar ohne daß hierdurch die Bewegung des Tastenstangenhebelwerkes beeinflußt wird.
2. Selbsttätige Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über den-umzuschaltenden Matrizenkanälen (1, 2, . . . .) des Magazins Klinken (h) angebracht sind, welche mittels einer hin- und hergehenden Daumenstange (h3) abwechselnd in die sperrende und in die freigebende Lage bewegt werden.
•3. Selbsttätige Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Feder (h2) derart gegen das eine Ende jeder Klinke (h) wirkt, daß das andere Ende dieser Klinke die Hemmungen von dem Gewicht der sonst auf ihr ruhenden Matrizensäule entlastet und den Hemmungen ermöglicht, frei und ohne Festsetzen der Teile bewegt zu werden.
4. Selbsttätige Umschaltvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hemmungen benachbarter Kanäle zu einer einzigen Hemmungsklinke (al, Fig. 5) vereinigt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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