DE235331C - - Google Patents

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DE235331C
DE235331C DE1909235331D DE235331DD DE235331C DE 235331 C DE235331 C DE 235331C DE 1909235331 D DE1909235331 D DE 1909235331D DE 235331D D DE235331D D DE 235331DD DE 235331 C DE235331 C DE 235331C
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DE1909235331D
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D76/00Haymakers with tines that are stationary with respect to the machine during operation but that may be liftable for dumping
    • A01D76/006Hay-sweeps

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 235331 -KLASSE 45 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Juli 1909 ab.
Auf zwei Rädern angeordnete, vom Führersitz aus durch Schwenken des Rechens mittels Kurbel- und Spindelantrieb anhebbare Schubrechen zum Sammeln von Garben u· dgl. sind bekannt. Diese Verstellung genügt für größere Rechen, namentlich auf unebenem Boden nicht. Andererseits ist es bei kleineren Schubrechen bereits bekannt, den Rechen an einer am Ende eines auf zwei Rädern laufenden Schiebegestelles angeordneten Gleitführung so zu lagern, daß der Rechen parallel gehoben und daß auch die Zinken geschwenkt werden können. Diese an sich einfache Gleitführung ist für größere Schubrechen jedoch nicht brauchbar, da auch die Lagerung auf nur zwei Rädern ungenügend ist.
Gegenstand .vorliegender Erfindung bildet nun ein auf seitlichen Rädern und einem hinteren Schlepprad fahrbarer, vom Führersitz aus in der Höhe verstellbarer Schubrechen zum Sammeln von Garben u. dgl., wobei das Wesen der Erfindung darin besteht, daß einerseits der zweckmäßig als Fangkorb ausgebildete Rechen in an sich bekannter Weise z. B.
mittels eines doppelarmigen Hebels durch Schnecken- o. dgl. Getriebe zum Schlepprad in der Höhe verstellt und andererseits z. B. mittels eines zweiarmigen Hebels in einer an sich bekannten Kulissenführung auch zu den Seitenrädern in der Höhe verstellt werden kann, derart, daß durch einzelne oder gleichzeitige Bewegung dieser beiden Höheneinstellvorrichtungen der Rechen beliebig geneigt oder senkrecht gehoben oder gesenkt werden kann.
In der Zeichnung ist ein derartiger Schubrechen durch Fig. 1 in einer Draufsicht und durch Fig. 2 in einer Seitenansicht dargestellt. Fig. 3 zeigt einen Quer- und Fig. 4 einen Längsschnitt. Fig. 5 veranschaulicht die Lagerung einer der Zugstangen. Fig. 6 zeigt einen Horizontalschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 2, Fig. 7 in Perspektive einen Teil des Radeinstellhebels, seinen Stützträger, den verschiebbaren Träger für die Achse und teilweise dessen Führung und Fig. 8 die Feststellvorrichtung für einen der Radeinstellhebel.
Das Gerät besteht aus einem Schubrechen, der an Laufrädern so gelagert ist, daß er durch Zugtiere gezogen oder geschoben sowie nach vor- und rückwärts gegen den Boden geneigt und in der Höhe verstellt werden kann, um die Garbenhaufen gut erfassen und heben zu können. Der Rechenkörper besteht aus zwei Seitenrahmen und einem Boden mit einer größeren Anzahl paralleler Zinken 2, die, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, nach vorn gerichtet und rückwärts in der Längsrichtung , bei 3 nach aufwärts gebogen sind, um dem Rechenkörper eine aufrechtstehende Rückwand zu geben. Die vorderen Enden der Zinken haben eine abgeschrägte Unterseite 4, so daß die Zinken leicht über den Boden hinweggleiten können. Haben die Zinken U-förmigen Querschnitt, so werden, wie Fig. 4 zeigt, ihre vorderen Enden zweckmäßig verschlossen oder
durch einen Verschlußkeil zu dieser Abschrägung ergänzt.
Die nach aufwärts gebogenen rückwärtigen Enden der Zinken 2 sind durch Querstangen 7, 8 und 9 miteinander verbunden.
Jeder der seitlichen Rahmen des Rechenkörpers besteht aus der an der Rahmenseite liegenden äußeren oder Endzinke 2a, aus zwei nach aufwärts gerichteten Ständern 5 und 5Λ,
ίο aus einem oberen Schenkel 6 und aus Diagonalbändern 10.
Der Rechen oder Garbenträger wird von zwei großen seitlichen Rädern 11 getragen, die an Achszapfen 12 lagern. Die Zapfen 12 sitzen an Schlitten I2J, die senkrecht verstellbar an den Seitenrahmen des Rechenkörpers sitzen. Die Schlitten 12" bewegen sich in gekrümmten, in den Ständern 5 gebildeten Führungen 12 b.
Durch Heben oder Senken der rückwärtigen Enden der Hebel I2d kann der Rechenkörper mit Bezug auf die Achsen der Räder 11 gehoben oder gesenkt werden.
Der rückwärtige Teil des Rechenkörpers wird von einem Schlepprad 13 getragen, das in einer Gabel 14 gelagert ist, deren Drehzapfen oben in einem Lager 15 sitzt. Der Zapfen ist an dem rückwärtigen Ende eines Hebels 16 angeordnet, der zwischen seinen beiden Enden bei 17 in einem Hängelager 17" ruht, das an der Querstange 8 befestigt ist. Das vordere Ende des Hebels 16 ist mit einem Zahnsegment 18 versehen, das in das Schraubengewinde 19 einer stehenden Spindel 20 eingreift, die in einem oberen und unteren Lager 21 und 2ΐΛ sitzt. Die beiden Lager sind an den Querstangen 7 und 9 befestigt. Auf dem oberen Ende der Spindel 20 ist eine Handkurbel befestigt, die im Bereich des Wagenführers auf dem Sitz 23 liegt.
Um zu ermöglichen, daß die Vorrichtung durch Zugtiere gezogen oder geschoben werden kann, ist zu beiden Seiten des rückwärtigen Teiles des Rechenkörpers je eine Zugstange 24 angeordnet und mit einer für einfache oder doppelte Bespannung eingerichteten Wage 25 oder mit einer anderen Zugeinrichtung versehen, so daß zu beiden Seiten des Gerätes je ein oder mehrere Zugtiere eingespannt werden können. Am vorderen Teil des Rechens ist zu beiden Seiten je eine Zugstange 26 gelagert , deren vorderes Ende nach auswärts gebogen ist und eine Zugwage 27 trägt, wenn die Zugvorrichtung 25 zweispännig ist. Das rückwärtige Ende der Zugstange 26 ist bei 28 gegabelt, um den Schenkel 6 umgreifen zu können, und wird an ihm mittels eines horizontalen Bolzens o. dgl. 29 drehbar gelagert. Dieser Drehbolzen erlaubt der Zugstange 26 auf und ab zu schwingen. Die hinteren Gabeienden der Zugstange 28 umgreifen noch einen der Ständer 5 und werden an ihm geführt, wobei zur Begrenzung der schwingenden Bewegung Anschläge 31 vorgesehen sind. Ein Bolzen 30 verbindet die Arme 28 nahe an ihren freien Enden, um sie in einer bestimmten Entfernung voneinander zu halten und zu verhüten, daß sich ihre Verbindung mit dem Ständer löst. Werden die Zugstangen 26 auf diese Weise gelagert, so werden beim Heben, Senken oder Neigen des Rechens die Joche nicht unnötig belastet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Auf zwei seitlichen Rädern und einem hinteren Schlepprad fahrbarer, vom Führersitz aus in der Höhe verstellbarer Schubrechen zum Sammeln von Garben u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der zweckmäßig als Fangkorb ausgebildete Rechen in an sich bekannter Weise durch Schnecken- o. dgl. Getriebe zum Schlepprad (13) in der Höhe verstellt und andererseits in einer an sich bekannten Kulissenführung auch zu den Seitenrädern in der ~ Höhe verstellt werden kann, derart, daß durch einzelne oder gleichzeitige Bewegung dieser beiden Höheneinstellvorrichtungen der Rechen beliebig geneigt oder senkrecht gehoben oder gesenkt werden kann.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1909235331D 1909-07-03 1909-07-03 Expired DE235331C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE235331T 1909-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE235331C true DE235331C (de) 1911-06-08

Family

ID=34558854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1909235331D Expired DE235331C (de) 1909-07-03 1909-07-03

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